ich habe eine WD Elements Desktop-Speicher 4 TB, bei dem das falsche Netzteil verwendet wurde. Ich möchte die Platte wieder zum laufen bekommen. Kann ich davon ausgehen dass intern auch hier solche TVS-Dioden defekt sind und sich durchlegiert haben?
Sieht man entweder direkt optisch beim Aufschrauben, oder beim Nachmessen.
Und ob die TVS den Rest der Elektronik ausreichend beschützt haben, oder ob doch was kaputt ist, erst nach dem Entfernen der Dioden.
Wenn du die HDD mithilfe eines anderen Adapters oder direkt an das MB anschließt und keine Laufwerke erkannt werden, formatiere bitte nicht. Der in integrierte USB-SATA Adapter modifiziert die Partitionen oder Daten. Ich bin vor ein paar Jahren bei einem ähnlichen Problem mit Testdisk zum Ziel gekommen. Gab später auch mal ein Projekt auf Github, das zum Ziel hatte Elements zu "entschlüsseln" Habe das jedoch nichtmehr verfolgt, geschweige denn probiert. Wenn ich mich richtig erinnere, waren nur myBooks verschlüsselt.
Wenn du die HDD mithilfe eines anderen Adapters oder direkt an das MB
anschließt und keine Laufwerke erkannt werden, formatiere bitte nicht.
Wie soll er denn formatieren, wenn er keine LW (Partitionen) erkennt? Und wenn noch nicht mal das Device erkannt wird, dann klappt es auch mit Partitionieren nicht ....
Von Partitionen weiß der Adapter erst recht nichts, der kennt nur
Sektoren, die von 0 beginnend aufsteigend durchnumeriert werden.
Wobei die Außendarstellung (also das, was man über USB sieht) und die Innendarstellung (was wo auf der Platte abgelegt wird) nicht notwendig übereinstimmen müssen. Eine Möglichkeit beispielsweise wäre es, dass der Adapter sich einen Bereich am Anfang der Platte für seine eigene Firmware reserviert, die dann beim Einschalten vom Bootloader reingezogen wird.
Eine Möglichkeit beispielsweise wäre es, dass der
Adapter sich einen Bereich am Anfang der Platte für seine eigene
Firmware reserviert, die dann beim Einschalten vom Bootloader
reingezogen wird.
USB-SATA-Adapter, die so etwas machen, habe ich in all' den Jahren noch nie gesehen.
WD macht zwar erwiesenermaßen viel Scheiß, aber so etwas ...
Anders sieht das bei Geräten mit NAS-Funktion aus, aber da verwaltet das Gerät ja auch das Dateisystem auf der Platte.
dass der
Adapter sich einen Bereich am Anfang der Platte für seine eigene
Firmware reserviert, die dann beim Einschalten vom Bootloader
reingezogen wird.
Am Ende der Platte nennt sich das Verfahren "Clip", und ist Bestandteil
des Befehlssatzes einer Plattenfirmware.
Um eine Platte für andere Adapter /unleserlich/ zu machen, reicht
schon ein XOR auf die Daten. ☻
USB-SATA-Adapter, die so etwas machen, habe ich in all' den Jahren noch
nie gesehen.
Wenn man sowieso einen Massenspeicher dabei hat, ist das billiger, als viel Flash vorzuhalten im Controller.
Ich wollte es nur nicht so kategorisch ausschließen wie du, dass der Adapter die Daten irgendwie anders anordnen kann, als sie 1:1 die Platte durchzureichen.
Oh, ob JMicron das so lustig findet, daß ein Herr Renaud das confidential markierte Datenblatt einfach so auf seinen öffentlich lesbaren GIT-Server stellt?
Wobei die Außendarstellung (also das, was man über USB sieht) und die
Innendarstellung (was wo auf der Platte abgelegt wird) nicht notwendig
übereinstimmen müssen.
Das ist nur die halbe Wahrheit. Auch bei "normalen" Konstruktionen mit zwischengeschalteter USB-(S)ATA-Bridge ist das so, nicht nur bei den Sonderformen, wo der Zwischenschritt über (S)ATA eingespart wurde. Die eigentliche Magie geschieht im HDD-Controller.
Schon seit Jahrzehnten gibt es praktisch keine Platte mehr, bei der die physischen Sektoren vollständig mit den Sektoren korrelieren, die man über das jeweilige Interface "sieht". Welches das auch immer sein mag.
Schon seit Jahrzehnten gibt es praktisch keine Platte mehr, bei der die
physischen Sektoren vollständig mit den Sektoren korrelieren, die man
über das jeweilige Interface "sieht".
Das ist aber komplett irrelevant hier. Es ging lediglich darum, ob die aus dem USB-Gerät ausgebaute Platte sich separat an einem Computer genauso verhält wie im USB-Gerät.
Schon seit Jahrzehnten gibt es praktisch keine Platte mehr, bei der die
physischen Sektoren vollständig mit den Sektoren korrelieren, die man
über das jeweilige Interface "sieht".
Zwar ist das für sich korrekt, aber nicht ansatzweise die Fragestellung. Gemeint nämlich ist nicht die Konsequenz des "zone bit recordings" mit vom Spurdurchmesser abhängiger Sektorzahl, sondern nur die Adressierung der logischen Sektoren ("LBA") über das SATA-Interface im Gegensatz zur Adressierung der Blöcke über die USB-MSD- bzw. USB-UAS-Schnittstelle.
Das ist aber komplett irrelevant hier. Es ging lediglich darum, ob die
aus dem USB-Gerät ausgebaute Platte sich separat an einem Computer
genauso verhält wie im USB-Gerät.
Wenn das das Problem sein soll?
Ich sehe da eher das Problem, über welche Schnittstelle man die Platte dann überhaupt an den PC anschließen will.
Ich sehe da eher das Problem, über welche Schnittstelle man die Platte
dann überhaupt an den PC anschließen will.
Nun, wie kann man SATA-Festplatten an PCs anschließen?
Da gibt es effektiv genau zwei Möglichkeiten:
a) An einem SATA-Controller (Für Pedanten: "Controller" durch "HBA" ersetzen)
b) An einer USB-SATA-Bridge.
Halt einer anderen als der, an der die Platte bislang angeschlossen war. Denn die ist, wenn man sich das Eröffnungsposting dieses Threads ansieht, ja offenbar hinüber.
Denn die ist, wenn man sich das Eröffnungsposting dieses Threads
ansieht, ja offenbar hinüber.
Wobei ja noch die Frage ist (des TE), ob vielleicht der Austausch (oder die simple Demontage als Erste Hilfe) der TVS-Dioden das Teil wieder zum Leben erweckt.
Ergänzend: Gut möglich (sogar überaus wahrscheinlich) wird da in Software mit SATA hantiert. Aber es gibt halt keine physisch zugängliche Schnittstelle dafür.
Das hast du bei den WD-Teilen so nicht. Da sieht das so aus:
Platte<->HDD-Controller mit USB-Anschluss<->PC
Bist du dir sicher, dass das beim Gerät des TE auch so ist? Schließlich hat er irgendwas mit einem externen Netzteil. Bei den 2.5"-Teilen, die du beschreibst, gibt es kein externes Netzteil, nur USB.
Ergänzend: Gut möglich (sogar überaus wahrscheinlich) wird da in
Software mit SATA hantiert.
Nö, warum? USB und SATA benutzen logisch letztlich das gleiche Protokoll (von SCSI stammend), nur die Transportschicht darunter ist verschieden.
Insofern ist der Schritt, gleich das PCB der HDD selbst USB reden zu lassen, ziemlich einleuchtend. Ich frage mich eben nur, ob das beim TE auch wirklich so ist.
Um es nochmal zu verdeutlichen: die HDDs aus einem externen WD Element
haben KEINEN SATA Anschluss sondern direkt den USB Anschluss an der
HDD...
WD verkauft mehrere Serien als "Elements"
die kleinen mit 2.5" haben auch keinen externen Stromanschluss, an den man aus Versehen ein 19V Notebooknetzteil stecken kann.
Also eher nicht die, die der TE hat.
Die "Elements Desktop" haben eine 3.5" Platte und eine DC-Hohlbuchse.
Könnte natürlich sein, dass die auch eine SATA-Freie USB-Only Plattenelektronik haben, hab ich aber noch nie gesehen.
Insofern: Aufmachen, reinschauen, dann wissen wir mehr.
Es gibt WD Elements Portable, dort ist weit überwiegend der USB schon auf dem Print der HDD (keine externe Bridge). Klassisches SATA ist auf dem Board jedoch zugänglich. Portable sind 2,5", diese haben keinen Anschluss für ein externes Netzteil. Daraus folgt, das der OP eine WD Elements Desktop besitzt. Dort ist weit überwiegend eine klassische SATA-HDD mit angesteckter Bridge verbaut.
("weit überwiegend" als Ausdruck dafür, dass ich sehr, sehr viele dieser HDD kenne, mir aber nicht anmaße, wirklich jedes jemals gebaute Model zu kennen.)
Falsche Frage. Das sind eben keine SATA-Festplatten. Der Zwischenschritt
über SATA wurde bei den Dingern komplett eingespart.
Das betrifft nur 2.5"-USB-Platten (von WD, und vielleicht einem anderen Hersteller). Bei 3.5"-USB-Platten hat WD* eine normale SATA-Platte verwendet.
Da bei 2.5"-Platten spezifikationsverletzend kein Netzteil angeschlossen werden kann, und hier ein Defekt durch den Anschluss eines Netzteils erfolgt, /kann/ es sich nicht um eine 2.5"-Platte handeln.
Also: Es sind SATA-Platten. Mit einer als separaten Platine ausgeführten USB-SATA-Bridge.
*) Es ist durchaus möglich, daß WD das auch mal anders gehandhabt hat, die gefühlte Erinnerung will mir das einflüstern, aber eine kürzlich durchgeführte Recherche hat keine entsprechenden Hinweise gegeben.
Um es nochmal zu verdeutlichen: die HDDs aus einem externen WD Element
haben KEINEN SATA Anschluss sondern direkt den USB Anschluss an der
HDD...
Die "Elements Desktop" haben eine 3.5" Platte und eine DC-Hohlbuchse.
Könnte natürlich sein, dass die auch eine SATA-Freie USB-Only
Plattenelektronik haben, hab ich aber noch nie gesehen.
Insofern: Aufmachen, reinschauen, dann wissen wir mehr.
Ich habe ein mybook und ein elements bereits geöffnet. Beide sind aus den 10ern, sehen jedoch von hinten genau gleich aus wie das auf deinem Bild. Beide USB-SATA Adapter unterscheiden sich auf den ersten Blick nur im verbauten BrückenIC und vielleicht geringfügig im bestückten Hünerfutter. Die in die Masseflche eingeäzte Nummer ist identisch. Das Elements besitzt eine AMS1051W Brücke und einen 25X20 Flash. Das myBook einen JMS538S und den selben Flash.
Das Kernstück bilden 3,5" WD Green SATA HDDs.
Ob sich natürlich in den letzten Jahren was geändert hat, ist mir genauso wie das Alter der Laufwerke des TOs unbekannt.(4TB WD elements gibt es schon seit mindestens 10 Jahren)