LCD Display Kondenswasser

OP #7918101
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Hallo zusammen,

ich habe für den Außenbereich ein 4x20 LCD Display in einen Verteilerkasten installiert und mit einer Acrylglasplatte geschützt. Leider bekomme ich so aber Probleme mit Kondenswasser zwischen LCD und Acryl, siehe Bilder.

Wie bekomme ich das am besten in den Griff? Den Zwischenraum mit Gießharz ausfüllen? Welches Gießharz ist dafür geeignet? Ich habe noch nie mit dem Zeugs gearbeitet und habe insb. Bedenken mit Bläschen, die da natürlich sehr stören würden.

Vielen Dank, Tom

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(Firma: Q3) #7918106
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Kondenswasser bildet sich an der kühlsten Stelle und es setzt voraus, dass gesättigte Luft (100% rel. Feuchte, temperaturabhängig) vorhanden ist.

Ich würde zuerst probieren, (innerhalb des Gehäuses) eine Luftzirkulation zwischen Display und Scheibe zu ermöglichen. Z.B. durch ein 3D_gerduckes Zwischenstück mit kleinen Kanälen von Unten nach Oben ... oder einfach mit Luftspalt montieren.

Ein langsam laufender Lüfter (z.B. 12V-Lüfter, mit 6V betrieben) im Inneren kann das auch unterstützen.

Falls das Gehäuse im Ganzen wirklich dicht ist (unwahrscheinlich) kann man das mit Trockenmittel ("Teebeutel" mit Silicagel) unterstützen.

Nachtrag: Weil sich Kondenswasser immer an der kühlsten Stelle sammelt, könnte man auch einen anderen Teil des Gehäuses für das Kondensat "attraktiver" machen, indem man irgendwo Unten oder an der Seite ein Stück Aluplatte/Edelstahl einsetzt.

#7918149
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Tom W. schrieb:

mit einer Acrylglasplatte geschützt.

Die ist nicht rundum dicht verklebt, kein Wunder wenn Wasser reinkommt, vermutlich auch durch die Trennfuge des 3d-Druck Gehäuses.

Wenn Wasser rein kommt, muss,es auch wieder raus kommen ohne dass Tiere tein kommen. Üblicherweise durch eine kleine GoreTex Membran eingeclipst auf der Gehäuseunterseite.

Und wenn es dann im Gehäuse stets etwas wärmer ist als in der Umgebung, bleibt es vor Kondensation verschont.

(Firma: Q3) #7918183
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Michael B. schrieb:

Tom W. schrieb:

mit einer Acrylglasplatte geschützt.

Die ist nicht rundum dicht verklebt, kein Wunder wenn Wasser reinkommt, vermutlich auch durch die Trennfuge des 3d-Druck Gehäuses.

Das ist erstmal nur eine unbewiesene Vermutung - ich würde dem TO nicht ohne Grund mangelnde Sorgfalt unterstellen ...

Trotzdem mein Tip: Man nehme transparentes Silikon für sowas. Fällt kaum auf und greift die Scheibe nicht mit Lösungsmitteln an, was dann hässliche Flecken bewirkt.

#7918218
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Frank E. schrieb:

Das ist erstmal nur eine unbewiesene Vermutung

Nein, ein Blick auf seine eingeklebte Scheibe. Deutlich erkennbar. Du hast keine Erfahrung damit, wie man das erkennt ? Es sind nicht Alle so unerfahren wie du.

Frank E. schrieb:

Man nehme transparentes Silikon für sowas.

Silikon sind Wartungsfugen, d.h. Silikon hält nicht ewig, löst sich wieder ab. Auch hier scheint es dir an Erfahrung zu mangeln.

#7918530
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Michael B. schrieb:

Es sind nicht Alle so unerfahren wie du. Auch hier scheint es dir an Erfahrung zu mangeln.

Silikon sind Wartungsfugen, d.h. Silikon hält nicht ewig, löst sich wieder ab.

Na, na. Wieder mal typische laberkopp-Formulierungen. Was ist ewig? "Richtiges" Silikon hält bei mir nun schon über 25 Jahre als Fugenkitt an Waschbecken und Badewanne, ohne daß ein Verschleiß erkennbar ist.

Silikon sollte man aber nicht mit Acrylmasse verwechseln.

Deshalb die Frage: Wem mangelt es nun tatsächlich an Erfahrungen?

#7918762
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Wolle G. schrieb:

"Richtiges" Silikon hält bei mir nun schon über 25 Jahre als Fugenkitt an Waschbecken und Badewanne

Was ist denn richtiges Silikon? Sanitär-Silikon? Bau-Silikon? Glasbau-Silikon? Naturstein-Silikon? Schwimmbad-Silikon? Kunststoff-Silikon? etc.

https://www.otto-chemie.de/produktfilter?filter%5B%5D=9&filter%5B%5D=2

Oder vielleicht doch ein Hybrid-Polymer: https://www.otto-chemie.de/produktfilter?filter%5B%5D=17

Was man so in Baumärkten als Silikon findet ist fast immer Sanitär-Silikon und eignet sich auch nur dafür. Wenn man es "richtig" machen will dann wählt man den Dichtstoff passend zum Einsatzzweck aus.

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