Scheinbar plant die EU eine neue extra Steuer auf kleine Sendungen aus China. Es soll wohl vor allem Kram von Temu und Shein treffen, aber wird natürlich auch auf Elektronikbauteile von Aliexpress et al. angewendet werden. Laut Tagesschau soll auf Artikel, die an die Lager geschickt werden, 0,50 Eur Steuer erhoben werden, für Direktverkäufe eine Gebühr von 2,00 Euro.
Einzelteile zu bestellen würde dann evlt. nicht mehr lohnen.
wird natürlich auch auf Elektronikbauteile von Aliexpress et al.
angewendet werden
Warum gehst du davon aus?
Ich würde bezweifeln dass in einem solchen Gesetz bestimmte Händler oder Produkte genannt werden, oder? Hört sich zumindest nicht danach an, eher nach einer Preisgrenze.
Klingt für mich eher so, als ob die 2€/0.50€ pauschal pro Sendung gelten soll. Die Überschrift demnach (mal wieder) völliger Käse.
"Ein Teil der Einnahmen daraus solle die Kosten für die zusätzlichen Zollkontrollen decken, während die restlichen Mittel dem EU-Haushalt zufließen sollten."
Ich würde mal raten: 1% für die Kontrollen, 99% für den Haushalt?
"Ein Teil der Einnahmen daraus solle die Kosten für die zusätzlichen
Zollkontrollen decken, während die restlichen Mittel dem EU-Haushalt
zufließen sollten."
Ich würde mal raten: 1% für die Kontrollen, 99% für den Haushalt?
Das ist mal wieder Protektionismus gegen die privaten Kunden und soll den EU-Apparat füttern, damit der weitere Verhinderungsgesetze erfinden kann.
Ich brauche keine Zollbehörde, die sich an fehlenden CE-Zeichen aufgeilt oder Geräte zurückweist, weil eine deutschsprachige Anleitung fehlt.
Ich würde mal raten: 1% für die Kontrollen, 99% für den Haushalt?
Oder 99% gegen die Pleitewelle behaupten schon die bösen Zungen?
Das wäre schön, wenn es denn wahr wäre. In der Realität wird viel geredet, aber nichts gegen den wirtschaftlichen Abschwung getan.
Wenn ich sehe, was mir deutsche Händler so alles an ungeprüfter Importware verkaufen, sehe ich auch den oftmals genannten Verbraucherschutz als Lüge an.
Es wird als eine Art Pauschal-Gebühr für den Wareneingang in den Europäischen (Binnen-) Markt dargestellt.
Geht es von China direkt an eine Kundenadresse kommen zwei Euro Gebühr für den Grenzübertritt resp. die Begutachtung der Ware drauf, geht es erstmal in ein Lager ist es nur ein halber Euro. Das Ganze nicht pro Stück, sondern pro Sendung/Paket.
Ist also ein Anreiz, sich nicht den Krempel einzeln verpackt ins Heim schicken zu lassen, sondern zu einer "größere" Sendung gebündelt.
Und dem Lieferant wird ein Anreiz gegeben, das Ganze erst mal nach Europa zu bringen (vielleicht sogas als Halbzeug - Anm. d. A.) Das kann Wertschöpfung von Rot-China nach Europa holen (Endmontage, Komissionierung, Logistik).
Ich brauche keine Zollbehörde, die sich an fehlenden CE-Zeichen aufgeilt
oder Geräte zurückweist, weil eine deutschsprachige Anleitung fehlt.
Du nicht, aber vielleicht schon Deiner Auto-Werkstatt oder deinem Zahnarzt der Sachverstand beim Werkzeug/Medizingeräte zwischen Sichere Technik und Billig-Gelumps zu unterscheiden.
Die Gebühr an sich ist ja schon interessant, die Begründung aber eine Ohrfeige für den einfachen Bürger! Man will 10€-Päckchen besser kontrollieren, während gleichzeitig sanktionierte Waren in Milliardenwert die EU Richtung Russland verlassen und auch von dort importiert werden…
Und wenn nicht Plunder, dann ist es oft bereits übermäßig vorhanden.
Hab mir mal den Spass gemacht und durchgezählt wieviele Kaffee-Pötte in 4-Personen Haushalt rumstehen: 22 Stück.
Wird mal wieder Zeit für einen Polterabend in der Nachbarschaft.
Vielleicht ein neues Geschäftsmodell für Rot-China - Polterabend-Sets aus China-Porzellan als Bulkware nach Europa schicken.
Mit den Scherben könnte man dann ein paar Überlandstrassen in der Pampa schottern. SCNR
Vorausgesetzt, es trifft zu (und nicht zu vergessen: Planung, es wurde schon viel geplant...) dann empfinde ich es als eine Frechheit gegenüber uns Endverbrauchern.
Sinnvoller wäre es gegen überhöhte Preise z.B. bei Reichelt, Conrad und Amazon vorzugehen.
Aber das würde ja gegen die heilige Kuh freie Marktwirtschaft und der Verkäufer kann beliebig den Preis festlegen (wenn er nur hoch genug ist und der Verkäufer innerhalb des eignen Lands bzw. der EU oder für Trumpistan den USA liegt seine Steuern und Abgaben bezahlt).
Wenn diese Abgrenzung (es geht wieder los diese Kleinstaaterei) und der Egoismus nach dem Motto"We are first..." (Und sind der Zahlmeister für alle anderen - halt die typischen dummen und egoistischen -falschen-Parolen) wenigstens bei den Arbeitern an der "Front" mit höherer Kaufkraft ankommen oder weniger Arbeitsbelastung ankommen würde...
Wie sinnvoll es ist, immer wieder kleine Nadelstich gegenüber eine Region auszuüben, von der wir in Europa, den USA, Australien usw. absolut abhängig sind, ist auch so eine Frage...
Na ja :
Abwarten - auch die Tagesschau ist schon auf Fakemeldungen hereingefallen, und wie schon geschrieben:
Planen kann man viel - was Realität wird ist eine ganz andere Nummer.
Aber allein dass sowas durchaus möglich sein könnte (es geht ja nicht um die flache Erde oder dass jemand meint, von Außerirdischen entführt worden zu sein,...), die Einstellung (der EU, von Deutschland, von den USA,...) dahinter ist eigentlich das Problem.
Gönnt uns Endverbraucher doch auch mal echte Vorteile und mehr (manches bekommt man hier nicht mal - auch für viel Geld) für kleines Geld
Und dem Lieferant wird ein Anreiz gegeben, das Ganze erst mal nach
Europa zu bringen (vielleicht sogas als Halbzeug - Anm. d. A.) Das kann
Wertschöpfung von Rot-China nach Europa holen (Endmontage,
Komissionierung, Logistik).
Und wer macht die eigentliche physische Arbeit dann:
Schlecht bezahlte Hilfskräfte aus Osteuropa oder halt irgendwelche armen Socken, die vom ihren Ämtern (nicht nur in DL - Benelux, OE, Frankreich, Dänemark,... sind da genauso drauf) in Arbeit hineingezwungen werden.
Wer sind die Inhaber und (obersten) Chefs solche Serviceunternehmen:
Große Ar..öcher die permanent Druck auf die eigentlichen Arbeiter ausüben, alles Mögliche gegen Betriebsräte (dass diese überhaupt entstehen) und Tarifbindungen unternehmen und unbequeme Mitarbeiter (die einen Arsch in der Hose haben und nicht stramm stehen) mittels miesen Tricks entlassen und bei Sozialbehörden denunzieren.
Nebenbei:
Rotchina? Hast du in den letzten 3 bis 4 Jahrzehnten geschlafen?
An der Volksrepublik China ist nichts, aber auch wirklich nichts mehr "Rot" (im Sinne von Volkseigentum, Kommunismus, jeder hat das gleiche).
Einzig das es nur eine Partei geben darf und diese immer recht hat ist was von "Rot" überig geblieben ist
Im Gegenzug würde ich fragen welche Rolle überhaupt das Herkunftsland
spielen sollte.
per sé egal, nur wer einen auf "Heilig-Heilig" macht,
sollte nicht irgendwelche Sätze mit "Handlungsempfehlungen" absondern,
die man heute nicht mehr einhalten kann.
Ausser natürlich man lebt im Askese-Loch.
Bei dem ist doch das wichtigste das anonyme Hinweisgebersystem.
Anzuwenden auf alle Mitarbeitende, die Ihnen im Arbeitsleben und bei Alltagsgeschäften begegnen können.
Bereits schon bei diskriminierenden Äußerungen.
Es heist:
Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz
In gewisser Weise bezahlt mit der Steuer die Pruefung, ob das Produkt dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz entspricht. Wenn nicht, kommt es nicht durch und beim Besteller nie an.
Vorausgesetzt, es trifft zu (und nicht zu vergessen: Planung, es wurde
schon viel geplant...) dann empfinde ich es als eine Frechheit gegenüber
uns Endverbrauchern.
Die Überprüfung der vielen Päkete aus China erfordert hohe Kosten, die bisher von allen Steuerzahlern bezahlt werden mußten. Also auch von mir, obwohl ich gar keine Pakete aus China bekomme. Das ist also vor allem mir gegenüber eine Frechheit, und deswegen freue ich mich, wenn die Verursacher der Kosten dann auch dafür aufkommen sollen.
Sinnvoller wäre es gegen überhöhte Preise z.B. bei Reichelt, Conrad und
Amazon vorzugehen.
Aber das würde ja gegen die heilige Kuh freie Marktwirtschaft und der
Verkäufer kann beliebig den Preis festlegen (wenn er nur hoch genug ist
und der Verkäufer innerhalb des eignen Lands bzw. der EU oder für
Trumpistan den USA liegt seine Steuern und Abgaben bezahlt).
Warum ich mich bei der Lektüre Deiner Zeilen gefragt habe, ob Du womöglich schon am frühen Morgen betrunken seist? Keine Ahnung, muß an mir liegen.
Und für die Ungläubigen: (Auszug aus Googlefundstelle)
Nein, die EU hat derzeit keine Befugnis, Steuern direkt von Bürgern oder Unternehmen zu erheben. Die Steuereinnahmen und die Festsetzung von Steuersätzen liegen ausschließlich in der Verantwortung der jeweiligen Mitgliedstaaten.
Erklärung:
Die EU finanziert sich hauptsächlich durch Beiträge der Mitgliedstaaten. Diese Beiträge basieren auf dem Bruttosozialprodukt (BIP) und der Bevölkerungszahl der Mitgliedstaaten. Die EU-Haushaltsmittel werden dann zur Finanzierung verschiedener Programme und Projekte verwendet.
Die Mitgliedstaaten haben die volle Kompetenz, ihre eigenen Steuersysteme zu gestalten und zu steuern. Sie entscheiden über die Art der Steuern, die Steuersätze und die Verwendung der eingenommenen Steuern.
Die EU hat zwar eine gewisse Kompetenz, die Steuerpolitik der Mitgliedstaaten zu koordinieren und zu harmonisieren, aber sie kann keine eigenen Steuern erheben. Die EU versucht, die Steuerpolitik der Mitgliedstaaten so zu gestalten, dass Wettbewerbsverzerrungen innerhalb des Binnenmarktes vermieden werden und dass die Steuerpolitik der Mitgliedstaaten die allgemeinen Ziele der EU unterstützt, wie z.B. den Binnenmarkt.
Die EU kann keine Steuern von Privatpersonen erheben. Wenn, dann müsste
das erstmal in ein nationales Gesetz gegossen werden.
Das ist schon richtig. Erst beim Erlass einer entsprechenden Richtlinie durch die EU wären die Mitgliedsstaaten verpflichtet, diese in nationales Recht umzusetzen. Es wird also noch dauern. Noch liegt nicht mal die Richtlinie vor. Und Deutschland war in der Vergangenheit beim Umsetzen von Richtlinie nie der Schnellste...
Die Überprüfung der vielen Päkete aus China erfordert hohe Kosten, die
bisher von allen Steuerzahlern bezahlt werden mußten. Also auch von mir,
obwohl ich gar keine Pakete aus China bekomme. Das ist also vor allem
mir gegenüber eine Frechheit, und deswegen freue ich mich, wenn die
Verursacher der Kosten dann auch dafür aufkommen sollen.
Finde ich angesichts der Schwemme der Sendungen ebenfalls angemessen.
Oder hat sich einer der Conrad-Kunden jemals darüber beschwert, dass er in der Innenstadt 2,00 Euro (oder viel mehr) für das Parkticket bezahlen musste?
Finde ich angesichts der Schwemme der Sendungen ebenfalls angemessen.
Oder hat sich einer der Conrad-Kunden jemals darüber beschwert, dass er
in der Innenstadt 2,00 Euro (oder viel mehr) für das Parkticket bezahlen
musste?
Ich hätte auch kein Problem damit, doch wie gesagt, vor 2030 rechne ich nicht damit, dass der Deutsche Bürohengst das in ein Gesetz gießt. ;-)