Externe Antenne an 2.4Ghz Audio-Empfänger?

OP #7927563
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Moinsen zusammen, mal eine Frage an die HF-Leute:

Das Bild zeigt einen Audio-Empfänger, 2.4Ghz, der soll in einen Aktiv Lautsprecher fest eingebaut werden, um die Box drahtlos zu machen.

Jetzt frage ich mich, ob es besser wäre anstatt der Leiterplattenantenne eine externe Antenne zu verwenden, z.B. außen auf eine SMA-Buchse aufschraubbar.

  • Wo müsste ich die an dem Board dann anschließen? (die Leiterplattenantenne ist nur an der Ecke oben-rechts am Modul kontaktiert)

Oder falls das nach Eurer Meinung nichts bringt folgende Frage: In welcher Position sollte der Empfänger montiert werden für bestmöglichen Empfang:

  • Mit der Schmalseite aufrecht in Richtung Sender?
  • Oder mit der Flachseite aufrecht in Richtung Sender?
  • Oder flach-liegend?

Besten Dank schomma für Hinweise!

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#7927609
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Jochen schrieb:

In welcher Position sollte der Empfänger montiert werden für bestmöglichen Empfang:

  • Mit der Schmalseite aufrecht in Richtung Sender?
  • Oder mit der Flachseite aufrecht in Richtung Sender?
  • Oder flach-liegend?

So, dass der Empfang bestmöglich ist. Das wird auch von der Antennenorientierung im Sender und der Umgebung abhängen. scnr

#7927918
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Jochen schrieb:

Oder falls das nach Eurer Meinung nichts bringt folgende Frage: In welcher Position sollte der Empfänger montiert werden für bestmöglichen Empfang:

  • Mit der Schmalseite aufrecht in Richtung Sender?
  • Oder mit der Flachseite aufrecht in Richtung Sender?
  • Oder flach-liegend?

Da auf dem Modul ja schon eine Dipolhälfte horizontal und die andere vertikal ausgerichtet sind, ist es eigentlich egal, wie dein Sender zum Empfänger steht. Empfangen wird immer was (und wenn's nur Rauschen ist ;-)).

#7927978
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Schorsch M. schrieb:

Hier geht es um eine Audio-Übertragung.

Aber auch nur, wenn es bei /einer/ bleibt. ☺

Frank E. schrieb:

Die sind zum Teil erstaunlich tolerant. 'Ne kaputte Pappe an einem Basslautsprecher entgeht denen schon mal, wenn man's nicht sieht, OK

Einem HalsNasenOhren-Spezialisten, der stolz seine 70iger HiFi-Anlage vorführte, fielen die ganzen /mitschwingenden/ Dinge, in seiner Wohnkemenate auch nicht auf. Die produzierten im wahrsten Sinne /Klirrfaktor/. ☺

OP #7928009
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Hallo nochmal und Dank für die Infos.

Ich vertiefe es nochmal etwas: Das gezeigte RX-Modul (und auch das Sendemodul) habe ich aus einem Wireless-Audio-Set (Fa. Vivanco) ausgebaut.

Die Stereo Ton-Übertragung funktioniert ganz prima, Klang ist einwandfrei, brillant und es ist KEINE LATENZ spürbar. Das habe ich ausgiebig per Video ermittelt, der empfangene Ton ist absolut synchron zum Videobild.

Mit geht es nun einfach darum die beste Empfangssituation beim Neu-Einbau der Module in ein Gerät zu erreichen. Momentan habe ich 'in-der-Wohnung'- also durch diverse Räume/Wände bei ca. 10 Metern keinerlei Probleme.

So far als Ergänzung.

#7928015
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Jochen schrieb:

Mit geht es nun einfach darum die beste Empfangssituation beim Neu-Einbau der Module in ein Gerät zu erreichen.

Erst mal das abschirmblech abnehmen und den RX IC darunter ablichten bzw. Bezeichnung Verraten, vielleicht hast du auch Glück und findest vorbereitet unter dem Blech eine vorbereitete stelle (eher unwahrscheinlich) für ne ipx/u.fl/mhf4 Buchse.

Da könntest dann einfach mit einem pigtail dran gehen.

Passiv geht auch, SMA durchführung und innen/außen einfach eine passende Antenne. Schlitz im Gehäuse usw..

Ohne entfernen des abschirmblech gibt's keinen Zugang zum RX HF Pfad, zumindest keinen leichten, nicht mal laut Datenblatt: https://tvsat.com.pl/PDF/D/DIO-S003B.pdf

#7928287
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Leider haben die Emfangsmodule keine Empfangsfeldstärkeanzeige. Nur eine LED die Empfangsfehler im Datenstrom anzeigt. Da tappst du also eher im Dunklen. Im Freifeld, also draussen, sollte die Reichweite etwa der optischen Sicht entsprechen. Das hängt aber auch von der Belegung durch WLANs und Bluetooth ab. Vor 30 Jahren konnte man seinen Accesspoint auf 1 mW einstellen. ☺

Lass die Module besser wie sie sind. Nicht alles was wie eine Antennenbuchse aussieht, ist zumindest bei WLAN-Hardware, auch eine. Dort kann sie auch nur für Testzwecke zur Endkontrolle gedacht sein.

Da die Module das Signal digitalisieren, haben sie übrigens eine, wenn auch geringe Latenz. Die kann man also auch messen. ☺ Das kann von Bedeutung sein, wenn es noch eine direkte, kabelgebundene Einspeiung für ein PA-System gibt. Die hat diese Latenz nämlich nicht.

: Bearbeitet durch User
#7929471
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Jochen schrieb:

Jetzt frage ich mich, ob es besser wäre anstatt der Leiterplattenantenne eine externe Antenne zu verwenden, z.B. außen auf eine SMA-Buchse aufschraubbar.

Wo müsste ich die an dem Board dann anschließen? (die Leiterplattenantenne ist nur an der Ecke oben-rechts am Modul kontaktiert)

Der Empfänger setzt auf Antennendiversität, d.h. es stehen zwei Antennen (hier unterschiedlich ausgerichtete F-Antennen) zur Verfügung. Der Empfänger wählt automatisch die Antenne aus die das beste Signal bzw. Signal-Rausch-Verhältnis liefert. Die rechte obere Ecke ist der gemeinsame Massepunkt der zwei Antennen.

Die Übertragung ist digital (FSK Mod, 2,8Mbps mit FEC), nur die Audioschnittstelle ist analog. Um die Qualität der Datenübertragung beurteilen zu können, hat der Empfänger einen CRC Ausgang. Verschlechtert sich der Empfang (Distanz zum Sender zu groß, Antennen falsch ausgerichtet etc.), werden kurze Pulse ausgeben. Am CRC Ausgang lässt sich z.B. eine LED anschließen die das dann optisch signalisiert.

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