Karten physisch trennen? Eine Karte ins Geldbeutel andere ums Halls hängen. Zeiterfassung braucht man eh nur 2 oder 4 mal am Tag nur. Da hat man den Geldbeutel auch immer bei sich. Türöffnen braucht man öfters.
Karten physisch trennen? Eine Karte ins Geldbeutel andere ums
Halls
hängen. Zeiterfassung braucht man eh nur 2 oder 4 mal am Tag nur. Da hat
man den Geldbeutel auch immer bei sich. Türöffnen braucht man öfters.
Ja, ich darf mir den Spott der Kollegen anhören, weil ich doppelt behängt bin...
Die Zeiterfassungskarte in die Brieftasche und diese vor den Leser halten, dürfte auch nicht funktionieren, da sich in der Brieftasche noch weitere RFID-Karten befinden...
Bisher habe ich, ohne Erfolg, probiert: Alufolie, Voll-Kupfer-Platine,
Stahlplatte.
Das System arbeitet ja induktivm wenn auch vmtl. auf 13,56MHz. War der Stahl magnetisch?
Abgesehen davon das ich so eine Eisenplatte schon unhandlich finde, aber das wäre das einzige was mir einfiele: die 2. Karte hinter einer Wand aus magnetischem Schirm verstecken.
Wenn es ein Chip und keine Karte wäre könnte man 2 Chips mit einer Spule und einem Umschalter verheiraten und so umschalten.
Bei einer Karte ist das aber auch schwer, man kommt an die Spule nicht ran.
Da bleibt dann nur fummeln oder wirklich mechanisch trennen.
Oder mit allen Kollegen der zuständigen Stelle so oft auf den Sender gehen das ein System geändert wird und wieder eine Karte geht.
Die Zeiterfassungskarte in die Brieftasche und diese vor den Leser
halten, dürfte auch nicht funktionieren, da sich in der Brieftasche noch
weitere RFID-Karten befinden...
Schon ausprobiert? Bei mir geht es, trotz KV-, Bank- und Kreditkarte.
Ist aber auch ein gewisser Schutz vor Fremdauslesen. Kommt also immer auf den aktuellen Moment an.
Ich habe in meinem Portemonnaie die am häufigsten genutzte Karte alleine in eine der beiden abklappbaren Seiten gesteckt. Ich muß es als nur rausholen, aufklappen und nur die eine Hälfte am Leser vorbeiführen.
Da sind die RFID-Leser wohl /dumm/, und beherrschen das
Antikollisionsprotokoll nicht. Oder der verwendete RFID-Standard
kennt es gar nicht erst. Die praktische Abhilfe wäre,
geeignete Gerätschaften vorausgesetzt, recht einfach.
Man baut sich einen /Kartenemulator/. Wie das geht, hat TI
mal in einer Appnote zum MSP430F20xx beschrieben.
Den Quellcode muss man natürlich etwas modifizieren, so dass
der Emulator /abwechselnd/ für einige Sekunden die UUIDs der
beiden Originalkarten auf seinen Träger moduliert.
Liest einer der Leser aber noch Daten aus, wird es schon
kompliziert... ☺
Aber trotzdem machbar.
Liest einer der Leser aber noch Daten aus, wird es schon
kompliziert... ☺
Zumindest die alte Karte ist beschreibbar. Darin sind u.a. die Zugangsberechtigungen gespeichert und es gibt an einigen Stellen in der Firma Update-Geräte für diese Karten.
Liest einer der Leser aber noch Daten aus, wird es schon
kompliziert... ☺
Zumindest die alte Karte ist beschreibbar. Darin sind u.a. die
Zugangsberechtigungen gespeichert und es gibt an einigen Stellen in der
Firma Update-Geräte für diese Karten.
Das Update könntest du ja auch übertragen. Möglicherweise ist der
verwendete Algorithmus auch so einfach, dass du zukünftig gar keine
Updates mehr brauchst, weil /dein/ Kartenemulator die schon A.I. hat.
Ist mir durch /Reiner Zufall/ bei einer Firma passiert,
wo mein /Zugangstoken/ auch aaalle Türen öffnete. Das war
sehr praktisch, sparte es doch einige hundert Meter Weg beim
Feierabend ein. ☺
Ich glaube eher nicht, dass die Karten programmierbar sind. Die Karte hat eine bestimmte Nummer, welche zentral gespeichert ist. Die Lesegeräte haben eine bestimmte Adresse am zentralen Rechner, und wenn davon eine Kartennummer ohne Berechtigung ankommt, sagt der zentrale Rechner eben nein.
Die Zeiterfassungskarte in die Brieftasche und diese vor den Leser
halten, dürfte auch nicht funktionieren, da sich in der Brieftasche noch
weitere RFID-Karten befinden...
Funktioniert!
Dann kann ich die Karte in der Brieftasche lassen und muß diese immer nur aus der Hosentasche rausfummeln.
Hatten die den Leser nicht tiefer anbringen können...?
Da sind die RFID-Leser wohl dumm, und beherrschen das
Antikollisionsprotokoll nicht.
Geht wenn dann eh nur, wenn beide Karten den gleichen Standard verwenden.
Der TO schreibt nicht, ob es prinzipiell die gleichen Karten sind oder nicht.
Oder eine ist 125kHz und die andere 13,56MHz...
Da gibt es enorm viele Variablen.
Zwei Karten voneinander abschirmen durch eine Metallzwischenlage geht aber sowieso nicht.
Eine (flächige) Metallschicht "tötet" auch bereits eine Karte.
Sonst würden die RFID Abschirm-Etuis ja auch nicht funktionieren.
P.S.: Bei uns in der Firma haben wir "Batch-Transponder" fürs Schlüsselbund.
Ist wesentlich praktischer als Karten...
Eine (flächige) Metallschicht "tötet" auch bereits eine Karte.
Sonst würden die RFID Abschirm-Etuis ja auch nicht funktionieren.
Ein hinterlegtes Metall stört bei mir ebenfalls nicht, aber das ist 125kHz.
Und ja, das Metall ist magnetisch.
So ein Abschirmetui ist ja rundum, also vor allem auch zwischen Leser und Tag, und da stört Metall schon.
Was ist ein
Stefan M. schrieb im Beitrag #7961507:
Ein hinterlegtes Metall stört bei mir ebenfalls nicht, aber das ist
125kHz.
Und ja, das Metall ist magnetisch.
Das ist verwunderlich. Ein magnetisches Metall zieht die Resonanzfrequenz und die Güte extem stark nach unten. Aber das ist dramatisch von der Entfernung (zur Karte) abhängig.
Ein "Eisenblech" direkt mit flächiger Berührung zur Karte sollte eigentlich die Lesereichweite zu beinahe Null werden lassen.
Bei 1cm Abstand (Karte zu Blech) ist dann die Reichweite evtl. wieder fast normal.
Dann wäre aber kein Kartenupdate nötig, um weitere Zugangsberechtigungen
zu bekommen (oder zu verlieren).
OK, bei uns ist die RFID-Zeiterfassungskarte auch Zugangskarte zum Werksgelände, Zugangskarte zu bestimmten Bereichen, wo nicht jeder Mitarbeiter rein darf und auch personenbezogene Karte für Auftragsdateneingabe ins SAP-System. Die hat eine feste Nummer, und die Zugangsberechtigung geht über einen zentralen Rechner, an dem auch die Lesegeräte an den Türöffnern hängen. Wenn die Kartennummer nicht am Zentralrechner freigegeben ist, gibt es keinen Zutritt.
Die hat eine feste Nummer, und die
Zugangsberechtigung geht über einen zentralen Rechner, an dem auch die
Lesegeräte an den Türöffnern hängen.
Wenn das System nicht seit 20 Jahren veraltet ist, wird mehr als nur die Seriennummer ausgewertet. Es wird mindestens ein verschlüsselter Datensatz hinterlegt sein, der die Gültigkeit der Karte bestätigt. Bei der Verwendung für SAP, Zutritt und Zeiterfassung vermutlich pro System eine aber da gibt es unterschiedliche Ansätze.
Seriennummern kann man kopieren und Systeme die nur die auswerten sind schon lange nicht mehr sicher.
Es gibt ja mittlerweile mehrere Möglichkeiten und nicht nur RFID - Tags
und Transponder. Da gibt es z.b. Ringe (etwas teurer) oder auch Silikon-Armbänder. Solche Armbänder hatte ich auch schon in Hallenbädern gesehen.
Ich selber hatte da mal vor ein paar Jahren mit solchen Armbändern, einem
Ring und einem Schreib/Lesegerät vom ALI gespielt.
Das Zeugs ist ja mittlerweile spottbillig, teilweise unter 1 € das Stk.
Ich meine damit, der RFID, der die Türen öffnet und öfter benutzt wird,
könnte man dann als Armband oder Ring mitführen.
Vielleicht kann man sich ja in der Firma darauf einigen.