Hallo
Als generelle Empfehlung kann man, besonders bei Gleichstrom- und Universalmaschinen (Motoren) empfehlen wirklich alte Literatur aus der "Vorleistungselektronik" Zeit zu nutzen, und sich dort (es gibt bei der wirklich tiefgehenden Literatur aber auch keinen anderen Bereich) auf Motoren der kW Größenordnungen zu konzentrieren - z.B. die noch rein Elektromechanisch und rein mit "Eisen und Magnetismus" betriebenen E-Loks oder Motoren bei der Herstellung (Walzung) von Stahlblechen (Coils) in der Papierproduktion usw.
Allerdings:
Früher wurde in solcher "Ingenieursliteratur" eher noch unverständlicher und mit noch höheren Voraussetzungen (manchmal meine ich bewusst "schlimm" und ausschließend) an den Lesenden geschrieben als es "heute" der Fall ist...
In den Details sind E-Motoren und auch Generatoren(gerade die "veralteten" ? Gleichstrom und Universalmaschinen) sehr anspruchsvoll und alles andere als Leicht zu verstehen.
Es gibt (in der Praxis gab) sehr viele Möglichkeiten aus ein und den selben Motor mit "Tricks" oder rein technologisch recht einfache Modifikationen (die allerdings schon beim Bau eingebaut werden mußten) alle möglichen Drehmomente, Kurven, und Eigenschaften ohne jegliche Leistungselektronik "nur" mit Wicklungstricks, "Eisen" (Induktivitäten, Transformatorähnlichen Konstrukten,...) und reinen ohmschen Widerständen (allerdings "etwas" oberhalb der 1/4W Klasse...) von außen aus Motoren "herauszuholen".
Die Theorie (wohl auch viel teures und risikobehaftetes try and error und einfach nur Erfahrung) ist allerdings wirklich extrem heftig, sehr abstrakt und Mathematik verseucht- alles andere als intuitiv.