Unser Letzter ist von Xonic, scheint aber keinen mehr dort zu geben der für die Trimmer passt.
Da manchmal am Tag bis zu 1000 Einstellungen gemacht werden ist gute Qualität wichtig.
Die einfachen aus Plastik taugen gar nichts.
Von Bahco gibt‘s einen der halbwegs passt, der ist aber schon zu groß.
https://www.bahco-werkzeuge.de/products/5824.html
Wichtig ist:
Klingenbreite max. 2,5 mm und max. 1 mm vom Hülsenrand nach innen versetzt
mit Führungshülse, Durchmesser innen max. 2,5 mm
Klingenlänge 50 mm oder mehr
Griff mit drehbare Kappe
ESD konform wäre schön
Preis erst mal egal
Selber basteln? Schlitzschraubendreher und Metallhülse drüber schieben?
Echt jetzt?
Selber basteln? Schlitzschraubendreher und Metallhülse drüber schieben?
Echt jetzt?
Warum nicht? Ein passendes Röhrchen besorgen, drüberschieben, fertig.
Früher lag sowas in Form leerer Kugelschreiberminen einfach so herum, keine fünf Minuten Aufwand ...
Als erste Improviationsstufe: Schrumpfschlauch über Schraubendreher, auf den komplett zylindrischen Teil schieben, vielleicht zwei Schichten, schrumpfen und dann wieder herunterschieben, so daß er bündig mit der Klinge abschließt.
Ich würde das ganz ohne Mikrocontroller oder digitale Elektronik lösen - einfach mit mechanischem Werkzeug, auch wenn heutzutage viel Abgleich durch Parameterablage in einem EEPROM realisiert wird.
Selber basteln? Schlitzschraubendreher und Metallhülse drüber schieben?
Echt jetzt?
Wir leben heute (nicht ganz unverschuldet) in einer Zeit wo Vieles einfach nicht mehr erhältlich (oder zumindest auffindbar ist).
Ich bin oft erstaunt, was ich alles entweder selber machen muss, oder ganz einfach nicht mehr habe ...
Wir leben heute (nicht ganz unverschuldet) in einer Zeit wo Vieles
einfach nicht mehr erhältlich (oder zumindest auffindbar ist).
Ich bin oft erstaunt, was ich alles entweder selber machen muss, oder
ganz einfach nicht mehr habe ...
Da liebe ich mein indisches Motorrad. Für sämtliche Spezialwerkzeuge enthält das Wartungshandbuch Vorschläge, wie man sie sich selbst basteln kann.
Exakt den gleichen habe ich auch. Meiner ist schon über 20 Jahre alt, das sieht man ihm auch an, aber damit kann man einfach drauf losdrehen ohne abzurutschen!
Dank der beidseitigen Klingen ist der Schraubendreher sowohl für Spindeltrimmer, als auch für normale Trimmer bestens geeignet.
Übrigens lässt sich der isolierte Kunststoff-Trimmschraubendreher auch sehr gut für masseführende Bohrungen im HF-Blechgehäuse einsetzen!
Für Schwingkreise mit Kondensatortrimmer ist er ebenfalls sehr gut geeignet, weil die Metallklinge im Kunststoff so kurz wie möglich gehalten wurde, so dass man beim Justieren die Frequenz nicht wesentlich verstimmt!
Danke für die Vorschläge. Diese Teile sind ja ok wenn ich mal ein paar Trimmer einstellen will. Wenn ich aber den ganzen Tag hunderte von Trimmer einstellen muß sind die vom Handling völlig unpraktisch.
Da fehlt dann ein vernünftiger Griff mit drehbarer Kappe. Damit kann ich den Schraubendreher dann locker mit einer Hand halten und drehen.
Scheint ja wirklich nichts Vernünftiges mehr zu geben.
Schlitzschraubendreher und Metallhülse drüber schieben?
ja, das hört sich für den kommerziellen Einsatz jetzt primitiv an - aber es funktioniert wie im Foto gezeigt seit über 40 Jahren so !
Ich bin ja Sammler und Jäger und da hebe ich die Ansaugröhrchen von Pump-Sprühflaschen (Scheibenreiniger o.Ä.) immer ´mal auf. Die passen sehr oft auf Stiftschraubendreher ("Madenschraubendreher") und dann dienen die auch noch als Isolation, wenn der Trimmer z.B. in einem Abschirmgehäuse sitzt.
Gruß
Hans
Da fehlt dann ein vernünftiger Griff mit drehbarer Kappe
Na dann nimmt doch einen vernünftigen Schraubendreher mit drehbarer Kappe und baue die Hülse selbst dran. So schwer ist das nicht! Man könnte meinen, dass deutsche nur noch mit zwei linken Händen geboren werden.
Exakt den gleichen habe ich auch. Meiner ist schon über 20 Jahre alt,
das sieht man ihm auch an, aber damit kann man einfach drauf losdrehen
ohne abzurutschen!
Es gibt halt Dinge im Labor, die sich seit Jahrzehnten nicht geändert haben. So wie Hirschmann Klemmen, Weller Lötstation, Crimpzangen, oder eben der Potidreher ;-)
-nicht nur ! Mit meinen (in Würde gealterten) zittrigen Händen war es immer wieder ein Abenteuer auf einer Leiter oder einem Tritt mit 3 Stufen stehend die Kuppel einer Deckenleuchte abzuschrauben, weil die Schraube gerade auf der abgewandten Seite ist. Glücklich ist wer eine Drehmaschine hat ... siehe Foto.
Gruß
Hans
Natürlich ist der Plan B so ein Teil selbst anzufertigen, keine Frage, das bekomme ich natürlich hin.
Plan A war aber hier mal zu fragen (nicht jammern) ob es so ein Teil nicht doch irgendwo zu kaufen gibt.
Muss das immer gleich in Beleidigungen ausarten? Wahrscheinlich wird man so, wenn man den ganzen Tag hier im Forum rumhängt.
Den habe ich, mit HP-Aufdruck, auch hier.
Bei der Justage eines Fluke 341 bzw 343 ist der wegen dem vollisolierten Aufbau sogar Pflicht weil die Trimmer dort auf hohem Potential sind und die mit dem Gehäuse verbundene Blechabdeckung drauf bleiben sollte.
Da liebe ich mein indisches Motorrad. Für sämtliche Spezialwerkzeuge
enthält das Wartungshandbuch Vorschläge, wie man sie sich selbst basteln
kann.
Naja, das was da "indisch" heisst ist doch oft nur ein Nachbau der britischen "Royal Enfield" aus Zeiten des Emperiums. Und "auf der Insel" ist Selbermachen Überlebensprinzip.
Muss das immer gleich in ... ausarten? Wahrscheinlich wird man
so, wenn man den ganzen Tag hier im Forum rumhängt.
Ne, das liegt nicht an der Forumsmitarbeit, das ist älter (Gene, Erziehung).
Finn, vielleicht versucht euer Einkauf das ´mal hier:
https://www.felo.com/private-label.html - ich vermute aber, da wird es eine heftige Mindestabnahmemenge geben, wie bei Sonderanfertigungen üblich.
Aber fragen kostet ja nichts.
Gruß
Hans