Den CD4053B hatte ich gegen ein neuen getauscht (kein Erfolg).
Ich komme leider nicht weiter, da ich in das Thema erst kürzlich eingestiegen bin.
Müsste nicht bei dem LM324 an Pin3 ein Eingangssignal anliegen und warum liegen an Pin1 und Pin2 10V an? Soweit wie ich es verstanden habe dient der LM324 zur Signalpufferung und der Ausgang sollte inetwa gleich dem Eingang sein. Aber warum liegen am Ausgang 10V an wenn am Eingang nichts anliegt?
Dann ist der OP im Open Loop -> Pin1 und Pin2 sind nicht verbunden. Die unbenutzten Ops solltest du auch beschalten. Jeweils Ausgang mit -Eingang verbinden.
Dann wäre es noch wichtig zu entscheiden ob du jetzt 8V oder 10V am 4053 hast
Für die unbenutzten Ops ist das ok, die gehen in die Begrenzung
Wenn du jetzt den Eingangskondensator C6 kurzschliest muss die Spg am Pin 1 auf 0V gehen. ist das der Fall bekommt dein OP kein Signal, dann hängt ev der 10K in der Luft, oder geht halt an den falschen Schalter.
Du bringst alles durcheinander. Spannungen, CMOS ICs ... Dein Schaltplan ist ein einziges Chaos. Vermutlich hast du keine Ahnung was die Schaltung so machen soll.
Auf Fragen gehst du nur teilweise ein. Das ist schon in deinem ersten Thread auffällig gewesen.
Ich gehe jede Wette ein, dass dein Aufbau genauso chaotisch ist. Ich würde es lassen und DVDs kaufen.
Nix lass ich. So Chaotisch finde ich es gar nicht. Bei dem Schaltplan gebe ich dir recht. Das ist mein erstes mal das ich überhaupt ein Schaltplan gezeichnet hab, die Schaltung übrigens auch aber irgendwo muss man ja mal anfangen.
Wie sagt man doch: „Von nichts kommt nichts“.
In diesem Sinne, vielen dank für die Hilfe und gute Nacht.
Das ist mein erstes mal das ich überhaupt ein
Schaltplan gezeichnet hab, die Schaltung übrigens auch aber irgendwo
muss man ja mal anfangen.
Kann man auch ganz "oldschool" mit Zettel und Bleistift, optional auch noch mit Lienal und Dreieck zeichnen :-)
Eine leserliche Bleistiftskizze wird hier eher akzeptiert, als ein Suchblid, das dann noch fehlerbehaftet ist.
Das heißt also das der LM324 funktioniert, korrekt?
So ist es. Der Ausgang wandert auf 10V weil der Schalter in B1 Possition steht. Damit ist der Eingang offen. Kannst ja mal einen 10k von B1 nach GND legen. (Pin1 vom 4053)
Vielleicht kann man das Blockschaltbild von 4053 in Einzelgatter + Betriebsspannung "zerlegen" und so dem Schaltbild einen logischen Signalfluss geben. Dann kann man das gut überprüfen, wenn man die tatsächliche Funktion der Schaltung dann mal verstanden hat. Stur die Pins durchzählen und die Spannungen dranzuschreiben, führt ja auch zu unnötigen Rückfragen, wie man sieht.
wenn man die tatsächliche Funktion der Schaltung dann mal verstanden
hat.
Was ist daran das Problem ?
Der 1881 erkennt die Synchronisationsimpulse.
Die Monoflops sorgen dafür, dass ein Schaltsignal eine bestimmte Zeit länger als die Synchronisationsimpulse aktiv bleibt.
Das Schaltsignal schaltet zwischen dem Originalvideosignal und dem LM324 gepufferten Signal um.
Der LM324 bekommt ein Durchschnittssignal der Zeit vor dem Umschalten, also den Mittelwert der Videosignalspannung ohne die absichtlichen Macrovisionstörungen.
Ich würde nach wie vor einen TEA2114 einsetzen um diese Transistoren und Anslogschalter los zu werden.
Wenn du die Schaltung korrigiert hast ist vermutlich auch der 10k an
Pin1 vom 4053 nicht mehr notwendig.
Ich habe die Schaltung korrigiert. Den 10K Widerstand habe ich weg gelassen. Das AV Ausgangssignal beträgt jetzt auch ohne den 10K Widerstand 2V. Das Ausgangssignal ist leider noch immer Murks.
Hast du jetzt Impulse an beiden Monoflop Ausgängen?
An Pin 10 habe ich Impulse (siehe foto IMAG4341).
An Pin 6 auch aber die brechen nach einer weile ab auf 0V (siehe Fotos IMAG4343) und wie so eine Art aufschwingen würde ich fast meinen.
Also das VSync Signal muss ja so in etwa wie ein Rechteck aussehen. Das tut es auch für kurze Zeit, verzert dann aber und bricht vollständig ab für eine kurze Zeit.
mm hast du kein 2Kanal Oszi?
VSync sollte Impulse mit 50 Herz sein.
In keinem Fall sollte das VSync Monoflop auf 0 gehen solange ein Video Signal anliegt
wenn das Signal wegbricht stimmt was nicht mit der Beschaltung des LM1881.
Mal ne andere Frage machst Du auch was mit Arduino und Co ?
Falls ja hätte ich für deine Experimente noch einen anderen Tipp für Dich.
Schau Dir das mal an, damit kann man einiges machen, Schaltplan dazu gibt es da auch.
mm hast du kein 2Kanal Oszi?
VSync sollte Impulse mit 50 Herz sein.
In keinem Fall sollte das VSync Monoflop auf 0 gehen solange ein Video
Signal anliegt
Oben ist das VSync Signal unten das CSync. Beim ersten Bild ist das V Sync wieder auf null gefallen. Beim 2. Bild tut sich wieder was.
Das Macrovison Signal müsste so aussehen (Bild aus dem Internet).
Bei mir taucht das nicht auf oder mein Oszi zeigt es nicht korrekt an.
Dennoch erkennt der Recorder ein Kopierschutz und zeichnet nicht auf von der VHS Kassette.
Macrovision soll durch die dicken weissen Rechtecke in der Austastlücke die automatische Verstärkungsregelung des aufzeichnenden Rekorders stören und das Bild zum Flackern bringen. Die Schaltung soll also die Austastlücke wiederherstellen, die einem normalen Signal entspricht. Für alle anderen Kopierschutzmassnahmen ist ein Macrovision Eliminierer nicht geeignet.
Erkennt man also im Video keine superhohen Pegel in der Austastlücke, ist es auch kein Macrovision.
Du solltest dein Oszi auf external Trigger stellen und dann auf die steigende Flanke stellen. Trigger Signal an Pin7 (Odd). Damit hast du dann immer den gleichen festen Bezugspunkt. Siehe DB. Zusätzlich schreibt TI vor, dass der LM1881 einen Abblock Kondensator an Vcc braucht.
Das erste Monoflop sollte einen Impuls von 1.35ms = 21 Zeilen generieren. Das ist deine komplette Austastlücke, wobei die ersten Zeilen bei ext Triggerung nicht angezeigt werden. (Figure 7 im DB)
Du solltest dein Oszi auf external Trigger stellen und dann auf die
steigende Flanke stellen. Trigger Signal an Pin7 (Odd). Damit hast du
dann immer den gleichen festen Bezugspunkt. Siehe DB. Zusätzlich
schreibt TI vor, dass der LM1881 einen Abblock Kondensator an Vcc
braucht.
Das erste Monoflop sollte einen Impuls von 1.35ms = 21 Zeilen
generieren. Das ist deine komplette Austastlücke, wobei die ersten
Zeilen bei ext Triggerung nicht angezeigt werden. (Figure 7 im DB)
Die ersten Zeilen bei externer Triggerung werden mir angezeigt.
Bei dem ersten messe ich 0,9ms und bei dem zweiten messe ich 10us.
Liegt also beides daneben.
Ich würde jetzt mal die beiden Widerstände durch Potis ersetzen und schauen ob ich es so besser eingestellt bekomme.
Ich bin der Meinung dass bei ext. Trigger 190 µs fehlen da die Trigger Flanke ja erst nach nach der 3. Zeile kommt. Somit ist die Monoflop Zeit nicht so weit weg. 30k sollten es tun.
Kannst du ja mal mit internem Trigger gegenprüfen.
Dein Oszi ist doch ein Hameg oder? Kontrolliere ob das Poti für die Zeitbasis des Oszis in der Eichposition steht, sonst stimmt keine deiner Messungen.
Vielleicht kannst du mal Pin4 und Pin15 des 4053 bei ext Trigger und 0.2ms /DIV zeigen.
Das sollte dir die ersten 2ms auf dem Schirm zeigen
Soll ich mal so lange die widerstände korrigieren bis die werte passen? Das Videoausgangssignal sieht übrigens schon jetzt sehr gut aus. Man sieht eine komplett freigeräumte austastlücke.
Mich wundert es nur, das die widerstände so stark abweichen von Schaltplan.
Mich wundert es nur, das die widerstände so stark abweichen von
Schaltplan.
nun ja kennst du die Toleranzen deiner Kondensatoren? Die Formel ist ja RC0.5 20% sind bei Cs durchaus üblich.
Die Signale sehen aber schon ganz gut aus.