Forum: PC-Programmierung Bilder in HTML anzeigen lassen


von Chandler B. (chandler)


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Hallo,
ich habe eine html mit einem script welches mir eine Tabelle mit daten 
aus einer .csv-Datei darstellt.
In jeder Reihe dieser .csv gibt es eine Zelle mit einem pfad zu einem 
Bild. Diese sollte in der HTML dargestellt werden.
Aber ich habe leider Absolut keine Ahnung, wie das gemacht wird.

Später möchte ich dann noch ein Suchfeld haben, wo ich etwas eingeben 
kann und mir nur dann die Zeilen dargestellt werden, die das gesuchte 
beinhalten
1
<!doctype html>
2
    <html lang="en">
3
    <head>
4
        <meta charset="utf-8"> <meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1">
5
        <title>Angebote</title>
6
    </head>
7
8
    <body>
9
        <script src="http://ajax.googleapis.com/ajax/libs/jquery/1.7.1/jquery.min.js"></script>
10
        <script src="https://cdnjs.cloudflare.com/ajax/libs/PapaParse/4.1.2/papaparse.js"></script>
11
        <script>
12
            function arrayToTable(tableData) {
13
                var table =$('<table></table>');
14
                $(tableData).each(function (i, rowData) {
15
                    var row = $('<tr></tr>');
16
                    $(rowData).each(function (j, cellData) {
17
                        row.append($('<td>'+cellData+'</td>'));
18
                    });
19
                    table.append(row);
20
                });
21
                return table;
22
            }
23
            
24
            $.ajax({
25
                type: "GET",
26
                url: "data.csv",
27
                success: function (data) {
28
                    $('body').append(arrayToTable(Papa.parse(data).data));
29
                }
30
            });
31
        </script>
32
    </body>
33
</html>

von Rahul D. (rahul)


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Chandler B. schrieb:
> row.append($('<td>'+cellData+'</td>'));

Da wird ein Tabellendatenfeld angelegt.
Wenn du da ein Bild anzeigen willst, muss "cellData" einen Bilder-Tag 
enthalten.
Ergo: Wenn deine cellData einen Link enthalten, muss cellData um das 
HTML-Element zum Anzeigen eines Bildes erweitert werden.

von Ein T. (ein_typ)


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Chandler B. schrieb:
> ich habe eine html mit einem script welches mir eine Tabelle mit daten
> aus einer .csv-Datei darstellt.
> In jeder Reihe dieser .csv gibt es eine Zelle mit einem pfad zu einem
> Bild. Diese sollte in der HTML dargestellt werden.
> Aber ich habe leider Absolut keine Ahnung, wie das gemacht wird.

Während die Antwort von Rahul D. technisch vollkommen korrekt ist, ist 
sie leider noch ein bisschen unvollständig. Denn abgesehen davon, daß 
für die Grafiken natürlich ein Image-Tag:
1
<img src="</pfad/zum/bild.webp>">

eingefügt werden muß, gibt es noch eine zweite Anforderung: die 
Image-URL muß natürlich obendrein auch vom Client abgerufen werden 
können. Dazu gibt es ein paar gebräuchliche Methoden, häufig eine 
/static/-Route oder -Subdomain, die im Webserver entsprechend 
konfiguriert oder im Falle einer Subdomain mitunter sogar von einem 
eigenen Webserver bedient wird.

> Später möchte ich dann noch ein Suchfeld haben, wo ich etwas eingeben
> kann und mir nur dann die Zeilen dargestellt werden, die das gesuchte
> beinhalten

Das kann man mit jQuery machen, und ich habe schon entsprechende 
Techniken benutzt. Heutzutage würde ich das aber eher mit Svelte machen; 
das ist zwar deutlich mehr Einarbeitungsaufwand, aber auch wesentlich 
leistungsfähiger, flexibler und nach meinen Erfahrungen meistens auch 
schneller.

von Rahul D. (rahul)


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Ein T. schrieb:
> ist
> sie leider noch ein bisschen unvollständig. Denn abgesehen davon, daß
> für die Grafiken natürlich ein Image-Tag:

Ich wollte die Eigeninitiative etwas förden... ;)

von Daniel A. (daniel-a)


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Den Code anschauen zu müssen tut ja regelrecht weh... Mal wieder 
veraltetes jQuery, unnötige Libraries, und am Schlimmsten von allen, XSS 
dank dem Zusammensetzen von Strings mit HTML Tags ohne Escaping...

So formatiert man Daten in modernem JS: https://jsfiddle.net/poa0yb25/
Wenn man templating will, nimmt man den Template tag: 
https://developer.mozilla.org/en-US/docs/Web/HTML/Reference/Elements/template 
Man kann auch so Sachen wie JSX nutzen.
Zum Laden von Daten gibt es fetch und promises (async/await): 
https://developer.mozilla.org/en-US/docs/Web/API/Fetch_API/Using_Fetch

von Bauform B. (bauformb)


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Ginge das nicht viel einfacher, wenn der Webserver statt "data.csv" 
direkt die fertige HTML-Seite liefern würde? HTML ist doch genauso 
einfacher Text wie CSV, nur mit ein paar spitzen Klammern verziert. Ja, 
das ist Technik aus dem vorigen Jahrtausend, eure Vorschläge sind modern 
und flexibel, aber für eine einfache Tabelle doch totaler Overkill.

Wahrscheinlich wird auch die Suchfunktion auf dem Server etwas 
übersichtlicher als in einem Client-seitigen Script.

von Rahul D. (rahul)


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Bauform B. schrieb:
> Ginge das nicht viel einfacher, wenn der Webserver statt "data.csv"
> direkt die fertige HTML-Seite liefern würde?

Tut er doch. Bloß als Ajax- / JS-Script.
Die CSV-Daten kommen wohl von woanders (z.B. Messdaten, die mit Bildern 
kombiniert sind).

Bauform B. schrieb:
> Wahrscheinlich wird auch die Suchfunktion auf dem Server etwas
> übersichtlicher als in einem Client-seitigen Script.

Jede Tabellenzeile mit einer Id oder Class versehen, und man kann per JS 
und CSS den Spaß ein- und ausblenden.

: Bearbeitet durch User
von Rahul D. (rahul)


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Chandler B. schrieb:
> Aber ich habe leider absolut keine Ahnung, wie das gemacht wird.

Also lieber in einem Forum nach einer fertigen Lösung fragen?!
Für HTML gibt es beispielsweise SELFHTML.org mit vielen Tutorien zu den 
einzelnen HTML-Elementen und Themen.
https://www.w3schools.com/html/default.asp hat auch schöne Beispiele.

von Rene K. (xdraconix)


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Bauform B. schrieb:
> Wahrscheinlich wird auch die Suchfunktion auf dem Server etwas
> übersichtlicher als in einem Client-seitigen Script.

Man versucht doch so viel Last wie möglich vom Server auf den Client 
umzulagern. Wenn eine Suchfunktion auf dem Client ausgeführt werden 
kann, dann mach ich das auch. Wenn es sich auch bloß um ein paar 
Promille Last handelt - aber in Masse kann sowas schon erheblich sein.

von Rbx (rcx)


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Rahul D. schrieb:
> Also lieber in einem Forum nach einer fertigen Lösung fragen?!
> Für HTML gibt es beispielsweise SELFHTML.org mit vielen Tutorien zu den
> einzelnen HTML-Elementen und Themen.
> https://www.w3schools.com/html/default.asp hat auch schöne Beispiele.

Ich fand damals auch das hier sehr hilfreich:
https://www.w3.org/MarkUp/Guide/

(oder auch Nvu: https://www.heise.de/download/product/nvu-17052 - neuere 
vielleicht auch ausprobieren: 
https://www.heise.de/download/product/bluegriffon-89510)

von Ein T. (ein_typ)


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Bauform B. schrieb:
> Ginge das nicht viel einfacher, wenn der Webserver statt "data.csv"
> direkt die fertige HTML-Seite liefern würde? HTML ist doch genauso
> einfacher Text wie CSV, nur mit ein paar spitzen Klammern verziert. Ja,
> das ist Technik aus dem vorigen Jahrtausend, eure Vorschläge sind modern
> und flexibel, aber für eine einfache Tabelle doch totaler Overkill.

Dann brauchst Du eine serverseitige Prozessierung der CSV-Datei. Mit dem 
Ansatz des TO wird die Datei hingegen clientseitig prozessiert und sein 
Webserver beschränkt sich auf die reine Auslieferung der Dat(ei)en.

> Wahrscheinlich wird auch die Suchfunktion auf dem Server etwas
> übersichtlicher als in einem Client-seitigen Script.

Das hängt im Wesentlichen vom Umfang der Daten, der gewünschten Funktion 
der Suche, und der Anzahl der gleichzeitigen Clients ab. Und es benötigt 
wieder eine serverseitige Prozessierung, die den Server belastet. Wenn 
der Server zum Beispiel ein Raspberry Pi ist, insbesondere ein älteres 
Modell oder eines mit nur wenig Arbeitsspeicher, dann hat der Client 
womöglich viel mehr Ressourcen.

Die clientseitige Suche hat den Vorzug, daß sie weniger Datentraffic und 
eine geringere Last auf dem Server verursacht. Nachteil ist, daß viele 
komplexere Suchfunktionen äußerst aufwändig sind. Sowas ist serverseitig 
mit einer echten Suchmaschine wie Apache Solr, Elastic- oder OpenSearch, 
oder mit einer Library wie Bleve für Golang oder Woosh für Python viel 
einfacher zu realisieren.

von Ein T. (ein_typ)


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Rbx schrieb:
> Ich fand damals auch das hier sehr hilfreich:
> https://www.w3.org/MarkUp/Guide/

Mir ist nicht ganz klar, wie ein deutlich veralteter Leitfaden für HTML4 
da helfen sollte. Wir sind heute schließlich schon lange bei HTML5. 
Und...

> (oder auch Nvu: https://www.heise.de/download/product/nvu-17052 - neuere
> vielleicht auch ausprobieren:
> https://www.heise.de/download/product/bluegriffon-89510)

...inwieweit WYSIWIG-Editoren dem TO helfen sollen... keine Ahnung, 
magst Du dazu vielleicht etwas genauer ausführen?

von Rbx (rcx)


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Ein T. schrieb:
> Mir ist nicht ganz klar, wie ein deutlich veralteter Leitfaden für HTML4
> da helfen sollte.

Grundlagen halt.

Ein T. schrieb:
> ...inwieweit WYSIWIG-Editoren dem TO helfen sollen... keine Ahnung,
> magst Du dazu vielleicht etwas genauer ausführen?

Nö. Du wunderst hier nur herum. Schau dir die Programme selber an, dann 
verstehst du es vielleicht besser, als nur von von Oben draufzuschauen.
Oder bist du dir etwa zu schade dafür oder einfach zu faul trotz der 
Neugier?

von Ein T. (ein_typ)


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Rbx schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> Mir ist nicht ganz klar, wie ein deutlich veralteter Leitfaden für HTML4
>> da helfen sollte.
>
> Grundlagen halt.

Hm, der TO hat IMHO recht anständigen HTML-Code gepostet, sogar mit 
Doctype, Charset und Viewport. Der TO scheint die Grundlagen also zu 
kennen, weswegen unterstellst Du ihm etwas anderes?

Darüber hinaus vermute ich, daß eine Einführung in HTML5 wie das hier im 
Thread bereits erwähnte SelfHTML beim Erwerb von Grundlagenwissen besser 
vermitteln würde als eine Einführung in HTML4 vom Mai 2005 -- wenn 
dieser Erwerb denn überhaupt notwendig sein sollte, natürlich.

> Ein T. schrieb:
>> ...inwieweit WYSIWIG-Editoren dem TO helfen sollen... keine Ahnung,
>> magst Du dazu vielleicht etwas genauer ausführen?
>
> Nö. Du wunderst hier nur herum. Schau dir die Programme selber an, dann
> verstehst du es vielleicht besser, als nur von von Oben draufzuschauen.
> Oder bist du dir etwa zu schade dafür oder einfach zu faul trotz der
> Neugier?

Nvu wurde bereits 2005 aufgegeben, dessen Nachfolger KompoZer 2010, und 
bei BlueGriffon wurde seit 2017 nichts mehr veröffentlicht. Zudem gab es 
Nvu und die letzten Versionen von BlueGriffon nur für Windows, und... 
also, wie sage ich das jetzt... isch 'ahbe gar keine Windows, schon gar 
nicht in den uralten Versionen, die die von Dir genannten Programme 
voraussetzen. Insofern fürchte ich, daß ich mir diese Programme nicht 
anschauen werde.

Außerdem gibt es gute Gründe, warum ich meinen HTML-, CSS- und JS-Code 
von Hand schreibe. Ich habe noch keinen WYSIWIG-Editor gesehen, der 
halbwegs anständigen Code erzeugt hätte.

Allerdings fällt mir auf, daß Du häufig Du von uralter Software 
sprichst, und hier empfiehlst Du sogar eine völlig veraltete 
Dokumentation. Warum?

von Rahul D. (rahul)


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Ein T. schrieb:
> Der TO scheint die Grundlagen also zu
> kennen, weswegen unterstellst Du ihm etwas anderes?
Den er irgendwo kopiert hat.
Wenn man nicht weiß, welche Funktion "<td>" hat, lässt das auf ziemlich 
viel (bzw. wenig Grundlagenwissen) schließen.
AJAX ist kein HTML...

Ein T. schrieb:
> Außerdem gibt es gute Gründe, warum ich meinen HTML-, CSS- und JS-Code
> von Hand schreibe. Ich habe noch keinen WYSIWIG-Editor gesehen, der
> halbwegs anständigen Code erzeugt hätte.

WYSIWG ist doch bei diversen GUI-Programmierungen Standard.
Man kann dann den HTML-Code betrachten und hat was funktionierendes - 
egal, ob anständig oder nicht.

Heute käme wohl auch niemand mehr auf die Idee, den G-Code für 
CNC-Maschinen von Hand zu erzeugen (außer die Maschine erfordert das, 
oder es ist eine Übung).

von Ein T. (ein_typ)


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Rahul D. schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> Der TO scheint die Grundlagen also zu
>> kennen, weswegen unterstellst Du ihm etwas anderes?
> Den er irgendwo kopiert hat.
> Wenn man nicht weiß, welche Funktion "<td>" hat, lässt das auf ziemlich
> viel (bzw. wenig Grundlagenwissen) schließen.

Bisher habe ich kein Indiz dafür gesehen, daß diese Unterstellungen 
zutreffen.

> AJAX ist kein HTML...

<Loriot>Ach.</Loriot> ;-)

> Ein T. schrieb:
>> Außerdem gibt es gute Gründe, warum ich meinen HTML-, CSS- und JS-Code
>> von Hand schreibe. Ich habe noch keinen WYSIWIG-Editor gesehen, der
>> halbwegs anständigen Code erzeugt hätte.
>
> WYSIWG ist doch bei diversen GUI-Programmierungen Standard.
> Man kann dann den HTML-Code betrachten und hat was funktionierendes -
> egal, ob anständig oder nicht.
>
> Heute käme wohl auch niemand mehr auf die Idee, den G-Code für
> CNC-Maschinen von Hand zu erzeugen (außer die Maschine erfordert das,
> oder es ist eine Übung).

Die Kombination aus HTML, CSS und gegebenenfalls ECMAScript ist 
allerdings wesentlich komplexer als handelsübliche GUIs oder die G-Codes 
für CNC. Vor allem, wenn auch noch Features wie Templates mit 
Inheritance (think Jinja2 oder Golang HTML Templates) oder Compiler wie 
Svelte dazu kommen...

Wie gesagt: ich habe sehr gute Gründe dafür, warum ich so etwas von Hand 
schreibe. Ausnahmen davon (think interaktive Datenvisualisierung etwa 
mit Bokeh oder seaborn) sind rar -- und bestätigen die Regel.

von Rahul D. (rahul)


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Ein T. schrieb:
> Bisher habe ich kein Indiz dafür gesehen, daß diese Unterstellungen
> zutreffen.

Chandler B. schrieb:
> Aber ich habe leider Absolut keine Ahnung, wie das gemacht wird.

Ist für mich Indiz genug.
Dann auch noch der Quellcode in dem "<td>" auftaucht.
Sowas kann man alles googlen.

Ein T. schrieb:
> Die Kombination aus HTML, CSS und gegebenenfalls ECMAScript ist
> allerdings wesentlich komplexer als handelsübliche GUIs oder die G-Codes
> für CNC. Vor allem, wenn auch noch Features wie Templates mit
> Inheritance (think Jinja2 oder Golang HTML Templates) oder Compiler wie
> Svelte dazu kommen.

Viel Spaß, wenn du ein komplexes STL-Modell in CNC-Code für 3D-Drucker 
umwandeln willst. Aber das willst du ja ga nicht.

Da der TO sich sowieso nicht mehr meldet (weil er entweder vor Lachenn 
geplatzt ist, oder in seinem stillen Kämerlein Grundlagen lernt), ist 
dieser Thread doch eher was für /dev/null.

von Rbx (rcx)


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Ein T. schrieb:
> Ich habe noch keinen WYSIWIG-Editor gesehen, der
> halbwegs anständigen Code erzeugt hätte.

Ich hatte schon geschrieben, du sollst dir Nvu ansehen. Solange du das 
nicht machst, bist du für mich ein fauler arroganter Sack.
Das ist übrigens auch nichts neues (also das Verweigern von 
Überprüfungen) - beim nächsten Mal schreibe ich eine Mail an den 
Administrator, ob der dich nicht sperren kann - wegen dieser ständigen 
Einseitigkeit mit auf die Füsse treten, beleidigen - oder einfach 
Mitarbeit zu verweigern um auf dieser Schiene weiterzumachen und sich 
dabei selber in den Himmel loben. Eigenlob stinkt, schon mal gehört den 
Spruch?

: Bearbeitet durch User
von Frank D. (Firma: LAPD) (frank_s634)


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Chandler B. schrieb:
> Aber ich habe leider Absolut keine Ahnung, wie das gemacht wird.

Dann frag doch ne KI wie die 10000000 anderen Nixblicker die davon ganz 
begeistert sind.

von Ein T. (ein_typ)


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Rbx schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> Ich habe noch keinen WYSIWIG-Editor gesehen, der
>> halbwegs anständigen Code erzeugt hätte.
>
> Ich hatte schon geschrieben, du sollst dir Nvu ansehen.

s/du sollst dir/Du möchtest Dir bitte/; # Tonfall?

> Solange du das
> nicht machst, bist du für mich ein fauler arroganter Sack.

Schreibe ich in einer Sprache, die Du nicht verstehst? Ich würde mir das 
ja anschauen -- und sei es nur, um Dir am lebenden Objekt zu beweisen, 
was das Wunderding alles nicht kann, von mir aber benötigt wird -- aber 
auf der von Dir selbst verlinkten Seite steht, daß es NVU nur für 
Windows gibt, und ich (erfreulicherweise) kein Windows habe.

Allerdings habe ich jetzt extra Dir zuliebe ein wenig recherchiert, und 
muß feststellen: auf der Seite des ehemaligen Entwicklers gibt es 
Binaries für Linux in der Version 0.20 [1] zum Herunterladen. Aber wenn 
ich dort auf die Download-Links klicke, bekomme ich einen HTTP-Fehler 
404 "Not Found". Kein Wunder, das betreffende Verzeichnis auf dem Server 
ist: leer [2].

Auf der von Dir verlinkten Download-Seite des Heise-Verlages gibt es nur 
das Binary für Windows, mit dem ich nichts anfangen kann, und auf der 
Seite des Projekts [3] gibt es wiederum nur je ein Binary für Windows, 
mit dem ich aus oben genannten Gründen nichts anfangen kann, und eines 
für MacOS, mit dem ich in Ermangelung eines Mac(OS) ebensowenig anfangen 
kann.

[1] http://www.glazman.org/whyNvu/nvu.html#binaries02
[2] http://glazman.org/nvu/releases/
[3] https://www.nvu.com/

> Das ist übrigens auch nichts neues (also das Verweigern von
> Überprüfungen) -

Es gibt schlicht und ergreifend nichts zu überprüfen: die Software gibt 
es nicht für mein Betriebssystem und ich werde mir weder eine 
Windows-Lizenz, noch einen Macintosh kaufen, um eine Software 
auszuprobieren, welche schon seit zwanzig Jahren tot ist.

Davon abgesehen besteht der größte Teil dessen, was ich mit HTML & Co. 
mache, aus Jinja2- [4] oder Golang-Templates [5]. Beide Template-Engines 
arbeiten mit etwas, das sie "Inheritance" (Jinja2) oder "Nested 
Templates" (Golang) nennen, das heißt: es gibt ein großes 
"Eltern-Template" und ein (oder mehrere) Kinder, deren gerenderte 
Inhalte dann an den mit Platzhaltern bezeichneten Stellen in das 
"Eltern-Template" eingefügt werden. Das kann man vermutlich noch mit 
etwas gutem Willen in einen WYSIWIG-Editor einbauen, aber ob sich da der 
angebliche  Produktivitätsvorteil einstellt, den WYSIWIG für sich 
reklamiert, wage ich zu bezweifeln. Ähnliches gilt für das 
Frontend-Framework Svelte, welches ich in verschiedenen Projekten 
benutze -- bei jeder Änderung müßte das neu übersetzt, und mit 
Beispieldaten gefüllt und neu geladen werden. Bei allen Änderungen im 
WYSIWIG-Modus müßten diese Änderungen in die Template- oder die 
Svelte-Sourcen  zurückportiert und dann... you get the idea, Katze beißt 
Schwanz.

Wie das mit WYSIWIG und modernen responsiven Webseiten funktionieren 
soll, kann ich mir ohne Verrenkungen irgendwie auch nicht vorstellen -- 
schon gar nicht mit einer Software, die bei der Erfindung des Begriffs 
"Responsive Web Design" schon seit fünf Jahren tot war...

[4] https://jinja.palletsprojects.com/en/stable/
[5] https://pkg.go.dev/html/template

> beim nächsten Mal schreibe ich eine Mail an den
> Administrator, ob der dich nicht sperren kann - wegen dieser ständigen
> Einseitigkeit mit auf die Füsse treten, beleidigen -

In letzter Zeit hat es sich hier im Forum eingebürgert, in solchen 
Fällen nicht mehr die armen Moderatoren zu belästigen, sondern gleich 
einen neuen Thread im Forum zu eröffnen. Andererseits wüßte ich nicht, 
womit ich Dich beleidigt haben oder Dir auf die Füße getreten sein 
sollte. Das würde ich wirklich zu gerne wissen, kannst Du mir das bitte 
kurz erklären?

> oder einfach
> Mitarbeit zu verweigern um auf dieser Schiene weiterzumachen und sich
> dabei selber in den Himmel loben. Eigenlob stinkt, schon mal gehört den
> Spruch?

Ach, ich höre so viel, wenn der Tag lang ist, und merke mir nicht alles. 
Ich wüßte auch nicht, wo ich mich selbst gelobt haben sollte, und bitte 
Dich nun darum, mich diesbezüglich zu erhellen.

Abschließend möchte ich kurz noch auf einige Dinge hinweisen.

Erstens erscheint es mir ein bisschen... merkwürdig, daß dieselben 
Leute, die das Herunterladen von fertigem Quellcode kritisieren und 
stattdessen eigene Handarbeit empfehlen, hier genau dies ablehnen. Aus 
meiner persönlichen Sicht ist es nur ein marginaler Unterschied, ob man 
seinen Code herunterlädt oder mit einem WYSIWIG-Ding erzeugt, das 
Ergebnis bleibt dasselbe: jemand anderes schreibt den Code, man selbst 
hat wenig bis keine Kontrolle darüber, und am Ende weiß man dabei nicht, 
was man tut und was dabei herauskommt. Das ist ja genau das, weswegen 
die StackOverflow-Kopierer und die ChatGPTler aber doch hier so gerne 
angefeindet werden, oder?

Zweitens hatte ich eine Reihe solcher WYSIWIG-Editoren ausprobiert, 
schon um andere Projektbeteiligte ohne HTML-Kenntnisse besser einbinden 
zu können. Daß kein einziger davon imstande war, halbwegs guten Code zu 
produzieren, ist nun nicht meine Schuld, ich bin nur Überbringer dieser 
schlechten Nachricht. Und das betraf wirklich alle WYSIWIG-Editoren, die 
ich im Laufe der Jahre gesehen habe, von Macromedia Dreamweaver (heute 
Adobe) über MS Frontpage bis hin zum Mozilla Composer (später SeaMonkey) 
und etliche weitere -- ich glaube, sogar NVU und KompoZer habe ich 
einmal ausprobiert, als sie noch gelebt haben, aber die sind ja beide 
schon so lange tot, daß ich mich nicht genau erinnere.

von Rbx (rcx)


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Ein T. schrieb:
> Es gibt schlicht und ergreifend nichts zu überprüfen: die Software gibt
> es nicht für mein Betriebssystem und ich werde mir weder eine
> Windows-Lizenz, noch einen Macintosh kaufen, um eine Software
> auszuprobieren, welche schon seit zwanzig Jahren tot ist.

Hast du keine VM ? 
(https://www.chip.de/downloads/Windows-Server-2008_31767145.html)

Solange du dir keine Mühe gibst, und stattdessen lieber heiße Luft 
produzierst, solltest du dich mit dem Urteil über Nvu zurückhalten.

: Bearbeitet durch User
von Ein T. (ein_typ)


Angehängte Dateien:

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Rbx schrieb:
> Hast du keine VM ?
> (https://www.chip.de/downloads/Windows-Server-2008_31767145.html)

Ich habe ein paar, aber keine mit Windows. Wenn ich eine mit Windows 
hätte, würde ich ja nicht schreiben, daß ich kein Windows habe. Und 
irgendwie... widerstrebt es mir auch, mir dieses 1,9 GB-Image 
herunterzuladen, um damit eine Windows-VM zu installieren, nur um wieder 
einmal zu lernen, daß ich überaus gute Gründe dafür habe, daß es hier 
kein Windows gibt.

> Solange du dir keine Mühe gibst, und stattdessen lieber heiße Luft
> produzierst, solltest du dich mit dem Urteil über Nvu zurückhalten.

Okay, jetzt habe ich mir Mühe gegeben und nach Screenshots gesucht, und 
hier [1] den anhängenden Screenshot mit Sourcecode von NVU gefunden. 
Dieser hier ist kein Einzelfall, reicht mir aber schon.
1
<!DOCTYPE html ... HTML 4.01 Transitional

HTML Version 4.01, also ohne die ganzen schicken Errungenschaften von 
HTML5, und dann auch noch im Kompatibilitätsmodus "Transitional" statt 
"Strict".

Die Meta-Angaben sind auch für den Allerwertesten -- standardmäßig ist 
da anscheinend ISO 8859-1 eingestellt, denn meine Systeme, Seiten, Texte 
und natürlich auch HTML5 laufen alle mit UTF-8.

Und dann der Oberhammer:
1
Hola <span style="font-weight: bold;">gente</span>,
2
<span style="text-decoration: underline;">c&oacute;mo</span>
3
est&aacute;is?<br>

Für fetten und / oder unterstrichenen Text gibt es die HTML-Tags "<b>" 
und "<u>", meine Güte, und anstelle eines "<br>" für den Zeilenumbruch 
wäre es wesentlich schicker gewesen, den ganzen Abschnitt in einen 
"<p>"(aragraph), eine "<section>" oder meinetwegen einen "<article>" zu 
packen. Ach nee, die letztgenannten gehen ja nicht, ist ja kein HTML5 
und deswegen haben wir ja leider gar keine semantischen Tags, wie 
schade.

Und siehst Du, mit UTF-8 und ein bisschen Knowledge werden aus den 
unlesbaren 131 Zeichen langen Textwüste von NVU das hier:
1
<p>Hola <b>gente</b>, <u>cómo</u> estáis?</p>

Das sind 47 Zeichen, 64% weniger nur für dieses winzige Beispiel, und 
ich finde das auch sehr viel besser lesbar. Zudem weniger Traffic -- das 
spart Kosten und Ladezeiten bei den Aufrufern!

Jetzt kannst Du natürlich etwas besonders "Kluges" einwerfen wie, daß 
ich ja jederzeit in die Quellcodeansicht von NVU gehen und solche Dinge 
reparieren könnte. Aber ein Werkzeug, dem ich ständig hinterherlaufen 
und auf die Finger gucken muß, ist für mich völlig unbrauchbar. Denn das 
kostet mich mindestens dieselbe Arbeitszeit, wie wenn ich es gleich 
sauber von Hand schreibe -- und zusätzlich dazu kostet es mich auch noch 
Nerven, auf deren Schonung ich mit zunehmendem Alter immer größeren Wert 
lege. Deswegen benutze ich prinzipiell keine Tools mehr, für die ich 
dann Nanny geben muß.

Darüber hinaus möchte ich Dich gerne kurz daran erinnern, daß die 
Diskussion unter Erwachsenen ein bisschen anders läuft, als Du sie 
gerade praktizierst. Kurz gesagt ist es nicht meine Aufgabe, Deine 
Behauptungen der fehlerlosen Großartigkeit von NVU zu widerlegen -- 
sondern es ist Deine Aufgabe, Deine Behauptungen zu belegen, daß NVU 
ebenso sauberen, kompakten, lesbaren Code schreiben kann wie ich. Wenn 
Du schon dabei bist, dann bitte auch für meine genannten Anwendungsfälle 
mit Templates. Viel Glück, Spaß und Erfolg! :-)

[1] https://www.usitility.com/nvu/

von Rahul D. (rahul)


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Ein T. schrieb:
> <Loriot>Ach.</Loriot> ;-)

Das ist dir klar, das ist mir klar, aber dem TO?
Übrigens will nicht jeder ein Super-Duper Webdesigner werden, sondern 
einfach nur eine (einfach zu bedienende) Bedienoberfläche haben.
Und manche sollen das als Hausaufgabe o. dergl. lösen.

von Ein T. (ein_typ)


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Rahul D. schrieb:
> Das ist dir klar, das ist mir klar, aber dem TO?

Das weiß ich nicht. Meine hellseherischen Fähigkeiten sind außerdem 
begrenzt, und darum verzichte ich auf Unterstellungen.

> Übrigens will nicht jeder ein Super-Duper Webdesigner werden,

Möchtest Du diesem Forum bitte erklären, daß nicht jeder ein Super-Duper 
Elektroniker werden will, wenn hier demnächst wieder über die 
Notwendigkeit von Vorwiderständen bei LEDs diskutiert wird? Dann schick 
mir bitte einen Link per PN, das möchte ich keinesfalls verpassen. :-)

> sondern
> einfach nur eine (einfach zu bedienende) Bedienoberfläche haben.

Und dafür braucht man einen WYSIWIG-Editor? Das glaube ich nicht. Aber 
das darf natürlich jeder gerne anders sehen als ich, damit kann ich 
leben.

Ich habe gewisse Qualitätsansprüche an meinen Code und bin im Laufe der 
Jahre und mit verschiedenen Generatoren zu der Erkenntnis gelangt, daß 
generierter Code meinen Ansprüchen nicht genügen konnte -- unabhängig 
von dem jeweiligen Generator. Und weil ich will, daß mein Code meine 
Ansprüche erfüllt, habe ich daraus für mich die Konsequenz gezogen, 
meinen Code selbst zu schreiben. Und solange mir niemand einen Code aus 
einem WYSIWIG-Editor zeigt, welcher meinen Qualitätsansprüchen genügt, 
und den zu erzeugen einen klaren Minderaufwand im Vergleich zu manuellem 
Coden ist, seh ich keine Veranlassung, etwas an meiner Ansicht oder 
meiner Vorgehensweise zu ändern.

Unabhängig davon sehe ich aber leider immer noch nicht, daß die 
Empfehlung veralteter Dokumentationen oder gestorbener Software den TO 
voran bringen, ganz unabhängig von seinem aktuellen Kenntnisstand.

> Und manche sollen das als Hausaufgabe o. dergl. lösen.

Wenn jemand seine Hausaufgaben vom Forum machen lassen möchte, ist hier 
meist genau so viel los wie bei bei Diskussionen über 
LED-Vorwiderstände... :-)

von Rahul D. (rahul)


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Ein T. schrieb:
> Das weiß ich nicht. Meine hellseherischen Fähigkeiten sind außerdem
> begrenzt, und darum verzichte ich auf Unterstellungen.
Hätte er Ahnung, würde er wohl kaum solch triviale Frage stellen.

Ein T. schrieb:
> Und dafür braucht man einen WYSIWIG-Editor?

Damit kommt man schneller zum Ziel, als sich erst großartig in die 
Funktionen der manuellen Programmierung einzuarbeiten.
Das betrifft aber auch eher Programmiersprachen (wozu HTML nunmal nicht 
gehört).

Ein T. schrieb:
> Wenn jemand seine Hausaufgaben vom Forum machen lassen möchte, ist hier
> meist genau so viel los wie bei bei Diskussionen über
> LED-Vorwiderstände... :-)

Nee, bei solchen Diskussionen geht es überwiegend um "VorwiEderstände" 
;)
Die fangen aber immer wieder mit genau solchen Fragen an (egal, welches 
Thema es betrifft). Man sollte an der Fragestellung schon erkennen 
können, ob der Fragesteller nur seine (Haus-) Aufgabe von anderen gelöst 
haben will, oder etwas lernen möchte.

Ein T. schrieb:
> Möchtest Du diesem Forum bitte erklären, daß nicht jeder ein Super-Duper
> Elektroniker werden will, wenn hier demnächst wieder über die
> Notwendigkeit von Vorwiderständen bei LEDs diskutiert wird? Dann schick
> mir bitte einen Link per PN, das möchte ich keinesfalls verpassen. :-)

Den Satz verstehe ich nicht.
Es gibt nun mal Leute, die für einen Webserver eine Website brauchen. 
Das kann auch eine popelige UR-HTML-Seite sein, in die man Daten 
einträgt und sie per Form-Submit an den Server schickt.
Als weiteren Schritt kann man die Seite dynamisch vom Server per PHP 
(das offensichtlich immer noch nicht tot ist) erzeugen lassen.
Der nächste Schritt ist dann die reaktive Version mit JS (und 
entsprechenden Derivaten).
Manche bauen den Spaß auch per python auf.
Wenn man dann noch richtig extremes Klicki-Bunti haben will, entwickelt 
man sich zum Super-Duper-Webdesigner.
Man kann aber auch mit einer popeligen HTML-Seite mit mehren 
Form-Submits zum gewünschten Ergebnis kommen. (Wer noch Lynx kennt, 
weiß, was ich meine)

Du vergleichst also HTML-"Programmierung" mit der Berechnung eines 
LED-Vorwiderstandes? So kompliziert ist die Berechnung auch wieder 
nicht.

von Rbx (rcx)


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Ein T. schrieb:
> Unabhängig davon sehe ich aber leider immer noch nicht, daß die
> Empfehlung veralteter Dokumentationen oder gestorbener Software den TO
> voran bringen, ganz unabhängig von seinem aktuellen Kenntnisstand.

Brauchst du auch nicht sehen, denn du willst ja auch nicht den 
tatsächlichen Nutzen von Nvu sehen (sondern einfach KnowHow abgreifen?).
Das hier schreibt die Google-KI:
"Trotz des eingestellten Supports ist Nvu immer noch ein guter 
Einstiegspunkt für die Webentwicklung mit HTML, insbesondere für 
Anfänger. Es ermöglicht eine schnelle und einfache Erstellung von 
Webseiten ohne tiefgreifende HTML-Kenntnisse."
Damit kratzt die KI aber auch nur an der Oberfläche.

Ein T. schrieb:
> daß ich überaus gute Gründe dafür habe, daß es hier
> kein Windows gibt.
Es geht hier aber gar nicht um Windows oder deine Einstellung dazu. Es 
geht um deine hier reichlich oberflächlich hineingeworfenen Sprüche 
hier.
Mach dir einfach mal die Mühe, und schau dir das Programm an. Solange du 
das nicht machst, bist du für mich weder erwachsen, noch ein brauchbarer 
Diskussionspartner, oder was immer, sondern einfach nur ein fauler 
arroganter Sack. Das muss man in diesem Zusammenhang auch sagen dürfen.
Du möchtest nämlich einfach auf deinen Vorurteilen sitzen bleiben, 
deinen Workflow über den grünen Klee preisen und sonst nichts.
Das hat nichts mehr mit Austausch zu tun.
Das ist boshafte Trollerei!

: Bearbeitet durch User
von Weingut P. (weinbauer)


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ein_typ ... Zustimmung. Man kann mit händischem HTML CSS und JS 99% der 
gewünschten Funktionalität und Designs mit wenigen Zeilen erschlagen 
ohne x Ressourcen sonstwo nachzuladen. Wenn man weiß was man tut.
Sehe ich mir Sites von diversen Frameworks an sehe ich Layer um Layer 
übereinander die Unmengen an Datenübertragung und Prozessorlast 
generieren.

@RBX ... bleib mal auf dem Teppich.

: Bearbeitet durch User
von Ein T. (ein_typ)


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Rahul D. schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> Und dafür braucht man einen WYSIWIG-Editor?
>
> Damit kommt man schneller zum Ziel, als sich erst großartig in die
> Funktionen der manuellen Programmierung einzuarbeiten.

Damit kommt man möglicherweise schneller zum "Ziel", wenn man keine 
Ahnung von HTML, CSS und ECMAScript hat -- und so etwas nur selten 
benötigt, so daß sich der Aufwand einer Einarbeitung nicht lohnt. Aber 
wenn man so häufiger Web-UIs baut, insbesondere größere, amortisiert 
sich die Einarbeitung sehr schnell.

> Ein T. schrieb:
>> Möchtest Du diesem Forum bitte erklären, daß nicht jeder ein Super-Duper
>> Elektroniker werden will, wenn hier demnächst wieder über die
>> Notwendigkeit von Vorwiderständen bei LEDs diskutiert wird? Dann schick
>> mir bitte einen Link per PN, das möchte ich keinesfalls verpassen. :-)
>
> Den Satz verstehe ich nicht.
> [...]
> Du vergleichst also HTML-"Programmierung" mit der Berechnung eines
> LED-Vorwiderstandes? So kompliziert ist die Berechnung auch wieder
> nicht.

Es ging nicht um die Berechnung, sondern um die Notwendigkeit.

> Es gibt nun mal Leute, die für einen Webserver eine Website brauchen.
> Das kann auch eine popelige UR-HTML-Seite sein, in die man Daten
> einträgt und sie per Form-Submit an den Server schickt.

Naja, brauchen... Aber wie dem auch sei, so etwas kann man 
beispielsweise auch mit einem Static Site Generator wie Hugo oder Lektor 
machen... aber auch dabei versagen alle mir bekannten WYSIWIG-Editoren, 
weil sie leider einfach nicht mit Templates umgehen können.

> Als weiteren Schritt kann man die Seite dynamisch vom Server per PHP
> (das offensichtlich immer noch nicht tot ist) erzeugen lassen.

Oder mit SSIs, CGIs in beliebigen Sprachen, embperl, ... you get the 
idea, irgendein Prozess muß auf dem Server laufen oder angestoßen 
werden. Meistens wird dann über eine Engine ein Template mit Daten 
befüllt und das Ergebnis dann ausgeliefert, und ob die Template-Engine 
dann PHP, Smarty, Jinja2 oder Gotemplate heißt... ach Gottchen, 
geschenkt.

> Manche bauen den Spaß auch per python auf.

Python hat in diesem Zusammenhang (und in vielen anderen) halt den 
Vorteil seiner leistungsfähigen internen und externen Infrastrukturen.

Richtig schnell wird es allerdings, wenn man direkt einen eigenen 
Webserver schreibt, also keinen Apachen, Nginx, Caddy oder ähnliche 
braucht. Dafür ist  Go(lang) eine großartige Lösung, bei mir meistens 
mit Gofiber.

> Wenn man dann noch richtig extremes Klicki-Bunti haben will, entwickelt
> man sich zum Super-Duper-Webdesigner.

Aha... ach, ich sehe das eher aus einer professionellen Perspektive: 
manche Anwendungsfälle erfordern eine hohe Interaktivität, andere nicht.

> Man kann aber auch mit einer popeligen HTML-Seite mit mehren
> Form-Submits zum gewünschten Ergebnis kommen.

Das ist manchmal gar nicht so einfach. Ich selbst habe da eine Eingabe 
für Kochrezepte, das ist mit reinen HTML-Formularen entweder 
unkomfortabel oder häßlich. Dort habe ich mich für Svelte entschieden.

Möglicherweise reden wir hier aber auch von ganz unterschiedlichen 
Dingen. Während ich das Gefühl habe, daß es Dir eher um eine kleine 
Website auf einem Mikrocontroller oder RasPi zur Darstellung der 
Meßdaten von einem Temperatur- und Feuchtigkeitssensor zu gehen scheint, 
rede ich eher von Applikationen als Ersatz für Fatclients. Applikationen 
also, die ein konsistentes Aussehen und eine anwenderfreundliche 
Usability brauchen, und womöglich Interaktivität.

von Rahul D. (rahul)


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Ein T. schrieb:
> Aber
> wenn man so häufiger Web-UIs baut, insbesondere größere, amortisiert
> sich die Einarbeitung sehr schnell.
Ist doch immer so. Es gibt aber auch Leute, die eben nicht dauernd 
Web-UI bauen.

Ein T. schrieb:
> Möglicherweise reden wir hier aber auch von ganz unterschiedlichen
> Dingen. Während ich das Gefühl habe, daß es Dir eher um eine kleine
> Website auf einem Mikrocontroller oder RasPi zur Darstellung der
> Meßdaten von einem Temperatur- und Feuchtigkeitssensor zu gehen scheint,
> rede ich eher von Applikationen als Ersatz für Fatclients. Applikationen
> also, die ein konsistentes Aussehen und eine anwenderfreundliche
> Usability brauchen, und womöglich Interaktivität.

Eigentlich rede ich nur davon, dass hier jemand irgendwann mal eine 
einzige - aus meiner Sicht triviale - Frage gestellt und sich nie wieder 
gemeldet hat.
Dann kam jemand und hat sich darüber aufgeregt, dass jemand anders 
"antiquierte" Tools empfohlen hat, mit denen man grafisch HTML-Seiten 
erstellen kann, der Quellcode man sich anschließend als Lernobjekt 
angucken kann, aber bis jetzt nichts zur Lösung des Problems beigetragen 
hat.

Ob HTML4 oder HTML5 ist doch völlig egal, da HTML5 zu HTML4 
abwärtskompatibel ist. Diskussionen, die nur unnötig Energie kosten.

von Ein T. (ein_typ)


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Rbx schrieb:
> Brauchst du auch nicht sehen, denn du willst ja auch nicht den
> tatsächlichen Nutzen von Nvu sehen (sondern einfach KnowHow abgreifen?).

LOL Welches "KnowHow" sollte ich denn "abgreifen"?

> Das hier schreibt die Google-KI:
> "Trotz des eingestellten Supports ist Nvu immer noch ein guter
> Einstiegspunkt für die Webentwicklung mit HTML, insbesondere für
> Anfänger. Es ermöglicht eine schnelle und einfache Erstellung von
> Webseiten ohne tiefgreifende HTML-Kenntnisse."
> Damit kratzt die KI aber auch nur an der Oberfläche.

Den Nutzen solcher Software für Anfänger sehe ich durchaus und habe ihn 
auch nie bestritten. Aber ich bin nun schon lange kein Anfänger mehr und 
habe als Profi deutlich höhere Qualitätsansprüche als die meisten 
Anfänger.

> Ein T. schrieb:
>> daß ich überaus gute Gründe dafür habe, daß es hier
>> kein Windows gibt.
> Es geht hier aber gar nicht um Windows oder deine Einstellung dazu.

Das stimmt... größtenteils. Immerhin forderst Du mich auf, ein Programm 
zu probieren, für das ich auf seriösen Quellen nur eine Windows-Version 
finde, und solange ich kein Windows habe und auch keines haben will, 
gestaltet sich das mit dem Ausprobieren nun einmal schwierig.

> Es geht um deine hier reichlich oberflächlich hineingeworfenen
> Sprüche hier.

Hast Du denn nicht gelesen, was ich am Beispiel des Code oben und über 
die Sache mit den Inherited und Nested Templates geschrieben hatte? Oder 
hast Du das nicht verstanden? Dann sag' das doch und ich erkläre es Dir.

> Mach dir einfach mal die Mühe, und schau dir das Programm an.

Eigentlich habe ich schon mehr gesehen, als mir lieb ist. Und ich finde 
auch, daß ich mir schon genug Mühe für jemanden gegeben habe, dessen 
größte Leistung in diesem Thread es ist, mich anzupöbeln.

Liefer doch erstmal selbst etwas, Du hast diesen NVU ja anscheinend. 
Schreib doch einfach mal eine Webseite damit und dann schauen wir uns 
den Code, den Dein Wunderwerk erzeugt hat, einfach mal in Ruhe an. 
Vielleicht ist der ja wirklich gar nicht so schlecht, wie ich befürchte? 
Trag doch einfach mal was Konstruktives und Sachliches zum Thread bei. 
Also... wenn Du kannst.

> Solange du
> das nicht machst, bist du für mich weder erwachsen, noch ein brauchbarer
> Diskussionspartner, oder was immer, sondern einfach nur ein fauler
> arroganter Sack.

Hast Du schon einmal darüber nachgedacht, daß Deine Meinung mit jedem 
dieser verbalen Ausfälle für mich immer schneller an Wert verliert?

> Das muss man in diesem Zusammenhang auch sagen dürfen.
> Du möchtest nämlich einfach auf deinen Vorurteilen sitzen bleiben,
> deinen Workflow über den grünen Klee preisen und sonst nichts.
> Das hat nichts mehr mit Austausch zu tun.
> Das ist boshafte Trollerei!

Das Dumme ist, daß Du eines nicht verstehen willst: was ich über 
generierten Code von WYSIWIG-Editoren sage -- und oben auch am lebenden 
Beispiel gezeigt habe -- ist kein VORurteil, sondern ein Urteil, das ich 
auf der Basis meiner vielen Erfahrungen mit etlichen solcher Programme 
gefällt habe. Darunter dem Programm, das seit Jahrzehnten als 
Platzhirsch der WYSIWIG-Webeditoren gilt, dem Macromedia / Adobe 
Dreamweaver -- von dem NVU 1.0 allerdings "noch weit entfernt" ist, wenn 
ich den Screenshot bei Wikipedia richtig lese [1].


[1] 
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a1/NVU_screenshot.png

von Ein T. (ein_typ)


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Rahul D. schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> wenn man so häufiger Web-UIs baut, insbesondere größere, amortisiert
>> sich die Einarbeitung sehr schnell.
> Ist doch immer so. Es gibt aber auch Leute, die eben nicht dauernd
> Web-UI bauen.

... nicht dauernd Elektronikschaltungen entwerfen, Assembler  C  Cpp 
schreiben, ... merkste was?

> Dann kam jemand und hat sich darüber aufgeregt, dass jemand anders
> "antiquierte" Tools empfohlen hat,

Oh! Was für ein Glück, daß Du mir das sagst. Ich wußte gar nicht, daß 
ich mich darüber aufgeregt hatte. Bisher dachte ich Trottel doch glatt, 
ich hätte mich nur darüber gewundert, und danach erst mich selbst, und 
dann den Empfehlenden jener Tools gefragt, warum er sie empfohlen hat.

> Quellcode man sich anschließend als Lernobjekt
> angucken kann,

Davon lese ich zum ersten Mal. Wenn es so gemeint war, hätte der 
Empfehlende das ja sagen können. Stattdessen hat er mich schräg 
angemacht.

> aber bis jetzt nichts zur Lösung des Problems beigetragen hat.

Oh. Im Gegensatz zu Dir und dem Herrn mit der Uralt-Software habe ich 
hier im Thread immerhin einen Image-Tag gezeigt und erklärt, wie er 
benutzt wird. Das halte ich für einen WESENTLICH größeren Beitrag zur 
Lösung des Problems, als dem TO erstmal Doofheit zu unterstellen.

> Ob HTML4 oder HTML5 ist doch völlig egal, da HTML5 zu HTML4
> abwärtskompatibel ist. Diskussionen, die nur unnötig Energie kosten.

Niemand hat Dich oder den Herrn mit seiner Uralt-Software darum gebeten 
oder Euch anderweitig motiviert, Eure Energie damit zu verschwenden, mir 
Buletten ans Knie zu nageln. Alles, was ich gesagt habe, ist:

- ich sehe kein Indiz dafür, daß der TO ein Depp ist
- ich sehe keinen Grund, ihn wie einen Deppen zu behandeln
- ich kenne keinen WYSIWIG-Editor, der guten Code erzeugt

Aufgrund des nachhaltigen Drängens des Herrn mit der Uralt-Software habe 
ich mir die Sache danach genauer angeschaut und aufgezeigt, wie schlecht 
der von diesem Werkzeug produzierte Code ist -- und damit genau das 
bewiesen, was ich zuvor geäußert hatte.

von Rahul D. (rahul)


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Ein T. schrieb:
> Eigentlich habe ich schon mehr gesehen, als mir lieb ist. Und ich finde
> auch, daß ich mir schon genug Mühe für jemanden gegeben habe, dessen
> größte Leistung in diesem Thread es ist, mich anzupöbeln.

Wie gnädig. Müssen wir Dir jetzt alle huldigen?

Ein T. schrieb:
> ... nicht dauernd Elektronikschaltungen entwerfen, Assembler  C  Cpp
> schreiben, ... merkste was?
Warum sollte man für etwas Experte sein (wofür Du Dich ja offensichtlich 
hälst), wenn man diese Fähigkeit nur eher selten bis gar nicht mehr 
braucht?
Wie ich schon schrieb: Man kann eine Web-UI mit simplen Mitteln 
hinreichend funktional erzeugen. Das schaffen auch die von Dir so 
gehassten Generatoren.

Ein T. schrieb:
> Das halte ich für einen WESENTLICH größeren Beitrag zur
> Lösung des Problems, als dem TO erstmal Doofheit zu unterstellen.
Habe ich das? Eher Faulheit. Man könnte natürlich einfach mal "HTML 
<td>" googlen. Du gehst davon aus, dass der TO den Quellcode selber 
geschrieben hat, ich nicht (höchstens abgfeschreiben). Wenn er den 
selbst erstellt hätte, wäre er in der Lage, präzise Fragen zu stellen, 
auf die eine Suchmaschine keine Antwort liefert.

Ein T. schrieb:
> Niemand hat Dich oder den Herrn mit seiner Uralt-Software darum gebeten
> oder Euch anderweitig motiviert, Eure Energie damit zu verschwenden
Du schweifst ab. Du hast die Diskussion doch begonnen.
Warum gibt es denn die Generatoren?
Die werden schon einen Grund für ihr Dasein haben.

> - ich sehe kein Indiz dafür, daß der TO ein Depp ist
Hat auch keiner gesagt, sondern nur, dass er Opfer seiner Faulheit ist.

> - ich sehe keinen Grund, ihn wie einen Deppen zu behandeln
Hat auch keiner - Da  hast Du wieder Faulheit mit Doofheit verwechselt.

> - ich kenne keinen WYSIWIG-Editor, der guten Code erzeugt
> Aufgrund des nachhaltigen Drängens des Herrn mit der Uralt-Software habe
> ich mir die Sache danach genauer angeschaut und aufgezeigt, wie schlecht
> der von diesem Werkzeug produzierte Code ist -- und damit genau das
> bewiesen, was ich zuvor geäußert hatte.
Und? Druck's Dir aus und häng es Dir an die Wand. Außer dir stört das 
nämlich niemanden.
Was spricht denn dagegen, Grundlagen durch das Abgucken bei 
funktionierenden System, zu lernen?

Wenn Du unbedingt eine Diskussion über Web-UI-Generatoren und deren 
Uneffizienz führen willst, solltest Du einen eigenen Thread aufmachen, 
da dieser hier ursprünglich nichts mit dem Thema zu tun hat.

von Ein T. (ein_typ)


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Rahul D. schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> Eigentlich habe ich schon mehr gesehen, als mir lieb ist. Und ich finde
>> auch, daß ich mir schon genug Mühe für jemanden gegeben habe, dessen
>> größte Leistung in diesem Thread es ist, mich anzupöbeln.
>
> Wie gnädig. Müssen wir Dir jetzt alle huldigen?

Vielen Dank für das freundliche Angebot, Du bist auf einem guten Weg. 
Aber es wäre viel schöner für mich, wenn Ihr das freiwillig tun würdet. 
;-)

> Wie ich schon schrieb: Man kann eine Web-UI mit simplen Mitteln
> hinreichend funktional erzeugen. Das schaffen auch die von Dir so
> gehassten Generatoren.

Genau das hat der TO hier versucht: ein WebUI mit simplen Mitteln 
"hinreichend funktional" zu erzeugen. Weil er an einer Stelle nicht 
weitergekommen ist, hat er hier eine Frage dazu gepostet und seine 
Vorarbeit gezeigt.

Dafür haben ihm zwei Menschen direkt mehr oder weniger deutlich erklärt, 
daß er gefälligst die Grundlagen zu lernen hätte, dieser Faulpelz. Dazu 
empfehlen sie ihm dann aber ausgerechnet eine Software, die den 
Faulpelzen ermöglicht, Webseiten ohne Kenntnis dieser Grundlagen zu 
erstellen.

Das Lustige dabei ist: wenn diese beiden Menschen ihrerseits diese 
Grundlagen beherrschen würden, hätten sie keine WYSIWIG-Editoren nötig. 
Stattdessen wird diese Art von Software aber gegen jede noch so 
fundierte Kritik verteidigt und ausgerechnet(!!1!) damit geworben, daß 
man damit auch ohne Grundlagenkenntnis zum Ziel einer Webseite kommen 
könne.

> Habe ich das? Eher Faulheit.

Das habe ich anders wahrgenommen, insbesondere auch bezüglich Deiner 
Aussage zur Eigeninitiative. Aber meinetwegen hast Du ihm eben Faulheit 
unterstellt, um dann eine Software zur Förderung dieser Faulheit gegen 
fundierte Kritik zu verteidigen. Und das ausgerechnet mit dem Argument, 
mittels solcher Software könnten auch Faule zum Ziel kommen. Wie überaus 
"konsequent"! :-)

> Man könnte natürlich einfach mal "HTML <td>" googlen.

Das habe ich spaßeshalber gerade mal gemacht und weiß jetzt dank der 
Webseiten des Mozilla Developer Network und der W3Schools, daß es sich 
dort also um eine "Table Data Cell" handelt. Inwieweit das die Frage des 
TO beantwortet, bleibt allerdings schleierhaft. Der TO hatte nämlich gar 
nicht nach Datenzellen in HTML-Tabellen gefragt, sondern danach, wie er 
Bilder dort einbinden kann. Es geht also gar nicht um das <td>-Tag, 
sondern um das <img>-Tag.

Wobei... Exkurs: man könnte die Grafiken natürlich auch als per 
Inline-Style als background-image an die Tabellenzellen hängen. Aber das 
hast Du mit den Insistieren auf dem <td>-Tag sicherlich nicht gemeint, 
oder?

Das Lächerlichste daran ist, daß dieses <img>-Tag hier im Thread 
ausgerechnet von jenem erwähnt worden ist, welchem danach unterstellt 
wurde, er habe keinen Beitrag zum Thread geleistet.

> Du gehst davon aus, dass der TO den Quellcode selber
> geschrieben hat, ich nicht (höchstens abgfeschreiben). Wenn er den
> selbst erstellt hätte, wäre er in der Lage, präzise Fragen zu stellen,
> auf die eine Suchmaschine keine Antwort liefert.

Zunächst gehe ich nur davon aus, daß er seinen Quellcode hier gezeigt 
hat. Wo er ihn her hat, ist mir vollkommen egal, und ich halte es für 
eine böswillige Unterstellung, zu behaupten, er habe ihn irgendwo 
kopiert.

Denn am Ende, weißt Du, stehen wir alle auf den Schultern von Riesen. 
Manche von uns sind sogar richtig gute Programmierer oder sogar 
Softwareentwickler geworden, indem wir den Code von anderen kopiert, 
analysiert, verstanden, und modifiziert oder sogar unverändert 
wiederverwendet haben.

> Ein T. schrieb:
>> Niemand hat Dich oder den Herrn mit seiner Uralt-Software darum gebeten
>> oder Euch anderweitig motiviert, Eure Energie damit zu verschwenden
> Du schweifst ab. Du hast die Diskussion doch begonnen.

Nein, das habe ich nicht. Ich habe nur gesagt, daß ich gute Gründe dafür 
habe, meinen Code von Hand zu schreiben, weil ich nämlich noch keinen 
WYSIWIG-Editor gesehen habe, der halbwegs anständigen Code erzeugt 
hätte. Nicht mehr, nicht weniger. Daraufhin wurde mir eine Diskussion 
ans Knie genagelt, die -- wie Du sehr richtig erkannt hast -- in diesem 
Thread off-topic ist und die ich weder begonnen, noch gewünscht habe.

> Warum gibt es denn die Generatoren?

Damit Leute, die zu faul sind sich die Grundlagen zu erarbeiten, 
Webseiten erstellen können. Aber wenn wir dank Deiner klugen Frage schon 
dabei sind: warum sind diese tollen Generatoren denn mittlerweile alle 
toter als tot? BlueGriffon, KompoZer und NVU wurden ja alle schon vor 
Jahren aufgegeben. Warum eigentlich? Bei erfolgreicher, häufig genutzter 
OpenSource-Software würde ich doch annehmen, daß die Projekte zumindest 
als Forks weitergeführt würden, aber das ist offensichtlich nicht 
geschehen. Warum nur?

> Die werden schon einen Grund für ihr Dasein haben.

Welches "Dasein"? NVU wurde 2005 aufgegeben, KompoZer 2008, und 
BlueGriffon 2017. Die sind also alle schon sehr, sehr lange tot, 
insofern: von welchem "Dasein" sprichst Du denn da, bitte?

>> - ich sehe kein Indiz dafür, daß der TO ein Depp ist
> Hat auch keiner gesagt, sondern nur, dass er Opfer seiner Faulheit ist.

Das habe ich anders wahrgenommen, aber... ach, geschenkt. Die wichtigste 
Frage ist doch, warum ihm erst Faulheit vorgeworfen, ihm dann 
ausgerechnet Software für Faule empfohlen, und schon vorsichtiges 
Hinterfragen dieser Empfehlungen mit einer dermaßen heftigen Kritik 
beantwortet wird?

>> Aufgrund des nachhaltigen Drängens des Herrn mit der Uralt-Software habe
>> ich mir die Sache danach genauer angeschaut und aufgezeigt, wie schlecht
>> der von diesem Werkzeug produzierte Code ist -- und damit genau das
>> bewiesen, was ich zuvor geäußert hatte.
> Und? Druck's Dir aus und häng es Dir an die Wand. Außer dir stört das
> nämlich niemanden.

Warum sollte ich das an meine Wand hängen? Ich weiß ja, wovon ich rede. 
Es seid Ihr, die Euch das ausdrucken und an Eure Wände hängen solltet.

Für mich sind Codequalität, Les- und Wartbarkeit nun einmal wichtig. 
Nichts anderes habe ich gesagt: alle meine Aussagen über 
Qualitätsansprüche und so weiter beziehen sich ausdrücklich auf mich. Es 
ist mir völlig gleichgültig, wie und womit Du Deinen Code erstellst, wie 
gut oder schlecht er ist, ob Du Qualitätsansprüche an Deine Produkte 
hast. Dasselbe möchtest Du bitte auch Deinem Freund "niemanden" 
ausrichten, mit freundlichen Grüßen, vielen Dank.

Dein "niemand", den das nicht stört, ist für mich im Übrigen irrelevant 
und ansonsten ohnehin nur ein offensichtliches Argumentum ad populum. 
Sind wir jetzt schon auf diesem "Niveau" angekommen?

> Was spricht denn dagegen, Grundlagen durch das Abgucken bei
> funktionierenden System, zu lernen?

Komisch, oben hast Du den TO aufgrund Deiner Unterstellung kritisiert, 
weil er seinen Code angeblich irgendwo kopiert haben soll.

Bitte entschuldige, aber vielleicht solltest Du zuerst einmal mit Dir 
selbst  ausdiskutieren, was Du eigentlich willst. Entweder willst Du der 
Faulheit das Wort reden, dann kannst Du gerne irgendwelche 
WYSIWYG-Editoren empfehlen und wirst dann allerdings auch darauf 
verzichten müssen, den TO wegen seiner von Dir unterstellten Faulheit zu 
kritisieren. Oder Du empfiehlst weiterhin eine Software für Faulpelze, 
und mußt dann aber im Gegenzug darauf verzichten, den TO wegen seiner 
angeblichen Faulheit zu kritisieren.

> Wenn Du unbedingt eine Diskussion über Web-UI-Generatoren und deren
> Uneffizienz führen willst, solltest Du einen eigenen Thread aufmachen,
> da dieser hier ursprünglich nichts mit dem Thema zu tun hat.

Will ich denn eine solche Diskussion? Nein, wozu auch? Alles, was ich 
gesagt habe, ist: meine Anwendungsfälle und Ansprüche kann derartige 
Software nicht erfüllen. Die Diskussion darüber hat sich nur entsponnen, 
weil zwei Menschen sich nicht damit abfinden wollten, daß ich meine 
eigenen Ansprüche definiere und sie zur Grundlage meiner Entscheidungen 
mache. ;-)

von Rahul D. (rahul)


Lesenswert?

Ein T. schrieb:
> Genau das hat der TO hier versucht: ein WebUI mit simplen Mitteln
> "hinreichend funktional" zu erzeugen. Weil er an einer Stelle nicht
> weitergekommen ist, hat er hier eine Frage dazu gepostet und seine
> Vorarbeit gezeigt.

Ob "seine" Vorrbeit wirklich von ihm stammt?
Ja, ist mal wieder eine Untrestellung, aber hier im Forum traten 
ähnliche Anfragen schon häufiger auf.

Ein T. schrieb:
> Stattdessen wird diese Art von Software aber gegen jede noch so
> fundierte Kritik verteidigt und ausgerechnet(!!1!) damit geworben, daß
> man damit auch ohne Grundlagenkenntnis zum Ziel einer Webseite kommen
> könne.

Nicht von mir. Ich "programmiere" Web-UIs direkt in HTML, PHP und JS.

Ein T. schrieb:
> Das Lächerlichste daran ist, daß dieses <img>-Tag hier im Thread
> ausgerechnet von jenem erwähnt worden ist, welchem danach unterstellt
> wurde, er habe keinen Beitrag zum Thread geleistet.

Naja, du unterstellst anderen auch Dinge.
Warum hast du denn nicht gleich eine fertige Lösung präsentiert?

Ein T. schrieb:
> Zunächst gehe ich nur davon aus, daß er seinen Quellcode hier gezeigt
> hat. Wo er ihn her hat, ist mir vollkommen egal, und ich halte es für
> eine böswillige Unterstellung, zu behaupten, er habe ihn irgendwo
> kopiert.

Du widersprichst dir gerade:
Ein T. schrieb:
> Genau das hat der TO hier versucht: ein WebUI mit simplen Mitteln
> "hinreichend funktional" zu erzeugen. Weil er an einer Stelle nicht
> weitergekommen ist, hat er hier eine Frage dazu gepostet und *seine*
> Vorarbeit gezeigt.

Ein T. schrieb:
> Die wichtigste
> Frage ist doch, warum ihm erst Faulheit vorgeworfen, ihm dann
> ausgerechnet Software für Faule empfohlen, und schon vorsichtiges
> Hinterfragen dieser Empfehlungen mit einer dermaßen heftigen Kritik
> beantwortet wird?

Was du nicht verstanden hast:
Mit einem Generator kann man sich eine Seite bauen und den Quellcode 
analysiern. Das kann man auch mit anderen HTML-Seiten machen.
Nur weiß man bei der eigenen, was was sein soll.

Ein T. schrieb:
> Komisch, oben hast Du den TO aufgrund Deiner Unterstellung kritisiert,
> weil er seinen Code angeblich irgendwo kopiert haben soll.

Abgucken beinhaltet, dass man das, was man kopiert hat, auch analysiert 
und versteht. Einfach nur Sachen zusammkopieren ist kein Abgucken.

Ein T. schrieb:
> Bitte entschuldige, aber vielleicht solltest Du zuerst einmal mit Dir
> selbst  ausdiskutieren, was Du eigentlich willst. Entweder willst Du der
> Faulheit das Wort reden, dann kannst Du gerne irgendwelche
> WYSIWYG-Editoren empfehlen und wirst dann allerdings auch darauf
> verzichten müssen, den TO wegen seiner von Dir unterstellten Faulheit zu
> kritisieren. Oder Du empfiehlst weiterhin eine Software für Faulpelze,
> und mußt dann aber im Gegenzug darauf verzichten, den TO wegen seiner
> angeblichen Faulheit zu kritisieren.
Ja, entschuldige, dass ich zu kompliert für dich schreibe.

> Will ich denn eine solche Diskussion? Nein, wozu auch? Alles, was ich
> gesagt habe, ist: meine Anwendungsfälle und Ansprüche kann derartige
> Software nicht erfüllen. Die Diskussion darüber hat sich nur entsponnen,
> weil zwei Menschen sich nicht damit abfinden wollten, daß ich meine
> eigenen Ansprüche definiere und sie zur Grundlage meiner Entscheidungen
> mache. ;-)
Nee, du willst nicht diskutieren, sondern motzen und Lob einheimsen.

Schönes Restleben noch. (Bestimmt auch wieder für dich zu kompliziert 
formuliert)

von Ein T. (ein_typ)


Lesenswert?

Rahul D. schrieb:
> Ein T. schrieb:
> Ob "seine" Vorrbeit wirklich von ihm stammt?

Spielt das denn eine Rolle?

> Ein T. schrieb:
>> Das Lächerlichste daran ist, daß dieses <img>-Tag hier im Thread
>> ausgerechnet von jenem erwähnt worden ist, welchem danach unterstellt
>> wurde, er habe keinen Beitrag zum Thread geleistet.
>
> Naja, du unterstellst anderen auch Dinge.

Oh, wo denn? Wenn, dann war es jedenfalls nicht absichtlich.

> Warum hast du denn nicht gleich eine fertige Lösung präsentiert?

In welche(r|n) Spalte(n) der Tabelle die Pfade zu den Grafiken stehen, 
ist bisher leider noch ungeklärt, und ebenso, wie diese Pfade aussehen. 
Und da meine hellseherischen Fähigkeiten leider beschränkt sind, kann 
ich auf der Basis der vorliegenden Informationen keine fertige Lösung 
erstellen.

> Ein T. schrieb:
>> Zunächst gehe ich nur davon aus, daß er seinen Quellcode hier gezeigt
>> hat. Wo er ihn her hat, ist mir vollkommen egal, und ich halte es für
>> eine böswillige Unterstellung, zu behaupten, er habe ihn irgendwo
>> kopiert.
>
> Du widersprichst dir gerade:
>
> Ein T. schrieb:
>> Genau das hat der TO hier versucht: ein WebUI mit simplen Mitteln
>> "hinreichend funktional" zu erzeugen. Weil er an einer Stelle nicht
>> weitergekommen ist, hat er hier eine Frage dazu gepostet und *seine*
>> Vorarbeit gezeigt.

Ich vermag hier keinen Widerspruch zu erkennen, könntest Du wohl bitte 
näher dazu ausführen, wo Du einen siehst? Danke.

> Mit einem Generator kann man sich eine Seite bauen und den Quellcode
> analysiern. Das kann man auch mit anderen HTML-Seiten machen.
> Nur weiß man bei der eigenen, was was sein soll.

Das ist wohl durchaus möglich, wenngleich ich befürche, daß das 
aufwändiger wäre als ein Blick in eine seriöse Dokumentation. Am Ende 
geht es hier ja offensichtlich nur um das Image-Tag, und wer weiß, was 
solch ein Editor aus einem Image-Tag macht. Die Beispiele <span 
class="font-weight: bold;"> und <ul><ul> im oben von mir gezeigten 
Beispielcode von NVU belegen doch recht deutlich, daß generierter Code 
kein gutes Beispiel ist.

> Nee, du willst nicht diskutieren, sondern motzen und Lob einheimsen.

Worüber gäbe es da denn auch zu diskutieren? Über meine Ansprüche? 
Darüber, daß ich sie zur Grundlage meiner Entscheidungen mache? Das 
diskutiere ich allenfalls mit einem begrenzten, selektierten 
Personenkreis, der übrigens identisch ist mit jenem, auf dessen Urteil 
ich echten Wert lege. ;-)

> Schönes Restleben noch. (Bestimmt auch wieder für dich zu kompliziert
> formuliert)

Vielen Dank, das wünsche ich Dir auch.

von Rbx (rcx)


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Ein T. schrieb:
> Worüber gäbe es da denn auch zu diskutieren? Über meine Ansprüche?

Klar. In Wirklichkeit hat dich doch vor allem das hier gestört:
"Viele schreiben HTML immer noch mit reinen Texteditoren wie z.B. 
Notepad"
(https://siteform.de/tutorials/Overview.html)

Notepad kann man auch super über Wine einsetzen :p

von Ein T. (ein_typ)


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Rbx schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> Worüber gäbe es da denn auch zu diskutieren? Über meine Ansprüche?
>
> Klar.

LOL Du möchtest über meine Ansprüche diskutieren? Na das wird mal 
richtig spannend, please go ahead.

> In Wirklichkeit hat dich doch vor allem das hier gestört:
> "Viele schreiben HTML immer noch mit reinen Texteditoren wie z.B.
> Notepad"
> (https://siteform.de/tutorials/Overview.html)

Diese Seite habe ich noch nie gesehen, wie sollte mich da gestört haben?

Andererseits habe ich selbst so Mitte der Neunziger im Internetcafe 
meiner Freunde Gerard und Martin meine ersten Webseiten mit dem Notepad 
geschrieben. Nach ein paar Wochen habe ich mir allerdings Lizenzen 
gekauft, von Sausagesoft HotDog für die Webgeschichten und von UltraEdit 
für meine CGIs in C und später in Perl (mit Lincoln D. Steins CGI.pm, 
hachja).

> Notepad kann man auch super über Wine einsetzen :p

Klar, wenn man mit dem Klammerbeutel gepudert ist... als ob es nicht 
mehr als genug wesentlich bessere Texteditoren unter Linux gäbe, 
guckstu:

https://linuxblog.io/50-linux-text-editors/
https://github.com/rilysh/awesome-text-editors

Ist Notepad eigentlich immer noch auf 20 Kilobyte beschränkt?

von Rahul D. (rahul)


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Ein T. schrieb:
> Spielt das denn eine Rolle?

Wenn man chon Ahnung von AJAX o. dergl. hat, sollte man in der Lage 
sein, sich auch mit "popeligem", schon verwendetem HTML 
auseinandersetzen zu können.

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Ein T. schrieb:
> ... eingefügt werden muß, gibt es noch eine zweite Anforderung: die
> Image-URL muß natürlich obendrein auch vom Client abgerufen werden
> können. Dazu gibt es ein paar gebräuchliche Methoden, häufig eine
> /static/-Route oder -Subdomain, die im Webserver entsprechend
> konfiguriert oder im Falle einer Subdomain mitunter sogar von einem
> eigenen Webserver bedient wird.

Hast du Einfluss auf die Datenquelle bzw. den Server?

Wenn nicht, kannst du das Folgende ignorieren, wenn ja, ist es vlt. ein 
brauchbarer Tip:

Es gibt die Technik der "embedded images", was bedeutet, dass Bilddaten 
nicht aus einem weiteren Pfad bzw. URL hinzugeladen werden müssen, 
sondern als Base64-codierter Datenstrom direkt in den HTML-Code 
eingbettet werden.

Das hat m.E. folgende Vorteile:

- weder Browser noch Server müssen ein zweites TCP-Socket öffnen, was 
insbesondere in performance-armer Umgebung (z.B. Mikrocontroller) von 
Vorteil ist
- man kann die HTML-Daten bequem speichern, ohne dass es weitere externe 
Abhängigkeiten gibt (Alles in einer Datei)

Die Technik wird auch als "data URL" bezeichnet. Ein img-Tag sieht dann 
ungefähr so aus:

<img src="data:image/gif;base64,R0lGODdhEA ... Image-Datei in Base64 ... 
dh01=">

Die möglichen anderen Optionen wie width, height, alt usw. können 
natürlich vor oder nach src auch hinzugefügt werden. Details hier: 
https://wiki.selfhtml.org/wiki/Data-URL

: Bearbeitet durch User
von Ein T. (ein_typ)


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Frank E. schrieb:
> Hast du Einfluss auf die Datenquelle bzw. den Server?

Nein, denn ich bin ja nicht der TO. Aber für den TO ist das ein prima 
Tipp, daran hatte ich noch gar nicht gedacht. Dabei benutze ich 
Data-URLs selbst gerne und oft (pandoc --embed-resources=true).

> https://wiki.selfhtml.org/wiki/Data-URL

von Nemopuk (nemopuk)


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Geht es zufällig um generierte Diagramme?

Ich frage, weil man sich das Generieren von Pixelbildern mit 
Grafik-Bibliotheken ganz sparen kann, denn Webbrowser können svg 
darstellen.

Hier ein Appetizer: https://www.w3schools.com/html/html5_svg.asp

Chandler, wo bist du? Keine Lust auf deine eigene Diskussion?

: Bearbeitet durch User
von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Nemopuk schrieb:
> Geht es zufällig um generierte Diagramme?
>
> Ich frage, weil man sich das Generieren von Pixelbildern mit
> Grafik-Bibliotheken ganz sparen kann, denn Webbrowser können svg
> darstellen.

Eben - SVG ist primär nur für Grafiken gedacht, die sich irgndwie aus 
sog. "grafischen Primitiven", also Kreisen, Rechtecken, 
Polygonen/Pfaden/Kurven zusammensetzen lassen - z.B. Diagramme, Bau- und 
Schaltpläne ... Logos.

Prinzipiell kann man zwar auch Pixelgrafiken (z.B. Fotos) in ein SVG 
einbetten, aber dann sieht es schon wieder zu 99% aus wie eine Data-URL 
:-)

Eine sog. "Vektorgrafik" ist eigentlich (noch) gar keine Grafik, sondern 
eine Liste von Kommandos, deren Abarbeitung ("rendern") zum Entstehen 
einer Grafik führt. Das macht der SVG-Interpreter im Browser. Am Ende 
(auf dem Bildschirm oder Drucker) ist dann doch alles wieder Pixel.

: Bearbeitet durch User
von Rbx (rcx)


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Ein T. schrieb:
> Diese Seite habe ich noch nie gesehen,

Aber darüber urteilen?
Das ist jetzt nur ein(1) Beleg für: deine Oberflächlichkeit, deine 
Einseitigkeit hier und deine Zielsetzung: Kein Austausch, kein 
Mitarbeitswillen, aber Herumblubbern..
(Ich..., Ich....., Ich....Ich...Ich..usw.)

von Weingut P. (weinbauer)


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Frank E. schrieb:
> Es gibt die Technik der "embedded images", was bedeutet, dass Bilddaten
> nicht aus einem weiteren Pfad bzw. URL hinzugeladen werden müssen,
> sondern als Base64-codierter Datenstrom direkt in den HTML-Code
> eingbettet werden.

schon, so wie ich es aber verstanden habe sind die Daten in einer CSV, 
für die Lesbarkeit des CSV an anderer Stelle dann x kB an Bilddaten dazu 
packen, weiß ich nicht ob das sinnvoll ist. Im schlimmsten Fall 
bearbeitet die Datei jemand mit Excel und das macht sonstwas mit den 
Bilddaten.

von Ein T. (ein_typ)


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Rbx schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> Diese Seite habe ich noch nie gesehen,
>
> Aber darüber urteilen?

Huch, habe ich das? Wo denn und wie denn, bitte?

> Das ist jetzt nur ein(1) Beleg für: deine Oberflächlichkeit, deine
> Einseitigkeit hier und deine Zielsetzung: Kein Austausch, kein
> Mitarbeitswillen, aber Herumblubbern..
> (Ich..., Ich....., Ich....Ich...Ich..usw.)

Entschuldige, aber jetzt mache ich mir langsam wirklich Sorgen. Ist 
alles in Ordnung bei Dir, geht es Dir gut?

von Rbx (rcx)


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Ein T. schrieb:
> Huch, habe ich das? Wo denn und wie denn, bitte?

Ach, Erinnerungslücken auch noch?

von Ein T. (ein_typ)


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Rbx schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> Huch, habe ich das? Wo denn und wie denn, bitte?
>
> Ach, Erinnerungslücken auch noch?

Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Wo denn und wie denn, bitte?

von Ein T. (ein_typ)


Angehängte Dateien:

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Weingut P. schrieb:
> schon, so wie ich es aber verstanden habe sind die Daten in einer CSV,
> für die Lesbarkeit des CSV an anderer Stelle dann x kB an Bilddaten dazu
> packen, weiß ich nicht ob das sinnvoll ist. Im schlimmsten Fall
> bearbeitet die Datei jemand mit Excel und das macht sonstwas mit den
> Bilddaten.

Wenn man die CSV-Datei (vor)verarbeiten kann, ist es sogar möglich, die 
<img>-Tags direkt in die CSV-Datei hinein zu schreiben.

Das mit dem SVG hat mich übrigens neugierig gemacht, deswegen habe ich 
mal ein bisschen herumexperimentiert und das Ergebnis angehängt. 
Offenbar kann man per Data-URL sogar base64-enkodierte Pixelpix als 
<image> in SVG-Bilder einbauen, hab's aber nur mit dem Feuerfuchs 
getestet. Wer auf den Sweet Spot klickt, bekommt eine kleine 
Überraschung! :-)

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Ein T. schrieb:

> Offenbar kann man per Data-URL sogar base64-enkodierte Pixelpix als
> <image> in SVG-Bilder einbauen, hab's aber nur mit dem Feuerfuchs
> getestet. Wer auf den Sweet Spot klickt, bekommt eine kleine
> Überraschung! :-)

Soweit ich mich erinnere ging die Entwicklung von SVG einst von Adobe 
aus, damals brauchte man noch ein extra Plugin im Browser. Inzwischen 
sollten alle grafischen Browser SVG darstellen. Darüber hinaus hat sich 
SVG auch als offenes Austauschformat für Vektorgrafiken etabliert, so 
dass jede gängige Grafik-Software, wie z.B. Adobe Illustrator, Inkscape, 
Affinity Designer, CorelDraw uva. damit umgehen können.

Fonts (also Schriften in TTF oder OTF) können übrigens, ähnlich 
Pixelgrafiken, auch als Base64-Datenstrom eingebettet werden. Das hat 
den Vorteil, dass die verwendete Schrift nicht auf dem Zielsystem 
installiert sein muss.

Das Schöne: SVG ist "simples" XML (also lesbarer Text), das kann man 
auch gut mit eigenem Programmcode erstellen. Lesen bzw. Interpretieren 
ist schon etwas komplexer, aber dafür gibts inzwischen für jede 
Programmiersprache Libs oder Plugins ...

: Bearbeitet durch User
von Rahul D. (rahul)


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Frank E. schrieb:
> Soweit ich mich erinnere ging die Entwicklung von SVG einst von Adobe
> aus

Jein:
https://de.wikipedia.org/wiki/Scalable_Vector_Graphics

von Ein T. (ein_typ)


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Frank E. schrieb:
> Fonts (also Schriften in TTF oder OTF) können übrigens, ähnlich
> Pixelgrafiken, auch als Base64-Datenstrom eingebettet werden. Das hat
> den Vorteil, dass die verwendete Schrift nicht auf dem Zielsystem
> installiert sein muss.

Fonts lassen sich aber auch nicht-eingebettet nutzen, und grundsätzlich 
halte ich das auch -- genau wie bei allen anderen externalisierbaren 
Ressourcen -- auch für die bessere Idee. Dadurch kann man durch den 
Browsercache nämlich mitunter deutliche Mengen an Netzwerktraffic und 
clientseitiger Rechnereien sparen. Eingebettete Ressourcen, egal ob 
Bilder, Stylesheets, (ECMA)-Skripte, Fonts und Ähnliche halte ich dann 
für sinnvoll, wenn das HTML-Dokument nicht über HTTP, sondern als 
(standalone-) Datei ausgeliefert werden soll.

> Das Schöne: SVG ist "simples" XML (also lesbarer Text), das kann man
> auch gut mit eigenem Programmcode erstellen. Lesen bzw. Interpretieren
> ist schon etwas komplexer, aber dafür gibts inzwischen für jede
> Programmiersprache Libs oder Plugins ...

Bei Erwähnung der Worte "XML", "schön" und "simpel" in demselben Satz 
ist gerade etwas tief in meinem Herzchen zerbrochen... :-( Lustig: ich 
mag SVG, trotzdem ich XML nicht leiden kann. Denn gerade im technischen 
Umfeld sind SVGs eine feine Sache, etwa um interaktive Diagramme und 
Visualisierungen aller Art zu erstellen -- ein Bild sagt ja mehr als 
tausend Worte. :-)

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Ein T. schrieb:
> Frank E. schrieb:
>> Fonts (also Schriften in TTF oder OTF) können übrigens, ähnlich
>> Pixelgrafiken, auch als Base64-Datenstrom eingebettet werden. Das hat
>> den Vorteil, dass die verwendete Schrift nicht auf dem Zielsystem
>> installiert sein muss.
>
> Fonts lassen sich aber auch nicht-eingebettet nutzen, und grundsätzlich

Naja, jedes für seinen Zweck. Ich betrachte das insbesondere unter dem 
Focus, auf exerne Abhängigkeiten zu verzichten, quasi alles in eine 
Datei zu packen. Wenn die Nutzung das nicht notwendig macht, braucht man 
es natürlich nicht.

Einen ähnlichen Ansatz verfolgen z.B. auch die Standards für PDF/X 
(Ausgabedatei fürs Druckgewerbe) oder PDF/A (Langzeitarchivierung). Auch 
dort sind (u.a.) externe Abhängigkeiten "verboten".

von Ein T. (ein_typ)


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Frank E. schrieb:
> Naja, jedes für seinen Zweck. Ich betrachte das insbesondere unter dem
> Focus, auf exerne Abhängigkeiten zu verzichten, quasi alles in eine
> Datei zu packen. Wenn die Nutzung das nicht notwendig macht, braucht man
> es natürlich nicht.

Naja, mein Fokus liegt stark auf Performancethemen. Als ich mit dem 
Webgedöns angefangen habe, gab es einen Test für die Geschwindigkeit von 
Webseiten: der Entwickler mußte seine Luft nach dem Klicken auf einen 
Link so lange anhalten bis die Seite vollständig geladen war. Meine 
Kollegen und ich sind seinerzeit ziemlich häufig blau angelaufen. :-)

> Einen ähnlichen Ansatz verfolgen z.B. auch die Standards für PDF/X
> (Ausgabedatei fürs Druckgewerbe) oder PDF/A (Langzeitarchivierung). Auch
> dort sind (u.a.) externe Abhängigkeiten "verboten".

Diese beiden Formate haben ja andere Anwendungsfälle: PDF/X ist zum 
Austausch von Daten gedacht, dort weiß der Versender selten, welche 
Umgebung und welche Restriktionen auf der Empfängerseite herrschen, und 
außerdem sollen die Daten noch weitere Anforderungen erfüllen -- nämlich 
jene, die der Grund für PDF/A sind, also langfristig immer haargenau 
gleich auszusehen. Das geht mit einer externen, mithin volatilen Quelle 
natürlich nicht, schon gar nicht, wenn man nicht selbst Betreiber der 
Quelle ist. CDNs kommen und gehen, und ebenso die Dat(ei)en, die dort 
gehostet werden.

Im Kontext normaler Webseiten ist das aber anders: dort kann ich immer 
davon ausgehen, daß der Aufrufer einen Internetzugang hat, denn sonst 
könnte er ja meine Webseite nicht abrufen. Insofern halte ich die 
Internalisierung hier für weniger wichtig und lege stattdessen größeren 
Wert darauf, Netzwerktraffic zu sparen und eine hohe Performance bei der 
Darstellung zu erreichen. Das spart Kosten und sorgt für zufriedene(re) 
Besucher.

von Rahul D. (rahul)


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Ein T. schrieb:
> Naja, mein Fokus liegt stark auf Performancethemen. Als ich mit dem
> Webgedöns angefangen habe, gab es einen Test für die Geschwindigkeit von
> Webseiten: der Entwickler mußte seine Luft nach dem Klicken auf einen
> Link so lange anhalten bis die Seite vollständig geladen war. Meine
> Kollegen und ich sind seinerzeit ziemlich häufig blau angelaufen. :-)

Was hat deine Lebensgeschichte jetzt mit der Anzeige von Bildern, deren 
Link in einer CSV-Datei steckt, zu tun?

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