ich habe ein Sony Xperia XZ2 und ein XZ2 compact. Beide laden nicht mehr an normalen USB (5V) Ladegeräten, sondern nur noch an USB-C Laptopnetzteilen (dell & Lenovo). Da beide Telefone keine USB-Datenverbindung mehr eingehen, also weder zum PC noch zu einem USB-Stick, glaube ich, dass da irgendwas an den Datenleitungen hin ist. Da ich meistens an den Laptopladern lade, ist mir das erst aufgefallen, als ich mal ein USB-Gerät anschließen wollte. Schmutz in der Ladebuchse kann ich derzeit ausschließen, da mit Druckluft gereinigt.
Jetzt meine Fragen:
Welchen Lademodus nutzt das Laptopnetzteil und gibt es die auch für 12V (für's Auto)?
Was ist hier wahrscheinlich defekt und wie könnte man das reparieren?
Ein Akku- oder Displaytausch ist für mich kein Problem.
Welchen Lademodus nutzt das Laptopnetzteil und gibt es die auch für
12V (für's Auto)?
Wenn das schon USB-PD beherrscht kanns sein, das mit höheren Spannungen als den 5V geladen wird. Beschleunigt halt das Aufladen, aber sollte mit 5V genauso funktionieren.
er schreibt doch das es mit dem großen PD-Metzteil geht, mit einem
normalen nicht?
Aber USB-PD-Notebook-Netzteile haben normalerweise das USB-Kabel fest am Netzteil dran, mit "normalen USB Ladegerät" meint er vtml. ein altes mit USB-A Buchse und hat ein Adapter-Kabel?
Aber USB-PD-Notebook-Netzteile haben normalerweise das USB-Kabel fest am
Netzteil dran, mit "normalen USB Ladegerät" meint er vtml. ein altes mit
USB-A Buchse und hat ein Adapter-Kabel?
ja genau
Ich verstehe es so:
mit einem normalen Netzteil das nur Plus / Minus hat, die Datenleitungen nicht benutzt, lädt es nicht
Mit einem Netzteil das PD unterstützt lädt es problemlos
mit einem normalen Netzteil das nur Plus / Minus hat, die Datenleitungen
nicht benutzt, lädt es nicht
Sowas ist aber schon seit Ewigkeiten kein adäquates USB-Netzteil mehr. Schon vor über 15 Jahren wollten Smartphones bei USB-Netzteilen mit USB-A-Buchse, daß diese durch definierte Spannungspegel an den USB-Datenleitungen signalisieren, wieviel Strom sie liefern können. Ohne diese laden angeschlossene Geräte, wenn überhaupt, mit 500 mA.
Aber ohne genauere Beschreibungen des Threadstarters können wir nur das tun, was man in diesem Forum halt tut: Müßig herumraten.
Denn was mag der Threadstarter mit "nicht mehr" meinen?
Denn was mag der Threadstarter mit "nicht mehr" meinen?
Mein Verständnis von nicht mehr bedeutet, es ging mal, jetzt - seit einiger Zeit - nicht mehr. Präziser: Seit Ostern habe ich es nicht mehr geschafft auf andere Weise als PD zu laden.
Heinz R. schrieb:
mit einem normalen Netzteil das nur Plus / Minus hat, die Datenleitungen
nicht benutzt, lädt es nicht
So ist es. Weder am 5V USB-A Netzteil, noch am PC mit USB-A (2.0 und 3.x)
AM Stecker wackeln bringt lieder nix. Aber mir scheint ein Defekt an den Datenleitungen am wahrscheinlichsten. Ich werde mal versuchen die USB-Ports zu reparieren oder zu wechseln.
Schmutz in der Ladebuchse
kann ich derzeit ausschließen, da mit Druckluft gereinigt.
Mag sein, oder auch nicht.
In meinem Samsung S10e hat sich schon mehrmals so viel Schmutz angesammelt, der sich mit Druckluft / Auspusten nicht entfernen lies. Bin dann (im ausgeschalteten Zustand!) mit der Spitze einer dünnen Nähmaschinennadel rein, da kam erstaunliches zum Vorschein....
AM Stecker wackeln bringt lieder nix. Aber mir scheint ein Defekt an den
Datenleitungen am wahrscheinlichsten. Ich werde mal versuchen die
USB-Ports zu reparieren oder zu wechseln.
bei PD oder Quickcharge werden doch nur zusätzliche, aber keine anderen Leitungen benutzt? Ist bei PD Plus und Minus nicht die gleiche wie auch bei nur "USB mit 5V" ?
Müsste mich da auch einlesen
Aber ja, hatte auch mit Sony oft Ärger mit der Ladebuchse
Habe mir ein Sony mit Wireless Charging angeschafft, seither ist Ruhe
bei PD oder Quickcharge werden doch nur zusätzliche, aber keine anderen
Leitungen benutzt? Ist bei PD Plus und Minus nicht die gleiche wie auch
bei nur "USB mit 5V" ?
Bei Quickcharge wird über die Datenleitungen ausgehandelt was gemacht wird. Bei PD erfolgt das über die separaten CC Leitungen.
Deshalb ist es sehr wahrscheinlich, dass nur eine Datenleitung (oder beide) bei ihm defekt sind, zumal Datenverbindung zum PC ja auch nicht mehr geht.
Aus einem Standard gerechtem PD Netzteil kommen erst mal gar keine 5V, solange das nicht von der Gegenstelle angefordert wurde.
und was passiert jetzt wenn wirklich nur Plus und Minus angeschlossen
sind?
Wenn es sich an den Standard hält: Nix.
Das Gerät (also z.B. das Handy) bietet dem Host eine oder mehrere Konfigurationen an, mit ggfs. unterschiedlichem Strombedarf, und der Host wählt eine aus, und dann darf das Gerät soviel Strom ziehen, wie es angekündigt hat.
Ist für ein dummes Steckernetzteil viel Aufwand.
Deshalb gab es dann den "USB Battery Charging"-Standard: Da verbindet das Ladegerät einfach D+ und D- miteinander, das Endgerät kann das einfach erkennen (Laut Spec: wenn Widerstand zwischen D+/D- nach allen Steckern, und langem Kabel kleiner 200 Ohm ist) und kann dann >500 mA ziehen.
Leider kam dieser Standard ziemlich spät, in der Zwischenzeit haben sich diverse Handyhersteller schon Alternativen ausgedacht, z.B. mit Spannungsteilern die die Datenleitungen auf definierte Pegel ziehen.
Ist inzwischen durch USB-PD, QC usw. überholt, sollte aber durchaus noch funktionieren.
Und für eine Selbstbaulösung immer noch am einfachsten umzusetzen: Drahtbrücke und fertig.
Oder man nimmt so ein billiges China-"Charge Only"-USB-Kabel. Da sind nur zwei Adern im Kabel, spart Kupfer, und die Brücke zwischen D+ und D- sitzt im Micro/Mini-Stecker.
Deshalb gab es dann den "USB Battery Charging"-Standard: Da verbindet
das Ladegerät einfach D+ und D- miteinander,
Ich denke, daß Du das verwechselst. Einfach miteinander verbinden ist nicht der "Battery Charging Standard", sondern eine der vorher existierenden Varianten. Der Standard sieht vor, daß Netzteile mitteilen, welchen Strom sie liefern können, und das tun sie durch die Spannungspegel auf den Datenleitungen.
Damals gab es viel Gekreische, weil Apple und Samsung unterschiedliche Sichtweisen hatten, wie das zu funktionieren hat (wie gesagt, in vor-Standard-Zeiten), und da haben sich natürlich die Fanbois gegenseitig beharkt, weil das jeweils andere Lager natürlich doof/falsch/anders ist. So, wie Religion halt auch funktioniert.
Ich denke nicht.
Hab oben die USB.org Seite mit der Spec verlinkt und sogar noch einen Screenshot daraus angehängt.
"Das Ladegerät soll D+ und D- kurzschließen"
Das ist die "offizielle" Variante von damals.
Alles Neuere, vor allem Alles, was mit höheren Spannungen arbeitet, wird anders benannt, und ist nicht Teil der "Battery Charging Specification".
Und ja, die hat das USB-IF viel zu spät herausgegeben, konnte den Wildwuchs mit verschiedenen, nicht miteinander kompatiblen Hersteller-spezifischen Varianten nicht mehr verhindern.
Aber USB-PD-Notebook-Netzteile haben normalerweise das USB-Kabel fest am
Netzteil dran
Muß aber schon lange her sein. Bei Amazon sind nur noch wenige Netzteile mit Kabel fest oder beiliegend.
Mein 65W Steckernetzteil hat eine USB-C Buchse. Dann kann man auswählen, wie lang man das Ladekabel haben möchte oder am besten ein Magnetladekabel.
In meinem Samsung S10e hat sich schon mehrmals so viel Schmutz
angesammelt, der sich mit Druckluft / Auspusten nicht entfernen lies.
Ich lasse den Magnetteil daher immer gesteckt. Dann schnappt sich das Handy quasi selber das Ladekabel und die Buchse ist geschützt. Die 480MBit über das Ladekabel reichen mir.
sondern nur noch an USB-C
Laptopnetzteilen (dell & Lenovo)
Da ist das Kabel dran.
Und wenn ich bei Amazon nach "Notebook-Netzteil USB-C Dell" suche, ist das erste Netzteil mit USB-C Buchse ohne fest verbundenes Kabel erst auf Seite zwei.
Und wenn ich bei Amazon nach "Notebook-Netzteil USB-C Dell"
Ich finde es schon recht angenehm, daß man mit USB-C (PD) nicht mehr an einen bestimmten Hersteller festgetackert ist. Man kauft einfach nach der Watt-Angabe.
In der Beschreibung meines LG-Notebooks stand noch, daß es mit extra Netzteilkiste geliefert wird. Aber zum Glück war ein Steckernetzteil beiliegend.
Alles darüber kann, muss aber nicht ausgehandelt werden?
Genau andersherum. Ohne Enummeration ist's gerade mal ein halbes Watt. Der Host kann bis zu 500mA freigeben. Mehr gibt's bei USB2.0 nie.
Für reine Ladegeräte gibt's deshalb die diversen Erweiterungen wie Qualcom Quick-Charge (Da wird auch die Spannung erhöht), diverse Apple-Frickeleien oder die oben verlinkte "USB Battery Charging"-Spec, da geht's bis 1.5 A hoch.
Aber wie gesagt, seit USB-C & USB-PD sind das alles alte Geschichten aus der Gruft.
An Netzteilen gibt es keine Enumeration (und keinen Host), insodern ist
diese Betrachtung die falsche Abfahrt.
Aber nur weil reine USB 2.0 Netzteile gegen die Spec verstoßen, genau wie Geräte die daran laden. USB 2.0 sieht doch gar keine reinen Netzteile vor. Das kam doch erst viel später mit PD.
An Netzteilen gibt es keine Enumeration (und keinen Host), insodern ist
diese Betrachtung die falsche Abfahrt.
Meine Antwort bezog sich auf den Versuch von Heinz mit dem USB-Hub dazwischen.
Insofern: Thema verfehlt, es ging explizit nicht um dedizierte USB-Netzteile.
Der ganze Thread hat aber schon seit längerem eine falsche Abfahrt genommen und steckt gerade in einem Kreisverkehr fest.
Siehe oben, die Battery Charging Spec vom höchstoffiziellen USB-IF.
Und nein, das ist nicht Teil von USB1.1 oder USB2.0, sondern steht "neben" den anderen Specs, teilt sich die Steckverbinder.
Und ja, es gab vor der Veröffentlichung dieser Spec schon USB-Netzteile.
Mag sein, oder auch nicht.
In meinem Samsung S10e hat sich schon mehrmals so viel Schmutz
angesammelt, der sich mit Druckluft / Auspusten nicht entfernen lies.
Bin dann (im ausgeschalteten Zustand!) mit der Spitze einer dünnen
Nähmaschinennadel rein, da kam erstaunliches zum Vorschein....