Transistor Vi = VB?

OP #7844561
Lesenswert?

Hi zusammen,

kurze Frage, ich bin leicht verwirrt. Ich habe es eig. so verstanden, dass ich nicht sagen kann Vi = VB bei diesem Transistor, da wir hier ja eig. noch RB (klar erstmal R1 und R2 als Spannungsteiler), aber dann muss es ja eig. trotzdem ein VB geben, was nicht gleich Vi ist oder?

Danke.

Angehängte Dateien:
Gast #7844594
Lesenswert?

Nochmal: Spannung liegt zwischen zwei Punkten an.

Wenn du Vi zwischen den selben Punkten misst wie VB, dann ist Vi = VB.

Wo du gemessen hast oder messen willst, hast du immer noch nicht klar angegeben. Zeichne die Punkte in den Schaltplan ein und einen Pfeil oder ein Voltmeter dazwischen. Etwa im Stil des angehängten Bildes.

Angehängte Dateien:
Gast #7844605
Lesenswert?

Fabienne schrieb:

Also ich möchte RE berechnen.

Um welchen Schaltplan geht es jetzt, welche Werte (Widerstände, Spannungen Verstärkungsfaktoren, Arbeitspunkte) sind bekannt bzw. vorgegeben?

Kann ich hier jetzt sagen, dass VB = Vi ist?

Wo ist hier? Zeichne die Pfeile für alle Spannungen ein, die du diskutieren oder berechnen willst.

OP #7844614
Lesenswert?

Sherlock 🕵🏽‍♂️ schrieb:

Fabienne schrieb:

Also ich möchte RE berechnen.

Um welchen Schaltplan geht es jetzt, welche Werte (Widerstände, Spannungen Verstärkungsfaktoren, Arbeitspunkte) sind bekannt bzw. vorgegeben?

Kann ich hier jetzt sagen, dass VB = Vi ist?

Es geht um das ersten Schaltplan den ich bei der Frage gepostet habe. Das andere ist ja einfach nur eine Vereinfachung.

Also es geht bei der Frage ist Vi = VB um das erste Schaltbild!

Wo ist hier? Zeichne die Pfeile ein!

#7844617
Lesenswert?

Normalerweise wird der Transistor in einem sogenannten "Arbeitspunkt" betrieben, was bedeutet, daß ohne Signal am Eingang der Transistor schon ein wenig Strom leitet, so daß über Re im Arbeitspunkt Spannung abfällt. Wieviel hängt natütrlich vom eingestellten Arbeitspunkt ab, den Rb1 und Rb2 bestimmen. Sofern es sich um einen linearen Wechselspannungs-Verstärker handeln sollte, würde man den Arbeitspunkt so einstellen, daß über Rc etwa die halbe Betriebsspannung abfällt. Re dient als Gegenkopplung, um das Temperaturverhalten zu verbessern.

Da habt ihr vermutlich die Bilder geklaut und dort wird es auch erklärt: https://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/1506301.htm

https://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0204134.htm

mfg

#7844666
Lesenswert?

Fabienne schrieb:

Also ich möchte RE berechnen. RE = VE/IE VE = VB - VBE

Macht nur Sinn, wenn VB und VE die Spannungen an Basis bzw. Emitter nach GND sind. Und IE der Emitterstrom.

Vi und VB sind damit identisch. Ich kenne das aber eher so, dass zwischen Eingangssignal und dem was bei dir als Vi bezeichnet ist noch ein Kondensator oder zumindest ein Widerstand kommt. Außer die Quelle ist schon so hochohmig. Ansonsten kannst du dir R1 und R2 auch sparen, da die Quelle an Vi den Arbeitspunkt vorgibt. so z.B.: https://www.elektroniktutor.de/analogverstaerker/verst_e.html

Da sind Eingangsspannung und UB0 natürlich nicht identisch.

#7844769
Lesenswert?

Fabienne schrieb im Beitrag #7844601: ...

VE = VB - VBE

--> Kann ich hier jetzt sagen, dass VB = Vi ist?

Was für eine dämliche Frage. Du hast doch alles da stehen.

Ve = Vb - Vbe

addierst du auf beiden Seiten Vbe und vertauschst die Seiten:

Vb = Ve + Vbe

Vb ist die Summe aus Ve (die Spannung vom Emitter nach GND) und der Basis-Emitter-Spannung. Mithin die Spannung von der Basis nach GND. Das ist in der gezeichneten Schaltung das gleiche wie Vi. OK, eigentlich gehört da noch ein Koppelkondesator zwischen Vi und Vb. Damit die Eingangsspannung Vi den Arbeitspunkt nicht verschiebt.

Das ist ja ein Verstärker für Wechselspannung. Sieht man schon am kapazitiv überbrückten Emitterwiderstand.

#7845346
Lesenswert?

Jens G. schrieb:

Was hier überhaupt nichts zur Sache tut ...

wie bitte?

Am allerersten Bild sieht man den Auskoppelkondensator, das heißt schon mal AC Verstärker und nun wird auch der Emitter C und die Transitfrequenz der Transistoren interessant und das der Eingangskoppelkondensator fehlt. Somit ist da nichts zu berechnen, geht es um 20-20000 Hz oder um 200-800 MHz?

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren