Ein Haartrockner fällt in eine mit Wasser gefüllte Badewanne..Fakultative Frage:Was wird passieren?

#7903176
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Gern genutzte Urban Legend für Krimis ;-)

Früher war das durchaus gefährlich weil die Metallwanne und die Armaturen über den Potentialausgleich "geerdet" war. Da konnte der Strom vom L auch mal aus dem Gehäuse durch den menschlichen Körper zur Wanne oder den Armaturen fließen. Ein FI hilft schlimmeres zu vermeiden.

Mit den heutigen Acrylwannen und Trinkwasserleitungen aus Verbundrohr liegt da nirgends ein Erdpotential an. Warum sollte der Strom dann überhaupt den Fön "verlassen"? Zumal die Leitfähigkeit von Trinkwasser nicht soo hoch ist.

Weil in den USA (und wohl auch hier) noch lange nicht alle Haushalte einen FI haben, werden dort seit über 20 Jahren alle Haartrockner (aka "Fön") nur mit einem FI/RCD im Anschlußstecker verkauft.

Beitrag #7903181 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7903201
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Wenn Badewanne und Abfluss-Anschluss aus Plastik sind und kein Wasser einläuft, kommt nur wenig Fehlerstrom zustande; 30 mA werden dann kaum überschritten.- In einem Fachartikel war mal zu lesen, dass Selbstmordversuche auf diese Tour oft "schiefgingen": der Strom durch den Körper führte dann zwar z.T. zu Krämpfen, aber die "Probanden" konnten sich unter Schmerzen aus der Wanne befreien.

#7903212
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Uwe schrieb:

Wer testet denn so etwas?

Selbstversuch...

Das kommt wohl drauf an, ob eine Person in der Badewanne sitzt und den Wasserhahn anfasst.

Auch die Zuleitungen sind z.T. aus Kunststoff; mindestens muss dann auch Wasser fliessen.

Glaubst Du, das fliessende Wasser leitet besser, als das stehende? Wenn es wenigsten Gleichstrom wäre... *lol

#7903314
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Christoph db1uq K. schrieb:

Vorhin wurde im TV die erste Weltraumhündin Laika gezeigt, deren vorauszusehender Tod soll im Westen einen Shitstorm ausgelöst haben.

Wie auch immer du jetzt auf dieses Thema kommst: Wie war das Bei Albert II, 8 Jahre vorher, oder bei bei Ham, 3 Jahre später? https://de.wikipedia.org/wiki/Albert_(Affen) https://de.wikipedia.org/wiki/Ham_(Schimpanse)

#7903372
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Die Steckdosen sollten so weit entfernt sein, dass sich die Kabellänge nicht bis in die Badewanne ausgeht (Theorie)...

Bei geerdeter Badewanne wird man einige Wellen kassieren, bis der 30mA FI abschaltet...

Bei 100mA FI wirds dann brenzlig, überhaupt mit Badezusätzen wie Salz...

#7903646
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Glaubst Du, das fliessende Wasser leitet besser, als das stehende? Wenn es wenigsten Gleichstrom wäre... *lol

Wenn das Wasser (in dem Zuleitungsrohr) stehen täte, könnte man eher nicht in direkte Berührung mit eben diesem kommen (weil dann eben keines aus dem Hahn käme...)

Und wenn dann noch, wie als Beispiel angenommen, die Wasserzuleitung aus Plastik bestände, flösse auch im worst case, nicht besonders viel Strom. (Weder durch den "Probanden", s.o., noch durch den FI. - SCNR.)

#7903690
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Bauform B. schrieb:

Dann nimm halt ein Handy(ladegerät). Das muss du nicht einmal ins Wasser werfen:

https://link.springer.com/article/10.1007/s00194-021-00526-0

Ich will angesichts der horrenden Unfälle nicht unken, bemerkenswert fand ich einen Satz darin trotzdem: "Innerhalb der letzten Jahre nahm die Anzahl letaler Stromunfälle dagegen wieder zu, wobei markanter Weise ausschließlich Frauen betroffen waren, und von Seiten des VDE die Verwendung von Ladegeräten in Badezimmern als ursächlich diskutiert wurde."

#7903741
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Rolf schrieb:

Um es ins Wasser werfen zu können, musst du es ja zuerst aus der Steckdose ziehen – da ist es dann spannungslos. Die Techniker nennen das "eigensichere Konstruktion". :-)

Eben weil die Steckdose zu weit weg ist, verwenden findige Leute ein Verlängerungskabel. Primär.

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/handynutzung-stromschlag-in-der-badewanne-16-jaehrige-stirbt-beim-musikhoeren-1.4375817

#7903847
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(prx) A. K. schrieb:

Rolf schrieb:

Um es ins Wasser werfen zu können, musst du es ja zuerst aus der Steckdose ziehen – da ist es dann spannungslos. Die Techniker nennen das "eigensichere Konstruktion". :-)

Eben weil die Steckdose zu weit weg ist, verwenden findige Leute ein Verlängerungskabel. Primär.

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/handynutzung-stromschlag-in-der-badewanne-16-jaehrige-stirbt-beim-musikhoeren-1.4375817

Darwin-Award?

(Firma: Hobbytheoretiker) #7904036
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Zu der Zeit des 486er war es interessant mit der Methode der finiten Elemente den Stromfluss durch 3D-Objekte zu berechnen. Wie zum Beispiel der Föhn in der Badewanne landet, war so eine Spielerei. Das fällt dann auch auf, wie ein Föhn besser kontruiert werden kann.

#7904074
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Ich würde mal die zuständige Staatsanwaltsschaft oder den Kriminal-Dauerdienst fragen, die wissen das. Wenn eine(r) ohne FI in der Wanne sitzt wird meinstens der schwarze Wagen gerufen. Mit FI kommt auf die Umstände drauf an ( ich würde es aber trotzdem nicht probieren wollen). Fehlerstrom mit 30mA kann da schon knapp sein.

Jörg K. schrieb:

Da ich keinen 10mA FI fürs Bad habe weigert sich unsere Katze mit Verweis auf diese Norm geduscht zu werde

Versuche mal ein Meerschweinchen zu baden.

Roland E. schrieb:

Man sollte noch ergänzen: Badewanne aus Kunststoff oder Metall.

Macht keinen Unterschied.

Der menschliche Körper ist grundstätzlich ein Leiter. HolgerR

#7904251
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Nochmal: Falls die Bütt und deren Wasserzu- und Ableitung aus PVC bestehen, der reingeplumpste Föni Schutzklasse 2 hat, flösse im dann gegebenem Fehlerfall: Mensch bzw. Menschin in der Wanne, Föni aus der Hand gefallen -bzw. extra ins Wasser geworfen- immer noch nicht zwingend soviel Fehler-Strom, dass der FI ausschaltete.

;-)

OP #7924505
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Dieter D. schrieb:

B. P. schrieb:

Haartrockner in Metallgehäuse und mit Schutzleitung?

In dem Falle passiert am wenigsten. Plastikgehaeuse ohne Schutzleiter sind Hauptübeltaeter.

Ja! Um auch Haartrockner im Plastikgehäuse auch im Fall sicher zu machen müsste auch Schutzleiter ins Gehäuse mitgeführt werden. Schutzleiter wird im Fall ein Art von Sensor sein und ermöglicht schnelles Abschalten durch FI. Also eine Aufgabe für Hersteller!

(Firma: Hobbytheoretiker) #7924638
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Teo D. schrieb:

für so einen Jet-Antrieb aber es hat Spas gemacht, damit rum zu spielen.

Da ist zu sehen, dass der Föhn lustig im Wasser weiter laufen kann.

https://www.servustv.com/wissen/v/aax4j2pi6132qpbl75sf/

Was passiert, wenn der Föhn in die Badewanne fällt? 5:44 Min Verfügbar seit 28. März 2024

Moderne Häuser haben seit 40 Jahren im Sicherungskasten einen FI-Schalter eingebaut. Der Fehlerstrom-Schutzschalter bilanziert den Strom in tausendstel Sekunden und merkt sofort, wenn etwas nicht stimmt, und schaltet dann ab. Den Föhn mit in die Badewanne zu nehmen, ist also auch mit FI-Schalter eine ganz schlechte Idee. Deshalb testen wir für Sie was passiert, wenn so ein Föhn ins Wasser fällt

Beitrag #7924660 wurde vom Autor gelöscht.
(Firma: Hobbytheoretiker) #7924687
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Ralf X. schrieb:

Schuko war auch nur etwas für neureiche Angeber..

Zur fachlichen Vertiefung sei folgende Literatur empfohlen:

Disclaimer: Es folgen Links zu Texten mit zum Teil risikoverherlichenden Inhalten. Labilen Personen wird daher empfohlen die folgenden Seiten nicht aufzurufen.

https://deltapapa.de/schnick-schnack/113-wir-waren-helden https://www.slideshare.net/slideshow/vor-1980-geboren-wir-waren-helden/3425732

#7924689
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Merklin Trafo

Meine sehen so aus, auch ein Bing-Trafo ist dabei. Ich erinnere mich, dass die Bahn (Märklin Spur Null) mal an den Heizkörper gefahren ist und dann flog erst die Sicherung raus. Die älteren sind noch für 110V, da hängt noch ein Spartrafo davor.

Die Wellensittiche waren über eine Bahnfahrt wenig begeistert,

Angehängte Dateien:
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(Firma: Hobbytheoretiker) #7924723
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Hardy F. schrieb:

Eine Badewanne aus Metall ...

Normalerweise hatte früher niemand eine Edelstahlbadewanne. Es waren in der Regel Metallwannen, die emailliert waren. Emaille ist ohne leitende Zusätze isolierend. Die Durchschlagfestigkeit liegt bei mindestens einigen kV pro mm. Somit bildet das leitende Wasser und das Wannenmetall einen Kondensator mit einer Kapazität von ungefähr 50...300nF.

(Firma: Hobbytheoretiker) #7924797
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Das Herz schlägt ungefähr einmal die Sekunde. Wobei nur die etwa 15 bis 20 % der Gesamtperiode eines Herzschlages andauernde „vulnerable Phase“ als besonderes kritisch gilt.

Der Föhn in der Badewanne mit FI-Abschaltung kann durchaus mit einem Russischen Roulette mit einer Patrone im 8er Magazin des Colts verglichen werden.

In der Regel fällt der Föhn nicht vorne am Ausfluss rein, wo vielleicht nur die Füsse sind, sondern irgendwo in Brust und Kopfnähe.

#7924809
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Der Föhn bringt zunächst N und L ins wasser ein. Ob es überhaupt einen Fehlerstrom gibt, hängt davon ab, ob das Wasser Zugang zu Erde hat.

Wenn es denn einen Fehlerstrom gibt, hängt es davon ab, wieviel davon durch den menschl. Körper fliesst.

Das Wasser um den Körper herum bildet ja einen Shunt, wogegen der menschl Körper einen wesentlich höheren Widerstand darstellt.

Den Verlauf des Stromes von der Quelle nach Erde kann man nicht vorher sagen, deshalb ist es, wie Dieter schreibt, tatsächlich russisches Roulette.

(Firma: Hobbytheoretiker) #7924815
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Ralf X. schrieb:

Blödsinn!

Nicht jede Installation ist mit Deiner identisch. Weder zeitlich noch nach Vorschriftenlage.

Meine emailierte Stahlwanne, selber um 1990 eingebaut,

Die Selbsteingebauten haben eigentlich immer die Plastikröhrchen dafür verwendet.

Zur Vorschriftenlage: Es ist seit 2002 nicht mehr vorgeschrieben, dass Badewannen und Duschwannen geerdet werden müssen, auch wenn sie aus Metall sind, wie zum Beispiel Stahl.

Glaube es ist an der Zeit, dass Du noch ein paar Details von Deinem Selbsteinbau preis gibst.

#7924908
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Dieter D. schrieb:

Moderne Häuser haben seit 40 Jahren im Sicherungskasten einen FI-Schalter eingebaut.

Sollten sie, ist aber nicht immer sicher und in Hamburg nicht Standart. Mein Schwiegervater hat um die 2000 Jahre eine Dachgeschoßwohnug ausgebaut, der Elektriker aus Oststeinbek ( SH ) hat nicht mal für´s Bad einen FI einbaut. Der Mann sitzt jetzt im Bau, weil bei einem anderen Bau eine Frau um Lebens gekommen ist. HolgerR

#7924946
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Dieter D. schrieb:

Holger R. schrieb:

Der Mann sitzt jetzt im Bau, weil bei einem anderen Bau eine Frau um Lebens gekommen ist.

Das sind die Konsequenzen, wenn der Stand der Technik nicht eingehalten wird und es zu Personenschäden kommt.

Dann is ja gut, ich bin ja'n Mann...

23 Tote durch Strom (2022). 2270 Verkehrstote (2024).

Wann schaffst du die Autos ab?! OK, OK, Blödsinn... Wann diskutieren wir über ein generelles Tempolimit von 100kmh? ...

PS: "Attractive" ist in DE nur Ersaufen (~400 im Jahr). Also Augen auf, beider Wahl der Todesart!

#7924955
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Teo D. schrieb:

Dieter D. schrieb:

Holger R. schrieb:

Der Mann sitzt jetzt im Bau, weil bei einem anderen Bau eine Frau um Lebens gekommen ist.

Das sind die Konsequenzen, wenn der Stand der Technik nicht eingehalten wird und es zu Personenschäden kommt.

Dann is ja gut, ich bin ja'n Mann...

23 Tote durch Strom (2022). 2270 Verkehrstote (2024).

Wann schaffst du die Autos ab?! OK, OK, Blödsinn... Wann diskutieren wir über ein generelles Tempolimit von 100kmh? ...

100km/h? Welch sinnlose Raserei! Gewisse Gruppen fordern seit Längerem 30/60/90! Endlich mal ein realistisches Ziel... Bist du dabei? Das würde das Leben sicher entschleuuuunigen?! 😎

PS: "Attractive" ist in DE nur Ersaufen (~400 im Jahr). Also Augen auf, beider Wahl der Todesart!

#7924963
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Cyblord -. schrieb:

B. P. schrieb:

Haartrockner ist eingeschaltet. Netz mit FI oder ohne FI. Moderner Haartrockner in Kunstoffgehäuse ohne Schutzleiter und alte Modell vom Haartrockner in Metallgehäuse und mit Schutzleitung?

Wen deiner Anverwandten magst du denn jetzt nicht mehr?

Naja - das wird praktisch wohl nicht mehr anwendbar! Wer nutzt derzeit eine Badewanne? Meine ist im Augenblick der Aufbewahrungsort der Gäreimer für den Kirschwein. ...damit im Fall der Fälle die Sauerei begrenzt wird! Genutzt wird ausschliesslich die Dusche!

#7924971
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Thomas U. schrieb:

Naja - das wird praktisch wohl nicht mehr anwendbar! Wer nutzt derzeit eine Badewanne? Meine ist im Augenblick der Aufbewahrungsort der Gäreimer für den Kirschwein. ...damit im Fall der Fälle die Sauerei begrenzt wird! Genutzt wird ausschliesslich die Dusche!

Jedes mal wenn man hier einen kurzen Einblick in das Leben einiger Forenteilnehmer bekommt, wird es immer nur schlimmer. Irgendwelche zotteligen Messi-Opas die sonst was in ihren Wohnungen anstellen. Gruselig.

#7924975
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Cyblord -. schrieb:

Thomas U. schrieb:

Naja - das wird praktisch wohl nicht mehr anwendbar! Wer nutzt derzeit eine Badewanne? Meine ist im Augenblick der Aufbewahrungsort der Gäreimer für den Kirschwein. ...damit im Fall der Fälle die Sauerei begrenzt wird! Genutzt wird ausschliesslich die Dusche!

Jedes mal wenn man hier einen kurzen Einblick in das Leben einiger Forenteilnehmer bekommt, wird es immer nur schlimmer. Irgendwelche zotteligen Messi-Opas die sonst was in ihren Wohnungen anstellen. Gruselig.

Was ist 'gruselig'? Dass die heurige, überreichliche Ernte selbst verwertet wird? Du kennst das nicht, weil es ALLES im Markt zu kaufen gibt?

(Firma: Hobbytheoretiker) #7925330
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Teo D. schrieb:

23 Tote durch Strom (2022). 2270 Verkehrstote (2024).

Unter dem Aspekt der Verminderung der CO2-Emmissionen, ist Strom mit ungefähr 700t an Vermeidung von CO2 schlecht gegeüber den 70.000t durch den Verkehr.

Das läßt sich nur noch schönrechnen, indem die Unfälle durch EAutos zukünftig mit zu den Stromunfällen gerechnet werden. :o))

(Firma: Hobbytheoretiker) #7925340
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Udo S. schrieb:

Der VDE würde eher 10, 20 und 30 fordern.

Ein Kollege (Hobbybüttenschreiber eines Karnevalvereins im Rheinländle) nannte mal, dass alles über 5 km/h gefährlich wäre. Wie ein steifes Brett umfallen und mit dem Kopf leicht voraus, würde der Kopf mit 25 km/h auf dem Pflaster aufschlagen. Aus diesem Grunde müsse es auch eine Helmpflicht für Fußgänger geben oder einen Laufstall als Tretroller.

#7925369
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Dieter D. schrieb im Beitrag #7925326: 18.08.2025 21:17

weil

Dieter D. schrieb im Beitrag #7925330: 18.08.2025 21:25

Unter

Dieter D. schrieb im Beitrag #7925340: 18.08.2025 21:35

Ein

Selbstgespräche weil niemand mit dir "reden" mag? ansonsten, der Heizdraht wird gut gekühlt schlechter durchbrennen.

: Bearbeitet durch User
#7925379
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Cyblord -. schrieb:

Thomas U. schrieb:

Naja - das wird praktisch wohl nicht mehr anwendbar! Wer nutzt derzeit eine Badewanne? Meine ist im Augenblick der Aufbewahrungsort der Gäreimer für den Kirschwein. ...damit im Fall der Fälle die Sauerei begrenzt wird! Genutzt wird ausschliesslich die Dusche!

Jedes mal wenn man hier einen kurzen Einblick in das Leben einiger Forenteilnehmer bekommt, wird es immer nur schlimmer. Irgendwelche zotteligen Messi-Opas die sonst was in ihren Wohnungen anstellen. Gruselig.

Warum benimmst Du Dich dauernd wie ein Idiot, wenn Du etwas ausserhalb Deiner sterilen Isolation nicht kennst? Ich habe auch schon einige weniger lustige Erfahrungen mit meinen Korb-/Gärflaschen zwischen 10 und 30 l gemacht, wenn da Gärung spontan zulegte. Bei den hellen geht das ja noch, aber bei den roten absolut nicht lustig. Bei mir ist es genauso, wie bei Thomas. Blödsinnig, die damals überhaupt eingebaut zu haben, auch wenn die Sex-/Schaumpartys anfangs echt was hatten.😎

Und nun hast Du eine weitere Info über einen Messi-Opa, der viel Spass in seinem Leben hatte. Ggf. etwas, was Dir verwehrt bleibt.

#7937622
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Mani W. schrieb:

Bei geerdeter Badewanne wird man einige Wellen kassieren, bis der 30mA FI abschaltet...

Wenn der Strom aufgrund des Widerstandes bei vielleicht nur 20mA liegt (einige 30mA Fi schalten da schon ab), dann kann der Strom ewig durch den Körper fließen. Man mag meinen dass die 4,6 Watt nicht viel sind, aber der Strom kann die Muskeln zum starken verkrampfen bringen.

Rainer W. schrieb:

Ein FI im Badezimmer sollte eher 10mA Abschaltstrom haben.

Ja, das wäre sehr intelligent. So lange man nicht das Problem hat, so lange ist es vielen Leuten egal. Wenn der Strom dann aber fließt, dann wünscht man sich dass es doch etwas weniger hätte sein können, so dass der Fi schneller abschaltet oder man sich leichter retten könnte.

#7937849
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Teo D. schrieb:

Ein Merklin Trafo

Was soll das für ein Ding sein?

http://www.modellbahn-ulm.eu/Maerklin-6631-Trafo-220-V-30VA-gebraucht

Fleischmann => Gleichstrom ; Märklin => Wechselstrom Das waren füher fast schon Weltanschauungsfragen für die Auswahl einer Modelleisenbahnanlage. (OK. Trix oder Roco fielen da schon unten runter.)

Bei den Märklin-Trafos (Stellpulten für Geschwindigkeit und Richtungsumkehr) wurde darauf hingewiesen, diese sekundärseitig nicht parallel zu schalten, weil man sonst bei Abziehen des Netzsteckers nur eines Trafos aus der Steckdose dort die (damaligen) 220 V anliegen hätte. Und ein Strom zum Betreiben einer Glühlampe könnte da fließen.

Für den Modelleisenbahner also eine nicht zu unterschätzende Gefahr. Hab's übrigens selber ausprobiert. Die 25 Watt Glühlampe leuchtete hell. Das war aber die Anlage des Nachbarn. Ich nannte mich stolzen Besitzer einer Fleischmann Dampflok der 03-er Baureihe. https://de.wikipedia.org/wiki/DR-Baureihe_03

ciao gustav

: Bearbeitet durch User
#7938100
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Mir ist der Föhn mal ins Klo gefallen. Abgerutscht vom Spülkasten, wo er eingesteckt, aber ausgeschaltet, rumlag. Flachspüler hatte groß genugigen Abgang, daß der Föhn komplett untertauchte. FI konnte nicht fallen, weil keiner eingebaut.

Den Reflex, direkt nach dem Ding zu greifen und es aus dem Wasser zu holen, konnte ich leicht unterdrücken. Lösung war ausstecken, am Kabel hochziehen und dann - mit einem Zweitgerät - trockenföhnen. :)

Hätte ich den ganzen Vorgang nicht bemerkt, hätte mich wohl irgendwann beim nächsten Pinkeln ein unangenehmer bis tödlicher Stromschlag ereilt. Wobei, wenn der auf untere Körperregionen beschränkt bleibt, weil man kein blankes Rohr angefaßt hat, jedenfalls kein geerdetes, sollte das Herz ja einigermaßen geschont bleiben.

: Bearbeitet durch User
#7938141
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Peter N. schrieb:

Wenn du nicht gerade einen Strahl wie ein Pferd hat, passiert nichts. Menschen feuern Tröpfchenketten ab.

Die Leitfähigkeit ist hier auch nicht der Bringer! Die Diskussion hatten wir hier schon mal. Mein Rechenergebnis: Pisst du aus nem C-Rohr, sollte man weiter als 1m entfernt sein, ansonsten könnte es kribbeln.

Was Tröpfchen angeht, darüber gibts ne tolle MythBusters "Doku"... Spoiler! Sie haben es nicht geschafft, einen durchgehenden Strahl zu erzeugen.

#7938542
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Wollvieh W. schrieb:

Mir ist der Föhn mal ins Klo gefallen. Abgerutscht vom Spülkasten, wo er eingesteckt, aber ausgeschaltet, rumlag. Flachspüler hatte groß genugigen Abgang, daß der Föhn komplett untertauchte. FI konnte nicht fallen, weil keiner eingebaut.

Es gab ja auch keine Erdverbindung, nach dem Siphon ist Schluss mit dem Wasser...

Wollvieh W. schrieb:

Hätte ich den ganzen Vorgang nicht bemerkt, hätte mich wohl irgendwann beim nächsten Pinkeln ein unangenehmer bis tödlicher Stromschlag ereilt.

Stehst Du im WC auf feuchter Erde?

Nichts wäre passiert!

: Bearbeitet durch User
#7939423
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Dieter D. schrieb:

Als Vollprofi kannst Du das sicher selbst fuer alle skizzieren.

Rede Dich nicht heraus, sondern liefere das:

Dieter D. schrieb:

Um zu belegen, dass das nicht harmlos ist, reicht ein 100k Widerstand, zwei Messungen mit dem Digitalmultimeter und ein bißchen rechnen zu können.

Ich warte auf Deinen Plan!

Oder bist ein Schwammerl?

: Bearbeitet durch User
(Firma: Hobbytheoretiker) #7939482
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Schorsch M. schrieb:

Dieter D. schrieb:

Wichtig ist, dass der Beruehrungsmoment zeitlich auf den Scheitelwert der Netzspannung faellt.

Nein, wichtig ist, dass der Wechselstrom in die vulnerable Phase der Herzfrequenz fällt!

Der Idealfall ist aber immer noch, wenn beide Ereignisbedingungen erfüllt werden.

Beruehrungsmoment fällt zeitlich auf den Scheitelwert der Netzspannung und gleichzeitig befindet sich Herz in der die vulnerable Phase.

Des öfteren sind aber die verursachten Sekundärunfälle das eigentlich schadensverursachende Ereignis.

#7939495
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Dieter D. schrieb:

Beruehrungsmoment fällt zeitlich auf den Scheitelwert der Netzspannung und gleichzeitig befindet sich Herz in der die vulnerable Phase.

Du hast das Ereignis nicht verstanden!

Nicht die Höhe der Spannung ist ausschlaggebend, sondern die Netzfrequenz.

50Hz sind für den Herzmuskel viel zu schnell. Die Muskelfasern können den 50Hz nicht folgen und verlieren die Synchronität, folglich fallen sie ins Flimmern.

In der vulnerablen Phase reichen ein paar mV @ 50Hz völlig aus, das Herz zum Flimmern zu bekommen.

#7940344
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Karl B. schrieb:

Bei den Märklin-Trafos (Stellpulten für Geschwindigkeit und Richtungsumkehr) wurde darauf hingewiesen, diese sekundärseitig nicht parallel zu schalten, weil man sonst bei Abziehen des Netzsteckers nur eines Trafos aus der Steckdose dort die (damaligen) 220 V anliegen hätte.

Das stimmt so nicht.

Beim Parallelschalten der Fahrspannungsausgänge kannst du auch leicht auf wesentlich höhere Spannung an dem offenen Netzstecker kommen - je nach Einstellung der Fahrtregler.

Bei Haartrocknern, die in die Badewanne fallen (und darum geht es in diesem Thread), stellt sich dieses Problem gewöhnlich ausgesprochen selten.

: Bearbeitet durch User
#7940361
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Rainer W. schrieb:

Beim Parallelschalten der Fahrspannungsausgänge kannst du auch leicht auf wesentlich höhere Spannung an dem offenen Netzstecker kommen

Die Warnung war etwas zu pauschal. Genauer: Bei Parallelschaltung der Sekundären kommt es zum Kurzschluss, wenn Netzstecker falsch herum (gegenphasig) angeschlossen wurden. Oder andersherum, die Ausgänge phasenverkehrt. Die Trafos quittierten das mit lautem Brummen.

Dann kann ich mich noch daran einnern, dass es zwei Ausgänge gab, einmal für die Bahnhofsbelechtung oder für die Weichen etc. Also feste Spannung, Dann, und da gebe ich @Rainer Recht, der "Fahrstromausgang". Die Richtungsumkehr erfolgte durch Umpolung der Wicklung im Motor der Lok. Wie geht das denn? Und hier gab es massive Kritik zwischen Fleischmann- und Märklin-Enthusiasten. Bei Fleischmann (Gleichstrom) braucht man nur Plus und Minus vertauschen, schon läuft Lok in die andere Richtung. Bei Wechselstrom passiert bei Umpolung nichts. Der Trick: Ein Stromstoßrelais in die Lok einbauen, das die Polwendung durchführt. Aber wie bekommt man das Stromstoßrelais zum Ansprechen? Mit einer höheren Spannung als die höchste Fahrspannung. Soweit ich mich erinnern kann: 24 V. Und durch Druck auf den Fahrtregler. Die Glühlämpchen als "Scheinwerfer" blitzten dann immer hell auf. Und dann kann man sich leicht vorstellen, dass dann auch die am Netzstecker des zweiten Trafos (der sekundärseitig dort parallelgeschaltet wurde) die Spannung entsprechend höher als die 220V sein kann. Und wieso kamen die Leute auf die Idee, mehrere Trafos parallel zu schalten? Wenn mehrere Züge gleichzeitig fahren sollten, reichte der Fahrstrom eines Trafos oft nicht aus. Mit Parallelschaltung sollte das kompensiert werden. Später hat man leistungsstärkere Trafos am Stück herausgebracht, die von sich aus genug Power hatten.

Der Fleischmann-Trafo hatte neben den Gleichstrom- doch auch einen Wechselstromausgang für Beleuchtung und Weichen. (Eine feste Spannung, 14 V glaube ich). Aber das Problem wurde wegen der eventuell höheren Spannung als 220V am Stecker dann mit Märklin Trafos in Verbindung gebracht.

So weit der Exkurs zu dem "Märklin" Trafo.

ciao gustav

#7940389
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Karl B. schrieb:

Der Trick: Ein Stromstoßrelais in die Lok einbauen, das die Polwendung durchführt. Aber wie bekommt man das Stromstoßrelais zum Ansprechen? Mit einer höheren Spannung als die höchste Fahrspannung. Soweit ich mich erinnern kann: 24 V. Und durch Druck auf den Fahrtregler. Die Glühlämpchen als "Scheinwerfer" blitzten dann immer hell auf.

Ja, genau so war das. Ein Schulfreund hatte Märklin, aber nur einen Trafo und eine Lok. Als 12-Jähriger war ich noch ungeschickter als heute, und so habe ich es irgendwie geschafft, die Pertinaxnase unter dem Fahrtregler abzubrechen. So konnte man die Stromstoß-Mimik nicht mehr ansprechen.

Ich weiß noch genau, dass ich für ein paar Pfennige einen Klingelumschalter (1xUm, Klemmen freiliegend) besorgt habe. Damit konnte man zum Umschalten der Fahrtrichtung kurzzeitig die nötige hohe Spannung an die Schiene legen. So mussten wir dem Vater nichts über das Kaputtmachen des teuren Trafos beichten.

Die Spannung kann nur aus dem Beleuchtungs-/Weichenstellausgang gekommen sein: Ich habe den Trafo ganz sicher nicht geöffnet. Jedenfalls galt ich seit dem Tag als der Strom-Einstein.

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