In der Tat. Deswegen stellte ich auch die Frage, wieso der Threadstarter annimmt, der Speicherbaustein würde sich nicht an die Spezifikation halten.
Daß der Inhalt des Bausteins (den der Hersteller des Speichermoduls dort hineinverfrachtet) durchaus Wunschdenken sein kann, ist insbesondere bei 3rd-Party-Assemblierern, also Firmen, die auf dem Spotmarkt irgendwelche Speicherchips kaufen und die dann auf ihre Platinen löten, zu beobachten. Wenn der Hersteller die Speicherchips auch noch in Gehäusen mit Fantasiebezeichnungen unterbringt, ist das noch mehr der Fall.
da ich die Vermutung habe, dass
es sich nicht ganz an den JEDEC SPD5118 Standard hält.
Was bringt Dich zu dieser Vermutung?
Wir nehmen Speichermodule gleicher Bezeichnung, eines funktioniert einwandfrei, die anderen werden im Server mit "0MB" im BIOS angezeigt (sowas habe ich noch nie gesehen).
Unter Linux sind vom 32GB Riegel nur 16GB verwendbar.
"dmidecode" zeigt im laufenden System an, dass keine Speichermodule installiert seien.
Bis auf die Datecodes sind unterm Mikroskop nur ein paar unterschiedliche Bauteile wie PMIC, SPD EEPROM oder passive Komponenten aufgefallen.
Auf dem funktionierenden Modul ist ein EEPROM von Montage Technology bestückt.
Bei den anderen das vom Bild.
Renesas hatte ich auch in Vermutung, bin aber unsicher.
Eine Fälschung hatte ich auch schon in Vermutung, bei genauerer Betrachtung finde ich aber keine sonst üblichen Indizien.
An der Stelle werde ich vmtl. meine Fehlersuche einstellen. Rabbit hole to hell....
Wir nehmen Speichermodule gleicher Bezeichnung, eines funktioniert
einwandfrei, die anderen werden im Server mit "0MB" im BIOS angezeigt
(sowas habe ich noch nie gesehen).
Unter Linux sind vom 32GB Riegel nur 16GB verwendbar.
Aha. Und nun glaubst du "dass sich [das EEPROM] nicht ganz an den JEDEC SPD5118 Standard hält"? Albern. Es ist der Inhalt des EEPROMs, der den Speicherriegel beschreibt. Das ist so als würdest du bei einem Auto den Tank austauschen, weil der Motor nicht anspringt.
Deine Speicherriegel sind ein Fall für die Gewährleistung. Falls die nicht greift, weil du auf dem Graumarkt eingekauft hast, dann ein Fall für die Tonne. Kauf halt bei einem renommierten Händler.
Das EEPROM kann schlicht nichts enthalten (der Hersteller hat es nicht programmiert). Oder die Daten sind fehlerhaft. Dann /könnte/ man es im Prinzip neu beschreiben. Wenn man die korrekten Daten hätte.
Es kann aber auch sein, daß das EEPROM Gehäuse leer ist. Dann wären die RAM Gehäuse auch leer. Denn es ergibt keinen Sinn (Profit) einen Riegel mit richtigen RAMs zu bestücken, aber das SPD-ROM zu verbocken.
Gamer-PC haben oft ein Gamer-BIOS, in dem man Timing, Spannung und was weiß ich noch alles für den RAM überschreiben kann (eben anders als das SPD-ROM vorgibt). Das kannst du natürlich probieren. Aber mache dir nicht viel Hoffnung. Und in der Praxis ist ein wackeliges RAM auch nichts, was man haben wöllte...
Aha, dachte ich's mir doch. Das Problem wird am Inhalt des
SPD-EEPROMs, nicht am SPD-EEPROM selbst liegen.
Negativ, der INHALT ist korrekt.
Das SPD EEPROM lässt sich nur nicht zuverlässig auslesen.
Je nachdem wie die PON-Sequenz im Server realisiert ist, gibt es verschiedene mögliche Fehlerquellen, z.B. es verortet sich an einem I3C Bus anstelle I2C.
In dem Zustand lässt es sich nicht auslesen, der Server bekommt keine SPD Informationen und zeigt somit auch nichts an.
Wir nehmen Speichermodule gleicher Bezeichnung, eines funktioniert
einwandfrei, die anderen werden im Server mit "0MB" im BIOS angezeigt
(sowas habe ich noch nie gesehen).
Unter Linux sind vom 32GB Riegel nur 16GB verwendbar.
Aha. Und nun glaubst du "dass sich [das EEPROM] nicht ganz an den JEDEC
SPD5118 Standard hält"? Albern. Es ist der Inhalt des EEPROMs, der den
Speicherriegel beschreibt. Das ist so als würdest du bei einem Auto den
Tank austauschen, weil der Motor nicht anspringt.
Deine Speicherriegel sind ein Fall für die Gewährleistung. Falls die
nicht greift, weil du auf dem Graumarkt eingekauft hast, dann ein Fall
für die Tonne. Kauf halt bei einem renommierten Händler.
Das EEPROM kann schlicht nichts enthalten (der Hersteller hat es nicht
programmiert). Oder die Daten sind fehlerhaft. Dann /könnte/ man es im
Prinzip neu beschreiben. Wenn man die korrekten Daten hätte.
Es kann aber auch sein, daß das EEPROM Gehäuse leer ist. Dann wären die
RAM Gehäuse auch leer. Denn es ergibt keinen Sinn (Profit) einen Riegel
mit richtigen RAMs zu bestücken, aber das SPD-ROM zu verbocken.
Gamer-PC haben oft ein Gamer-BIOS, in dem man Timing, Spannung und was
weiß ich noch alles für den RAM überschreiben kann (eben anders als das
SPD-ROM vorgibt). Das kannst du natürlich probieren. Aber mache dir
nicht viel Hoffnung. Und in der Praxis ist ein wackeliges RAM auch
nichts, was man haben wöllte...
So sehr es mich reizt auf das Feedback einzugehen, geht es am Thema vorbei.
Trolle soll man nicht füttern habe ich mal gehört.
Wozu willst du das wissen? Wenn du den EEPROM schon als Schuldigen
ausgemacht hast, ersetze ihn einfach. Oder geht es dir nicht darum?
Ersatzteile sind bestellt, wird auch so gemacht.
Dennoch würde ich gern das Datenblatt des mir noch unbekannten Chips studieren. Wenigstens um den Hersteller zu meiden oder andere Module damit schnell identifizieren zu können.
Square-one, suche weiterhin nach Infos zu dem Chip.
Als "Manufacturer" gibt es sich über die Schnittstelle als 8F0E (oder 0E8F) aus.
Damit finde ich auf der pci-sig Seite keinen match.