Ersatzteil Potiknopf Hameg

#7891926
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solche "Spannzangen" Knöpfe habe ich noch im Keller in der hintersten Ecke eingelagert. Auch ein paar von den Abdeckungen. Möglicherweise im passenden Durchmesser, und vielleicht auch in rot. Sehen aus wie die OKW "Kombiknöpfe".

Ein Dreieck wird da aber auf der Abdeckung nicht drauf sein, das ist dann doch zu spezifisch.

Soweit ich mich erinnere, war auf dem Knopf selbst eine Rille weiß gefüllt zur Positions-Darstellung.

#7892045
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"Ritel" nicht zu verwechseln mit dem Gehäusehersteller Rittal https://de.wikipedia.org/wiki/Rittal

Ritel gibt es schon seit 1975 als "Ritzmann elektronic" https://www.ritel.ch/bc/geschichte.html

Deren Knöpfe gibt es auch von elpro, mit Lagerbestandsangabe: https://www.elpro.org/de/162_ritel aber auch von Distrelec und TME https://www.ritel.ch/bc/onlineshops.html

(Firma: Funkenflug Industries) #7892235
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Das Netzteil hat den Arsch hochgerissen, zum zweiten Mal - und ich hatte mir schon beim ersten Mal geschworen, daß ich diese Scheiße definitiv kein zweites Mal repariere.

Du willst das Ding auch nicht haben, es war bereits einmal beim Schrottplatz, der leider keine kompletten Geräte mehr annehmen darf - ich darf es extra zum Recyclinghof fahren oder zerlegen (dann darf es in den Schrott). Auf jeden Fall hat es der Regen schon einmal gut durchgewaschen. Wie gesagt, Du willst es nicht haben.

#7892321
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Ben B. schrieb:

ich hatte mir schon beim ersten Mal geschworen, daß ich diese Scheiße definitiv kein zweites Mal repariere.

Es geht mir nicht um das defekte Gerät, mich interessiert, was beim ersten mal kaputt war. (TDA4605? FET7N80?) Dann könnte ich mich rechtzeitig um Teile kümmern. [ vorrätige Teile gehen ja nie kaputt :-) ] Die Combiscopes von Hameg dürften alle ähnlich konstruierte Schaltnetzteile haben. Welche Probleme gab es? Oder gibt es Erkenntnisse, wie schlecht montierter/gelockerter Fet >Überhitzung? Gab es schon unter Bauteilen braune Stellen? Ausgelaufene/taube Elkos? Flussmittelreste mit leitfähigem Dreck verklebt?...

#7892455
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Harald K. schrieb:

Hier steht noch ein 1005 herum, das nach aufwendiger Reparatur der zerbröselnden Frontplatte (hochwertiger Kunststoff ist wirklich was anderes) die Funktion einstellte, das Netzteil ...

Wegen der Frontplatte kannst Du bei sky-messtechnik.de nachfragen, wenn Du an dem Skope hängst. Du bekommst auf jeden Fall eine Antwort. Der Leiter - ein Hr. Leichum - ist ein freundlicher Mensch.

#7892487
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Rainer Z. schrieb:

Wegen der Frontplatte kannst Du bei sky-messtechnik.de nachfragen

Danke, ich hatte sie repariert.

Die Stehbolzen, mit denen sie am Gerät befestigt waren, hatten sich größtenteils in Wohlgefallen aufgelöst; mit geschlitzten Messinghülsen und 2-Komponentenkleber ließ sich das lösen. Von außen sieht man das Problem nicht.

Sonderlich dran hängen tu' ich nicht, ist halt mein Analogoszilloskop von "damals" (das, mit dem ich die ersten Schritte gemacht hatte, ist leider verschollen, das war ein viel, viel älteres Röhrengerät aus den 60ern von Telequipment). Und natürlich viel zu schade zum Verschrotten.

Aktiv benutze ich ein Rigol DHO1074.

Ich denke, wir sollten die Diskussion wieder den Spannzangenknöpfen und -Deckeln überlassen.

Moderator #7893243
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Christian M. schrieb:

Andreas schrieb:

Drehknöpfe sind dankbare 3D-Druckobjekte. Der Herstellerkatalog bietet genug bemaßte Zeichnungen an. Daraus sollte sich so ein Deckelchen erzeugen lassen. Ein Beispiel anbei.

MfG. Andreas

Ja schon und sie sehen dann absolut bescheiden aus ;-)

Das geht prinzipiell schon:

  1. Den Knopf mit UV-Harz der gewünschten Farbe mit einer Aussparung für den weißen Pfeil drucken (so ungefähr wie im Anhang gezeigt)

  2. den Pfeil mit weißem UV-Harz bündig füllen (mit einem Zahnstocher oder einem anderen spitzen Gegenstand lässt es sich fein dosieren) und aushärten

  3. mit 600er-Schleifpapier die durch den 3D-Druck entstehende Schichtstruktur entfernen (ein paarmal darüberziehen reicht schon)

  4. mit feinerem Schleifpapier und/oder Polierpaste glänzend machen

Das IMHO einzige Problem: Rotes UV-Harz gibt es nur in transparent (ich habe zumindest noch kein anderes gesehen, das hängt wohl mit der UV-Undurchlässigkeit der roten Pigmente zusammen). Das muss nicht schlecht aussehen, aber der Unterschied zu den Originalknöpfen ist natürlich klar erkennbar (auch der Farbton stimmt evtl. nicht ganz).

Abhilfe:

Man ersetzt nicht nur den fehlenden, sondern auch alle anderen Deckel. Damit ist das Aussehen zumindest wieder in sich stimmig. Man kann die Innenseite des Deckels noch rot lackieren, so dass der transparente Deckel nicht den Blick auf das Innere des Knopfs freigibt.

Man könnte auch den gesamten Deckel vor dem Befüllen des Pfeils rot lackieren, allerdings wird der Lack bei häufiger Benutzung mit der Zeit abgerieben.

Wenn allerdings ein Originalteil zu bekommen ist, sei es von dem Oszi mit dem "hochgerissenen Arsch" (ich versuche gerade vergeblich, mir das bildlich vorzustellen) oder von der von Peter gefundenen Kleinanzeige, würde ich mir nicht die Mühe mache, das Ding selber nachzubauen.

Angehängte Dateien:
(Firma: Funkenflug Industries) #7893304
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So ins Material rein kriegt man es mit einem Extruder nicht hin. Man kann es aber mit einer oder zwei Layerhöhen zusätzlich aufbringen.

Alternativ die Schrift einfach als Vertiefung stehenlassen und hinterher mit Farbe auffüllen, dafür sollte aber der Drucker gut eingestellt sein (auf keinen Fall Unterextrusion), sonst wird dabei die ganze Fläche oben gestreift.

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