Es geht um die Tauglichkeit üblicher HF-Hausverteiler für KW-Empfangsversuche im 20m-Band.
Der testweise an eine Radio-Dose angeschlossene Spektrum-Analyzer findet erwartungsgemäß bei 15 MHz absolut kein Signal. Klar, keine geeignete Antenne im Zweig, nur Dipole für UKW, VHF, UHF sowie SAT.
Da ich vermute, dass im Bastelkeller eine Drahtantenne eher unbefriedigende Ergebnisse bringt, habe ich auf dem Spitzboden des Hauses einen 10m langen Draht verlegt und die Koax-Ableitung für den Keller aus dem Hausverteiler herausgenommen. Den 10m-Draht mittels Koax-Stub an die Ableitung angeschlossen. Leider geht die nicht bis in den Keller durch, sondern passiert noch mindestens eine (unbenutzte) Koppeldose.
Frage: leiten solche Hausanschlußdosen den KW-Bereich akzeptabel durch oder sollte man alle Dosen aus der Ableitung überbrücken?
Die Auskopplung ist schon mal mies, wie man an den Spekki-Messungen sieht. Aber die letzte Dose im Keller könnte ich leicht entfernen. Die anderen wären weitaus schwieriger.
Oder ist der ganze Ansatz sinnlos und man kann auch quasi ebenerdig eine brauchbare KW-Antenne auslegen? Der hingeworfene Draht fängt immerhin ein wenig ein.
Die Spektren im Bild sind nur eine Momentaufnahme, gerade kommen über die Antenne drei Stationen mit über -50dBm im Keller an.
Geht nur um Empfang, kein Senden.

