Ich werde bald für einen Kunden auf Honorarvertrag arbeiten.
Neben Konstruktion in CAD soll ich auch die Teile auf der CNC Fräse beim Kunden fräsen. Die Maschine ist teuer und ich möchte im Schadensfall nicht Privat haften
Kann jemand eine Berufshaftpflicht für diesen Fall empfehlen?
Klar, bist ja schließlich im Berufshaftpflicht-Forum.
Du kannst alle Berufshaftpflichtversicherungen abschließen, alle werden dein Geld nehmen und nicht zahlen, weil du null Ahnung hast.
Kann jemand eine Berufshaftpflicht für diesen Fall empfehlen?
Hiscox wäre ein Anlaufpunkt.
Aber gerade bei einer Berufshaftpflicht solltest Du unbedingt mit einem Experten sprechen. Der Lieblingshebel solcher Versicherungen ist nämlich, dass genau die Tätigkeit, bei der Du den grossen Schaden verursacht hast, nicht von Deinem Vertrag abgedeckt wäre.
"Die Berufshaftpflichtversicherung (kurz Berufshaftpflicht) ist eine spezielle Form der Haftpflichtversicherung, die Selbstständige, Freiberufler und Unternehmen vor finanziellen Schäden schützt, die durch berufliche Fehler verursacht werden. Sie deckt Schäden ab, die Dritten durch die berufliche Tätigkeit entstehen, wie z.B. Personenschäden, Sachschäden oder Vermögensschäden."
Ahja, die deutsche Angst vor der Scheinselbstständigkeit.
Die Infrastruktur des Kunden zu nutzen ist keine Scheinselbständigkeit, solange man nicht weisungsgebunden ist, unternehmerisch eigenständig ist, keine festen Arbeitszeiten hat und vor allem andere Kunden hat.
Damit läufst Du wahrscheinlich in die Bürokratiefalle zwischen den Versicherungen und vielleicht auch noch den Berufsgenossenschaften. Da brauchst Du einen Experten. Die Chance, dass hier jemand genau identischen Fall hat und alles beantworten kann, ist nicht hoch.
Ich werde bald für einen Kunden auf Honorarvertrag arbeiten.
Neben Konstruktion in CAD soll ich auch die Teile auf der CNC Fräse beim
Kunden fräsen.
Wenn man das Ganze als Prototypen-Fertigung oder "Maschine-Einrichtung/Rüstung" begrenzt, sollte das mit der Freiberuflerei kein Problem sein. Im (Rahmen zum) Honorarvertrag steht natürlich, das der Beauftrager für mögliche Bedienfehler und Folgen haftet.
So wie bei EMV-Labors, da schliesst man auch nicht eine Extra Haftung für die Nutzung der Messmittel ab, wenn man da mal sein Gerät durchmisst. Wir sind hier doch nicht auf Ferenginar ;-)
Anstelle Dritte bereichern sollte man Haftung ausschliessen. Dann gibt man halt das 3D file dem Kunden, und der soll's duch den Simulator laufen lassen um zu sehen, ob's sicher ist.
Wenn man das Ganze als Prototypen-Fertigung oder
"Maschine-Einrichtung/Rüstung" begrenzt, sollte das mit der
Freiberuflerei kein Problem sein.
Eine solche Tätigkeit ist eine selbstständige, aber keine freiberufliche Tätigkeit.
Falls die CAD-Tätigkeit freiberuflich ist und die Hauptarbeit darstellt, könnte man das Fräsen u. U. als als deren "Anhängsel" gelten lassen. Das lässt sich mit den bisherigen Informationen aber nicht beurteilen.
Wenn ein Kunde eine Maschine hat, sollte er auch etwas darueber wissen. Nicht einfach Externe damit wursteln lassen und wenn etwas kaputt geht staunen. Allenfalls war einmal ein operateur vorhanden, allenfalls haben sie einfach keine Zeit mehr.
Wenn ein Freiberufler mechanische Teile designt,hat er moeglicherweise auch ein Simulationsprogramm, um ein Bearbeitungsfile zu testen
Eine Berufsversicherung hilt eher nichts. Denn die Versicherungen sind Pfeifen, welche von nichts eine Ahnung haben.
Eine Berufsversicherung hilt eher nichts. Denn die Versicherungen sind
Pfeifen, welche von nichts eine Ahnung haben.
Wenns so wäre, wäre es doch prima. Allerdings ist es genau umgekehrt: die Versicherungen sind absolute Spezialisten in den Bereichen, auf die es für die ankommt.
Und trotzdem kann eine solche Versicherung sinnvoll sein.
Ich werde bald für einen Kunden auf Honorarvertrag arbeiten.
Neben Konstruktion in CAD soll ich auch die Teile auf der CNC Fräse beim
Kunden fräsen. Die Maschine ist teuer und ich möchte im Schadensfall
nicht Privat haften
Warum selbsständig?
Wenn du älter als 18 und jünger als 54 bist, macht man normal Akkordlohn befristet und feddisch. Alle Risiken, Steuer- und Sozialgeschichten sind dann erschlagen.
oder soll das mehr als 2 Jahre lang laufen?