Hallo,
habe ebend mit entsetzen festgestellt, daß bei meiner Testschaltung der
7805 fast 80 Grad heiß wird. Hätte nicht gedacht, daß er bei 14V und ca
250mA bei 5V so heiß wird...
Ist es, da es jetzt in ein Gehäuse eingebaut wird, schädlich, wenn er so
heiß wird?
Vielen Dank
Ja, weil im Gehäuse die Kühlung noch mieser ist, als auf dem
Arbeitstisch. Unbedingt Kühlkörper einbauen! Rechne doch mal die im 7805
umgesetzte Leistung aus ;-)
Im Gehäuse auch dafür sorgen, dass die warme Luft wo rauskann.
Sonst bringt dir der beste Kühlkörper nichts.
Wenn geht, montier den 7805 am Gehäuse selbst. Dürfte allerdings
für so manchen verbrannten Finger sorgen :-)
Bei Gehäusen mit ALU-Platte oder welchen ganz aus ALU kann man den 7805
super daran schrauben, da die Kühlfahne Masse führt und das Gehäüse
meist auch (jedenfalls bei mir ;-) ) Es braucht dann auch keinen
weiteren Kühlkörper bei oben angegebener Leistung.
Nimm einen R-785.0-0.5 von RECOM (Schaltregler im 7805 Format) der
braucht keine Kühlung weil er nicht alles verheizt.
Leider etwas teurer als ein 7805 (RS ca. 7,35€, Conrad ca. 6,35€)
Poli
>> Dürfte allerdings für so manchen verbrannten Finger sorgen :-)> oder dollen Gestank und ein Loch im Kunststoff-Gehäuse...
Gestank ist nicht so gut.
Loch wäre allerdings gut -> Kühlung
Immer noch besser als wenn das Kunststoff-Gehäuse
nach 2 Stunden weich wird, weil er einen Backofen
gebaut hat. :-)
>Immer noch besser als wenn das Kunststoff-Gehäuse>nach 2 Stunden weich wird, weil er einen Backofen>gebaut hat. :-)
Dann hätte man es vielleicht wasserdicht gemacht... eine weitere
Kühlmöglichekeit...
> Dann hätte man es vielleicht wasserdicht gemacht... eine weitere> Kühlmöglichekeit...
Praktisch: Eine elektronische 'Wärmeflasche'.
Muss mal mit meiner Frau drüber reden :-)
Hi,
Ich habe einen 78S05 verwendet. Der soll bis 1,5 A liefern. Als Spannung
bekommt er ca. 8V. Belastet mit ca. 1,2 A.
Das ding wird auch mit Kühlkörper sau heiß. (Verbrennungsgefahr ;-) ).
Die schaltung läuft so seit mehreren Wochen in einer Kunstoffkiste ohne
Lüftungsschlitze ohne Probleme.
Ich kann das allerdings nicht ruhigen gewissens anlassen wenn ich nicht
da bin daher die frage:
Für welche Temperaturen sind die Spannungsregler überhaupt ausgelegt?
Gibt es günstige alternativen die nicht alles verbraten (von Reichelt
beziehbar) ?
MFG Jörn
>Gibt es günstige alternativen die nicht alles verbraten
Du kämpft gegen die Physik:
Deine Eingangsspanunng sind 8V, die Ausgangsspannung sind 5V => 3V
fallen über dem Spannungsregler ab. Wenn dann noch ein Strom von 1,2A
fliesst, muß der Regler 3,6W verbraten...
Der Regler arbeitet nämlich eigentlich wie ein Poti an dem die ganze
Zeit jemand dreht...
Einzige Alternative sind Schaltregler.
Operating Junction Temperature ist mit -30°C ~ 150°C angegeben. Insofern
wäre ich bei 80°C wenig besorgt... Für die Haltbarkeit sind natürlich
niedrige Temperaturen immer besser.
Meine Transistoren kann ich auch nicht länger als 5Sek anfassen. Temp
hab ich nicht gemessen. Aber solange ich nicht Grillstreifen auf der
Hand kriege, bin ich wenig besorgt. :D
Je nach Hersteller haben die Linearregler eine eingebaute
Übertemperaturabschaltung, da kann dann nichts passieren.
Einen besseren Wirkungsgrad bekommst du nur mit Schaltreglern hin, die
es entweder fertig zu kaufen gibt (z.B. die Teile von Recom) oder die
man selbst bauen muss (Reglerbaustein + Spule + Hühnerfutter).
Wenn du unbedingt einen Linearregler verwenden willst kannst du auch
einen (gut gekühlten) Vorwiderstand vor den Regler hängen, dann teilt
sich die Verlustwärme auf.
Permanent an der Grenze der Übertemperaturabschaltung zu arbeiten,
riskiert auf Dauer den Regler. Diese Abschaltung ist als Notausgang
gedacht, nicht für den Normalbetrieb.
Und mit einem darf man getrost rechnen: Wenn der Regler hopps geht, dann
ist Vout=Vin. Der Rest der Schaltung kriegt dann 14V und raucht auch ab.
Dieses Thema sollte man also ruhig etwas konservativer angehen.
Ein Schaltregler wird auch mit dem Hühnerfutter in jedem Fall kleiner,
als ein Linearregler mit Kühlkörper. Und er heizt kaum und schont somit
die Umwelt. Also was soll`s?
Widerstand ist etwas einfacher als Vorregler. Weil ein Widerstand
anstandslos weit höhere Temperaturen verkraftet als ein Regler.
Nur: An der Gesamtwärmebilanz des Gehäuses ändert nur ein Schaltregler
etwas. Ob Vorregler oder Widerstand: die im Gehäuse entstehende Wärme
muss raus, sonst wird es da drin zu warm.
...welche Auswirkungen hat es wenn die Schaltung nicht funktioniert
(weil der Regler ab 20° Aussentemperatur aufgeben muss)?
habe ich etwas von den gesparten 4€?
danach sollte man immer bei Kosten gehen...
Hallo,
also von 14V auf 5V ist optimal für Schaltregler, aber von 8 auf 5 Volt
bringt beim Linearregler schon 62,5% Wirkungsgrad. Mit einem LM2576
kommt man da nicht weit denn hat 1,4V Sättigungsspannung und die Diode
hat auch noch was. Schaltregler mit FET-Ausgang aber meist 15V
Betriebsspannung. (oder 12V) Es wird daher nur so ein neuer
FET-Schaltregler gehen von www.linear.com und die sind oft im
smd-Gehäuse.
Hallo,
ich habe heute schon mehrmals hier im Forum gelesen, das die
Recom-Schaltregler (R-785.0-0.5) 6€ kosten. Ich habe Sie nur für 9€ bei
Conrad finden können (hab aber trotzdem gekauft).
Wo sind denn Eure Quellen?
Dirk
...falls jemand übrigens mal statt sich nur zu wundern, etwas rechnen
möchte: In diesem Thread habe ich mal ein wenig mit Datenblättern, Watt
und Celsius herumgespielt:
Beitrag "78xx vs. 78Sxx" (3. Beitrag)
Nein, nein, gesucht ist doch ein 7805, genau in der Baugröße ohne
zusätzliche Bauteile, der genauso wenig kostet, aber halt kalt bleibt
bei 1.2 Amper ;-)
Wo sind die ganzen Bauteile, um Designfehler wieder auszubügeln? :-)
Die Bauteile gegen Designfehler gibt's doch, wie man hier sieht. Nur
darf man dann nicht auch noch den Anspruch erheben, dass solche Bauteile
nicht teurer sein dürfen als die ursprünglich vorgesehenen. Strafe muss
sein. ;-)
hat nichts mit Design-Fehler zu tun. Ich will ja auch "nur" ca 280mA
haben.
Und ich hatte in meinem jugendlichen Leichtsinn gedacht, daß ich das mit
einem 20cent Bauteil hinbekomme. Ich wußte nicht, daß ich dann doch
lieber 9€ und 10cm² mehr platine investieren sollte, damit ich besser
dastehe.
Mein Fehler, mache ich nächstes mal anders. Versprochen!
Für den MC34063 gibs unter
http://www.nomad.ee/micros/mc34063a/index.shtml
Ein Quasi Online Berechnungstool, sehr geil wenn man keine Lust hat sich
mit den Formeln rumzuschlagen.
Und das DIng kostet mit Beschaltung keine 3€....
Einfach Vin Vout, Iout, Brummspannung eingeben...
Und die Site spuckt nen fertig bestückten Schaltplan mit Werten aus :-)
Für mich unschlagbar !!
Nimm einen LM2574N5 Schaltregler. Der schafft 500mA ohne KK. Kostet
alles zusammen ca. 3,-€ (siehe Schaltung). Zur Not auf Lochraster
aufgebaut und senkrecht in die Bohrungen des Längsregler gesteckt.
Sollte eigentlich klappen. Für die ELKOS bitte low ESR Typen verwenden
@ Axel Küger (axel)
>Also ich habe jetzt einen LM2940 von 12-14V auf 5 Volt. Bei 130 mA
(14-5)V*0,13A=0,91W. Das kann ein TO220 Gehäuse noch allein ohne extra
Kühlkörper.
> und 2>von diesen Minikühlkörpern kann man den schon nicht mehr anfassen))
Ja und? Alles über ca 50C ist verdammt heiss. Die Elektronik verkraftet
aber schon einiges mehr. Aber über 125C Sperrschichttemperatur mögen die
wenigsten Bauteile.
MFG
Falk