vital.timing und vital.primitives sind nicht standardmäßig in IEEE
enthalten.
Dann compiliert man diese modelle eben in die IEEE library oder ändert die "use" Anweisung so, das sie auf die library zeigt in die die vital-packages kompiliert wurden, bspw. "use work.vital_timing.ALL "
Dem TO sei angeraten, sich mal mit dem library-Konzept von VHDL und dem benutzten Simulator auseianderzustzen. Bspw. https://www-wjp.cs.uni-saarland.de/lehre/hadeprak/block_ws14/Upload/ISim%20User%20Guide.pdf S.139
oder bzgl Vlib, vmap, vcom von modelsim: https://www-wjp.cs.uni-saarland.de/lehre/hadeprak/block_ws14/Upload/ISim%20User%20Guide.pdf
Manchnal gibt es manche Bibliotheken nur vor-kompiliert oder verschlüsselt. Dann muss man sich das Ganze runterladen oder kann die Original-Modelle der Hersteller garnicht nutzen. Dann schreibt man sich halt sein eigenes Modell oder adaptiert ein vorhandenes mit den Werten das den Datenblatt. So ein Speicher-Modell ist doch keine Hexerei, die im thread gezeigten sind auch gut struktiert so das man die timings an einer Stelle findet und anpassen kann.
Was die timings bedeuten, bspw. Zeit für RAS (RowAddressSelect) und CAS (ColumnAddressSelect) steht auch im Datenblatt. Oder wurde in der Ausbildung/Studium erwähnt.
Und IMHO sollte man schon wissen, wie der Speicher funktioniert, wenn man eine Ansteuerung für diesen bauen will. Ausser man vervendet einen fertigen memorycontroller, (dem man aber auch die Paramter für den konkreten Speicher wie Größe, Organistation, Speed, ... mitgeben muß).
Problematisch ist nach meiner Erfahrung lediglich die Simulationsgeschwindigkeit insbesonders wenn man besonders viel Speicher simulieren will. Wobei es völlig ausreicht kleinen Speicher und Eckwerte (Corner Stones) anzutesten. Für "the real thing" testet man ohnehin am target resp. Eval-board als DUT im real life.