Hallo zusammen,
ich steh völlig an...
Auch werd ich aus dem Datenblatt nicht schlau oder ich übersehe etwas.
Ich möchte den Hardware PWM Ausgang von 1% bis 99% ansteigen lassen
(vorerst nur zum testen).
Fast alles passt: PWM Frequenz stimmt mit der Berechnung (512µs)
Aus irgendeinem Grund wird mein PWM Signal nie länger als ca. 100µs !!
Wenn ich einen fixen Wert einstelle passt alles (also ohne den duty zu
erhöhen oder zu verändern). Da sind von 1% bis 99% konstant möglich.
Irgendwie nimmt er immer den ersten Startwert - inkrementiert und nach
100µS startet er wieder bei 512 (Hab es mit mehreren Weren getestet -
immer gleiches Verhalten)
Ich hab keine Ahnung mehr...
Ich hoffe es kann mir jemand helfen, will es eher nicht mit SW PWM
lösen.
Danke und Grüße, Klaus
Hier der Code:
#include <xc.h>
#define _XTAL_FREQ 8000000
unsigned int duty = 512;
void init(void);
void main(void) {
init();
while (1) {
duty++;
__delay_ms(10);
if (duty > 1023)duty = 0;
PWM1DCH = duty >> 2;
PWM1DCL = (duty & 0x03) << 6;
}
}
void init(void) {
OSCCON = 0b01110010; //Intern 8Mhz
T2CON = 0b00000101; //T2 on, Prescaler = 1:4
PR2 = 0xFF; //
TRISAbits.TRISA2 = 0;
PWM1CON = 0b11000000;
PWM1DCH = duty >> 2;
PWM1DCL = (duty & 0x03) << 6;
T2CONbits.TMR2ON = 1;
}
Bin keine Experte, aber:
- versuche mal High and Low zu vertauschen. Bei manchen PICs waren
Timers so, dass man die reihenfolge richtig machen musste. Wobei das war
eher bei lesen. Meine ich.
- Versuche nur den High zu schreiben. Lass den low auf 0. Funktioniert
es so? Schreibe mal da nur feste werte und probiere aus was passiert.
Könnte noch etwas mit den PIN interagieren? ADC eingang abgeschaltet?
War bei anderen PICs immer nerfig.
Guck mal in den Datasheet, da steht welche features noch auf dem PIN
liegen. Gucke mal durch ob nicht manchen davon ab reset by default
enabled sind.
RA2 5 AN2 DACOUT2 C1OUT T0CKI CWG1A CWG1FLT CLC1
Danke für die raschen Antworten.
Hab die zwei Vorschläge umgesetzt - leider keine Änderung.
Interessant ist, dass er das gleiche Verhalten auch bei anderen PWM
Frequenzen hat. Also wenn ich auf den PS auf 16 konfiguriere (122Hz)
startet er nach 2 ms neu.
Wichtig ist auch das RxyPPS (also RA2PPS) Register, bei dem man den
Timer-Ausgang auf einen Pin legen muss:
Gibt es dies auch für den 12F1501?
Aktueller Code (PS TMD2 noch auf 1:4):
#include <xc.h>
#define _XTAL_FREQ 8000000
unsigned int duty = 100;
void init(void);
void main(void) {
init();
while (1) {
duty++;
__delay_ms(10);
if (duty > 1023)duty = 0;
PWM1DCH = duty >> 2;
PWM1DCL = (duty & 0x03) << 6;
}
}
void init(void) {
OSCCON = 0b01110010; //Intern 8Mhz
T2CON = 0b00000101; //T2 on, Prescaler = 1:4
PR2 = 0xFF; //
TRISAbits.TRISA2 = 0;
ANSELAbits.ANSA2 = 0;
PWM1CON = 0b11001000;
PWM1DCH = duty >> 2;
PWM1DCL = (duty & 0x0C) << 6;
T2CONbits.TMR2ON = 1;
}
Versuche mal in der main() vor dem beschreiben der PWM Register die
Interrupts zu sperren. Danach natürlich wieder freigeben.
Oder den Timer während des beschreibens anhalten.
1
T2CONbits.TMR2ON=0;
2
PWM1DCH=duty>>2;
3
PWM1DCL=(duty&0x0C)<<6;
4
T2CONbits.TMR2ON=1;
Gibt es beim PIC12 keinen Timerinterrupt? Versuche doch mal die Register
im Interrupt zu setzen. So macht man das normalerweise, damit das
syncron zum Timer ist.
Klaus B. schrieb:> PWM1CON = 0b11001000;
PWM1CON ist auch falsch initialisiert. Bit3 ist lt. Manual nicht belegt.
Daran wird es zwar nicht liegen, sollte aber geändert werden.
Ste N. - Danke. Hilft vielleicht ber der Ursachenermittlung ;-)
dutyh = (int)duty >> 2; --> gleiches Bild
ABER
wenn ich in dutyh = 0xff setzte kommt es alles 2 Sekunden zu einem
"reset".
ich sehe es am Oszi und noch deutlicher am angescholssenen Voltmeter
(soll eine Meterclock werden) da der Zeiger kurz "einbricht"
Es sieht so aus als ob das PWM Modul alle 2 Sekunden einen reset macht.
Vielleicht hat wer eine Idee?
Kaum macht man es richtig, schon funktionierts ;)
Was mich allerdings wundert...
Klaus B. schrieb:> Wenn ich einen fixen Wert einstelle passt alles (also ohne den duty zu> erhöhen oder zu verändern). Da sind von 1% bis 99% konstant möglich.
Der Watchdog hätte doch hier auch schon zuschlagen müssen.
Roland E. schrieb:> Bei einem 8-Biter?
Wieso nicht? Auch ein 8-Biter kann mit int rechnen. Auch mit long und
double.
Was ist daran ungewöhnlich?
Oder meinst du den 8bit Timer. Da werden für die PWM intern 2bit dazu
addiert.
Ste N. schrieb:> Roland E. schrieb:>> Bei einem 8-Biter?>> Wieso nicht? Auch ein 8-Biter kann mit int rechnen. Auch mit long und> double.> Was ist daran ungewöhnlich?> Oder meinst du den 8bit Timer. Da werden für die PWM intern 2bit dazu> addiert.
'Int' ist wimre insofern 'genormt', dass da die Standardgröße der
entsprechenden CPU codiert wird. Das würde bei der og CPU einen uint_8
ergeben.
Schreib doch mal 1023 in die Variable incrementiere und prüfe auf
>=1023.
Könnte spannend werden.
Bei den kleinen PICs habe ich mir angewöhnt, die in ASM zu benutzen. Da
fällt so was sofort (im Debugger) auf...
PS: die 2Bit mehr im Timer nutzen dir nix, wenn die ALU sie nicht
bearbeiten kann. Da gewinnst du nur jede Menge Registeroperationen, weil
er alles doppelt rechnen muss.
Roland E. schrieb:> PS: die 2Bit mehr im Timer nutzen dir nix, wenn die ALU sie nicht> bearbeiten kann.
Lieber Roland,
deine Beiträge hier sind Quark.
Hättest du mal in das Datenblatt des Pic12F1501 reingeschaut, da wäre
dir bereits auf Seite 1 der Text "Four PWM modules 10 Bit" begegnet.
Das Bauteil, diese Hardware-Untergruppe Timer, kann eben diese
Auflösung.
Einmal eingestellt, wird das von ganz alleine beibehalten. Nur bei
Änderungen schreibt man neuen Wert.
Die ALU der CPU braucht man dazu überhaupt nicht, falls Konstanten
direkt oder aus Tabellen geschrieben werden.
Aber selbst wenn man irgendwie berechnete Werte verwendet, schafft es
der Compiler XC8 diese richtig zu verwursten, wenn man korrekte
Typgrössen verwendet.
Deine Formulierungen zeigen ziemlichen Nachholbedarf bei "modernen"
8-Bit-uC.
Roland E. schrieb:> 'Int' ist wimre insofern 'genormt', dass da die Standardgröße der> entsprechenden CPU codiert wird. Das würde bei der og CPU einen uint_8> ergeben.>> Schreib doch mal 1023 in die Variable incrementiere und prüfe auf>
1
>=1023
> Könnte spannend werden.
Wenn ich nicht völlig falsch liege hat ein 'Int' im XC8 immer 16bit und
damit ist der Code völlig i.O.
Klaus F. schrieb:> Roland E. schrieb:>> PS: die 2Bit mehr im Timer nutzen dir nix, wenn die ALU sie nicht>> bearbeiten kann.>> Lieber Roland,> deine Beiträge hier sind Quark.> Hättest du mal in das Datenblatt des Pic12F1501 reingeschaut, da wäre> dir bereits auf Seite 1 der Text "Four PWM modules 10 Bit" begegnet.> Das Bauteil, diese Hardware-Untergruppe Timer, kann eben diese> Auflösung....
Das mag sein, die Vergleichsoperation im Code wird aber nicht imn
Register des Timers ausgeführt. Sondern in der ALU. Und die ist
bestenfalls 9 Bit, wenn man das Carry mitzählt.
Und ein 16bit Vergleich auf einer 8Bit Hardware ist immer ein Handstand.
Klaus F. schrieb:> Roland E. schrieb:>> Und ein 16bit Vergleich auf einer 8Bit Hardware ist immer ein Handstand.>> Anbei der Handstand.
Da ich die kleinen PICs nach wie vor mit Assembler bespaße, ist mir das
durchaus bewusst. Die Codebasis/Rechenzeit steigt grob um das dreifache.
Macht (muss man das) in einem IRQ, erzeugt man damit eine erhebliche
Totzeit, in der der Knödel nix mehr anderes macht und ggf IRQs verliert.
Klar, mit C merkt man es nicht, was für einen Blähcode man damit
erzeugt. Man merkt dann nur, dass selten irgend welche komischen Effekte
auftreten.
Die ursprüglich vom OP beschriebenen Ausfälle passen in solche
Kategorien.
Mit etwas Nachdenken und geschickt gewählte Vorteiler kann man den
16Bit-Vergleich auch sicherlich vermeiden, vor allem wenn man wie der OP
eh auf Überlauf prüft. DECFZ fällt mir da ein...
Roland E. schrieb:> 'Int' ist wimre insofern 'genormt', dass da die Standardgröße der> entsprechenden CPU codiert wird. Das würde bei der og CPU einen uint_8> ergeben.
Falsch geraten.
"int" muß lt. C-Standard mindestens 16 Bit sein, darf aber auch 32 Bit
oder 64 Bit haben.
Wenn die Bitbreite eine Rolle spielt, sollten man immer die Typen aus
der <stdint.h> benutzen (uint16_t usw.).
Roland E. schrieb:> Bei den kleinen PICs habe ich mir angewöhnt, die in ASM zu benutzen.
Na wenn Du Spaß daran hast, viel Schreibarbeit für den ganzen Low-Level
Schrunz auf Dich zu nehmen.
Auch bei 8-Bittern erhöht C drastisch die Lesbarkeit und verringert
Fehlerquellen, weil man sich besser auf die eigentlichen Abläufe
fokussieren kann.