ich suche eine Möglichkeit, Unebenheiten auf einer sich bewegenden Holzoberfläche im Bereich von 0,05mm genau zu erkennen und die z-Achse einer CNC dahin gehend auszugleichen.
Wäre das prinzipiell mit einem Lidarsensor möglich? Ich hatte auch an Wegsensoren gedacht, nur werden die nicht kompatibel mit einer sich bewegenden Oberfläche sein.
Kann mir da jemand einen Sensor empfehlen? Gerne zum Einschrauben und keine DIY Leiterplatte.
Triangulation ist da ein sehr gängiges Verfahren .
ZB Keyence hat da eine große Auswahl und ein Applikations-Vertriebler kommt da auch in der Firma vorbei um das zu testen/demonstrieren.
Wäre das prinzipiell mit einem Lidarsensor möglich?
Kommt drauf an, was da CNCed wird und wie weit du den Begriff Lidar fasst. Gewöhnlich wird unter Lidar eine Laufzeitmessung verstanden und das wird sicher nichts.
ich suche eine Möglichkeit, Unebenheiten auf einer sich bewegenden
Holzoberfläche im Bereich von 0,05mm genau zu erkennen und die z-Achse
einer CNC dahin gehend auszugleichen.
Was soll damit eigentlich erreicht werden?
Eigentlich will man doch durch die Bearbeitung solche Unebenheiten eher beseitigen.
Bambu macht dieses Verfahren auf dem Druckbett mit Lidar. Wie hoch die Genauigkeit ist, kann ich nicht genau sagen. Da wird die Fluss und die erste Lage mit Lidar ausgmessen. Dann wird dadurch die Z Achse angepasst - eigentlich genau das was du auch vor hast, bloß auf Holz.
Unebenheiten auf einer sich bewegenden Holzoberfläche im Bereich von
0,05mm genau zu erkennen
Allein schon die Erwärmung bei der Bearbeitung wird hier die Zellen durch den Wassergehalt "anschwellen" lassen und ich bin mir auch sicher, dass einzelne Holzfasern im selben Bereich mitspielen.
Wäre das prinzipiell mit einem Lidarsensor möglich?
Lidar misst die Laufzeit von Lichtimpulsen. Wenn wir das mal kurz mit der Lichtgeschwindigkeit von 300.000.000 m/s verrechnen, dann kommen wir für 0,000.05 m auf eine Lichtlaufzeit von ca. 167 fs. Ich glaube nicht, dass du für bezahlbares Geld ein System kaufen kannst, das derart genau und dauerhaft stabil auflösen kann. Sowas bekommen bestenfalls Wissenschaftler in entprechend klimatisierter Umgebung für kurze Zeit ans Laufen.
ich suche eine Möglichkeit, Unebenheiten auf einer sich bewegenden
Holzoberfläche im Bereich von 0,05mm genau zu erkennen
Eigentlich ist das eher eine Aufgabe für ein elektromechanisches
Rauheitsmessgerät, wobei diese Rauheit eher am oberen Ende von
dessen Messbereich liegt.
Optische Messverfahren haben bei Material wie zB Holz eine gewisse Eindringtiefe, dh. der Abstand zwischen Sensor und Holz wird verfälscht gemessen. Dh. auch Holz-Farbe, Dichte und Maserung spielen hier plötzlich eine Rolle. Am besten funktioniert noch MDF, das ist gleichmässig.
Lidar etc funktioniert nur auf geeigneten Oberflächen und hat auch dann ein gewisses Messrauschen. Ich kenne etliche Industriesensoren (wie die genannten Geräte von Keyence, SICK etc) und da ist ein Fehler (Messrauschen) von 1mm schon fast normal.
Ausserdem hängt die Genauigkeit stark von der Mess-Geschwindigkeit ab. Bei Raten von ca kleiner 50...100 Hz kannst du gute Genauigkeiten erreichen, aber bei 200 Hz und mehr wird das schnell schlechter.
Wenn du es tatsächlich so genau haben möchtest, dann würde ich auch dazu raten die Oberfläche vorher zu vermessen (zB in 10mm Raster) und das dann wie beim 3D-Drucker als interpoliertes Gitter zu verwenden. Du hast doch sicher eine klimatisierte Umgebung (Temperatur, Luftfeuchte) oder ? damit sich das Holz nicht verzieht.
Bambu macht dieses Verfahren auf dem Druckbett mit Lidar.
Was für einen konkreten Sensor nutzen die denn? Wenn der Drucker nur netto 1000€ kostet wird dieser wohl keine 500€ kosten. Muss ich mal googeln.
Ich formuliere die Anfrage mal allgemeiner, vergißt das Holz: Gibt es einen Sensor, der im Abstand von wenigen cm Unebenheiten im Bereich von 1mm - 0,1mm erkennen kann? Z.B. als analoge Spannung? Es geht nur um eine relative Genauigkeit, keine absolute.
Ich formuliere die Anfrage mal allgemeiner, vergißt das Holz: Gibt es
einen Sensor, der im Abstand von wenigen cm Unebenheiten im Bereich von
1mm - 0,1mm erkennen kann?
Ich formuliere die Anfrage mal allgemeiner, vergißt das Holz: Gibt es
einen Sensor, der im Abstand von wenigen cm Unebenheiten im Bereich von
1mm - 0,1mm erkennen kann? Z.B. als analoge Spannung? Es geht nur um
eine relative Genauigkeit, keine absolute.
Du meinst die zu überprüfende Fläche? Da habe ich keine Vorgabe.
Wenn du Unebenheiten erkennen möchtest, um sie über die Steuerung der Z-Achse auszugleichen, musst du doch wissen, wie groß diese Strukturen sind. Damit der Sensor diese auflösen kann, muss die Messfläche des Sensors kleiner sein.
Bambu macht dieses Verfahren auf dem Druckbett mit Lidar.
Was für einen konkreten Sensor nutzen die denn?
Weil wie gesagt Bambu eben kein Lidar, sondern das Lichtschnittverfahren benutzt, reicht 1 Kamera um die Position und den Verlauf der beiden Lichtstrahlen zu erkennen. Und weil es Kameras heutzutage billig in hohen Ausflösungen gibt und die zudem ein analoges Signal in ihren Pixeln ausgeben, kann dieses Messverfahren hoch auflösen.
Gibt es einen Sensor, der im Abstand von wenigen cm Unebenheiten im
Bereich von 1mm - 0,1mm erkennen kann?
Das ist der Faktor 10 und bezogen auf die ursprüngliche Forderung sogar der Faktor 20. Du wedelst da weiter mit den Anforderungen herum als der Hund mit seinem Schwanz es kann...
der im Abstand von wenigen cm
Im welchem Messbereich soll diese Genauigkeit erreicht werden?
Oder andersrum: was sind die Anforderungen an:
Auch andere Hersteller haben so was, man muss nur mal ein wenig suchen um genügend mögliche Kandidaten zu finden. Dann könnte sich der TO selber raussuchen was zu seinen Anforderungen passt.
Wenn man Licht in so eine Zelle einbringt, dann wird der Lichtpunkt also "in die Länge gezogen". Das kann man verwenden um den Faserverlauf zu erkennen:
Für das Lichtschnittverfahren ist diese "Verzerrung" natürlich ungünstig, denn die Kamera sieht ja nicht nur das ausgesendete Licht, sondern auch das von den Zellen abgelenkte Licht und wertet das als Position aus.
vielleicht noch eine andere Idee, wenn du mechanisch abtasten kannst.
Es gibt Messgeräte für Rauheit und Konturen, die tasten mit einem Fühler. Preise weiß ich nicht.
Es gibt auch die bekannten digitale Messuhren, die mit Kugelkopf, mittels der vorhandenen Schnittstelle, kannste die Werte einfach auslesen und sie sind bezahlbar.
vielleicht noch eine andere Idee, wenn du mechanisch abtasten kannst.
Es gibt Messgeräte für Rauheit und Konturen, die tasten mit einem
Fühler. Preise weiß ich nicht.
Es gibt auch die bekannten digitale Messuhren, die mit Kugelkopf,
mittels der vorhandenen Schnittstelle, kannste die Werte einfach
auslesen und sie sind bezahlbar.
also irgendwie passt Holz und 0,05mm nicht ganz zusammen.
Eben. wen man eine so glatte oberfläche haben will, wird man wohl ums Lackieren und Abschleifen nicht umhin kommen. Manche Kulturen haben daraus eine "Kunst" gemacht:
Im PCB Bereich, in dem eine solche Glattheit wegen der geringen Kupferlage durchaus gefordert ist, nimmt Harzgetränkte(?) Textilien.
Und ein Schreiner suchte "damals" mit dem Fingerspitzen oder einen Wadebausch (von dem dann Fusseln hängen blieben) nach solchem Unebenheiten.
unwahrscheinlich, das man 50 µm noch spürt.
Höchstens im Comic: https://youtu.be/-MwCJpEuC44?t=24
Wenn du Unebenheiten erkennen möchtest, um sie über die Steuerung der
Z-Achse auszugleichen, musst du doch wissen, wie groß diese Strukturen
sind. Damit der Sensor diese auflösen kann, muss die Messfläche des
Sensors kleiner sein.
Ich hatte an sowas gedacht ..., wegen Schnittstelle. Gibt es in unterschiedlichsten Preisklassen. Es wäre auch gut zu wissen was der TO überhaupt machen möchte mit der Unebenheitsinformation. Bis jetzt habe ich immer noch ein Fragezeichen mit Holz & 0,05mm. Selbst wenn man eine Holzoberfläche in einem Arbeitsgang glatt schleift, bleiben messbare Unebenheiten. Die sind nicht fühlbar aber vorhanden. Deswegen die Frage wofür der Aufwand und diese Genauigkeit?
Mit dem Fingernagel kann man auch noch mindestens 10fach kleinere
Rauheitswerte fühlen. Es gibt übrigens Kästen mit Prüfnormalen,
um so etwas zu testen. Will man es noch genauer, so nimmt man ein
Rauheitsmessgerät und kalibriert dieses vorher mit Rauhnormalen.