Ich habe mir einen neuen Wärmepumpentrockner gegönnt. Sowohl der alte (9 Jahre, Gorenje A++) als auch der Neue (Hoover, A++) haben hinten am Luftkanal keine Isolierung. Auffällig: Dort wird es sehr warm. Dieser Kanal leitet die warme Luft in die Trocknertrommel und ist bei allen mir bekannten Geräten von hinten an das Gehäuse geschraubt. Darin befindet sich das Lüfterrad und die Trommelbefestigung. Bei teureren Modellen mit Energieeffizienzklasse A+++ findet man oben auf eine Isolierung aus Dämmwolle oder Schaumstoff. Die Frage, die ich mir jetzt bei dem neuen Gerät stelle: Kann ich dort einfach selbst eine hitzebeständige, selbstklebende Dämmmatte befestigen, oder ändere ich damit die Temperaturverhältnisse im inneren der Trommel nachteilig, z.B. dass dann die einströmende Luft zu heiß ist. Ohne große mathematische Herleitung würde ich überschlagen, dass ich damit 10% Energie einsparen kann und gleichzeitig den Trockenvorgang beschleunige, weil das Gerät schneller seine Zieltemperatur erreicht.
Ausprobieren? Muß ja keine selbstklebende Matte sein, zum probieren reicht doch eine dicke Wolldecke ;-) Da diese einfachen Geräte kaum eine richtige Temperaturregelung haben werden (vermutlich nur ein simples Orifice System) wird natürlich die Temperatur in der Trommel ansteigen. Aber das ist doch genau der gewünschte Effekt und verkürzt die Trocknungsdauer.
Thomas R. schrieb: > Da diese einfachen Geräte kaum eine richtige Temperaturregelung haben > werden Haben selbst die billigsten aus dem Hause Haier/Candy/Hoover.
Maxi M. schrieb: > Dort wird es sehr warm. Wärmepumpentrockner trocknen durch sehr kalte Oberfläche am Kondenser. Die Erwärmung ist nur eine Folge der Abwärme des im Prinzip geschlossenen Gesamtsystems, irgendwohin muss ja die Abwärme des Kompressorsystems. Nur Hybridtrockner haben noch zusätzlich ein Heizregister. Wärmepumpentrockner versuchen im Gegenteil sogar zu viel akkumulierte Wärme durch Lüfter los zu werden, das passiert bei mir im letzten Drittel der Trocknungsphase. Deine Rückwand hilft beim Kühlen, mein WP-Trockner möchte daher 30cm Abstand hinter der Rückwand haben. Unrealistisch bei unseren Wohnungen, da steht der ja mitten im Raum. Lass es also wie es ist (guck in die Aufstellverschriften in der Bedienungsanleitung).
H. H. schrieb: > Thomas R. schrieb: >> Da diese einfachen Geräte kaum eine richtige Temperaturregelung haben >> werden > > Haben selbst die billigsten aus dem Hause Haier/Candy/Hoover. Wenn du eine Taktung als Regelung bezeichnen willst....
Thomas R. schrieb: > H. H. schrieb: >> Thomas R. schrieb: >>> Da diese einfachen Geräte kaum eine richtige Temperaturregelung haben >>> werden >> >> Haben selbst die billigsten aus dem Hause Haier/Candy/Hoover. > > Wenn du eine Taktung als Regelung bezeichnen willst.... Noch nie was vom Zweipunktregler gehört?
H. H. schrieb: > Thomas R. schrieb: >> H. H. schrieb: >>> Thomas R. schrieb: >>>> Da diese einfachen Geräte kaum eine richtige Temperaturregelung haben >>>> werden >>> >>> Haben selbst die billigsten aus dem Hause Haier/Candy/Hoover. >> >> Wenn du eine Taktung als Regelung bezeichnen willst.... > > Noch nie was vom Zweipunktregler gehört? Ist aber in einem Kompressorsystem naturgemäß sehr träge. Mir ging es um den Hinweis, daß er von dieser Seite keine Probleme zu erwarten hat.
Michael B. schrieb: > Wärmepumpentrockner trocknen durch sehr kalte Oberfläche am Kondenser. > Die Erwärmung ist nur eine Folge der Abwärme des im Prinzip > geschlossenen Gesamtsystems, irgendwohin muss ja die Abwärme des > Kompressorsystems. > Nur Hybridtrockner haben noch zusätzlich ein Heizregister. > Wärmepumpentrockner versuchen im Gegenteil sogar zu viel akkumulierte > Wärme durch Lüfter los zu werden, das passiert bei mir im letzten > Drittel der Trocknungsphase. Da widersprichst du dir aber. Von Hybrid-Trocknern habe ich noch nie gehört, offensichtlich sind sie selten. Sie sind schneller fertig, weil gerade zu Beginn bei Wärmepumpentrocknern noch nicht genügend Wärme da ist, um das Wasser in der Wäsche zum Verdunsten zu bringen. Das erklärt die sehr langsame Anlaufphase. Die Aussage, dass sie zu viel Wärme loswerden wollen macht irgendwie keinen Sinn. Kondenstrockner (und vermutlich auch Hybridtrockner) haben damit erfahrungsgemäß ein Problem, weil am Ende der Kondensator viel zu heiß ist, um noch das Wasser zu kondensieren. Es wird dann sehr nebelig im Raum. Das ist ja bei Wärmepumpentrocknern ohnehin um 2/3 weniger stark ausgeprägt, weil ihre Anschlussleistung nur 700 statt 2.500 W beträgt. Kondenstrockner müssten ja riesige Lüfter haben, wenn es so wäre.
Maxi M. schrieb: > Von Hybrid-Trocknern habe ich noch nie gehört, offensichtlich sind sie > selten Eco-Hybrid https://www.lg.com/de/lg-experience/hilfreiche-tipps/waermepumpentrockner-leitfaden Maxi M. schrieb: > Die Aussage, dass sie zu viel Wärme loswerden wollen macht irgendwie > keinen Sinn. Tun sie aber, es läuft ein Kühlventilator, vermutlich wenn der Kram über 55 GradC warm wird. Maxi M. schrieb: > weil am Ende der Kondensator viel zu heiß ist Hybrid hat damit kein Problem weil der ja per Wärmepumpe gekühlt wird.
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Status nach einem halben Jahr: Ich hatte mit einer selbstklebenden Dämmmatte den Kunststoffluftkanal isoliert und keine negativen Nachteile entdeckt. Den Stromverbrauch habe ich indes nicht verglichen, aber aus thermodynamischen Gründen wird er nicht gestiegen sein. ;-) Ich habe jetzt den weiteren Schritt gewagt, die Matte über dem Luftkanal wieder entfernt und die gesamte oberen 2/3 der Rückwand isoliert, inkl. dem Restluftkanal aus dem unteren Drittel. Am Ende sind gut 3/4 der Rückwand mit einer 0,8 mm dicken Isoliermatte eingepackt. Falls er überhitzt, werde ich berichten. Die Einparung kann ich nicht messen, aber wenn man auch nur von weiteren 5 Jahren Nutzung ausgeht, sollte diese im Bereich 100 € Stromkosten liegen, weil das Gerät gut 250 mal im Jahr läuft. Ich postuliere: an allen anderen Seiten wird weiterhin genügend Wärme entweichen können, um das Gerät nicht zu überhitzen und auch für einen gewissen Umgebungstemperaturwechsel Sommer/Winter wird das Gerät ausgelegt sein. Auch die Aufstellung zur Wand nutzt bei uns nicht den vollen Spielraum aus. Ggf. habe ich jetzt statt einem A+ einen A++ Trockner...
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Maxi M. schrieb: > Die Einparung kann ich nicht > messen, aber wenn man auch nur von weiteren 5 Jahren Nutzung ausgeht, > sollte diese im Bereich 100 € Stromkosten liegen, weil das Gerät gut 250 > mal im Jahr läuft. wie willst du etwas abschätzen, wenn du keinerlei daten dazu evaluiert hast? Vernünftig währe gewesen: Energie von 10 Trockenvorgängen summiert vor der Modifizierung zu messen. Dann zu Modifizieren (Materialkosten mit betrachten) Danach weitere 10 ähnliche Trockenvorgänge wie vorher durchführen, bei ähnlichen Raumtemperaturen und dann kann man eine Abschätzung bezüglich der Wirksamkeit machen. So bastelst du etwas und hoffst, dass das besser ist. Möglich. Dann aber eine fiktive Einsparung dahinter zu stellen, ist schon gewagt. Nun zu deiner Einsparung: Ein Wärmepumpentrockner soll wohl zwischen 1,3 und 2,5kWh Strom benötigen pro Trockenvorgang. Bei 27cent pro kWh (mein aktueller Preis) und 250 Trocknungen pro Jahr (wirklich fast jeden Tag? Man muss nicht jede Socke einzeln waschen!) bedeutet das Kosten von 87,75 bis 168,75 Euro. Wie realistisch deine anvisierten 100 Euro Einsparung dadurch auch auf 5 Jahre gesehen nun sind, kannst du dir sicher selbst denken. Ziehe mindestens eine Stelle ab, dann könnte es evtl realistisch werden.
Wenn ein Wärmepumpentrockner wirklich zwischen 1,3 und 2,5kWh pro Lauf verbraucht, dann bin ich froh daß ich meinen vermutlich 30 Jahre alten Ablufttrockner behalten habe, der braucht nämlich nur zwischen 1 und 2kWh pro Lauf. Da der nicht so oft läuft (ca 80kWh dieses Jahr) würde sich ein neuer Trockner für mich wohl in meiner Restlebenszeit niemals rentieren. Wenn man dann noch bedenkt, daß da eigentlich nix drin ist was kaputt gehen kann, außer dem Motorkondensator, dann wird das noch sinnvoller den zu behalten.
Michael B. schrieb: > Maxi M. schrieb: >> Dort wird es sehr warm. > > Wärmepumpentrockner trocknen durch sehr kalte Oberfläche am Kondenser. > Die Erwärmung ist nur eine Folge der Abwärme des im Prinzip > geschlossenen Gesamtsystems, irgendwohin muss ja die Abwärme des > Kompressorsystems. > Nur Hybridtrockner haben noch zusätzlich ein Heizregister. > Wärmepumpentrockner versuchen im Gegenteil sogar zu viel akkumulierte > Wärme durch Lüfter los zu werden, das passiert bei mir im letzten > Drittel der Trocknungsphase. > Deine Rückwand hilft beim Kühlen, mein WP-Trockner möchte daher 30cm > Abstand hinter der Rückwand haben. Unrealistisch bei unseren Wohnungen, > da steht der ja mitten im Raum. > Lass es also wie es ist (guck in die Aufstellverschriften in der > Bedienungsanleitung). Selten soviel Unsinn gelesen... Ein Wärmepumpentrockner kühlt durch den Temperaturgradienten, den es im Kühlkreislauf erzeugt - meistens so um die 30K. Die warme Luft wird durch die Wäsche geblasen, dabei wird die Feuchte in der Wäsche bis zur Sättigung aufgenommen und dann gelangt es an den kalten Teil des Kühlkreislaufs und kondensiert dort, um später abgepumpt zu werden. Somit ist reiner Wärmepumpentrockner für jedes zus. Grad Celsius dankbar und es mach definitiv Sinn, den Kanal hinten thermisch zu isolieren. Das darf selbstverständlich NICHT bei Kondenstrocknernm oder sogenannten Hybridtrocknern mit Heizregistern aus Brandschutzgründen gemacht werden. Kompressoren werden mit eigens dafür installierten Lüftern bei Erreichen von kritischer Temperatur gekühlt, diese Abwärme wird jedoch nicht zum Trocknen genutzt - zumindest bis dato nie einen angetroffen, wo so etwas realisiert wäre.
Stefan S. schrieb: > dann bin ich froh daß ich meinen vermutlich 30 Jahre alten > Ablufttrockner behalten habe, der braucht nämlich nur zwischen 1 und > 2kWh pro Lauf. Liegt da dann mehr drin als eine einzelne Socke? Übliche Werte für Ablufttrockner liegen bei eher 3.5 bis 4 kWh. Ich habe einen jetzt über 30jährigen Kondenstrockner ... und werde den trotz seines angeblich genauso hohen Stromverbrauchs ebenfalls nicht ersetzen -- denn das Ding läuft bei mir seltener als 10 Mal im Jahr. Daunenbettdecken und -Kopfkissen lassen sich damit nach dem Waschen anständig trocknen, einen weiteren Job hat das Ding nicht. Und der Platz, den es wegnimmt, stört auch nicht; was sollte ich sonst auf meine Waschmaschine draufstellen?
Stefan S. schrieb: > Wenn ein Wärmepumpentrockner wirklich zwischen 1,3 und 2,5kWh pro Lauf > verbraucht, dann bin ich froh daß ich meinen vermutlich 30 Jahre alten > Ablufttrockner behalten habe, der braucht nämlich nur zwischen 1 und > 2kWh pro Lauf. > Da der nicht so oft läuft (ca 80kWh dieses Jahr) würde sich ein neuer > Trockner für mich wohl in meiner Restlebenszeit niemals rentieren. > > Wenn man dann noch bedenkt, daß da eigentlich nix drin ist was kaputt > gehen kann, außer dem Motorkondensator, dann wird das noch sinnvoller > den zu behalten. Wenn Wärmepumpentrockner neu oder frisch gereinigt sind, sind sie ziemlich effizient. Man bleibt da meisten unter einem kWh pro Trocknungsvorgang. Das ändert sich jedoch mit der Nutzungsdauer durch das Verflusen der Lamellen der Wärmetauscher. Diese Flusen wirken isolierend und senken die Effizienz des Trockners erheblich. Nach spätestens 5 Jahren normaler Nutzung muss der komplette Kreislauf komplett gereiningt werden, was sehr aufwendig ist (youtube) und für viele meisetns einen Neukauf bedeutet. Somit fährt man mit dem Ablufttrockner, auf Jahre gesehen, am wirtschaftlichsten, aufgrund der von Stefan beschriebenen Vorteile. Man zahlt zwar etwas mehr pro Trocknungsvorgang, doch durch die beinahe Wartungfreiheit und geringer Anschaffungskosten bleibt am Ende mehr Geld im Portemonnaie.
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Ja, der ist eher gut gefüllt, allerdings haben wir (nur zu zweit) extra eine kleinere Waschmaschine gekauft, keine mit 8 oder mehr kg. Es hat mich selber gewundert (der war beim Hauskauf halt noch dabei und mein erster Gedanke war "das wird eine der nächsten Investitionen"), aber ich hab im Prinzip von Anfang an da eine Steckdose mit Strommessfunktion dran und festgestellt, daß ein Austausch nicht so schnell rentabel wird, zumindest solange der nicht unreparierbar kaputt geht. Da da aber nicht viel Drin ist, ist die Chance daß der unreparierbar kaputt geht eher gering (Und das ist schon ein "Premiumgerät" von Privileg/Quelle mit feuchtesensor!! OT: Seitdem bin ich ein großer Fan von "erst messen, dann Kaufen". Unsere Kühl / Gefrierkombination ist auch > 10 Jahre alt. Da liest man ja oft "der macht dich arm!! Unbedingt ein neues Gerät anschaffen!!". Fakten: Angegeben mit 300kWh/Jahr, tatsächlicher Verbrauch 275kWh/Jahr. Wenn ich die jetzt durch eine mit 110kWh/Jahr ersetze, spare ich ca 60€ pro Jahr. Die neue kostet aber 1000€ => ich warte mit dem Ersatz, bis mein Kühlschrank kaputt geht.
Sergio schrieb: > Das ändert sich jedoch mit der Nutzungsdauer durch > das Verflusen der Lamellen der Wärmetauscher. Diese Flusen wirken > isolierend und senken die Effizienz des Trockners erheblich. Nach > spätestens 5 Jahren normaler Nutzung muss der komplette Kreislauf > komplett gereiningt werden, was sehr aufwendig ist (youtube) und für > viele meisetns einen Neukauf bedeutet. Das höre ich zum ersten Mal, warum sollte das ein Muss sein, wer behauptet das? Flusensieb reinige ich nach jedem Trocknervorgang, Kondensator auch regelmäßig mit einer Bürste, denn der verfilzt schon recht schnell. Warum soll da nach spätestens fünf Jahren noch mehr zu tun sein?
Flusen im Lüftungsgang bleiben am Schwamm hängen, das wird monatlich gereinigt. Das ein Trockner derart verflust, dass man ihn wegschmeißen muss ist hanebüchen, obgleich es Geräte von BSH gibt, bei denen die Reinigung des Kondensers ohne weiteres nicht möglich ist, ist das keine universelle Aussage. Den Einwand von Christian B. verstehe ich nicht. Ich muss nicht alles nachmessen, um eine gute Schätzung zu haben. Die meisten Fakten wurden ja von ziemlich gut geschätzt. Die Anzahl der Trocknergänge zu hinterfragen ist schon ganz schön offtopic. Da gibt es Gründe, die u.a. an der Anzahl der Familienmitglieder hängen, an baulichen Begebenheiten wie die Erreichbarkeit von Wäscheleinen und sicherlich auch persönlicher Vorlieben bspw. für die Flauschigkeit von Handtüchern, für die nicht jeder einen Familienstreit vom Zaun bricht. Zur Rechnung: Ein A+ Trockner benötigt 2 kWh. Ich gehe von 15 Prozent Ersparnis und den schon genannten Stromkosten aus, macht also 0,3 kWh x 250 Trockengängen/Jahr x 5 Jahre x 0,28 € / kWh ~= 100 € in 5 Jahren. Jetzt wird der Wert von Christian B. allerdings nochmal durch 10 geteilt und unterstellt, das läge dann näher am Ergebnis. Dann beträgt die Einsparung ja nur 1,5%. Das läge selbst bei 10 Mess-Trockengängen noch unterhalb der Messgenauigkeit: Wozu dann die Messungen? Eine etwas 'konservative' Schätzung für jemanden, der mir unterstellt kein Mathe zu können. BTW.: Diese 15% Energieeinsparungen ist das Gerät dann auch schneller fertig, weil die Anschlussleistung fix ist.
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Maxi M. schrieb: > Die Anzahl der Trocknergänge zu hinterfragen ist schon ganz schön > offtopic. Nö, das ist es nicht. Das hilft, die Relevanz von Einsparungen zu erkennen. Wenn ein Gerät wie ein Trockner täglich oder sogar noch häufiger verwendet wird, lohnt sich praktisch jeder Einspareffekt, wenn so ein Gerät aber nur alle paar Wochen mal oder --wie bei mir-- nur ein paar Mal im Jahr verwendet wird, sieht das ganz anders aus. Meine Fritzbox verbraucht erheblich mehr Strom als mein Wäschetrockner.
Alle paar Jahre muß ich unseren WP Trockner Bauknecht UNIQ 73A zerlegen um den Verdampfer RICHTIG reinigen zu können (die Konstrukteure haben ein echt beschissenes Siebsystem erdacht dessen letztes Glied, ein im Rahmen eingespritztes Feinsieb, nur nach Zerlegen des Gehäuses ausbaubar ist; restliche Flusen bilden zusammen mit der Feuchte des Verdampfers eine Pampe die alles verstopft). Das Bild ist entstanden um den Zusammenbau kontrollieren zu können. Man schaut von oben auf das eigentliche Chassis ganz unten im Gerät. Die Trommel und alle Wände sind abgebaut. Um die Lamellen des Verdampfers reinigen zu können muß ab hier noch das ganze HVAC Gehäuse zerlegt werden. Bin mal gespannt wie lange/oft die Rohre das noch aushalten, irgendwann bricht mal eine Leitung.....
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Wir haben gleich 2 von den Geräten.. Bosch WT46..
Stefan B. schrieb: > Wir haben gleich 2 von den Geräten.. > Bosch WT46.. Auch da schön zu sehen wie das Innenleben so langsam verdreckt....
Hatte meinen auch schon so weit auseinander wegen Angst vor Verdreckung... Hätte man aber auch in zusammengebautem Zustand reinigen können, war nur die übliche Stelle vorne am Verdampfer, der Verflüssiger (der warme Wärmetauscher) war komplett sauber. Der Verdampfer ließ sich am besten mit Wasser reinigen, das meiste ließ sich einfach abspülen und die Pumpe hat es in den Auffangtank gefördert - man muss nur aufpassen, daß man die Förderleistung der Pumpe nicht überschreitet. Meistens gibt es ein Servicemenü mit Kondensatpumpen-Test, den man ganz gut dafür benutzen kann (dann läuft die Kondensatpumpe kontinuierlich). Vielleicht geht es auch ganz gut mit Druckluft (ein paar Mal von beiden Seiten durchpusten, damit möglichst viel aus dem Zwischenraum durch einen der Wärmetauscher fliegt). Und egal wie man das macht, auf keinen Fall die Lamellen der Wärmetauscher verbiegen.
Bei unserem Bauknecht sitzt hinter dem Wechselfilter aber noch VOR dem Verdampfer ein feines Netz, eingespritzt in einen Rahmen der in Nuten im Kunststoffgehäuse eingeschoben ist. Deshalb kommt man an die Lamellen des Verdampfers erst gar nicht ran. Man kann dieses Netz nur entfernen wenn man die Gehäusehälften trennt und den Rahmen nach oben rauszieht. Völlig bescheuerte Idee. Zur Zeit ist dieser Rahmen/Netz ausgebaut und durch eine G4 Filtermatte ersetzt. Die ist so flexibel daß man sie auch nach vorne rausnehmen kann. Zumindest kommt man nun an die Lamellen ran wenn nötig. Und die Filtermatte wird einfach regelmäßig ersetzt.
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