übliche Netzimpedanzwerte für eine Simulation

OP #7837963
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Hallo, ich bin grade dabei mit Plecs einen Gleichrichter an einer 3 phasigen AC Quelle zu simulieren. Dabei wollte ich die Netzimpedanz bei der Simulation berücksichtigen. Was für Werte sind für den Reihenwiderstand und Induktivität realistisch? In einem Beispielprojekt von Plecs wurden 2 Ohm und 1 mH verwendet, was mir etwas unrealistisch erscheint. Könnt Ihr mir da weiterhelfen?

Vielen Dank

Beitrag #7837966 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7838034
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Die Grössenordnung kann man auch selbst feststellen:

Wasserkocher o.ä. anschliessen und mittels Spannungsmesser feststellen, wie weit die Spannung "nachgibt". (Klar, dann geht auch die Nullimpedanz mit ein, und die Aufteilung ohmscher-/induktiver Anteil muss man annehmen.)

#7838211
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Max schrieb:

In einem Beispielprojekt von Plecs wurden 2 Ohm und 1 mH verwendet, was mir etwas unrealistisch erscheint.

Mir auch, eher 0,2 Ohm gesamt. Auch 1 mH erscheint mir viel, deren Scheinwiderstand bei 50 Hz beträgt 0,31 Ohm.

Uwe schrieb:

Die Grössenordnung kann man auch selbst feststellen: Wasserkocher o.ä. anschliessen und mittels Spannungsmesser feststellen, wie weit die Spannung "nachgibt".

Das hatten wir mal in einem Thread, den ich natürlich nicht finde. Ich sehe ca. 3 Volt Abfall bei ca. 10 Ampere, was 0,3 Ohm entspräche.

#7838332
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Max schrieb:

Plecs einen Gleichrichter an einer 3 phasigen AC Quelle zu simulieren.

Was ist der Ziel der Simulation, bzw. von welcher Leistung reden wir hier?

  • Watt oder kW?
  • Netzrückwirkung, Auslegung Filter, Lastverhalten, Auslegung der Komponenten?

Für manche Simulationen ist der Wert der Netzimpedanz nicht so wichtig, für andere schon.

PS: PLECS ist ein cooles Werkzeug. Habe noch irgendwo eine Testversion von 2010, aber seither nicht mehr verwendet.

#7838347
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Giovanni schrieb:

Was ist der Ziel der Simulation, bzw. von welcher Leistung reden wir hier?

  • Watt oder kW?
  • Netzrückwirkung, Auslegung Filter, Lastverhalten, Auslegung der Komponenten?

Für manche Simulationen ist der Wert der Netzimpedanz nicht so wichtig, für andere schon.

Im Bereich Haushalt/kleines Gewerbe hängt die Netzimpedanz (zumindest der Realanteil) fast ausschließlich von der Installation nach dem Übergabepunkt ab.

Nach oben kann man sich mal die Anforderungen von elektronischen Durchlauferhitzern an das Netz ansehen.

OP #7838823
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Giovanni schrieb:

Max schrieb:

Plecs einen Gleichrichter an einer 3 phasigen AC Quelle zu simulieren.

Was ist der Ziel der Simulation, bzw. von welcher Leistung reden wir hier?

  • Watt oder kW?
  • Netzrückwirkung, Auslegung Filter, Lastverhalten, Auslegung der Komponenten?

Für manche Simulationen ist der Wert der Netzimpedanz nicht so wichtig, für andere schon.

PS: PLECS ist ein cooles Werkzeug. Habe noch irgendwo eine Testversion von 2010, aber seither nicht mehr verwendet.

Es geht bei der Auslegung um einen 330kW Umrichter, da sollte die Netzimpedanz schon berücksichtigt werden.

Danke für die Antworten, jetzt habe ich einen neuen Ansatz für die Simulation.

Gast #7838827
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Max schrieb:

Es geht bei der Auslegung um einen 330kW Umrichter, da sollte die Netzimpedanz schon berücksichtigt werden.

Und ganz sicher nicht mit 2 Ohm und 1 mH.

Für sinnvolle Werte frag den Hersteller des Ortstrafos und den Netzbetreiber auf Mittelspannungsebene.

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