DLL Dateien öffnen

(Firma: Privat) #7849702
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Harald K. schrieb:

Dateien namens *.dll sind in der Regel Programcode und keine Bilder.

Normalerweise schon, da hast du Recht.

Es gibt da aber die Möglichkeit, Bilder als Ressource in der DLL zu hinterlegen. Entweder als Bitmap oder sonstige als RC_DATA. Eine exportierte Funktion könnte diese Ressource als Bild lesen und evtl. auch anzeigen. Das könnten auch mehrere Funktionen sein. Da bräuchte man allerdings die Doku dazu.

Ich würde da mal ein Ressourcen-Tool, wie den ResHacker, nehmen und die DLL(s) anschauen. Bei Bitmaps kann man auf jeden Fall im Dateimenü (Reshacker) in die Zwischenablage kopieren und in MS Paint dann einfügen und extra als .bmp speichern.

#7849737
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Die DLLs sind, wie üblich, auch bei Dicom nur Programmerweiterungen. Die Bilder sind in einem Ordner namens DICOM gespeichert. Es sollte auch noch im Rootverzeichnis eine Datei namens DICOMDIR vorhanden sein, die die Metadaten der Bilder enthält. Der Viewer auf meiner letzten CT-CD hieß übrigens "Guggi.exe".

(Firma: Privat) #7849902
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Ich bin jetzt auch mal davon ausgegangen, daß auf der CD / DVD von Hans sonst nichts drauf ist. Also keinen Viewer in Form einer .exe oder sonst einen Ordner mit Anzeigeprogramm. Kann ich mir auch nicht vorstellen, daß sowas 'blank' rausgegeben wird. Da wäre die CD ja nur für Programmierer interessant. Es sei denn, die CD ist nur für die Ärzte gedacht, die so besser mit der Nachbehandlung zurechtkommen und schon eine extra Installations

  • CD für den Viewer haben.

Da muß man halt sehen, ob Hans nicht doch noch etwas auf seiner CD findet. Das wäre meine erste Option gewesen, bevor ich im Forum hier frage.

(Firma: Privat) #7849915
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Da es ja eine spezielle, für ihn (mit seinen MRT-Bildern) zusammengestellte CD / DVD ist, könnte er ja mal dort nachfragen, wo er die CD bekommen hat. Ist ja sozusagen eine Einzelanfertigung. Vielleicht wurde einfach nur vergessen, auch den Viewer mit draufzupacken. Sowas kann ja mal passieren.

Und wenn es speziell nur für Ärzte wäre, hätte er sogar diese CD gar nicht bekommen dürfen, egal mit oder ohne Viewer.

(Firma: Privat) #7849919
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Christian M. schrieb:

Hat sie ja selbst bezahlt!

Woher weißt du das ?

Vielleicht hat er diese CD ja nur bekommen, um sie an seinen behandelnden Orthopäden weiter zu geben. Und sowas zahlt dann die Krankenkasse. Wenn er sich vorher eine Kopie davon macht, ist das seine Sache.

Egal, er kann ja mal da lesen :

https://www.radiologen-konstanz.de/patienten/roentgenbilder-auf-der-patienten-cd-ansehen/

#7849926
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Heinz B. schrieb:

Woher weißt du das ?

Naja weil man das normalerweise nicht geschenkt bekommt. Und es stimmt schon, auch wenn die Kasse/Versicherung die Aufnahmen bezahlt hat, hat man sie quasi selber bezahlt, da man ja die Versicherungsbeiträge geleistet hat. Darf man das überhaupt ohne Viewer hergeben? Immerhin sind es persönliche Daten, die man auch selber sehen und überprüfen können muss.

#7849951
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Heinz B. schrieb:

Da es ja eine spezielle, für ihn (mit seinen MRT-Bildern) zusammengestellte CD / DVD ist, könnte er ja mal dort nachfragen, wo er die CD bekommen hat. Ist ja sozusagen eine Einzelanfertigung. Vielleicht wurde einfach nur vergessen, auch den Viewer mit draufzupacken. Sowas kann ja mal passieren.

Der war gut, erzähl noch einen! So eine CD wird (komplett einschl. Aufkleber) auf Knopfdruck vom Diagnoseystem ausgespuckt. Den Knopfdruck erledigt eine MTA (m/w/d) o. Ä., die normalerweise gar nicht weiß, was ein Viewer ist oder gar, welche Viewer es gibt. Wenn man die nach Bildern in besonderen Dateiformaten fragt, denkt die womöglich an P***o. Da beschäftigt sich niemand damit, irgendetwas separat auf die CD zu packen. Auf die CD kommt nur und alles das, was das System anhand der ihm gestellten Diagnoseaufgabe automatisch liefert.

Und wenn es speziell nur für Ärzte wäre, hätte er sogar diese CD gar nicht bekommen dürfen, egal mit oder ohne Viewer.

MRT-Aufnahmen sind vom Inhalt her immer nur für ärztliche Augen bestimmt, Laien erkennen an den Bildern kaum etwas Relevantes. Die Hardware für MRT-Aufnahmen ist so teuer, dass es dafür spezielle Diagnosezentren gibt. Dort bekommt der Patient in der Regel die CD sofort nach der Untersuchung ausgehändigt, um sie seinem Arzt zu bringen.

Und: Jeder Arzt ist selbstverständlich verpflichtet, jedem Patienten dessen Daten auf Anforderung herauszugeben, soweit er sie gespeichert hat (egal, ob auf Karteikarten oder digital).

Ansonsten: Viewer-Software --> Privatkopie. DSGVO --> auf die eigene Person bezogene Daten.

#7849954
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René H. schrieb:

Immerhin sind es persönliche Daten, die man auch selber sehen und überprüfen können muss.

Sehe ich anders. Aufnahmen muss der Patient nicht prüfen können. Kann er auch nicht, er sieht nicht das was Ärzte sehen, der Patient sieht nur ein ihm nichtssagendes Bild.

Doch, er MUSS die Aufnahmen sehen können, weil es seine persönliche Daten sind. Was er da erkennt und was nicht, spielt keine Rolle. Vielleicht ist er selbst oder ein Verwandter Arzt oder Medizinstudent? Wo möchtest du die Grenze ziehen?

"Nein, ich zeige Ihnen die Steuerberechnung nicht! Sie sind doch nur Fensterputzer und verstehen das ohne Buchhalterwissen nicht." Wäre für dich Ok?

#7849992
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Heinz B. schrieb:

Und wenn es speziell nur für Ärzte wäre, hätte er sogar diese CD gar nicht bekommen dürfen, egal mit oder ohne Viewer.

Warum sollte er seine eigenen Krankendaten nicht bekommen dürfen? Das wäre ja noch schöner, wenn die vor ihm geheim gehalten würden…

René H. schrieb:

Aufnahmen muss der Patient nicht prüfen können. Kann er auch nicht, er sieht nicht das was Ärzte sehen, der Patient sieht nur ein ihm nichtssagendes Bild.

Woher weißt du das?

#7850009
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René H. schrieb:

Aufnahmen muss der Patient nicht prüfen können. Kann er auch nicht, er sieht nicht das was Ärzte sehen, der Patient sieht nur ein ihm nichtssagendes Bild.

Der Arzt sieht das gleiche Bild wie der Patient. Nur interpretieren kann er es anders/besser. Und ja, auch als Ingenieur, der jahrzehntelang Medizintechnik entwickelt hat, sehe ich manche Sachen in den Bildern.

#7852540
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René H. schrieb:

Crazy Harry schrieb:

Immerhin sind es persönliche Daten, die man auch selber sehen und überprüfen können muss.

Sehe ich anders. Aufnahmen muss der Patient nicht prüfen können. Kann er auch nicht, er sieht nicht das was Ärzte sehen, der Patient sieht nur ein ihm nichtssagendes Bild.

Wenn man sein Auto zur Reparatur in die Werkstatt bringt, hat man auch das Recht, die ersetzten Teile anzuschauen, selbst wenn man kein Fachmann ist.

#7852565
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Rolf M. schrieb:

Warum sollte er seine eigenen Krankendaten nicht bekommen dürfen? Das wäre ja noch schöner, wenn die vor ihm geheim gehalten würden…

Selbstverständlich MUSS man ihm die Daten auf Verlangen komplett aushändigen. Welcher mündige Erwachsene kommt auf die Idee, es sei nicht so oder hänge davon ab, wer was unter welchen Umständen an wen bezahlt hat? https://gesund.bund.de/patientenakte

#7852803
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Rolf schrieb:

Selbstverständlich MUSS man ihm die Daten auf Verlangen komplett aushändigen.

Hab ich ja geschrieben.

Welcher mündige Erwachsene kommt auf die Idee, es sei nicht so oder hänge davon ab, wer was unter welchen Umständen an wen bezahlt hat?

Wer auf diese Idee kommt, kannst du meinem Zitat entnehmen, das du bei deiner Antwort entfernt hast.

#7852810
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Rolf M. schrieb:

Wer auf diese Idee kommt, kannst du meinem Zitat entnehmen, das du bei deiner Antwort entfernt hast.

Wenn du pikierst reagierst, wenn jemand deiner Meinung vorbehaltlos zustimmt und einen Faktenbeleg dafür verlinkt, dann solltest du immer eine Packung Baldrian griffbereit halten. Aber vielleicht gehörst du ja einfach nur zu den bedauernswerten Zeitgenossen, die rhetorische Fragen nicht als solche erkennen können.

#7852890
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René H. schrieb:

Die ePA nutzen. Dann hat man die Daten, wenn dann irgendwann mal alle Ärzte mitmachen.

Wenn die auch funktionieren würde. Eine CD mit MRT Bildern hochzuladen, klappt oft nicht. Dafür ist die Software der E-PA strunzdoof. Und vom Smartphone? Versuch es einmal. Viel Spaß! https://www.fernarzt.com/magazin/elektronische-patientenakte-epa/ "...Aktuell scheint es, als würde die elektronische Patientenakte eher Frust als Lust auf Digitalisierung im Gesundheitssystem verbreiten. Genervte PatientInnen, weil Apps schlecht entwickelt und Identifizierungsverfahren sehr umständlich sind, nur um anschließend festzustellen, dass die ePA von kaum einem Arzt oder einer Ärztin befüllt wird...Und dann sind da noch die Krankenkassen. Sie haben eine Aufgabe gestellt bekommen, der sie augenscheinlich nicht gewachsen sind. Sowohl die technische Umsetzung als auch der durch PatientInnen erhoffte Mehrwert scheinen derzeit mangelhaft zu sein... "Digitalisierung ist kein Selbstzweck, sondern wichtiger Bestandteil moderner Medizin."Prof. Dr. Karl Lauterbach- Bundesminister für Gesundheit..."

Und erst sollte sie Mitte März bundesweit laufen, jetzt wurde der Termin noch weiter nach hinten verschoben. Da drückt der Arzt einem die gebrannte CD lieber in die Hand, als an der EPA rumzufummeln.

ciao gustav

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