Durch ein ziemlich dunkles Vis-Sperrfenster (Saugroboter) kann ich sogar sehen, daß die infrarotstrahlung von der Vegetation heller erscheint als der übrige Rest des Landschaftsblickes.(könnte Fluoreszenz/Phosphoreszenz sein)
Bleibt also auch festzustellen, daß das Chlorophyll die Erwärmung des Blattwassers nicht komplett verhindern kann. Was dann wieder die Frage aufwirft : kann ich die hörere Temperatur einer flachen Pfütze in der infrarotfotografie sehen, oder bleibt es (Teich-)dunkel. ich habe kein infrarotfoto von kochendem Wasser gefunden, sieht man die höhere Temperatur irgendwie ? ist das Wasser in einem Seerosenblatt wärmer ? Thermografie von Bäumen scheint kühles aber nicht kaltes Laub zu zeigen. Die Fluoreszenz- sowie Phosporeszenz- Ausstrahlung liegt recht nahe an 700nm, also nicht tief im infraroten.
Der Wikipedia-artikel zum Wood-effekt erzählt mir, Laub wäre für infrarotstrahlung transparent, um Überhitzung zu vermeiden. Da ist wohl was schief gelaufen ? https://de.wikipedia.org/wiki/Wood-Effekt
Woanders wird auch behauptet, die schaumige Blattzellstruktur würde zum Weiß im infraroten Bild führen.
Mein Problem ist : wie die infrarotreflexion mit der Temperatur des Blattes korrelliert oder überhaupt geeignet ist die Verdunstungsrate zu begrenzen. Mir scheint es bräuchte eigentlich die spezielle Blockade auf der Absorptionsfrequenz von Wasser. Kalk, Barytweiß, Teflon ?