Neuer Typ Antenne: Linear Magnetische

OP #7895136
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Hallo, dieser Typ einer Antenne ist mir mis dato noch nicht untergekommen: Eine kurz geschlossene Spule, die zusammen mit den parasitären Kapazitäten einen Schwingkreis ergibt, mit den man HF Abstrahlen kann.

Hat schon mal jemand so etwas gebaut?

Link: https://iu1opk.com/my-projects/

#7895140
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Die Konstruktion entspricht ja einem Tesla Trafo. Nur dass die Spule bei dieser Antenne geschlossen ist.

Wunderantenne gibts ja bekanntlich nicht. Recht interessant ist das aber schon. Wäre mal spannend das zu simulieren.

Die erste Frage, die bei mir aufkommet, ist die Position der Einkoppelwindung. Wo muss die hin? Wie kritisch ist die Position? Wie würden sich zwei statt einer Koppelwindung auf die Anpassung auswirken?

Sind schon drei Fragen...

#7895167
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Stefan M. schrieb:

Die erste Frage, die bei mir aufkommet, ist die Position der Einkoppelwindung. Wo muss die hin?

Schreibt er doch:

Antenna feeding The antenna feeding is made by a coupling loop, 50 Ohm impedance matching can be achieved in many positions, the most suitable are around 1/9 or 1/3 of the coil length (measured from the bottom).

By slightly moving up/down the coupling loop some adjustment of the resonance point can be performed. The coupling loop can be secured with a zip tie.

Stefan M. schrieb:

Wie würden sich zwei statt einer Koppelwindung auf die Anpassung auswirken?

Du hättest keine 50Ω mehr.

OP #7895221
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Schorsch M. schrieb:

René H. schrieb:

Da wird also quasi das Magnetfeld verschoben?

Nein, auch das schreibt er: By slightly moving up/down the coupling loop some adjustment of the resonance point can be performed.

Der Resonanzpunkt kann leicht verändert werden.

Ich könnte mir vorstellen, dass das verschieben der Resonanzfrequenz über die Koppelspule relativ enge Grenzen hat. Die eigentliche Änderung der Resonanzfrequenz wird wohl mit der Anzahl der Windungen, und der damit einhergehenden Änderung der Induktivität und parasitären Kapazität wirksam.

Da ich immer noch auf der Suche nach einer "kleinen" Antenne für 630m bin, wäre das interessant. Früher hatte ich eine große Birke als Mittelmast für die 80m Umfang Magnetische Loop. Da benutzte ich die Schirmung von TV-Koax Kabel als Ring der Magnetischen Loop.

Wenn man das mal Interpoliert ....

90mm Rohr mit 2x45 Windungen für 20m

110mm Rohr mit 2x83 Windungen für 40m

150mm Rohr mit 2x170 Windungen für 80m ?

200mm Rohr mit 2x320 Windungen für 160m ?

300mm Rohr mit 2x640 Windungen für 320m ? (Nur theoretisch)

400mm Rohr mit 2x1200 Windungen für 630m ?

Das wäre auf jeden Fall der Hingucker im Garten :D

73, Wolfgang DL6RCN

#7895541
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Die "gelbe Spule", bestehend aus einer Windung, ist doch nicht kurzgeschlossen. Die bildet zusammen mit der "blauen Spule" eine Trafo.

Die "parasitären Kapazitäten" sind zwischen den blauen Drähten. Die erzeugen die (wenig kontrollierbare) Eigenresonanzfrequenz der langen blauen Spule.

Die Eigenresonanz ist üblicherweise ziemlich schmalbandig (großes "L", kleines "C"). Hier bildet die blaue Kunststoff-Isolierung ein Dielektrikum mit vermutlich schlechter Güte, dann wird's breitbandiger, weil mehr Verluste erzeugt werden.

Bernhard

#7895639
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Extra-Post, weil ich den vorigen nicht mehr editieren darf:

Die blaue Spule ist kurzgeschlossen. Das im verlinkten Beitrag durchgekreuzte Ersatzschaltbild gilt aber trotzdem nur nicht so stark vereinfacht. Man muss halt die Windungen und Kapazitäten dazwischen einzeln betrachten.

Hinzu kommt Rp vom Dielektrikum und L ist als Trafo ausgeführt. Aus- bzw. eingekoppelt wird nicht über die "dicken Punkte" im Ersatzschaltbild, sondern der Wicklung mit einer Windung.

Das ist eine "magnetische Antenne" (Loop-Antenne), die auf der Eigenresonanzfrequenz betrieben wird. Hier von außen betrachtet in Parallelresonanz, sonst nimmt man die Serienresonanz, was eigentlich dasselbe ist, nur die Auskopplung ist mal hochohmig und mal niederohmig.

Bernhard

#7895720
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Passend zum Freitag eine Wunderantenne. Hatten Mittelwellenradios nicht das gleiche als Empfangsantenne, nur Ferrit statt Luft?

Interessant wäre das Datum wann die WSPR Verbindungen zustande kamen, damit man das nachprüfen kann. 6m Draht aus dem Dachgeschoss (3. Geschoss) runter hängen lassen, machen mit 5 W auch weite Wege in CW und WSPR.

"With the above antennas I was able to perform many SSB contacts with power from 20 to 100w with antenna placed indoor or on my balcony."

Auch eine tolle Ansage. Nichts genaues sag ich nicht.

Alles in allem: ... (meine Meinung dazu)

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