ich bin neu im Bereich Platinen zeichnen und bräuchte eure Hilfe. Ich möchte ein Arduino-Board, einen ARM-Rechner, SSR und einen Transformator auf eine Platine integrieren.
Wie zeichnet man so etwas? Gibt es vorgefertigte Module? Leider habe ich nur einen Mac.
ARM ist ein weites Geld. Ich halte die selbst-Erstellung eines ATM boatds f8r einen Anfänger für zu schwierig.
SSR und Trafo kannst du dann aus der KiCad Library aussuchen. Wenn du andere kaufst hast du Pech gehabt, du musst dir dann die footprints selber erstellen.
Aber das ist eh ein sinnvoller Lernschritt, denn "Dennoch wirst du bei JEDEM Layoutprogramm feststellen, dass schon für die erste Schaltung ein Bauteil in der Library fehlt.
Ich habe ein Gerät, das ich gerne mit dem steuern würde. Es besteht aus mehreren Platinen, die ich gerne zusammenlegen würde. Es ist ein Prototyp. Gruss Fabian
Ich habe ein Gerät, das ich gerne mit dem steuern würde. Es besteht aus
mehreren Platinen, die ich gerne zusammenlegen würde. Es ist ein
Prototyp. Gruss Fabian
Tja so einfach geht das aber nicht.
Du wirst klein anfangen müssen, so wie jeder andere auch.
Ich habe ein Gerät, das ich gerne mit dem steuern würde. Es besteht aus
mehreren Platinen, die ich gerne zusammenlegen würde. Es ist ein
Prototyp. Gruss Fabian
Tja so einfach geht das aber nicht.
Das habe ich mir schon gedacht
Du wirst klein anfangen müssen, so wie jeder andere auch.
Ich will ja lernen. Ich finde es garnicht schlecht
Gruss Fabian
Wenn es unbedingt eine eigene Plantine sein soll, da gibt es auch zum bejahrten KiCad Alternativen, in einer der letzen "make" wurden einige verglichen (bspw. EasyEDA), unten ein Video dazu. Auch das Sonderheft zum Raspi Pico mag für Einsteiger in die Thematik "ARM-Rechner" interesant sein:
Ich
möchte ein Arduino-Board, einen ARM-Rechner, SSR und einen Transformator
auf eine Platine integrieren.
Was genau für einen ARM? Da gibt es ziemlich viele, von Cortex M0(+, wie im RP Pico) bis ganz große MPUs für High Performance Embedded-Dinge wie große LAN-Router etc.
Zudem würde ich dringendst empfehlen, das nicht alles auf eine Platine packen zu wollen, sondern zunächst die einzelnen Teilmodule auf einzelnen Platinen zu realisieren, z.B. Transformator extra, SSR extra. Das ist ungemein von Vorteil, wenn eines der Module nicht wie gewünscht funktionieren sollte (was hier nicht ganz unwahrscheinlich ist), dann kann man dieses einzeln neu machen und muss nicht die ganze große Gesamt-Platine wegschmeißen.
(Disclaimer: Ich bin ins LibrePCB Projekt involviert)
Gibt es dieses LibrePCB auch auf Deutsch?
Bisher habe ich alle meine Platinen (bis auf eine) mit Sprintlayout erstellt. Das hat keinen Autorouter, kann aus dem Schaltplan nichts übernehmen, alles was man macht, muss man mit Ni machen und genau das schätze ich an dem.
KiCad und andere waren mir immer zu mächtig und damit unübersichtlich, aber LibrePCB scheint da kompakter zu sein.
Ja, mit Englisch lesen komme ich inzwischen irgendwie hin, habe es nie gelernt. Aber wenns ins "Kleingedruckte" geht, ist mir Deutsch lieber.
Du kannst in den Einstellungen auf Deutsch umstellen aber wenn dein System auf Deutsch ist sollte es das bereits sein. Allerdings ist der Übersetzungsgrad für Deutsch leider erst bei 23%, es wird also trotzdem noch vieles auf Englisch sein. Die Übersetzungen kommen halt komplett von der Community - jede Hilfe ist willkommen um den Übersetzungsgrad zu erhöhen.
Selbst wenn bei irgendeiner Software die deutsche Übersetzung sehr gut gelungen sein sollte, ist das meistens nachteilig. Die allermeisten Tutorials und Diskussionsbeiträge in irgendwelchen Foren sind auf englisch bzw. beziehen sich auf die englischsprachige Lokalisierung der Software.
Bisher habe ich alle meine Platinen (bis auf eine) mit Sprintlayout
erstellt. Das hat keinen Autorouter, kann aus dem Schaltplan nichts
übernehmen, alles was man macht, muss man mit Ni machen und genau das
schätze ich an dem.
Also wenn es unbedingt deutsch sein muß und es auch (gute) deutschsprachige Tutorials geben muß, dann schau dir mal das Video von oben an, da geht es um Easy-EDA: https://youtu.be/RSgfUVKDLvM?t=105 (den Werbeteil (Thema: Herrenmode als Fettverkleidung") habe ich mal übetsptungen)) .
Da hat es zwar die Verknüpfung Schaltplan - Layout-Start (was Du wohl nicht magst) aber sonst passt es und es wird in lockeren 50 Minuten gezeigt wie man von der Idee (hier Steuerung für Lagerschrank) zur bestellten Platine kommt. Und bei der Bestellung sind neben Rot-Chinesen auch Deutsche Lieferranten möglich.
Das Video kann man auch locker über (drahtlose) Kopfhörer nebenher hören, da ist man nicht an den Hocker vorm Moni gefesselt.
Mein KiCAD hatte ich ursprünglich auf deutsch eingestellt, jetzt aber auf englisch gesetzt. Weil englische Fehlermeldungen nun mal mehr Treffer in der Suchmaschine liefern als deutsche.
Mein KiCAD hatte ich ursprünglich auf deutsch eingestellt, jetzt aber
auf englisch gesetzt. Weil englische Fehlermeldungen nun mal mehr
Treffer in der Suchmaschine liefern als deutsche.
U.a. aus diesem Grund installiere ich persönlich sämtliche Software auf US-Englisch (einschließlich Betriebssystemen). Inzwischen kommt noch hinzu, dass die Übersetzungen ins Nicht-Englische nun oft KI-automatisiert erfolgen (auch und gerade bei Microsoft), was mitunter sehr verwirrende Ergebnisse produziert, weil die KI eben für lange Texte schon ziemlich gut ist, aber nicht für kurze Textpassagen bzw. Wortgruppen, weil da der Kontext fehlt, um Mehrdeutigkeiten korrekt aufzulösen.
Da habe ich lieber original englische Bezeichnungen, die man notfalls nachschlagen kann (was inzwischen bei mir nur noch sehr selten passieren muss), als irgendwelche unsinnigen KI-Fehlübersetzungen. Und nebenbei trainiert man noch seine Englischkenntnisse.
Weil englische Fehlermeldungen nun mal mehr
Treffer in der Suchmaschine
Stimmt, aber:
Eine professionelle Fehlermeldung besteht aus zwei Teilen, einem Fehlercode bspww ERR-PAR-2345 und einer Kurzbeschreibung entsprechend der Spracheinstellung für die die nicht in der Doku/Quelltext nach dem Fehlercode nachschalgen wollen/können. Und der Fehlercode ist für jede Sprachvariante gleich.
Ein Bild/Screenshot beschreibt den Fehler und die Ereigniskette, die dazu führte oft besser als ein paar dürre Wörter in einer Computergenerierten Message die oft mehrere mögliche "Fehlerursachen" repräsentieren sollen. Insbesonders bei graphisch-lastigen Tools wie PCB-Design.
Beschreibt man einem mit seinem eigenen Worten die Situation wird einem selbst schnell klar, worin die eigentliche Ursache liegt.
Natürlich kann man auch Versuchen durch Umschalten der Spracheinstellungen in der Fehleranalyse und im Verständniss der Natur des "Fehlers" weiterzu kommen. Insbesonders wenn einem das Grundlagen-Wissen in der Elektrotechnik/PCB-Technologie nur dürftig präsent ist.
Das Video kann man auch locker über (drahtlose) Kopfhörer nebenher
hören, da ist man nicht an den Hocker vorm Moni gefesselt.
Mit dem "nebenher hören" ist das so eine Sache. Da geht dann auch vieles zum einen Ohr rein und zum anderen Ohr wieder raus, ohne dass die Inhalte wirklich hängen bleiben. Da kann man sich die Zeit besser gleich sparen.
Zum wirklichen Lernen hat sich immer noch selber Üben, d.h. Schritt für Schritt nachvollziehen, was vorgeführt wird, als deutlich wirksamer erwiesen, als "nebenher hören".
Tja, dann hat KiCAD wol keine "professionellen" Fehlermeldungen.
Schade eigentlich.
Kommen die dann von einem professionellen Fehlermacher?
Statt diesen kindischen Kommentaren könnte man auch direkt fragen/spezifizieren wie eine optimal brauchbare "Fehlermeldung" (Gemeint ist hier wohl weniger einer Error-Message als die Ausgabe eines Design/Electrical Rule Checks) aussieht.
Anbei zwei Beispiele, einmal das Reporting an sich, das die Flut in Kategorien/Klassen bändigt, leicht zu der Problemstelle navigieren lässt und eine Statistik bietet wie oft das im Gesamtdesign auftritt. Das zweite eine Seite aus dem Handbuch, die IMHO leicht verständlich macht, worin das eigentliche Problem (beispielsweise beim Fertigungsschritt "Ätzen") liegt.
Gerade die Dokumentation ist IMHO deutlich brauchbarer als das Stochern nach genehmen Antworten mit einer Internetsuche.
Möglicherweise kann man dergleichen in Kicad mit Python script "nachrüsten", allerdings wird das DRC-Subsystem (wie auch andere Features in Kicad) immer mal wieder überarbeitet,das man IMHO immer mal wieder neu anfängt die Bedienung zu erlernen:
https://forum.kicad.info/t/drc-from-python-scripting/22258/6
Aber vielleicht sind ja die Tiefen im Thema ERC/DRC etwas, wovon ein "Plantinen-Anfänger" garnichts wissen will.
wovon ein "Plantinen-Anfänger" garnichts wissen will.
"Plantinen-Anfängern" würde ich ein deutschsprachiges Leiterkartenprogramm empfehlen.z.B. Target mit deutschsprachiger Anleitung.
Läuft bei mir zwischenzeitlich schon Jahrzehnte problemlos.