Hier gibt es noch eine W425, die war da, als ich 1993 das Haus gekauft habe. Im Internet habe ich zu der nichts gefunden, aber sie könnte älter sein?
Wenn Miele nur solche gebaut hätte, dann wären die längst pleite.
Das ist halt der Fluch der Wirtschaft, ständig mehr Umsatz haben zu wollen. Dann wären die Firmen halt nicht grenzenlos expandiert, sondern klein und bescheiden geblieben nur den Neubedarf gefertigt haben - das, was heutzutage die Ökos fordern.
Diese Miele Waschmaschine W 911 ist zwar uralt, aber äußerst
reparaturfreundlich.
Hach! Ich stelle mich als Eigner von
Miele W 806
Miele W 961
vor.
Sind mir vor wenigen Jahren kurz hintereinander zugelaufen. Beide habe ich gründlich gereinigt (alles!!, sämtliche Schläuche ausgebaut und tagelang in Amidosulfonsäure gelegt, desgleichen Waschmittelschublade, Rücklaufsicherung, Bottich entkalkt).
Wo Du schon so schön dabei bist: Dämpfer getauscht? Tut den Lagern gut.
Unbedingt! Das sind einfache (aber auch sehr günstige) Reibungsdämpfer. Bei der W 806 vermutete der Elektriker abgenutzte Motorkohlen, weil die Maschine versagte, als sie in den Schleudergang gehen wollte. Die Kohlen waren aber in Ordnung. Ursache waren die bereits vollkommen wirkungslosen Dämpfer, weil der Bottich schon bei geringen Schleuderzahlen eine Unwucht bekam und letztlich den Schleudergang abbrach.
Bei der W 961 waren die Dämpfer kaum besser. Wegwerfgrund hier waren allerdings ein ausgefallenes Magnetventil im Zulauf und eine heftig scheppernde Laugenpumpe (Magnetpumpe, dieses Geräusch bereits veranlasst offenbar manche Frau zur Entsorgung der Waschmaschine). Beides bekommt man im Zubehörhandel ebenfalls zu sehr moderaten Preisen.
Dank der "Vordertür" bei den alten Maschinen sind die Dämpfer verhältnismäßig gut zugänglich, man bekommt sie rasch ausgetauscht.
Sehr dankbare Geräte. Bin begeistert, hier ist nicht das geringste Bedürfnis nach neuer Maschine vorhanden.
Egal, ob ich die Maschine repariere, meine einzige Ehefrau
hätte wohl gerne eine Neue.
Da habe ich mehr Glück. Meine Freundin hat eine eigene Wohnung und eigene Waschmaschine, aber auch keine Vorbehalte gegen meine alten Maschinen. Sie nutzt sie im Gegenteil gelegentlich (mit). Wie gesagt, die Maschinen habe ich schließlich auf Hochglanz gebracht.
Ja, aber spart laut Ökolabel Strom und Wasser, was wirtschaftlich und
Ökologisch trotzdem ins Negative kippt.
Die Ersparnis dürfte gering sein. Selbst meine beiden alten Miele Maschinen nutzen bereits so wenig Wasser, dass ich den Waschvorgang unterbrechen kann, um sie mit (vergessener) Wäsche nachzufüllen. Der Wasserstand ist also unterhalb des Bullauges.
Gesperrt ist diese Funktion lediglich bei Temperaturen oberhalb von 55° und für den Fall, dass ich im Programm "mehr Wasser" gewählt habe (was ich bisher nicht ein einziges Mal getan habe). Klar, ist in diesen Fällen nachvollziehbar. :)
Die Waschergebnisse sind durchgehend gut. Meine Erfahrung ist, dass man sich an die Empfehlungen der Waschmittelhersteller halten sollte in Bezug auf die Menge und in Abhängigkeit der Wasserhärte des Leitungswassers.
Wenn Miele nur solche gebaut hätte, dann wären die längst pleite.
Die Monteure kosten soviel wie anderswo eine ganze Waschmaschine. :)
Auch das brachte jahrzehntelang gutes Geld, aber die gierigen Manager wollen ja lieber noch ein paar Prozent mehr in China generieren statt mit ehrlicher Arbeit vor Ort.
Es wird wohl keine belastbaren Untersuchungen dazu geben, aber wenn Miele nur noch Durchschnitt ist, haben die Leute plötzlich 20 andere Marken als gleichwertige Auswahl. Könnte mir vorstellen, daß das die Verkaufszahlen mehr drückt, als wenn man pro Kunde nur alle 20 Jahre eine Maschine verkauft statt alle 10 oder wie heute alle 3-5.
Nach einem obszön teuren Philips ESF-Röhrenfernseher, der nach weniger als 5 Jahren wegen serienmäßiger Konstruktionsmängel kaputtging, ohne jegliche Kulanz seitens Philips, hatten meine Eltern diese Marke nie wieder angeschaut, geschweige denn gekauft.
Bauknecht ist hoffentlich auf demselben Weg ins Vergessen, seit bei denen Waschmaschinen noch innerhalb der ersten zwei Jahre mit Lagerfraß und Wannenrissen als Totalschäden ausfallen.
Wenn ich mal eine "neue" Waschmaschine brauche, werde ich mir so eine 20 Jahre alte Miele von der letzten ordentlichen Generation holen. Mit etwas Geduld bekommt man sie sogar geschenkt, weil der Markt doch recht begrenzt ist.
Unübertroffen ist die Wartbarkeit der alten Miele: 5-6 Schrauben, und man kann die Front komplett aufklappen und sämtliche Teile erreichen (notfalls noch mit 2 weiteren Schrauben den Deckel wegklappen.)
Bei allen (?) anderen Herstellern muß man das 100-Kilo-Teil herumwuchten, schieben, drehen, kippen. Als ob man irgendwo am Aufstellort einer Waschmaschine dafür Platz hätte!
Unübertroffen ist die Wartbarkeit der alten Miele: 5-6 Schrauben, und
man kann die Front komplett aufklappen und sämtliche Teile erreichen
(notfalls noch mit 2 weiteren Schrauben den Deckel wegklappen.)
Bei allen (?) anderen Herstellern muß man das 100-Kilo-Teil
herumwuchten, schieben, drehen, kippen. Als ob man irgendwo am
Aufstellort einer Waschmaschine dafür Platz hätte!
Das haben die anderen Hersteller schon lange abgeschaut.
Bei allen (?) anderen Herstellern muß man das 100-Kilo-Teil herumwuchten
Deshalb wiegen die auch alle nur gut die Hälfte...
Mir ist neulich ein Miele Toplader auch geschätzt 20-25 Jahre alt begegnet. Fand ihn ganz schön robust und schwer zu kippen, obwohl er fast ein Drittel schmäler wie eine Vollformat-Maschine war. Zuhause nach der Anleitung gegoogelt - wiegt 96 kg! (Also die Maschine, nicht die Anleitung.)
Wobei Toplader wohl ebenso schwere, vielleicht sogar noch schwerere Gegengewichte aus Beton an der Trommel haben wie normale Maschinen. Schließlich ist ja naturgemäß mit etwas mehr Rotationsunsymmetrie zu rechnen. Die man mit 20 kg Beton und Reibdämpfern oder mit einer PID-geregelten 2x4-Achsen-Hydraulik (oder was auch immer) ausgleichen kann. Wofür wird sich der Controller wohl entscheiden? ;)
Noch ein Nachtrag zum Kohlenwechsel.
Die alten Kohlen waren am Ende. Das gab Fehlermeldung:
Blinkende Led im Spülgang.
Seltsamerweise lief der Motor im Schleudergang. Aber das kann
ich mir erklären. Im Spülgang wechselt die Drehrichtung. Da die
Kohlen schräg zum Kollektor eingebaut sind, werden sie in der
einen Drehrichtung weniger belastet.
Also ist ein laufender Motor keine Aussage über den Zustand der
Kohlen.
Bend, wenn deine Frau gerne eine neue Waschmaschine hätte, dann hätte ich als der Jenige der immer alles repariert einen Hals, einen sehr DICKEN sogar.
Biete ihr die Scheidung an, vorher schaffst du (sofern kein Ehevertrag gemacht worden ist) dein Kapital per Schenkung auf Seite. Danach geht es dir besser.
Ich habe die W729. Inzwischen 7 maschinen, davon hat eine nun mein Sohn, 2 hatte ich total zerlegt wegen Ersatzteile und die anderen laufen laufen und laufen.
Ich fürchte, ich brauche auch mal wieder neue Dämpfer, oder ich belade sie zu voll. Jedenfalls läuft das Schleudern neuerdings ziemlich unrund und laut.
Aber vor ein paar Jahren habe ich mal irgendwo neue Dämpfer eingebaut, die schlackerten praktisch ungedämpft. Eine geduldige junge Mitarbeiterin von Expert Esch hat mit mir die PDFs am Bildschirm durchgeblättert, damit lief die Maschine wieder. Schön wenn man das nicht aus China bestellen muss, sondern noch einen Händler vor Ort hat, das stirbt leider allmählich aus.
Stichwort Motorkohlen
Mein Staubsauger Progress von 1960 hat inzwischen die dritte Generation Kohlen, eine vierte wird wohl nicht mehr gehen, die Bahn im Kupfer ist allmählich zu tief eingegraben.
Stichwort Motorkohlen
Mein Staubsauger Progress von 1960 hat inzwischen die dritte Generation
Kohlen, eine vierte wird wohl nicht mehr gehen, die Bahn im Kupfer ist
allmählich zu tief eingegraben.
Bei allen (?) anderen Herstellern muß man das 100-Kilo-Teil
herumwuchten, schieben, drehen, kippen. Als ob man irgendwo am
Aufstellort einer Waschmaschine dafür Platz hätte!
Das haben die anderen Hersteller schon lange abgeschaut.
Nicht wirklich. Zum Dämpferwechsel muß man bei sehr vielen von hinten ran.
Ich habe die W729. Inzwischen 7 maschinen, davon hat eine nun mein Sohn,
2 hatte ich total zerlegt wegen Ersatzteile und die anderen laufen
laufen und laufen.
Es gibt schon sehr seltsame Hobbies. Aber gut, wer vier Waschmaschinen braucht, braucht vier Waschmaschinen, plus zwei für die Ersatzteile...
jaja, so seltsame Sprüche wie du von dir gibt würde ich mir niemals erlauben.
Gerne hätte ich ja erklärt, wie ich an den 7 Waschmaschinen des selben Typs komme, aber das erspar ich mir.
ja und allen Anderen Usern kann ich nur empfehlen, wenn man ältere Miele Waschmaschinen hat und man kommt mit den Programmen aus ohne spezielle automatisch Programmabläufe haben zu müssen, bleibt dabei!! Die sind zwar schwer, haben Bottische aus Edelstahl und nicht moderne Plastikumhüllungen die keine 20 Jahre durchhalten ohne das was abbricht.
Hinzu kommt noch, das spezielle Ersatzteile kaum zu bekommen sind, jedoch normale Verschleißteile wird es noch lange geben. Zwei meiner alten W729 hatten Trommellager defekt. Bei einer hatte ich das mal gewechselt, da es sehr viel Montagearbeit ist, würde ich das nicht mehr machen. Dann lieber zerlegen, Ersatzteile gewinnen, Edelstahl auf dem Schrott verkaufen, und für die nächsten Jahre keine Ausgaben mehr zu haben wenn was kaputt geht außer Kohlen stoßdämpfer etc die kaum was kosten.
Der ganz große Vorteil ist, wenn man selbst repariert, kennt man die Maschine irgendwann mal aus dem FF und braucht schon gar keine große Fehlersuche mehr. Selbst die Steuerungen wurden von mir erneuert, weil da gibt es auch Teile, die keine 40 Jahre halten.
Aber es geben auch Menschen die wechseln ihre Maschinen im Haus geal ob Mixer, Herd oder oder und wundern sich das die heutigen modernen Maschinen zwar Sachen können, die man gar nicht unbedingt braucht, aber dafür recht schnell mit vielen möglichen Fehlern die Haushaltskasse belastet, sofern man dann Jamand findet der Reparaturen macht!
Bei allen gebrauchten Miele-Maschinen - bei meinen und bei Freunden - habe ich die Dämpfer durch günstige von SUSPA ersetzt. Angeblich ist das der Hauslieferant von Miele, d.h. es wären sogar die Originalteile - aber das weiß Hinz sicher genauer.
Es sind in den Maschinen längst "einfache" Reibungsdämpfer eingebaut, keine echten Stoßdämpfer mehr wie vor Jahrzehnten. Die Reibungsdämpfer verschleißen prinzipbedingt schnell. Sind aber jedenfalls bei Miele leicht zu tauschen.
Scheint ja eine typische Fehlerursache zu sein. Das muss auch schon anderthalb Jahrzehnte her sein.
Eine andere Fehlerursache konnte ich mal ohne Ersatzteile reparieren. Das war noch keine Miele. Ganz ohne Mikrocontroller lief das Wasch-"Programm" mit einer Schaltwalze ab. An der war eine kleine Nase abgebrochen. Leichtes Verbiegen des Schleifers war ausreichend. Sozusagen ein einzelner Bitfehler im ROM.
Definitiv. In einem anderen Thread berichtete ich schon, dass ein Elektriker bei einer Bekannten meinte, die Kohlen wären abgenutzt, weil die Maschine nicht mehr schleudern wollte. Ursache waren jedoch völlig fertige Stoßdämpfer bzw. zutreffender: Reibungsdämpfer. Der Maschine gelang es damit im Schleudergang nicht mehr, den Bottich auszuwuchten und brach deshalb den Schleudergang ab.
Diese Reibungsdämpfer haben definitiv keine 20 Jahre Lebensdauer, wofür Miele ihre Maschinen anpreist. Sind aber leicht zu wechseln und günstig zu bekommen, wenn man sie nicht gerade über Miele kauft.
Anderes Beispiel für reduzierte Lebensdauer eines Bauteils in den Waschmaschinen ist die Laugenpumpe. Früher war dort ein Spaltpol-Motor eingesetzt, heute ist es ein billiger Magnet-Motor. Aber auch der ist günstig zu bekommen und kann leicht getauscht werden (Bajonett-Anschluss).
Das Fiese ist, dass ausgerechnet Miele trotz der beworbenen Langlebigkeit die Ersatzteile frecherweise überteuert verkauft, obwohl die Reparatur als solche dankbar einfach ist.
Bend, wenn deine Frau gerne eine neue Waschmaschine hätte, dann hätte
ich als der Jenige der immer alles repariert einen Hals, einen sehr
DICKEN sogar.
Biete ihr die Scheidung an, vorher schaffst du (sofern kein Ehevertrag
gemacht worden ist) dein Kapital per Schenkung auf Seite. Danach geht es
dir besser.
Schimpf' nicht, von solchen Fällen habe ich gelebt... :))
Hat eine Waschmaschine einen Sensor für die Unwucht? Ist das immer so
oder nur in neueren Maschinen?
Ja, gibt es schon in älteren Maschinen. Dort wird ein Tachogenerator ausgewertet. So ist es bei meinen Waschmaschinen, die noch mittels Riemen angetrieben werden.
Wie neuere Waschmaschinen mit BLDC-Motor arbeiten, weiß ich nicht. War noch nicht in der Verlegenheit, eine solche Maschine reparieren zu müssen...
Das Fiese ist, dass ausgerechnet Miele trotz der beworbenen
Langlebigkeit die Ersatzteile frecherweise überteuert verkauft, obwohl
die Reparatur als solche dankbar einfach ist.
Du meinst wenn Deine Maschine nach 10-20 oder mehr Jahren mal ein Ersatzteil braucht, soll es natürlich möglichst nichts kosten, auch wenn Miele die Ersatzteile 10 Jahre oder länger für Dich bevorratet hat?
soll es natürlich möglichst nichts kosten, auch wenn
Miele die Ersatzteile 10 Jahre oder länger für Dich bevorratet hat?
sollte möglich sein bei den Miele Preisen und dazu führen bessere Qualität einzubauen und nicht die Zulieferer zu Dumpingpreise ausquetschen.
es kann doch nicht das Ersatzeile ein Produkt um das 100- bis 1000- fache verteuern.
es kann doch nicht das Ersatzeile ein Produkt um das 100- bis 1000-
fache verteuern.
Würde ja heißen, dass nach Deiner Vermutung eine W1 für aktuell 800€-1200€ im Handel eigentlich nur noch 1/100 davon, d.h. 8€-12€ kosten dürfte. Reinste Polemik.
komisch daß Produkte oft nach der Gewährleistung kaputt gehen?
Es gibt eine EU Verordnung daß Produkte langlebiger sein sollen, nur bei den Ersatzteilpreisen wird das kaum jemand nutzen.
Würde ja heißen, dass nach Deiner Vermutung eine W1 für aktuell
800€-1200€ im Handel eigentlich nur noch 1/100 davon, d.h. 8€-12€ kosten
dürfte
In meinem Haushalt habe ich schon mehrere Generationen Miele Geräte (Waschmaschine, Geschirrspüler, Wäschetrockner) ... aber ja, die Miele-Geräte sind meiner Meinung nach total überteuert.
Beispiel 800€ Miele Geschirrspüler, da ging nach 7 Jahren der Motor der Türautomatik "flöten", Motor als Ersatzteil von Miele? Fehlanzeige! Kannste nur die gesamten "automatischen Türöffner" von Miele beziehen für 100€. Netterweise konnte man beim Hersteller des Motors direkt einkaufen und diesen für 35€ erwerben. Zwei Jahre später war dann ein Flügelrad an der Umwälzpumpe gebrochen. Flügelrad als Ersatzteil von Miele? Fehlanzeige! Kannste nur die gesamte Umwälzpumpe für 475€ erwerben. Bei Ebay eine gebrauchte für 120€ eingebaut... Nach zwölf Jahren aufgrund arg nachlassender Spülleistung gegen eine neue Miele ausgetauscht.
Hat mich also für 12 Jahre 955€ + Arbeitszeit gekostet.
Wenn ich nun "Otto Normal" gewesen wäre hätte die Maschine das neunte Lebensjahr nicht überstanden. Und auch die Reparatur im siebten Jahr wäre mit Originalersatzteil, An- und Abfahrt vom Monteur wahrscheinlich in Richtung größer 200€ gegangen...
Billige Spülmaschinen kosten z.B. 300€, die halten bestimmt auch 4 Jahre.
komisch daß Produkte oft nach der Gewährleistung kaputt gehen?
Das ist bei Miele meiner Erfahrung nach nicht der Fall. Wie oben beschrieben halte ich die Kistchen trotzdem für total überteuert im Vergleich mit "Normalos" und "Billigheimern". Denn die Maschinen halten nicht länger. Sie sind besser reparierbar. Bei Waschmaschinen haben sich etliche Hersteller gefunden die Ersatzteile zu "normalen" Preisen anbieten. Besitze auch noch eine Gala W961 bei der ich Wassereinlassventil, Stoßdämpfer und Kohlen getauscht habe - natürlich ohne ein überteuertes Miele Originalersatzteil... Die sonstigen Anbieter schaffen es ja auch ein Ersatzteil zu normalen Preisen anzubieten. Miele selbst aber nicht.. Schon komisch..
Weil ich die Stoßdämpfer nicht rechtzeitig getauscht hatte musste ich noch auf der Platine ein Schrack-Relais und ein weiteres Bauteil tauschen (fällt mir nicht mehr ein)...
Zur Zeit habe ich das Problem das zu wenig Frischwasser in die Maschine läuft. Eventuell macht ja das Wassereinlassventil nicht mehr voll auf, die Luftfalle habe ich auch schonmal geprüft ist alles sauber. Zur Zeit behelfe ich mir mit Wasser manuell nachschütten..
Für den Preis müsste eigentlich eine 10jährige Garantie standardmäßig dabei sein. Ansonsten ist das ja nur Geldschneiderei. 1000€ für eine Waschmaschine ausgeben und z.B. nach 3 Jahren defekt? Und dann? Für 300€ reparieren lassen? Eigentlich ein No-Go. Dann einfach eine Waschmaschine von Siemens für 500€ - wenn die nach 3 Jahren kaputt geht hat man immer noch 500€ gespart...
Für den Preis müsste eigentlich 100% in Deutschland produziert werden. Pustekuchen, Polen und Rumänien lassen grüßen. Und Miele will wohl weiter verlagern, Maschinchen für bis zu 1200€ mit läppischer zweijähriger Gewährleistung und ohne weitere Garantie (kann man noch zusätzlich für €€€ kaufen) sind wohl "zu billig":
Du meinst wenn Deine Maschine nach 10-20 oder mehr Jahren mal ein
Ersatzteil braucht, soll es natürlich möglichst nichts kosten, auch wenn
Miele die Ersatzteile 10 Jahre oder länger für Dich bevorratet hat?
Auch wenn Ersatzteile unverändert in aktueller Serie verbaut werden sind die so heftig teuer. Die gleichen Teile ohne Miele-Karton kosten weit weniger. Das ist bei anderen Herstellern aber nicht anders.
Denn die Maschinen halten nicht länger. Sie sind besser reparierbar.
Auch das ist Wunschdenken.
Oliver
Hmm. Wenn ich so eine uralte (25- 35 Jahre) Maschine reparieren
will und ich finde Anleitungen im Netz, alle Schrauben lassen
sich problemlos lösen, alle Kunststoff und Gummiteile sind noch
neuwertig ist das schon mal toll.
Dann Ersatzteile als Nachbau (Wasserventil) oder Motorkohlen
(Originalausrüster) für kleines Geld zu haben.