Halogen Heizröhre, 2KW, 230V (aus meiner Sicht eine beschichtete 2000 Watt Halogenlampe) - mehr nicht.
Auf dem Dach 8x PV Modul 420W (Leerlauf knapp 40V DC, belastet ca. 30V DC / bei ca. 15A). Momentan eine Leerlaufspannung um die 300V DC. Dazu einen DC Trennschalter zu primären Abschaltung bevor es überhaupt irgendwie weiter geht.
Da das Projekt momentan eher etwas steht, würde ich mir die Energie gern vorübergehend direkt als Wärme ins Haus holen.
Da die AC Spitze bei 325V (230V =) liegt kam mir die Idee, dass ich einfach diesen Heizstrahler mal direkt anschließen könnte.
Abschaltung der DC ist ja sicher möglich - würde dass dann abends im dunklen einschalten, damit es am nächsten morgen schön hochfahren kann.
Auch wenn der Trennschalter dazu da ist DC unter Last zu trennen und zu schließen, würde ich Ihn ungern damit "quälen". Zudem kann so die Röhre sanft "mit" starten.
Was ,meint Ihr, passt die Röhre (Halogen - schätzungsweise R 1/10 im kalten Zustand) zu dem Vorhaben?
Erst Sonne mühsam in Strom umwandeln und diesen Strom dann in einem Heizstab verheizen.
An wie vielen Tagen scheint genug Sonne für sowas aber ist es so kalt dass man heizen muss. Das sind doch nur immer ganz wenige Tage in der Übergangszeit.
Erst Sonne mühsam in Strom umwandeln und diesen Strom dann in einem
Heizstab verheizen.
An wie vielen Tagen scheint genug Sonne für sowas aber ist es so kalt
dass man heizen muss. Das sind doch nur immer ganz wenige Tage in der
Übergangszeit.
Und ich sage immer, dass man mit Strom
mehr machen kann als nur Licht und warm
Locker bleiben, ist nur für die nächsten Tage...wäre ja schade um die Energie...und das hat man in 10 Minuten aufgestellt...natürlich bevorzugt so, dass einem nicht die Bude abbrennt...
Die Schaedigung des Albedos durch die Zellen soll nur von 98% auf 77% gesenkt werden, bis der Rest der Anlage fertig ist. Oder mit weisser Folie abdecken waere die Goldloesung. ;)
Die Frage nach einem wirtschaftlichen Nutzen stellt sich trotzdem.
Sind nicht alle so geldgeil wie du, dass sich "die Frage nach einem wirtschftlichen Nutzen" immer und überall stellt.
Dann stellt sich für dich ebenso die Frage nach einem wirtschaftlichen Nutzen, wenn du dir ein Auto kaufst das teurer als der billigste Dacia oder Hyundai ist.
Und, welches Auto fährst du?
Soso, ein Hochtemperaturstrahler, der unbeaufsichtigt herumsteht und heizt. Die Katze wirft ihn um, trotz verminderter Leistung qualmt der Teppichboden, die ersten Flämmchen züngeln... 😄😆
Oder aber: Das Heizgerät (Fassung, Reflektor, Thermostat) schaltet einmal ab, der Thermostat kann aber keinen Gleichstrom trennen, der Lichtbogen darin brennt dauerhaft und schmilzt und zündet den Isolierstoff an 😆😆😆
Aber, nein, der ist ja aus Keramik, da passiert schon nix.😄😁
Besuchende Kinder drehen aber spielerisch doch mal am Thermostat, der schaltet ab, und schwupp liegen die 300 Volt Leerlaufspannung DC an den berührbaren Teilen Deiner "nur mal probieren Konstruktion" an 😃😀😃
Da passiert schon nix, auch wenn Fiffi oder Mietzi da die feuchte Nase dran hält, frei nach dem Motto:"Was ist denn das?"
Alles in allem, vor allem, weil das ja tagelang so herumstehen wird, keinerlei Risiko, die Baustelle wird halt weniger oder mehr oder ganz viel mehr warm.
Alles gut...
Alles in allem, vor allem, weil das ja tagelang so herumstehen wird,
keinerlei Risiko, die Baustelle wird halt weniger oder mehr oder ganz
viel mehr warm.
Alles gut...
Aber aber, es besteht die Möglichkeit 1-2 EUR am Tag zu sparen. Theoretisch und im best-case, versteht sich. Ist dies das Risiko nicht allemal wert?
An wie vielen Tagen scheint genug Sonne für sowas aber ist es so kalt
dass man heizen muss. Das sind doch nur immer ganz wenige Tage in der
Übergangszeit.
Nein.
Derzeit kommen über 25kWh pro Tag herunter. Und wir haben 5kWPk. Trotz 2 E-Autos ist nach wenigen Tagen Schluss mit selber verbrauchen - Wer wäscht 20x pro tag, nur um den Strom wegzubekommen?
Viele haben noch größere Anlagen. Ich habe einen Kollegen, der bekommt an sonnigen Wintertagen selbst im Dezember 40kWh vom Dach. Er bekommt rund 4Cent Einspeisevergütung (AT), und zahlt über 10Cent für Gas.
Sicher ist das nur eine Heizungsunterstützung, und geht sich nicht aus. Mehr erwartet man aber auch nicht. Weil ein Heizstab nicht sehr teuer ist, kann sich das rechnen. Und das ist auch nicht schade um den guten Solarstrom. Schade ist es, eine wichtige und endliche Ressource wie Gas aus rein ideologischen Gründen zu verheizen.
Es ist aber nicht von einem sachgemäss verbautem "Heizstab" zur "Unterstützung der (Gas-Zentral-)heizung" die Rede, sondern von einer "beschichteten Halogenlampe", direkt angeschlossen, mit "...so 260 bis 270Volt" beaufschlagt. Geradezu absurd, das freifliegend mal eben "in 10 Minuten alles gemacht" so hinzubasteln. Die acht Solarpanele sind ja schon auf dem Dach, aber, nein, die eigene Hütte muss noch schnell angezündet werden. Mit einer 2kW-Röhre, die mit 3kW beaufschlagt wird. Klappt sicher gut, das "Ressourcensparen", das Herbeireden der Harmlosigkeit, getrieben von ideologischen Gründen. Hauptsache, kein Gas verbrannt. Der TO hat überhaupt nichts von Gas erzählt.
Energie von Solarpanelen, die nicht abgeholt wird um etwas sinnvolles damit zu machen, was fossile Energieträger spart, verschlechtert nur sinnlos den Albedo.
Die Schaedigung des Albedos durch die Zellen soll nur von 98% auf 77%
gesenkt werden, bis der Rest der Anlage fertig ist. Oder mit weisser
Folie abdecken waere die Goldloesung. ;)
Ein versuchsfreudiger Freund (Elektromeister) hat das Selbe, trotz Warnung meinerseits, probiert und einen Heizstab 230V mit DC 200V betrieben. Er wunderte sich nach wenigen Tagen über die Löcher in den gebrauchten PV Modulen, die nun fast alle Schrott waren. Er vermutete erst einen Steinewerfer, aber es war spontane Selbstzerstörung von einzelnen schwächeren Zellen durch Überhitzung. Das Thema Ri ist nicht ganz trivial.... Ein IR Heizstab (Lampe) ist genau das Gegenteil von dem was die Solarzelle mag.
Was ,meint Ihr, passt die Röhre (Halogen - schätzungsweise R 1/10 im
kalten Zustand) zu dem Vorhaben?
Ausprobieren.
Leider reagiert das Forum inzwischen recht allergisch, wenn der 10.001te angkommt, um das letzte Quäntchen Energie bloß nicht einspeisen zu müssen und in 9.999 aller Fälle sind das dann irgendwelche PWM oder Phasenanschnitt Quatschgebilde, die die Stromrechnung noch erhöhen.
Und dann gibt es hier natürlich die üblichen Schwadrullen, die Halbwissen wie ein Prophet als gegebene Wahnheit verkaufen und die Neidhammel, die nicht ertragen können, dass jemand anderes mehr im Leben erreicht hat, als in Foren herumzupöbeln.
Aber das nur zur Erklärung.
Wenn Du unsicher bist, dann klemme die Lampe einfach am Morgen an und warte etwas ab, bis die Sonne beginnt, auf die PV-Module zu scheinen. Du kannst mit einem einfachen Multimeter die Spannung überwachen. Alle paar Minuten reicht. Je nachdem, wie lange Dein Experiment gehen soll, hält Deine Lampe auch etwas zu viel aus. Aber ich persönlich würde nicht mehr als 10% über die Nennleistung gehen.
Im schlimmsten Fall zerlegt es Dir das Ding lautstark, im besten Fall macht es bling, und er ist aus.
Denke an den Brandschutz. Wenn es wirklich ein Halogenheizstab ist, dann strahlen die sehr viel Wärme ab und geben nur relativ wenig über Konvektion ab.
Meine erste Erkenntnis war, dass der Boiler dafür geeignet sein muß einen Heizstab aufzunehmen. Dieser Umbau dafür hätte schon ca. 600€ gekostet. Deswegen warte ich derzeit noch auf eine bessere Lösung.
aber es war spontane Selbstzerstörung von
einzelnen schwächeren Zellen durch Überhitzung.
Oder Märchenstunde.
Eine Solarzelle ist eine mehr oder minder gute Konstantstromquelle. Wird sie zu hoch belastet, bricht die Spannung ein. Man kann also Solarzellen nicht per se überlasten.
Dein "versuchsfreudiger Freund" hat einfach Zellen minderwertiger Bauart erwischt, bei denen die Zellen in den Modulen entweder schlecht gelötet, oder schlecht gematcht waren.
Der TO schreibt von einer Halogen-Röhre, der Halogen-Prozess der ständigen "Reparatur" des Glühlampendrahts findet nur bei hohen Temperaturen statt. Halogenlampen dürfen daher nicht längerfristog gedimmt werden. Es bleibt ein Hochtemperaturstrahler.
Der TO will damit heizen, tagelang, seine Baustelle sei ja ins Stocken geraten und im Gegensatz zu Dir wird er sich nicht stundenlang vor die Lampe stellen und ihr beim Heizen zusehen. Von einem unbeobachtetem Heizbetrieb ist daher auszugehen.
Der TO schreibt von einer Halogen-Röhre, der Halogen-Prozess der
ständigen "Reparatur" des Glühlampendrahts findet nur bei hohen
Temperaturen statt. Halogenlampen dürfen daher nicht längerfristog
gedimmt werden. Es bleibt ein Hochtemperaturstrahler.
Dir fehlt es an Lebenserfahrung.
Auch gedimmte Halogenlampen gehen nicht vorzeitig kaputt.
Zwar findet der Halogenprozess kaum mehr statt, es verdampft aber auch kaum noch Wolfram.
Eine Solarzelle ist eine mehr oder minder gute Konstantstromquelle. Wird
sie zu hoch belastet, bricht die Spannung ein. Man kann also Solarzellen
nicht per se überlasten.
Ich habe schonmal Solarmodule kurzgeschlossen, in die Sonne gestellt und mit der Wärmebildkamera beobachtet. Es stellt sich ganz schnell eine unregelmäßige aber erhebliche Erhitzung der schwächsten Zellen ein. Im kalten Zustand ist die "IR-Lampe" ein Kurzschluss, mehr oder weniger.
Es stellt sich ganz schnell eine
unregelmäßige aber erhebliche Erhitzung der schwächsten Zellen ein.
Ja natürlich, was denn auch sonst?
Die Sonne brutzelt mit 1kW/m² auf die "schwarzen" Module. Gleichzeitig führt der Stromfluss zu einer Erwärmung der "schlechtesten" Zelle.
Deine Aussage ist das beste Beispiel dafür, warum nicht jeder, der eine Wärmebildkamera hat, damit auch umgehen kann oder gar weiß, wie die Messwerte zu interpretieren sind.
Hat sich die Folie delaminiert? Wie heiß wurde die Zelle im Vergleich zu den anderen? Was waren die Temperaturniveaus?
Deine Aussage hat die Qualität: Ich hab die Sitzheizung von meinem Auto mit der Wärmebildkamera angesehen. Da sieht man deutlich, dass einige Stellen heißer wurden, als die anderen. Ergo: Die Sitzheizung geht kaputt, wenn man sie einschaltet.
Gleichzeitig führt der Stromfluss zu einer Erwärmung der "schlechtesten"
Zelle.
Ich habe damit ein Logisches Problem. Wenn man gar keinen Strom entnimmt, wo geht die von der Sonne empfangene Energie dann hin? Ich denke, sie geht komplett ins Solarpanel, das sich entsprechend aufwärmt.
Wenn es aber diesen Extremfall verträgt, dann muss es den umgekehrten Extremfall (Kurzschluss) und alle Fälle dazwischen ebenso vertragen, denn die Menge Energie kann nicht mehr werden.
Es stellt sich ganz schnell eine unregelmäßige
aber erhebliche Erhitzung der schwächsten Zellen ein.
Das ist alles richtig. Diese Diskussion hatten wir schon mehrfach und es wurde auch immer wieder der entsprechende fachliche Quelle genannt. Es sind übrigens genau jene, die auch mit negativen Albedo-Effekten so ihre Probleme haben.
Ich denke, sie geht komplett ins Solarpanel, das sich entsprechend aufwärmt.
Genau so ist es. Aber am meisten der Energie nimmt die parallele Zelle auf, die auf Grund der Streuung die niedrigste Vorwärtsspannung im p-n-Übergang hat.
Konstruktive Maßnahme dagegen ist eine gute Wärmeabfuhr auf der Rückseite der Solarzellen und die Verbindungen innerhalb des Panels dürfen nicht zu niederohmig sein.
So, habe das mal eben aufgebaut, hat tatsächlich nicht mal 10 Min. gedauert, man braucht ja nur eine dicke Lüsterklemme und eine Aufputzsteckdose und ein Verlängerungskabel.
Ich bin gespannt, die Sonne geht gerade auf...
Strahler auf Stativ.
Im
kalten Zustand ist die "IR-Lampe" ein Kurzschluss, mehr oder weniger.
Jau, das ist wohl so. Momentan steht keine direkte Sonne drauf, geht ja gerade erst auf, nur Umgebungslicht. Spannung ist bei 72V DC, Röhre strahlt bereits etwas Hitze ab, verändert also stetig ihren Innenwiderstand...
Panelausrichtung ist direkt Süden 45° mit leichtem Baumschatten Richtung Osten. Himmel ist hier heute glasklar.
7:59 72 V DC Umgebungslicht/Schatten
8:15 101 V DC Umgebungslicht/Schatten
Panelausrichtung ist direkt Süden 45° mit leichtem Baumschatten Richtung
Osten. Himmel ist hier heute glasklar.
7:59 72 V DC Umgebungslicht/Schatten
8:15 101 V DC Umgebungslicht/Schatten
8:32 120 V DC Umgebungslicht/Erste Sonnenstrahlen von der Seite
Meine Hoffnung ist dass die Röhre es mitmacht, ansonsten schalte ich aber ab.
Es ist schon mal schön zu sehen, dass die Röhre damit langsam anfährt, sie also langsam heiß wird und sich Ihr Innenwiderstand langsam entsprechend verändert...ist interessant.
7:59 72 V DC Umgebungslicht/Schatten
8:15 101 V DC Umgebungslicht/Schatten
8:32 120 V DC Umgebungslicht/Erste Sonnenstrahlen von der Seite
8:52 149 V DC Etwas Schatten / Seitliche Sonnenstrahlen
9:04 178 V DC Ost Sonne auf 4 Modulen voll, 4 teilschatten
9:09 190 V DC
9:12 202 V DC Jetzt ist die Röhre langsam am Punkt.
33000 lux 5A 265V 1325W kritisch
Schalte gleich ab.