TP4056 Abschaltspannung zu hoch

OP #7888405
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Ich habe hier einige TP4056-Module und musste feststellen, dass die Abschaltspannung bei 4,27 Volt liegt. Dadurch hat es mir schon eine Li-Ionen-Zelle gehimmelt. Lässt sich die Spannung am Modul irgendwie begrenzen ? Ich dachte auch an eine Schottky-Diode in die Leitung zu packen, aber selbst die mit der geringsten Vorwärtsspannung ist dann doch ein bisschen höher als gedacht. Irgendwelche Tipps ?

#7888418
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Fred F. schrieb:

Ich habe hier einige TP4056-Module und musste feststellen, dass die Abschaltspannung bei 4,27 Volt liegt.

Schau ins Datenblatt https://dlnmh9ip6v2uc.cloudfront.net/datasheets/Prototyping/TP4056.pdf :

4.263

Deine 4.27 sind mit geringem Messfehler (2mV) deines Messinstruments also völlig im Rahmen.

Dadurch hat es mir schon eine Li-Ionen-Zelle gehimmelt.

Der TP4056 ist NICHT dafür gedacht, 1 Zelle zu laden ohne Schutzschaltungs-PCB für diese Zelle bzw. ohne den DW01 der auf den Platinen drauf ist die dir wohl 10ct zu teuer waren.

Es KANN also gar nicht sein, daß er die Zelle beschädigt. Es wäre übrigens auch nicht der Fall wenn er bis 4.3V lädt.

Es kann aber sehr wohl sein, dass der TP4056 volle 5V durchlässt. Selbst hier im Forum gibt es dazu Berichte (ohne dass ich sie auf die Schnelle finden würde). Daher darf er nur mit Zellenschutz benutzt werden.

#7888429
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Fred F. schrieb:

Lässt sich die Spannung am Modul irgendwie begrenzen ?

Die Aussage "The charge voltage is fixed at 4.2V" im Datenblatt auf S.1 hört sich doch sehr klar an und dürfte deine Frage eindeutig beantworten. Bei den elektrischen Charakteristika ist auch noch angegeben, dass dieser Wert für die dort angegebenen Betriebsbedingungen real zwischen 4.137V und 4.263V liegen kann. Verwende entweder Zellen, die mit der Spannung zurecht kommen oder verwende eine andere Ladeschaltung.

#7888469
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Hallo Fred.

Wenn es nur um wenige Millivolt geht kannst du mehrere Dioden parallel schalten. Je kleiner der Strom durch die Diode, desto kleiner ihre Flußspannung.

Brauchst du noch weniger Flußspannung, kannst du die Diode heizen. Die von mir verwendeten 1N5819 haben bei 100mA 100°C nur rund halb soviel Flußspannung als bei 100mA 25°C.

Das lässt sich beliebig ausbauen, da die geringe UF nur zum Ende des Ladezyklus gebraucht wird, kann der dann nicht mehr benötigte Teil der Ladeleistung als Heizleistung wirken.

Viel Erfolg. Tom

#7891956
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Fred F. schrieb:

Lässt sich die Spannung am Modul irgendwie begrenzen ? Ich dachte auch an eine Schottky-Diode in die Leitung zu packen, aber selbst die mit der geringsten Vorwärtsspannung ist dann doch ein bisschen höher als gedacht.

So mache ich das auch. Ich verwende eine 3A Schottky diode und die sitzt zwischen dem TP4056 und der Unterspannungsabschaltung. Bei einem niedrigen Ladestrom von 100mA bekomme ich 4,0V die dann am Akku anliegen. Bei einem hohen Ladestrom von 1A liegen am Akku dann nur 3,85V an, weil der Tp4056 bei glaub 1/10 des Stroms den Ladevorgang beendet.

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