Deutsche Glasfaser mal wieder.

OP #7898108
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"Seit Dienstag, 24. Juni, 8.45 Uhr führt ein Dienstleistungspartner, bei dem Deutsche Glasfaser Leitungen angemietet hat, geplante Wartungsarbeiten durch."

"Unser Dienstleistungspartner hat uns mitgeteilt, dass die Arbeiten bis Donnerstag, 26. Juni, gegen 18 Uhr andauern werden."

"Aufgrund eines technischen Fehlers wurden nicht alle unsere Kundinnen und Kunden über die entsprechenden Wartungsarbeiten im Vorfeld informiert."

https://www.donaukurier.de/lokales/landkreis-neumarkt/haushalte-ohne-internet-teile-der-gemeinden-dietfurt-und-riedenburg-betroffen-18930806

Alles völlig normal: "Arpanet was conceived as a way to save money..."

https://siliconfolklore.com/internet-history/

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#7898328
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Old P. schrieb:

Bei Berlin.

Hinter DG stecken ursprünglich Niederländer, weshalb die im Westen deutlich aktiver und bekannter sind als im Osten.

Karl B. schrieb:

zum Teil macht "Buddelei" DG und dann übernimmt DTAG.

Wo soll es diese Konstellation geben? Es gab zwar mal ein Pilotprojekt in Lüdinghausen, bei dem die Telekom bei DG zugekauft hat, statt selbst auszubauen, aber das wurde inzwischen beendet.

#7898423
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Bei uns, am Westrand vom Kreis Böblingen, ist derzeit die DG aktiv. Zum zweiten Mal. Letztes Jahr haben die begonnen mit irgendwelchen arabischen Trupps denen aber, weil das so chaotisch und mit vielen Beschädigungen einherging, den Vertrag storniert. Brasilianische Trupps haben das dann provisorisch winterfest gemacht.

Nun ist seit Ende April eine estonische Baufirma mit schwedischen Subunternehmern welche viele Ukrainer beschäftigen, zu Gange. Meinen Beobachtungen zufolge machen die, im Gegensatz zu denen die letztes Jahr unterwegs waren, einen guten Job. Sind aber auch wesentlich professioneller ausgestattet und kommen mit richtig viel Personal. Zeitweise waren 7 oder 8 Mann gleichzeitig mit Asphaltsägen unterwegs während andere gebuddelt haben.

Zwischendurch laufen auch mal chinesisch aussehende Menschen rum und koordinieren irgendwas.

"Amtssprache" ist praktisch komplett englisch.

(Firma: nix) #7898781
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Thomas F. schrieb:

Die buddeln gar nicht, da sind bulgarische Baufirmen vor Ort die 6 Tage die Woche im Akkord arbeiten. Von DG kommt höchstens einer wenn man mehrmals reklamiert.

So ähnlich war es hier mit DSL.NET und Konsorten auch, nur waren das Buddler aus dem Arabischen Raum. Folge: Nach ein paar Wochen alles gestoppt, Kabel teilweise knapp unter Grasnabe, aufgerissene Bürgersteige sind jetzt Hoppelpisten, an jedem Gartenzaun hängt jetzt so ein (oder mehrere) Kunststoffrohr, aber DSL via Glasfaser gibt es seit vielen, vielen Monaten dort nicht. Die "Arabischen Großfamilien" wurden irgendwann rausgeworfen, wenigstens etwas....

Old-Papa

#7898898
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Old P. schrieb:

DSL via Glasfaser gibt es seit vielen, vielen Monaten dort nicht.

Gibt und gab es sowieso noch nie, nirgends und niemals.

Old P. schrieb:

Kabel teilweise knapp unter Grasnabe, aufgerissene Bürgersteige sind jetzt Hoppelpisten

*narbe Aber ja, die "schießen" via Erdbohrer, dann schimpfen die anderen Netzbetrieber wegen beschädigter Leitungen, oder sie buddeln, dann motzen die Gemeinden wegen der beschädigten Straßen und Gehwege. Irgendwoher muss der Preis ja kommen... Die DG hat einen Ruf zu verlieren. Der war noch nie besonders gut, keine Frage, aber komischerweise sehe ich auch hier häufig wechselnde Bautrupps wildester Nationalitäten, dann hagelt es Probleme und Beschwerden und dann kommt ein uninationales Bauteam, oft deutsch oder nah osteuropäisch (nicht Nahost!) und schwupps läufts. Ein Schelm wer denkt das ein BWLer da versucht noch 7 cent einzusparen und letztendlich 1€ draufzahlt.

#7900062
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Bei mir hatte das purpurfarbene T vier Monate gebraucht, die von Ratten zerbissene Glasfaser zu reparieren (deutlich erkennbare Absenkung des Vorgartens und etliche Zugangslöcher). Immer wieder sollte ich deswegen eine kostenpflichtige WLAN-Installation beauftragen (sic!), weil anders kein Servicetechniker zu mir geschickt werden könnte. Erst als ich den Fall bei der BNetzA meldete, kam der Bautrupp innerhalb einer Woche. Sonst wäre ich heute noch in der Endlosschleife.

#7900519
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Bei uns im Viertel waren erst ne Truppe mit vielen Osteuropäischen Arbeitern als Sub vom Sub fúr die Telekom unterwegs die haben sehr ordentlich gearbeitet. Sie wurden von nee türkischen Truppe abgelöst, sie augenscheinlich auch sehr professionell gearbeitet haben. Vier Wochen später hat der Energieversorger stellenweise wieden ausgegraben, weil die türkische Truppe mit dem Meisel am Minibagger das unter der Glasfaser Trasse in 70cm (Soll)tiefe liegende Spannungversorgung mehrfach punktiert hat.

#7900630
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Michael B. schrieb:

Teuer (meist so 30-45€), langsam und wenn's hakt will sich keiner drum kümmern.

Würde ich so nicht sagen. Als ich vor einigen Jahren vom arg instabilen Kabel zu Telekom VDSL migrierte, war dank so um die 450m Entfernung zum "Curb" die Rate bescheiden. Techniker meint, die Muffe vor dem Haus gegenüber sei abgesoffen. Kurz drauf kam ein Bautrupp, baggerte die Muffe aus und liess das Wasser ab. Und das gleich auch noch 50m weiter. Hat zwar praktisch nichts gebracht, aber von mangelndem Service-Aufwand kann man nicht sprechen.

Schwierig kann es werden, wenn der fürs DSL zuständige Techniker im Auftrag eines Resellers arbeitet. Einige Jahre vorher an anderer Stelle sass DSL von 1&1 auf Kabel von der Telekom. Problem kam immer abends, Techniker kam immer tagsüber, x-mal wiederholt. Sonderkündigung, dann DSL der Telekom. Diesmal durfte der Techniker das Problem lösen. Vorher, im Auftrag von 1&1, durfte er nur bestimmte Arbeiten durchführen - eigene Aussage.

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