Als die unsägliche Plastikflasche des UHU-Holzleims nach kurzer Zeit aufplatzte, füllte ich den Inhalt in ein Schraubgläschen. Da scheint aber einiges durch den Verschluss wegzudiffundieren, denn der Klebstoff ist nur noch eine elastische Paste. Einwandfrei kleben tut er immer noch.
Vom Auswaschen von Pinseln oder Spachteln weiß ich aber, dass sich das Zeug ausgesprochen ungern mit Wasser verbindet. (Wenn auch Klebstellen unter Feuchtigkeit aufquellen) Ich möchte trotzdem versuchen, den Klebstoff wieder dünnflüssiger zu bekommen.
Womit nun verdünnen? Wasser und ein bisschen Spiritus hinzufügen? Oder Spüli? Oder Essig? Hat da jemand einen Tipp?
Welchen UHU Holzleim meinst du genau?
Zumindest für den "D2" und "D3" ist Verdünnuung laut Datenblatt zulässig. [1] [2].
Ich verwende zwar gelegentlich auch den D2 (schwarze Kappe), musste aber bisher nie extra verdünnen, meistens lief mir das sogar zu stark raus.
Ich nehm für alle "Weißleime" immer Wasser aus Hahn und nix anderes. Bisher ist keine Klebestelle aufgegangen. Früher stand "Wasser" zum Verdünnen auch auf der Flasche...
Dezent eingedickten Holzleim mit Wasser wieder etwas zu verdünnen habe ich schon oft gemacht.
Die "Haut" im Glas an der Oberfläche des Leim zuvor entfernt.
Konnte noch keine "schlechteren" Pressleimverbindungen feststellen.
UHU-Leim hatte ich allerdings noch nie; meistens Ponal.
Arbeite nur mit Vollholz im Pressleimverfahren.
UHU Holzleim aka Ponal ist PVA in Wasser. Ebenso wie Window Color mit ein bisschen Lebensmittelfarbe.
Wenn es eingetrocknet ist, braucht es aber recht lange bis es sich wieder auflöst, Er ist aber nicht wasserfest. Aber noch flüssig lässt es sich super verdünnen, bis hin zu ganz dünnen Klebeschichten.
Ein Schraubglas ist bei Farbe und Kleber das blödeste was man machen kann, weil die Drehung schon bei leichter Klebewirkung blockiert wird.
Aber aufreissende Ponalflaschen hatte ich auch. Kein Einzelfall also mehr. Ist wohl vorsätzlich minderwertig produziert zur Steigerung des Umsatzes. Ich hab die Spitze auf eine andere Flasche übertragen, wo sie draufpasste.
Muss schon lange her sein, dass ich mal mit Weißleim gearbeitet habe. Hab nachgeschaut, im Keller habe ich noch eine "Flasche" Ponal. Ich dachte, ich hätte einen kleinen Eimer. Der Inhalt scheint noch flüssig zu sein. Ich hatte auch Wasser zur Verdünnung in Erinnerung.
Hier Abbildungen:
https://www.bauhaus.info/suche/produkte?text=ponal
ich habe die classic-Version. "Classic erfüllt die DIN EN 204/D2", damit wäre das auch geklärt, D2 ist es. Auf der Flasche steht noch eine chemische Bezeichnung.
da steht es ja auch:
Enthält 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on; Isothiazolinongemisch 3:1. Kann allergische Reaktionen hervorrufen.
Was weißleim zerstört ist außerdem Frost. Den zähen glibber dann
wegwerfen, nicht verdünen und aufrühren - es hält dann nicht mehr.
Hatte ich auch mal, trocknet dann nicht mehr richtig.
Nur den Mechanismus hab ich nie so ganz verstanden, wieso das Zeug durch Kälte unbrauchbar wird. Selektives Ausfrieren von Wasser?
Die ganzen Thiazole haben nix unmittelbar mit der Klebewirkung zu tun,
das sind Konservierungsmittel, damit in der Flasche "kein Gras drüber
wächst"
Und hochgradig allergieauslösend. Auch (Noch-) Nichtallergiker sollten den direkten Hautkontakt tunlichst meiden. Ich spreche aus Erfahrung, die Allergie wird man nie wieder los. Was besonders fatal ist, weil das Zeug in sehr vielen Waschmitteln und Haushalthelferchen vorkommt.
Bei Tuben kann man auch nur dafür sorgen, dass keine Luft drin ist.
So qualstert das nicht ständig heraus, wenn man die kurz ablegt.
Vorm Schliessen die Spitze reinigen und die Tube
mit der Spitze nach oben lagern.
Genau das! Ich hatte auch nichts Anderes geschrieben.
aber sehr undeutlich, ich verstehe ja meinen Nacharn sprachlich ohne seine Dritten auch nicht, wußte nur nicht das es auch beim deutlich Schreiben behindert.
Genau das! Ich hatte auch nichts Anderes geschrieben.
aber sehr undeutlich, ich verstehe ja meinen Nacharn sprachlich ohne
seine Dritten auch nicht, wußte nur nicht das es auch beim deutlich
Schreiben behindert.
Mit meinem "Aha" habe ich bitte was korrigiert oder gar nachgetreten?
Bin etwas irritiert....
Old-Papa
Du hast nicht nur "Aha" geschrieben sondern "Aha, er denkt". Also unterschlage nichts zu deiner Entlastung. Ist nur unnötiger Beimüll der keinem hilft.
Mit meinem "Aha" habe ich bitte was korrigiert oder gar nachgetreten?
Bin etwas irritiert....
Old-Papa
Du hast nicht nur "Aha" geschrieben sondern "Aha, er denkt". Also
unterschlage nichts zu deiner Entlastung. Ist nur unnötiger Beimüll der
keinem hilft.
Aha, und was bitte habe ich nun korrigiert oder nachgetreten mit dem ..."er denkt"
Ich vermute, Du bist mit Deinen Zitaten durcheinander gekommen.
Als die unsägliche Plastikflasche des UHU-Holzleims nach kurzer Zeit
aufplatzte,
ich war damals etwas angepisst und habe Ponal geschrieben. Gab nen nettes care paket :) ansonsten lässt sich der classic doch SEHR gut mit wasser abspülen als imho auch verdünnen?
Der Rest im Schraubglas ging gut, bis es den Deckel förmlich zerfressen hatte! :(
Der Holzleim aus dem 1€ shop ist kacke, der fällte nach kurzer Zeit aus und wurde zu einer popelähnlichen Masse mit Stückchen. Ganz widerlich (und hielt auch nicht so gut).
Pappmache für Modellbaulandschaften: Ganz einfaches, unglänzendes Zeitungspapier drin tränken (1Teil Weißleim, 1 Teil Wasser und einen Spritzer Spülmittel), abtropfen lassen und dann schichtweise blasen und faltenfrei auflegen. Ab 4 Lagen Zeitung wird das Ergebnis bombenfest.
Und das Gelumpe klebt fast alles auf allem. Wir trauern immer noch dem original Berliner Holzkaltleim nach. Der war wirklich Klasse.
Und das Gelumpe klebt fast alles auf allem. Wir trauern immer noch dem
original Berliner Holzkaltleim nach. Der war wirklich Klasse.
Ja, ich habe damit vor ein paar Jahren Gummisicken an großen Lautsprechermembranen geklebt, die haben schon ein paar Dutzend Gigs durch und das Zeugs hält noch immer.
Ponal auf Gummi hätte ich so nicht erwartet.
Wenn es im Schraubglas oder in der Farbdose nicht ausgasen soll, dann dreht man das Glas, die Dose einmal auf den Kopf damit überall Leim,Lack hinkommt und versiegelt. Und ja, Wasser.
Dieser Holzleim lässt sich auch super missbrauchen.
Früher (in den 80ern) gab es in Farbdosen farblosen PVAC Anstrich. Der war weiß, wasserverdünnbar und ausgehärtet transparent. Wird chemisch das Selbe Zeug gewesen sein. Neben dem Zumischen zu Schlämmkreide, um Anstriche wisch- und wasserfest zu machen, konnte man das Zeug auch auf Poster rückseitig 2x satt auftragen und durchtrocknen lassen und danach die Poster mit dem Bügeleisen ganz glatt aufziehen. Das abgebundene Zeug funktioniert wie Schmelzkleber.
Ich glaube, den Tipp hatte ich mal aus dem Practic-Heft
Soviel Lebenszeit vergeuden? Neee, altes Zeug entsorgen und
einfach neue Tube kaufen.
Schon mal (irgendeinen) Klebstoff von UHU, aber auch ganz profanen Holzleim von Henkel ("Ponal") im Baumarkt, aber auch Online kaufen müssen?
Wenn man das Zeug (Ponal bzw, "Markenklebstoffe") nicht gleich Kiloweise kauft (geht im Baumarkt meistens gar nicht) ist der Preis pro Gramm (von mir aus auch realitätsnaher pro 100g) einfach nur unverschämt und nicht angebracht.
Da weiche ich, besonders bei Holzleimen, aber auch bei Sekundenkleber und zwei Komponenten Klebstoffen generell und bisher ohne dass ich es bereut habe auf "NoName" Klebstoffe aus irgendeinen Billigmarkt bzw. dem Onlineangebot aus der Bucht, bei Ali Express oder sogar Amazon aus.
Auch wenn ich mich wiederhole:
Bei Holzleim eigentlich ein muss -Ponal in allen Ausführungen, aber auch unter den UHU Bezeichnungen ist einfach nur frech überteuert, wer das kauft und bezahlt ist selbst in schuld oder im Augenblick dazu gezwungen (samstagnachmittags, nur der lokale Baumarkt hat um 19:30 Uhr noch geöffnet, Aldi, Lidl und Co. hat zur Zeit gerade keine Aktion am laufen...)
Auch wenn ich mich wiederhole:
Bei Holzleim eigentlich ein muss -Ponal in allen Ausführungen, aber auch
unter den UHU Bezeichnungen ist einfach nur frech überteuert, wer das
kauft und bezahlt ist selbst in schuld oder im Augenblick dazu gezwungen
(samstagnachmittags, nur der lokale Baumarkt hat um 19:30 Uhr noch
geöffnet, Aldi, Lidl und Co. hat zur Zeit gerade keine Aktion am
laufen...)
Naja, wenn Du das Zeugs kiloweise im Monat verwurstest, dann vielleicht. Ich selber kaufe alle paar Jahre mal eine der größeren Flaschen Ponal (Express, wasserfest usw.) und gut ist. Da weiß ich halbwegs was ich habe.
Ich habe vorgestern alten Ponal der nicht mehr aus der Flasche rauslaufen wollte mit Wasser verdünnt. Ergebnis Klebeversuch war eine sehr lange Trockenzeit. Normalerweise zieht der nach 20 Minuten so an, dass man die Teile nicht mehr so einfach trennen kann.
Besser ich kaufe mir eine frische Flasche.
Ponal altert sicher auch über die Jahre. 5 Jahre ist die Tube bestimmt schon alt. Wie Ponal aussehen muss von der Viskosität her weiß ich. Daran habe ich mich orientiert. Ich habe nochmal Holz auf Holz nachgetestet, das geht ganz gut ,weil Holz ordentlich saugt. Hat man nur ein Material das saugt im Verbund ,dann geht es nicht mehr.
Kunstleder auf Holz flächig verkleben zb. ist Top.
Als die unsägliche Plastikflasche des UHU-Holzleims nach kurzer Zeit
aufplatzte,
Kurze Zeit war es nicht, aber stabiles Plastik hat Ponal auch nicht. Und es reichte, Sauerei zu veranstalten, der Inhalt war noch flüssig, aber nicht mehr homogen.
Habe den Thread nochmal aufgerufen und weiß nicht recht, ob ich es lustig oder traurig finden soll, dass selbst so ein harmloses Thema nicht ohne irgendein sinnloses Gehacke und Geholze abgeht.
Zum Thema: Habe mir das Glas nochmal angeschaut und gesehen, dass die dünne Wasserschicht immer noch klar auf der Oberfläche lag. Dann aber aufgeschraubt, und mit einem Hölzchen ließ das ganze schnell und leicht zu einer homogenen Brühe vermischen. Vielleicht war es sogar etwas zu viel Wasser, aber ich trage den Kleister gerne mit dem Pinsel auf und im Originalzustand war mir die Paste immer zu dick. Also alles gut.
Habe beim Wiederverschließen auch den "Trick" mit der Frischhaltefolie angewandt. Diesen Trick habe ich schon lange bei kleinen, schraubbaren Hautcreme-Döschen genutzt. Das hält das Gewinde frei von verdrecktem Schmodder. Frage mich nun, wo die Marmelade-Saison schon angelaufen ist, ob das nicht auch bei Marmelade-Schraubgläsern sinnvoll ist, die ja traditionell, wenn ordentlich verschlossen, recht schwer wieder aufzukriegen sind. Macht das jemand hier oder ist Haushaltstechnik eher nicht in eurem Blickfeld?
Mir sind schon viele Elektrogeräte, meist Unterhaltungselektronik, untergekommen, die ein Holz-, Spanplattengehäuse hatten. ich war zwar immer entäuscht darüber, aber so ganz aus der Welt ist das nicht.
Kurze Zeit war es nicht, aber stabiles Plastik hat Ponal auch nicht. Und
es reichte, Sauerei zu veranstalten, der Inhalt war noch flüssig, aber
nicht mehr homogen.
Gleiches hatte ich auch mal. Mail an Ponal. Antwort (sinngemäß): "Uralte Flasche, da können wir ja nichts dafür, weil wir so gut und kulant sind, bekommen sie aber ne neue Flasche."
Ich hab in letzter Zeit viele Schreinervideos auf YT angeschaut und dort ab und zu einen Holzleim gesehen, der gelblich, leicht transparent ist und anscheinend aufquillt .... zumindest ist nach dem Aushärten, das was übersteht, deutlich voluminöser als vorher und es läßt sich sehr leicht mit einem Stechbeitel entfernen. Was das für ein Kleber ist bekomme ich auch noch raus .....
Ponal Standard ist für Hobby Zwecke durchaus ausreichend. Wenn's etwas anspruchsvoller sein darf, sollte man sich bei den entsprechenden Herstellern wie Soudal oder Forch umschauen...
und dort ab und zu einen Holzleim gesehen, der gelblich, leicht
transparent ist und anscheinend aufquillt
PU Leim.
Typisch neumodischer Scheiss.
Lässt sich nicht mehr durch (holzverträgliche) Wärme aufweichen wie Knochenleim und Weissleim um Möbel reparieren zu können in dem man die Klebestellen löst.
Schmeiss weg, geh zu Ikea.
Noch schlimmer ist nur die Unart der "Fix Fix mus es gehen" Schreiner, Sekundenkleber zu verwenden.
ab und zu einen Holzleim gesehen, der gelblich, leicht transparent ist
und anscheinend aufquillt .... zumindest ist nach dem Aushärten, das was
übersteht, deutlich voluminöser als vorher
Gab es für die Verlegung von Fermacell Trockenestrich-Platten in deren Lieferprogramm. Direkt nach dem Auftragen schäumte der leicht auf, wohl mit dem Ziel, auch den Stoßspalt zwischen den Platten zu füllen.
Ich weiß nicht, ob der heutige Fermacell Estrich-Kleber noch identisch ist.