Natürlich muss dann noch die Marke, das Marketing, Lagerhaltung,... auch
bezahlt werden
Das ist unkonkreter Kleinkram, ich würde die Kosten auf 4 wesentliche Punkte zusammenfassen:
*Materialkosten Kabel Halbzeug (Rolle)
*Materialkosten Stecker
*Arbeitskosten Konfektionieren
*Arbeitskosten Test-/Qualifikation Gesamtkabel
Kosten senken kann man hier IMHO nur sinnvoll durch (Klein-)Serienfertigung. Nicht nur wegen dem geringeren Anteil von Rüstzeiten sondern hauptsächlich, weil es das Triax-Kabel wohl nur auf Rolle gibt und nicht auf kleine Stücke. Hatte mal konkret das Problem mit "meinem" Konfektionär, das es aus Gründen der Medizintechnik ein Kabel sein musste, das es nur auf 50m-Rolle zum Großhandelseinkaufspreis von 5000€ gab, von dem ich aber nur soviel Geräte braute, bei denen total 2m verbaut waren.
Klare Ansage vom Konfektionär, entweder ich bezahl ihm die komplette Rolle, die er dann ausschliesslich für meine Projekte verwendet oder ich nenne ihm Kunden die auch so ein Spezialkabel brauchen, das er den Einkaufspreis auch auf diese umlegen kann. Wenn ich mich recht erinnere, haben wir damals die gesamte Rolle gekauft.
Für Triax-Kabel kenn ich persönlich nur einen weiteren Anwender, sicher gibt es da mehr, aber die muss man eben kennen. Oder deren Konfektionär um den Einzelpreis durch Serienfertigung zu senken.
In der Bucht habe ich passende fertig konfektionierte Kabel
Da kommen dann die Qualifikationskosten ins Spiel, bei ebay hab ich schon sehr schlechte Erfahrungen bei speziellen Koax gemacht. Unbedingt testen und bedenken, das sich Eigenschaften über Umweltbedingungen/Alter verändern können.
Vielleicht ist es überlegenswert, selbst das Material zu ordern und dem Konfektionär beizustellen. Oder diesem genau vorzugeben, welches Halbzeug er zu ordern hat. Dann kann er das wenigstens nicht an dieser Stelle die Quali verkacken.