Forum: Haus & Smart Home Verteilung - nur eine Phase?


von Volker (volmur)


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Moin,

ich benötige im Flur eine Steckdose. Nun habe ich die Idee gehabt 
einfach eine Steckdose nebst LS für die Hutschiene in den 
Verteilerkasten zu bauen. Bei näherer Begutachtung desselben habe ich 
festgestellt dass von den 3 ankommenden Phasen nur 1 über den 
Hauptschalter an die LS verteilt wird, siehe Foto, unten links.
Ist das richtig so? Benötigt nicht alleine der E-Herd schon 3 Phasen? 
Ich meine mich zu erinnern dass da eine 5-polige Verkabelung hinter dem 
Herd war. Aber so macht das doch keinen Sinn, oder?

viele Grüße,
Volmur

: Verschoben durch Moderator
von H. H. (Gast)


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Volker schrieb:
> Benötigt nicht alleine der E-Herd schon 3 Phasen?

Kann man auch an 230V einphasig betreiben.


> Ich meine mich zu erinnern dass da eine 5-polige Verkabelung hinter dem
> Herd war. Aber so macht das doch keinen Sinn, oder?

Da wurden die Leitungen mal erneuert, und dabei hat man gleich alles für 
drei Phasen vorbereitet. Dein Zähler wird aber noch ein 
Wechselstromzähler sein, kein Drehstromzähler.

von Volker (volmur)


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Moin,

danke. Ja, das wurde vor einigen Jahren mal erneuert. Der Zähler ist vor 
einem Jahr durch einen digitalen ersetzt worden. Ich war tatsächlich 
irritiert, weil ich annahm dass der Herd zwingend 3 Pahsen benötigt.

Volker

von Andreas S. (bastelmax)


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Hat das wirklich eine (Fach)Firma / ein (Fach)Mann gemacht ?
Eine saubere Verdrahtung kenne ich jedoch anders.

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von H. H. (Gast)


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Andreas S. schrieb:
> Eine saubere Verdrahtung kenne ich jedoch anders.

Preußisch?

von Rolf (rolf22)


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Volker schrieb:
> festgestellt dass von den 3 ankommenden Phasen nur 1 über den
> Hauptschalter an die LS verteilt wird

Kann bei einer alten Installation ok sein, wenn noch nicht alles 
komplett umgerüstet ist.

Ich frage mich aber, warum an den Leisten für N und PE je nur 4 Drähte 
abgehen, obwohl es 7 LS gibt. Da müssten doch irgendwo noch Klemmen 
sein?

: Bearbeitet durch User
von H. H. (Gast)


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Rolf schrieb:
> obwohl es 7 LS gibt

Und einen LS/FI.


Da sind wohl zwei Drehstromkreise vorgesehen. Hoffentlich ist der Herd 
da richtig angeklemmt worden, und auch die Last am anderen 
"Drehstromkreis".

von Andreas S. (bastelmax)


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Andreas S. schrieb:
> Hat das wirklich eine (Fach)Firma / ein (Fach)Mann gemacht ?
> Eine saubere Verdrahtung kenne ich jedoch anders.

Ich habe noch was vergessen - siehe Foto.
Drei Leiter in eine Klemmstelle - oder noch schlimmer drei Leiter
in einer Aderendhülse ?
Ich weiß noch aus meiner aktiven Zeit max. zwei Leiter mit dem
gleichen Querschnitt.
Da wurde wohl ein Klemme mit drei Abgängen o.ä. eingespart oder
es wurde wieso oft irgendwie was zusammen gebastelt.

: Bearbeitet durch User
von H. H. (Gast)


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Andreas S. schrieb:
> Da wurde wohl ein Klemme mit drei Abgängen o.ä. eingespart oder
> es wurde wieso oft irgendwie was zusammen gebastelt.

Da war wohl keine Einphasenschiene greifbar. Hätte man natürlich mit 
Brücken bei den LS machen müssen.

von Nemopuk (nemopuk)


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Andreas S. schrieb:
> Eine saubere Verdrahtung kenne ich jedoch anders.

Mir ist "technisch OK" lieber  als kunstvoll gestalteter Murks. Dem 
Strom ist völlig egal, wie schön der Aufbau aussieht.

von Nemopuk (nemopuk)


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Rolf schrieb:
> Ich frage mich aber, warum an den Leisten für N und PE je nur 4 Drähte
> abgehen, obwohl es 7 LS gibt.

Unter anderem, weil der E-Herd an drei Automaten (ubd nur einen N und 
einen PE hat).

Ein N fehlt noch. Bei PE geht die Rechnung bereits so auf.

: Bearbeitet durch User
von Andreas S. (bastelmax)


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Nemopuk schrieb:
> Dem
> Strom ist völlig egal, wie schön der Aufbau aussieht.

Fehler werden leichter gefunden, wenn sauber und fachgerecht
gearbeitet wurde.
Wenn man ganz genau ist, dann fehlen noch die Endkappen an der
Phasenschiene :-)
Und der Querschnitt der Zuleitung zum Herd ist auch unbekannt -
es sollte aber mindestens 2,5 mm² sein
Ich würde alles von einer richtigen Firma prüfen lassen - wenn Du
Mieter bist, bitte nicht selbst Hand anlegen.

: Bearbeitet durch User
von Volker (volmur)


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Moin,

ich bin inzwischen Eigentümer und werde da mal einen befreundeten 
Fachman drauf gucken lassen. Aber grundsätzlich ist die Idee mit der 
Steckdose auf der Hutschine doch umsetzbar, oder?

Volmur

von H. H. (Gast)


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Volker schrieb:
> Aber grundsätzlich ist die Idee mit der
> Steckdose auf der Hutschine doch umsetzbar, oder?

Ja, aber mit FI/LS.

Du könntest die auch auf den Stromkreis fürs Bad klemmen, da gibts schon 
einen FI.

von Michael B. (laberkopp)


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Volker schrieb:
> Benötigt nicht alleine der E-Herd schon 3 Phasen?

Schwache Herde kommen auch mit 1 Phase aus, manchmal mit 20A (bei dir 
nicht) und manchmal Backofen extra.

Auch so ist einiges merkwurdig bei deiner Installation: 7 Sicherungen, 
scheinbar zumindest 6 verwendet davon 1 (Bad) mit FI.

Aber nur 4 Nullleiter und 5 Schutzleiter, fehlt eine. Und die 
Lüsterklemmen werden für die Türklingel sein, nicht für Strom.

Auch könnte sein, dass 2 Sicherungen a 16A zum Herd gehen über ein 
5-adriges Kabel an eine 5 polige Klemmdose, wobei dann nicht nur blau 
den Nullleiter bildet sondern auch grau. Das kann man machen, man muss 
aber aufpassen dass es kein Drehstrom ist und man nicht versehentlich 
eine Nulleiterüberlastung bekommt.

Andreas S. schrieb:
> Hat das wirklich eine (Fach)Firma / ein (Fach)Mann gemacht

Bestimmt. Auf so was kommt kein Laie.

Und Nein, der Kopp Hauptschalter erlaubt keine 5 Drähte in einer 
Klemmstelle. Aber eie sagt der Elektriker: das haben wir schon immer so 
gemacht, egal was die VDE erlaubt.

: Bearbeitet durch User
von Udo S. (urschmitt)


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Michael B. schrieb:
> Andreas S. schrieb:
>> Hat das wirklich eine (Fach)Firma / ein (Fach)Mann gemacht
>
> Bestimmt. Auf so was kommt kein Laie.

YMMD :-)

von Matthias X. (current_user)


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Wenn der Herd mit 3xB16 abgesichert ist, dann können (ohne 
Phasenverschiebung) über den blauen N 48A fließen. Da freuen sich die 
2,5mm².

von H. H. (Gast)


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Michael B. schrieb:
> Lüsterklemmen werden für die Türklingel sein, nicht für Strom.

Vom VNB verlangte Steuerleitung.

von Marek N. (db1bmn)


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Ja, irgendwie schaut das seltsam aus!

* Es gibt 7 LS, die alle belegt sind,
* einen FI-LS, der offensichtlich in Reihe liegt mit dem siebenten LS,
* 5 Abgänge von der PE-Schiene (spricht für klassische Nullung einiger 
Zweige),
* aber nur 4 Abgänge von der N-Schiene, davon schon eine für den FI.

Für mich sieht das so aus, würden einge der grün-gelben Leiter als PEN 
mißbraucht.

von Marek N. (db1bmn)


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Nemopuk schrieb:
> Unter anderem, weil der E-Herd an drei Automaten (ubd nur einen N und
> einen PE hat).

Ist doch genauso Pfusch! - Einer der wenigen Fälle, wo es tatsächlich zu 
einer Neutralleiter-Überlastung kommen kann.

/edit: Matthias war schneller
Matthias X. schrieb:
> Wenn der Herd mit 3xB16 abgesichert ist, dann können (ohne
> Phasenverschiebung) über den blauen N 48A fließen. Da freuen sich die
> 2,5mm².

: Bearbeitet durch User
von Hans (ths23)


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Andreas S. schrieb:
> Hat das wirklich eine (Fach)Firma / ein (Fach)Mann gemacht ?

Das steht och hier gar nicht zur Debatte. Im Übrigen habe ich schon 
Schlimmeres gesehen.

von Hans (ths23)


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Andreas S. schrieb:
> Und der Querschnitt der Zuleitung zum Herd ist auch unbekannt -
> es sollte aber mindestens 2,5 mm² sein

Bei den ersten 3 LS gehen allerdings Leitungen mit höherem Querschnitt 
ab und das wird wohl 2,5qmm sein, wenn man davon ausgeht das der Rest 
1,5qmm ist. Beim fünften LS geht auch noch ein stärkerer Leiter ab.

Die Installation wird schon einige Jährchen auf dem Buckel haben und hat 
offenbar bisher einwandfrei funktioniert. Irgendenwie scheint sie von 
DEinen Bedenken nichts zu wissen und funktioniert trotzdem.

von H. H. (Gast)


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Hans schrieb:
> Die Installation wird schon einige Jährchen auf dem Buckel haben

Vor 2003.

von Wolf17 (wolf17)


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An der N-Schiene sind nur blaue zu sehen. Der Herd kann also keine zwei 
N haben. Es werden bestimmt 3x16A der gleichen Phase und nur einmal N am 
Herd ankommen. Da besteht Gefahr der N Überlastung.

Bitte unten am Hauptschalter messen, ob Drehstrom ankommt. Dann 
umrüsten. Sonst besser an zwei der drei Herdsicherungen den Abgang 
abklemmen. Auch ggf an einem zweiten 3x16A Abgang so verfahren.

von Marek N. (db1bmn)


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Ist das Schupa-Bauteil nun ein FI oder LS-FI?
Ich sehe auf dem blauen Etikett eine Reihenschaltung aus einer normalen 
Sicherung (25 A?) und undeutlichem Gekrissel.

von H. H. (Gast)


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Marek N. schrieb:
> Ist das Schupa-Bauteil nun ein FI oder LS-FI?

Letzteres. Und der sitzt hinter einem der B16A LS.

von Michael (schnauz)


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Hallo,

hmmm wir haben hier 5 Stromkreise: 1 mal Herd ("Bauerndrehstrom" - bitte 
zeitnah ändern lassen) und 4 Wechselstromkreise (einer davon Bad mit FI) 
und ein anderer davon muss wohl noch genullt sein...(hat wohl 
"Bestandsschutz" ja ich weiß, gibts offiziell nicht heißt: "Zum 
Zeitpunkt der Errichtung..." usw usf)
Der Fi ist ein reiner FI (FI/ LS gabs damals noch nicht...) die 
Sicherung ist links daneben..und genau an dem FI könnte man die 
Steckdose draufklemmen (oben)... (günstigste Lösung)...
oder halt mit seperatem neuem FI/ LS...

von H. H. (Gast)


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Michael schrieb:
> "Bauerndrehstrom"

Hats da nicht.


> FI/ LS gabs damals noch nicht...

Du musst ziemlich jung sein.

von Thomas R. (thomasr)


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H. H. schrieb:
> Michael schrieb:
>> "Bauerndrehstrom"
>
> Hats da nicht.
>
>
>> FI/ LS gabs damals noch nicht...
>
> Du musst ziemlich jung sein.

Ich widerspreche Hinz ja ungern aber DAS ist ein einfacher FI. Anbei ein 
Bild desselben Typs mit lesbarer Beschriftung. Das Sicherungssymbol mit 
der 6.000 dahinter ist das "Nennausschaltvermögen".

von H. H. (Gast)


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Thomas R. schrieb:
> Ich widerspreche Hinz ja ungern aber DAS ist ein einfacher FI.

In der Tat.

von Marek N. (db1bmn)


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Trotzdem gibt es dann neben dem FuckUp mit dem E-Herd noch mindestens 
einen Zweig mit klassischer Nullung.

von H. H. (Gast)


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Marek N. schrieb:
> Trotzdem gibt es dann neben dem FuckUp mit dem E-Herd noch
> mindestens
> einen Zweig mit klassischer Nullung.

Man kann sogar die graue Ader erkennen.

von Andreas M. (amesser)


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Hans schrieb:
> Die Installation wird schon einige Jährchen auf dem Buckel haben und hat
> offenbar bisher einwandfrei funktioniert. Irgendenwie scheint sie von
> DEinen Bedenken nichts zu wissen und funktioniert trotzdem.

Falls der Herd wie vermutet 5-adrigen angeschlossen und über die ersten 
drei LS 3x die gleiche Phase bekommt, dann war das noch nie zulässig. Da 
gibt es nix zu diskutieren. Ob das funktioniert oder nicht spielt 
überhaupt keine Rolle, das ist brandgefährlich.

Immerhin ist der Verteiler zweireihig so das genug Platz wäre das 
anständig zu machen. Interressant finde ich die Konstruktion mit der 
Lüsterklemme rechts unten. Bei mir in der Mietwohnung ist da nur eine 
Reihe, 4 LS, einen FI habe ich nachrüsten lassen, den gabs vorher gar 
nicht. (Auch nur einphasig, aus dem Keller kommt aber ne fünfadrige 
Leitung)

von Thomas R. (thomasr)


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Der graue rechts auf dem PE Klemmblock gehört auf den N-Block. Das ist 
der genullte Kreis und damit stimmt dann die Zahl der abgehenden Leiter.

3 LS für Herd mit einem Neutralleiter und PE
2 LS für andere Kreise mit je einem Neutralleiter und PE
1 LS mit "Nullleiter"
1 LS für den FI mit Neutralleiter und PE

von H. H. (Gast)


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Thomas R. schrieb:
> Der graue rechts auf dem PE Klemmblock gehört auf den N-Block.

Wenn das ein PEN ist, dann gehört der da nirgends hin.

Man hätte auch bei diesem Stromkreis für einen separaten PE sorgen 
müssen.

von Michael (schnauz)


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H. H. schrieb:
>> Bauerndrehstrom"
>
> Hats da nicht.

Stimmt hieß irgendwie anders...
Bauerndrehstrom wären ja 3~ und PE... ohne N

H. H. schrieb:
>> FI/ LS gabs damals noch nicht...
>
> Du musst ziemlich jung sein.

Schön wärs ....
Waren zu meiner Zeit immer separate Teile...

von H. H. (Gast)


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Michael schrieb:
> H. H. schrieb:
>>> FI/ LS gabs damals noch nicht...
>>
>> Du musst ziemlich jung sein.
>
> Schön wärs ....
> Waren zu meiner Zeit immer separate Teile...

Gibts mindestens seit Anfang der '80er.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Volker schrieb:
> Aber grundsätzlich ist die Idee mit der
> Steckdose auf der Hutschine doch umsetzbar, oder?

Ist sie, aber nicht, wenn man hier danach fragen muß - Elektriker 
bemühen.

H. H. schrieb:
>> Aber grundsätzlich ist die Idee mit der
>> Steckdose auf der Hutschine doch umsetzbar, oder?
> Ja, aber mit FI/LS.

Warum? Ich habe in meiner Verteilung eine Steckdose ganz weit vorne mit 
nur einem LS angeklemmt, ohne FI. Ich kann fast das ganze Haus stromlos 
schalten und habe an dieser noch immer Strom.

von H. H. (Gast)


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Manfred P. schrieb:
> H. H. schrieb:
>>> Aber grundsätzlich ist die Idee mit der
>>> Steckdose auf der Hutschine doch umsetzbar, oder?
>> Ja, aber mit FI/LS.
>
> Warum?

Weil es eine Erweiterung ist, und die muss nach aktueller Norm erfolgen. 
Seit 2007 ist für alle üblichen Steckdosen ein FI einzubauen.

von Sven L. (sven_rvbg)


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Thomas R. schrieb:
> Der graue rechts auf dem PE Klemmblock gehört auf den N-Block. Das ist
> der genullte Kreis und damit stimmt dann die Zahl der abgehenden Leiter.
Seit Wann gehört ein PEN auf die N-Schiene?

Ein Nullleiter ist ein Neutralleiter mit Schutzfunktion. Das andere ist 
ein einfacher Neutralleiter. Es gilt der Grundsatz Schutz vor Funktion. 
Bei einem Neutralleiter muss damit gerechnet werden, das dieser auch mal 
unterbrochen wird, bspw. weil irgendjemand irgendwo einen RCD einbaut. 
Der PEN und der PE dürfen niemals unterbrochen werden.

Der PEN kann auf die PE-Schiene, dann wird aus dieser eine PEN-Schiene 
und dann muss der grün/gelbe der Zuleitung aber als PEN mit einer 
zusätzlichen blauen Markierung gekennzeichnet werden. Das dann aber an 
allen Verbindungsstellen.

Die Kombination PEN / N ist zulässig und wird gern mal in Anlagen 
verwendet, in denen bspw. nicht alles sofort saniert werden kann. Das 
eine klare Trennung in N und PE zu bevorzugen ist, ist eine andere 
Sache.

von Michael (schnauz)


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Sven L. schrieb:
> Die Kombination PEN / N ist zulässig und wird gern mal in Anlagen
> verwendet, in denen bspw. nicht alles sofort saniert werden kann. Das
> eine klare Trennung in N und PE zu bevorzugen ist, ist eine andere
> Sache.

Also die letzte klassische Nullung schockt mich jetzt auch nicht 
so...(wenn denn mal die Schleifenimpedanz gemessen worden ist...) aber 
wenn ich die Verteilung so sehe:
Welcher Fachbetrieb baut eigentlich die gezeigten LS Schalter ein?
(hab da eher Angst, dass 10A Diazed durch 16A LS ersetzt wurden...und 
wieder: Schleifenimpedanz?)

und noch eine ganz andere Frage:
Sollte die vom VNB verlangte Steuerleitung nicht ein 7 x1,5 ohne 
Schutzleiter sein?

H. H. schrieb:
> Du könntest die auch auf den Stromkreis fürs Bad klemmen, da gibts schon
> einen FI.

Find ich hier immer noch die beste Lösung...

von H. H. (Gast)


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Michael schrieb:
> Sollte die vom VNB verlangte Steuerleitung nicht ein 7 x1,5 ohne
> Schutzleiter sein?

Verboten ist eine zusätzliche grün-gelbe Ader da nicht. Und die sieben 
Adern dürfen auch in Form von zwei Leitungen verlegt werden.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Nemopuk schrieb:
> Andreas S. schrieb:
>> Eine saubere Verdrahtung kenne ich jedoch anders.
>
> Mir ist "technisch OK" lieber  als kunstvoll gestalteter Murks. Dem
> Strom ist völlig egal, wie schön der Aufbau aussieht.

Den Kunden interessiert ja auch nur der Preis!

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Volker schrieb:
> viele Grüße,
> Volmur
Bist du überhaupt Elektrofachkraft?
Alles, was jetzt kommt, machst du, nur wenn du eine EFK bist!
Du willst eine Steckdose im Flur installieren.
a) Das einfachste, du kopierst den Schutzautomaten fürs Bad 1:1. Damit 
hast du den besten Schutz, der möglich ist.
b) Du nimmst den Schutzautomaten fürs Bad und klemmst parallel 1:1 eine 
Leitung auf, die zur Steckdose im Flur führt. (Is nicht die reine Lehre, 
aber in meine Augen besteht keine Gefahr).
Andere Möglichkeiten gibt es, aber ich würde sie nicht machen. a) und b) 
sind einwandfrei!

Allgemein zu deinen Strom-Unterverteiler:
Der ist echt was Neues für mich, sowas hab ich noch nicht gesehen. 
Richtig Gewöhnungsbedürftig.
Mal eine Frage:
Wird in absehbarer Zeit da mal auf FI/RCD umgestellt? Ich meine soviel 
wäre wohl da nicht mehr zu machen. Der FI/RCD hätte Platz im UV, und 
könnte bei passender Dimensionierung auch den "Hauptschalter" ersetzen. 
Die Steigleitung ist die eine 6 mm² oder 10mm²?

von H. H. (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Allgemein zu deinen Strom-Unterverteiler:
> Der ist echt was Neues für mich, sowas hab ich noch nicht gesehen.

Bist halt keine Fachkraft.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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H. H. schrieb:
> Bist halt keine Fachkraft.

Hallo Bongo wie geht`s dir?

von Volker (volmur)


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Cha-woma M. schrieb:
> Mal eine Frage:
> Wird in absehbarer Zeit da mal auf FI/RCD umgestellt? Ich meine soviel
> wäre wohl da nicht mehr zu machen. Der FI/RCD hätte Platz im UV, und
> könnte bei passender Dimensionierung auch den "Hauptschalter" ersetzen.
> Die Steigleitung ist die eine 6 mm² oder 10mm²?

Moin,

sehr gerne würde ich die gesamte UV auf den neuesten Stand herrichten 
lassen.
Was müsste genau gemacht werden?

Volmur

von Soul E. (soul_eye)


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Andreas S. schrieb:
> Hat das wirklich eine (Fach)Firma / ein (Fach)Mann gemacht ?
> Eine saubere Verdrahtung kenne ich jedoch anders.

Ich bin auch ein Freund von Überlänge. Ja, passend abgeschnitten sieht 
viel ordentlicher und vielleicht auch "professioneller" aus. Aber 
spätestens wenn Du was erweitern oder auch nur eine Ader neu absetzen 
musst, dann fehlen plötzlich ein paar cm. Und schon muss man die Leitung 
erneuern oder anspleissen (=pfuschen).

Wer mag, kann die Leitungsschlaufen in einem Kabelkanal verstecken. 
Üblicherweise gehört da aber ohnehin eine Abdeckplatte drüber, durch die 
nur die Schalter herausschauen. Die der TO natürlich für das Foto 
entfernen musste.


Bei Deckenleuchten erlebe ich das auch immer wieder. "Kannt Du mir kurz 
die Lampe aufhängen?". Die letzte hatte ein Fachbetrieb montiert. Alle 
Drähte passend abgeschnitten und ordentlich verlegt. Dummerweise sitze 
bei der neuen Leuchte die Lüsterklemme woanders. Also Decke aufstemmen 
und neues Kabel ziehen? Oder doch 5 cm anlöten? Platz für Wagos ist 
natürlich nicht.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Soul E. schrieb:
> Oder doch 5 cm anlöten? Platz für Wagos ist
> natürlich nicht.
Wegen einer Lampe würde ich nicht löten. Kurze Verlängerung und eine 
Lüsterklemme zusätzlich und gut ist es.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Andreas S. schrieb:
> Ich habe noch was vergessen - siehe Foto.

Keine Ahnung warum man das so machte.
Vllt. wollte einer nur eine Klemmleiste nicht setzen.
Wie auch immer. Am besten einfach mal vom Zähler zu den Verbrauchern 
durcharbeiten.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Volker schrieb:
> sehr gerne würde ich die gesamte UV auf den neuesten Stand herrichten
> lassen.
> Was müsste genau gemacht werden?

Bist du Elektriker?
Oder kennst du einen Elektriker, dann soll der mal drüberschauen!
So pi x Daumen reichen die Bilder halt nicht.
Aber ich würde mal die Steigleitung überprüfen, ob die ab dem Zähler den 
richtigen Querschnitt hat oder die Steigleitung Absicherung richtig 
dimensioniert ist.
Dann wäre mal zu klären, ob der Schutzleiter im UV vorhanden ist und 
ausreichenden Querschnitt hat. Widerstandsmessung wäre auch nicht 
schlecht für den PE.
Die bestehende Installation sollte man dann auch hinsichtlich des 
Isolationswiderstandes durchmessen! Wen so weit alles in Ordnung ist, 
kann man den UV aufrüsten. Dreipoligen FI (RCD) und LS wo man sie 
braucht.

von Volker (volmur)


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Moin,

die Steigleitung wurde vor einigen Jahren erneuert. Die ist 5 adrig 
ausgeführt, allerdings ist unten im Keller nur eine Ader angeschlossen, 
die anderen beiden Phasen sind totgelegt. Nach der Erneuerung der 
Steigleitung wurden dann der Zähler getauscht, da ist nun ein digitaler 
Wechselstromzähler drin. Mir ist schleierhaft warum in dem Zuge nicht 
gleich ein Drehstromzähler installiert wurde und alle 3 Phasen belegt 
wurden. Nun ist das meine Wonung und ich hätte gerne 3phasig, vielleicht 
will ich ja mal ne Sauna nachrüsten ;)

Nun muss ich wohl beim Netzbetreiber anfragen, ob sie mir einen 
Drehstromzähler einbauen und dan auch gleich die anderen beiden Phasen 
mit anklemmen können.

Dann kann ich die bisherige einphasige Kammschiene durch eine 3phasige 
Kammschiene ersetzen und die LS auf die 3 Phasen verteilen. Easy.

-Volmur

: Bearbeitet durch User
von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Volker schrieb:
> Mir ist schleierhaft warum in dem Zuge nicht
> gleich ein Drehstromzähler installiert wurde und alle 3 Phasen belegt
> wurden.
Auf den Zähler steht sogar Stadtwerke Kiel incl. Strichcode auf dem 
Gehäuse aufgeprägt! Nicht irgendein Aufkleber!
Da sind wohl echte Oberpendanten am Werk!
Aber die XXL Lüsterklemme habe ich aber auch noch nicht in einem 
Zählerschrank gesehen. Für einen ordentlichen Klemmblock hat es wohl 
nicht gereicht.

Volker schrieb:
> Dann kann ich die bisherige einphasige Kammschiene durch eine 3phasige
> Kammschiene ersetzen und die LS auf die 3 Phasen verteilen. Easy.

Wart mal ab was die Stadtwerke sagen.
Stadtwerke sind immer sehr eigen was ihr Territorium angeht.

von Thomas (werists)


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Die werden sagen:
"Bitte wenden Sie sich an einen zugelassenen Elektroinstallateur"

von Volker (volmur)


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Cha-woma M. schrieb:
> Wart mal ab was die Stadtwerke sagen.
> Stadtwerke sind immer sehr eigen was ihr Territorium angeht.

Moin,

das "Territorium der Stadt" endet hinter dem Zähler.

-Volmur

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Volker schrieb:
> -Volmur

Auch für dich -Volmur gelten die allmächtigen TABs!

von Ralf X. (ralf0815)


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Volker schrieb:
> Nach der Erneuerung der
> Steigleitung wurden dann der Zähler getauscht, da ist nun ein digitaler
> Wechselstromzähler drin. Mir ist schleierhaft warum in dem Zuge nicht
> gleich ein Drehstromzähler installiert wurde und alle 3 Phasen belegt
> wurden. Nun ist das meine Wonung und ich hätte gerne 3phasig, vielleicht
> will ich ja mal ne Sauna nachrüsten ;)
>
> Nun muss ich wohl beim Netzbetreiber anfragen, ob sie mir einen
> Drehstromzähler einbauen und dan auch gleich die anderen beiden Phasen
> mit anklemmen können.

Die Sache ist doch total einfach zu erklären:
Wenn man eine 1-Phaseninstallation hat und 3-phasig haben möchte, muss 
man einen vom Netzbetreiber zugelassenen Elektriker beauftragen.
Der wechselt dann auch den Zähler.

Der in der Vergangenheit erfolgte Zählerwechsel hat doch gar nichts 
damit zu tun.

von Sascha S. (dec)


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Hallo,

ich bin hier doch immer wieder verblüfft, wie viele beim Anblick eines 
solchen Zählers Schnappatmung bekommen. Kommt ihr nie in Altbauten?
Dass hier das eine oder andere nicht in Ordnung ausgeführt wurde, wie 
z.B. die drei Leiter im Hauptschalter oder das Kochfeld mit 3xL und 
einem N ist ohne Diskussion. Aber wenn ich so überlege, was ich im Leben 
schon gesehen habe, ist das erstens recht aufgeräumt, scheinbar haben 
nicht schon drei Leute Modifikationen vorgenommen, den Herd an 3xL und 
einem N ist bei älteren Bauten auch (leider) eher Standard. In Ordnung 
ist das nicht, jedoch in D sicher heute noch 100.000-Fach so verbaut.
Der nächste kennt keine Steuerleitung und vermutet, dass die zur 
Sprechanlage gehört - sowas als Profi, wenn man hier Tipps geben will…, 
noch nie gesehen?

Auch typisch ist die 3-P Zuleitung mit nur einem verwendeten Leiter. War 
früher halt mal typisch so, EG L1, 1.OG L2, 2.OG L3, 3.OG L1,…
Wenn nun der Zählermonteur (meist auch noch eine externe Firma…) 
auftaucht, wie soll dieser denn beim Zählertausch auf 3 P umbauen, 
dieser weiß doch gar nicht wie es im Stockwerksverteiler aussieht. Und 
um dort was zu Ändern hat er keine Beauftragung - ist er im Auftrag des 
VNBs auch an dieser Stelle nicht zuständig.

Umbau auf 3-P:
Eingetragenen Elektriker bestellen, dieser soll alles für 3-P 
vorbereiten und dann beim VNB den Umbau auf 3 Phasen anmelden. 
Typischerweise bekommt man dann einen Termin vom VNB, wann der neue 
Zähler/Monteur zum Umbau kommt, kurz vor dem Termin baut man den 
Stockwerksverteiler um, lässt dann den Zähler umklemmen. Falls der 
eingetragene Eli die Freigabe zur Modifikation bekommt, kann dieser die 
auch komplett ausführen und (falls plomierberechtigt) direkt plombieren 
oder danach die Fertigmeldung absetzen.

Grüße

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Thomas schrieb:
> Die werden sagen:
> "Bitte wenden Sie sich an einen zugelassenen Elektroinstallateur"

Mir hat mal eine Mitarbeiterin des Netzbetreibers empfohlen "meine 
Elektriker" zu fragen.
Das gab mir zu denken!

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Sascha S. schrieb:
> War
> früher halt mal typisch so, EG L1, 1.OG L2, 2.OG L3, 3.OG L1,…

In Bayern noch nie!

von H. H. (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Sascha S. schrieb:
>> War
>> früher halt mal typisch so, EG L1, 1.OG L2, 2.OG L3, 3.OG L1,…
>
> In Bayern noch nie!

Auch in Bayern gibts noch viele solche MFHs.

von Ralf X. (ralf0815)


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H. H. schrieb:
> Cha-woma M. schrieb:
>> Sascha S. schrieb:
>>> War
>>> früher halt mal typisch so, EG L1, 1.OG L2, 2.OG L3, 3.OG L1,…
>>
>> In Bayern noch nie!
>
> Auch in Bayern gibts noch viele solche MFHs.

Ich denke, Cha-woma M wohnt im Umfeld von Dieter.

von H. H. (Gast)


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Ralf X. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Cha-woma M. schrieb:
>>> Sascha S. schrieb:
>>>> War
>>>> früher halt mal typisch so, EG L1, 1.OG L2, 2.OG L3, 3.OG L1,…
>>>
>>> In Bayern noch nie!
>>
>> Auch in Bayern gibts noch viele solche MFHs.
>
> Ich denke, Cha-woma M wohnt im Umfeld von Dieter.

Kliniken haben natürlich Drehstrom.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Sascha S. schrieb:
> Umbau auf 3-P:
> Eingetragenen Elektriker bestellen, dieser soll alles für 3-P
> vorbereiten und dann beim VNB den Umbau auf 3 Phasen anmelden.

So lief das bei mir: Im Hausanschluß waren drei Phasen, aber die 
Uraltelektrik im Haus einphasig sowie einem untragbaren Zustand. Für den 
Wunsch, einen Dreiphasenzähler auf die vorhandene Tafel zu setzen, hätte 
man mich für verrückt erklärt. Mit dem befreundeten Mitarbeiter eines 
eingetragenen Elektrobetriebes haben wir einen neuen dreiphasigen 
Zählerschrank gesetzt, dahinter waren noch nicht alle Räume verkabelt.

> Typischerweise bekommt man dann einen Termin vom VNB, wann der neue
> Zähler/Monteur zum Umbau kommt,

Mit dem Zählertausch haben sie sich reichlich Zeit gelassen, war mir 
recht, es war Winter und kalt im Haus.

> kurz vor dem Termin baut man den
> Stockwerksverteiler um, lässt dann den Zähler umklemmen.

Da gab es nichts umzubauen, ich habe lediglich hinter drei LS 
verschiedener Phasen die Brücken entfernt.

von Volker (volmur)


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Moin,

exakt so habe ich es auch vor:
Hauptschalter aus, einphasige Kammschiene raus, dreiphasige Kannschiene 
rein, Hauptschalter ein.

-Volmur

von Sascha S. (dec)


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Manfred P. schrieb:
> Sascha S. schrieb:
>> Typischerweise bekommt man dann einen Termin vom VNB, wann der neue
>> Zähler/Monteur zum Umbau kommt,
>
> Mit dem Zählertausch haben sie sich reichlich Zeit gelassen, war mir
> recht, es war Winter und kalt im Haus.

Was hat das denn mit dem Winter zu tun?
Man kann ja alles vorbereiten und an den HLAK noch brücken. 15 min bevor 
der Monteur des VNBs kommt, schaltet man zählerseitig frei (falls 
vorhanden Zählervorsicherungen sonst direkt die NHs), schaltet 
hausseitig ab und macht seine Brücken raus.
Falls man gleich von Kreuzmontage auf Steckplatte wechseln will, wird 
diese auch noch direkt verbaut. Wenn eine Steckplatte verbaut ist, kann 
man sogar direkt wieder vorm Zähler einsichern und hinter der 
Steckplatte noch das Drehfeld prüfen, sonst artet es in Stress aus, wenn 
der Zähler montiert ist und falsches Drehfeld anliegt.
Hier gab es sogar Zeiten, da hatten teilweise die beim VNB eingetragenen 
Betriebe eine Plomierberechtigung. Da hat man dem Zähler beim VNB 
bestellt und im Lager abholen können. Alles umbauen, Fertigmeldung mit 
altem und neuem Zählerstand und den alten Zähler hat man bei der 
nächsten Vorbeifahrt abgegeben. War klasse.
Leider wurde das Netz hier vom Stadtwerk übernommen - Zähler stecken und 
Plomieren dürfen nun nur noch sie oder von ihnen beauftrage 
Subunternehmen.

Der Subunternehmer ist super - kommt wann er will und kam mir schon mit 
nem neuen Steckzähler entgegen. Nach dem Hinweis, dass er mit dem gar 
nicht Richtung Bühne laufen müsste, wurde ich zurecht gewiesen, dass er 
ja der Profi sei… 3 Minuten später teilte er dann mit, der Zähler würde 
nicht passen und er käme n anderes Mal wieder.

>> kurz vor dem Termin baut man den
>> Stockwerksverteiler um, lässt dann den Zähler umklemmen.
>
> Da gab es nichts umzubauen, ich habe lediglich hinter drei LS
> verschiedener Phasen die Brücken entfernt.

Schön, das das bei dir schon so vorbereitet war. Ich kenne den Fall in 
Altbauten nicht oft und man sollte auch nicht davon ausgehen, dass das 
überall der Fall ist. Manchmal kommen aus irgendwelchen Dosen 
Relais/Stromstoßschalter mit verdrehten Phasen raus. Das will ich nicht 
erleben, wenn das beim betätigen des Schalters L1 mit L2 verbindet. Oder 
Taster von zwei Sicherungen auf einen Eingang des Stromstoßschalters. 
Hatte ja 30 Jahre lange funktioniert…

Grüße

von Sascha S. (dec)


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Volker schrieb:
> Moin,
>
> exakt so habe ich es auch vor:
> Hauptschalter aus, einphasige Kammschiene raus, dreiphasige Kannschiene
> rein, Hauptschalter ein.
>
> -Volmur

Ändert bei dir vermutlich genau NICHTS zum jetzigen Zustand. Schau mal 
deine aktuelle Phasenschiene richtig an…
Wenn du da schon rumfummeln willst, dann fang doch mal mit nem Plan an, 
wie der Ausgangszustand ist und verstehe es.

Grüße

Beitrag #8006544 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8006545 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Volker (volmur)


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Sascha S. schrieb:
> Ändert bei dir vermutlich genau NICHTS zum jetzigen Zustand. Schau mal
> deine aktuelle Phasenschiene richtig an…

Moin,

die habe ich mir angeschaut (und durch eine längere ersetzt) als ich die 
Steckdose nebst einem witeren LS ergänzt habe. Das war ja das 
ursprüngliche Ansinnen, die Sache mit den ungenutzten Phasen habe ich ja 
erst im Zuge dieses Vorhabens entdeckt.

-Volmur

von Andreas M. (amesser)


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Cha-woma M. schrieb:
> Auf den Zähler steht sogar Stadtwerke Kiel incl. Strichcode auf dem
> Gehäuse aufgeprägt! Nicht irgendein Aufkleber!
> Da sind wohl echte Oberpendanten am Werk!

Und? Das ist bei den meisten neuen Zählern so direkt eingelasert.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Andreas M. schrieb:
> Und? Das ist bei den meisten neuen Zählern so direkt eingelasert.

Weil das Unsinn ist!
Der Messstellenbetreiber kann auch wechseln, da macht es dann schon 
optisch einen seltsamen Eindruck wenn der gMSB noch immer auf dem Zähler 
prankt und der wMSB vllt. den alten MSB überkleben muss oder vllt neben 
vorherigen MSB klebt.

von Ralf X. (ralf0815)


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Cha-woma M. schrieb:
> Der Messstellenbetreiber kann auch wechseln, da macht es dann schon
> optisch einen seltsamen Eindruck wenn der gMSB noch immer auf dem Zähler
> prankt und der wMSB vllt. den alten MSB überkleben muss oder vllt neben
> vorherigen MSB klebt.

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Beitrag #8007053 wurde vom Autor gelöscht.
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