Karl-alfred R. schrieb:
Hallo zusammen,
ich habe heute spaßeshalber die Zündspannung an einem Zündkerzenkabel
meines Autos mit einem Oszilloskop gemessen.
Ich habe dazu 13 Sekunden aufgenommen und zwischendurch auch für ein
paar Sekunden Gas gegeben.
Interessanterweise scheint die Zündkerzenspannung (bzw.
Durchbruchspannung) bei höherer Drehzahl stark einzubrechen. Der Motor
lief aber einwandfrei.
Wie ist das zu erklären?
Vielen Dank
und viele Grüße
Karli
es bricht nicht ein sondern im Leerlauf ist das Gemisch bei Lambda 1 und in der Gesamheit recht wenig (2mg/s) das heist das die Sauerstoffmoleküle und auch die Kraftstoffmoleküle arg weit auseinader liegen.
Somit springt der Zündfunke zwar über aber nur wiederwillig will das Gemsich zünden was nur durch eine höhere Zündspannung zum zünden bewegt wird.
Außerhalb des Leerlaufes ist die Zylinderfüllung deutlich besser und trotzdem bei Lambda 1 aber ebend bei 10-30mg/s Sauerstoff heist /14,7 = 0,68-2mg Kraftstoff. Dadurch wird das Gesamtgemisch deutlich zündwilliger und man kann dann die Zündspannung zurücknehmen sprich die Ladungszeit der Zündspule.
All diese Daten sind in Kennfeldern hinterlegt auch Fahrzeuge vor 2000 wo schon ein Motorsteuegrät verbaut ist, haben dieses Zündkennfeld welches nicht nur zur passenden Drehzahl und Last den Zündwinkel errechnen sonder n auch noch die Ladungsenergie der Zündspule.
Dadurch steigert man massiv die Lebensdauer der Zündspulen oder könnte sie billiger bauen...
Karl-alfred R. schrieb:
Ja das stimmt, aber wenn ich mehr Gas gebe, ist die Drosselklappe
weiter offen, es kommt also mehr Luft (und Benzin) in den Brennraum
Nöööö nur weil du Gas gibst muss sich nicht die DK öffnen das kann alles über die Zündung laufen ohne das die DK auch nur ein Grad an DK Winkel
bewegt werden muss.
die Kompression müsste auch höher sein, weil die Gase kaum Zeit haben,
nein!!! Die Kompression steigt zwar minimal ca. um 0,5Bar bei der Verdichtung eines laufenden Motors aber ist ähnlich der als wenn man im Startvorgang die Kompression messen täte zb. 14Bar im Betrieb ca. 14,5Bar
ihre Kompressionswärme an die Zylinderwände abzugeben und/oder an den
Kolbenringen vorbei ins Kurbelgehäuse zu entweichen. Demnach müsste die
Zündspannung steigen.
Nein siehe Gemsichart Mager/Lambda 1/Fett entscheidet wieviel Zündenergie benötigt wird
Aber die Aufladezeit der Induktivität würde passen. Obwohl ich bisher
dachte, diese wäre bei elektronischen Zündanlagen konstant.
Warum sollte diese konstant sein? Im groben kann man sagen das die Zündenergie eher als Konstant zu betrachten wäre wleches mit einer geänderten Ladezeit erreicht wird aber ebend auch wieder Verweis auf Kennfelder..