Feldeffekttransistor der Uds = 0.7V schaltet?

Gast #447927
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Hallo,

Es geht hier eigentlich um nichts weiter als ein Bastelprojekt (mit 
Lerneffekt) bei dem eine LED (3,4 V bei 25 mA) mit Hilfe eines Caps 
(max. 2,4 V) betrieben werden soll. Da die Spannung der Energiequelle 
immer unterhalb der benötigten Diodenspannung liegt müsste man diese 
hochtransformieren. Dies würde sich leicht mit einem Boost-Converter 
(Aufwärtsregler) erledigen lassen. Aber genau dieser soll in diesem 
Projekt nicht verwendet werden, sondern er soll diskret aufgebaut 
werden.

Im Grundegedanken ist ein solcher Boost-Converter nicht das Problem, 
aber man benötigt einen Schalter der den Strom der Spule im 
entsprechenden Verhältnis schaltet.

Also dachte ich hier zuerst an einen Oszillator der mir einen 
entsprechenden Rechteck erzeugt und wollte damit einen Transitor in 
Emiterschaltung zum Schalten des Stromes verwenden.

Die Spannung des Kondensators nimmt mit der Zeit aber immer weiter ab (< 
0,7V), was dazu führt das der Oszillator nicht mehr funktioniert und die 
Schaltung demzufolge nicht anspringen kann.

Hier erhielt ich den Tipp einen Meißner Oszillator zu verwenden, da er 
auch bei geringerer Spannung noch anschwingen kann und eben vorher 
genanntes "Sinus"-Signal am Ausgang erzeugt.

Wenn ich damit allerdings direkt den Transistor schalte kann ich ja das 
Verhältnis für den Aufwärtswandler nicht mehr richtig einstellen.

Was mir die meisten Probleme abnhemen würde, wäre ein Osillator der bei 
0,7 V (oder evtl. noch bei etwas weniger) anspringt und mir einen 
Schalter versorgt, der einen Strom von ca. 200 mA ein- und ausschalten 
kann (Freuqenz etwa 20kHz). Dabei sollte man noch das Verhältnis von 
Ein- und Ausschaltzeit einstellen können. (Dies ist mein Traum :-)

Jetzt frage ich mich natürlich ob dies überhaupt möglich ist, da ja auch 
die Quellspannung nicht konstant ist, sondern eben von 0,6 bis 2,4 V 
variiert.

PS: Gibt es Transistoren die bei weniger als 0,7 V schon durchlassen 
oder sperren? Wenn ja welcher Typ ist es und wie findet man 
entsprechende Transistoren dieses Typs?

PPS: Diese Schaltung soll hier eigentlich nur so lange 2-5V erzeugen bis 
der µC (PIC12-18) angesprungen ist und dann selbstständig über den 
PWM-Ausgang das Hochsetzen übernimmt und reguliert.
Gast #447957
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Hi, Tobain,

baue ich gerade mit einem Depletion-FET für mittlere Ströme: Einen 
Schwingkreis mit BSP149.

Dieser leitet bei 0Vgs 0,4 A und schaltet bei -1Vgs ab.
Schwingkreis, weil ich anfangs keine negative Abschaltspannung habe, 
sondern aus der sich aufschaukelnden Schwingung erst erzeugen muß.

Und wie Du sehe ich das nur als "Anlasser" für eine Hilfsspannung für 
einen mächtigeren Inverter.

Ciao
Wolfgang Horn
Gast #448107
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Hallo Wolfgang,

Also irgendwie konnte ich dir gerade nicht wirklich folgen, da ich ja 
vor allem das Problem habe, dass ich nur 0,7 V und keine negative 
Spannung zur Verfügung habe. Könntest du das bitte etwas näher 
erläutern.

Was ich im Grunde bräuchte wäre eine FET der bei 0,5-0,8 V seinen 
Schaltpunkt hat. Nur finde ich irgendwie bei den vielen FET's genau zu 
dieser Eigenschaft sehr wenig.
Gast #448208
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Hi, Tobain,

Laut Datenblatt hat der BSP149 bei 0Vds und 0Vgs noch eine Steilheit von 
0,5Siemens.

Mit nur etwas Spannung muüßte der Schwingkreis schwingen, und wenn ich 
die Drain an einer Anzapfung der Spule hänge, kann ich von der Spule 
eine höhere Wechselspannung abnehmen als die Spannung der Batterie.

Du: "Was ich im Grunde bräuchte wäre eine FET der bei 0,5-0,8 V seinen
Schaltpunkt hat."

Ich kenne keinen. Meine Schaltung ist schon geätzt, momentan sind 
Weihnachtsgeschenke wichtiger.

Ciao
Wolfgang Horn

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