Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Unbekannte Bauteile in Gys Ladegerät abgebrannt, Hilfe bei Ursache und Identifikation


von Michael H. (micha_m3)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Hallo liebe Forenmitglieder.

Ich bin neu hier und habe ein Problem, bei dem ihr mir eventuell helfen 
könnt.
Ich repariere als Hobby so einiges zb Handys, Lötstion, Hotair, 
Multimeter vorhanden, besitze aber nur gefährliche Grundkenntnisse;)
Nun zu meinem Problem:
Ich habe aus meiner Werkstatt ein Gys Batterieladegerät welches defekt 
ist
Es kostet zur Zeit neu 780 Euro, also lohnt sich die 
Fehlersuche/Reparatur.
Ursprünglich ging das Gerät nicht mehr an, beim einschalten flog der FI 
in der Werkstatt raus.
Nachdem ich es zerlegt hatte, konnte ich 2 defekte N-Channel Mosfets 
lokalisieren (bei den Kühlkörbern, blau markiert), welche ich ersetzt 
habe.
Vorsichtshalber habe ich alle 4 ersetzt, danach ging das Gerät an, alles 
prima, kein FI löste mehr aus.
Nun kommts, es wäre zu schön gewesen.
Als ich dann eine Batterie angeklemmt habe zum laden hat es 5 sekunden 
mit Ladespannung und Stromanzeige funktioniert, dann hörte ich ein 
leises "Puff" aus dem Gerät, es bleib auch an, aber meldete"Batterie 
nicht erkannt".
Nach öffnen des Gerätes konnte ich 2 kleine weiße SMD Bauteile an einer 
Diode und Spule erkennen, die komplett mit der Leiterbahn abgebrannt 
sind (roter Leitungsverlauf vom N-Channel über die beiden abgebrannten 
SMD zur Spule(Trafo?).
Rechts davon ist eine Baugleiche Diode mit den Baugleichen weißen SMD 
beide sind nicht beschädigt.
Die Diode an den abgerauchten SMD ist durchgemessen auch OK, hat aber 
meiner Meinung nach keine Ursache.
Nun brauche ich eure Hilfe, was sind das für abgebrannte SMD Bauteile 
(evtl. Induktoren?), da nicht gekennzeichnet und hat jemand eine Idee, 
warum die weggebrannt sind (evtl. einer der neuen N-Channel Mosfets)?

Vielen Dank für eure Hilfe im Voraus,
Michael

: Bearbeitet durch User
von Peter P. (peterpo)


Lesenswert?

Frage: welches Ladegerät genau ? Gibt es einen Schaltplan ? Batterie 
verpolt angeschlossen, eine evt. Crowbar defekt ?

von Michael H. (micha_m3)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Hallo.
Schaltpläne gibt es leider nicht, Batterie war nicht verpolt angeklemmt, 
das Gerät würde dann auch "Batteriefehler" melden, macht es zumindestens 
im heilen Zustand im Werkstattbereich
Es hat ja auch kurz mit den entsprechenden weerten wie Spannung und 
Ladestrom gearbeitet.
Deshalb versteh ich nicht, warum die beiden verreckt sind, wobei diese 
zwischen 2 der 4 getauschten N-Channel und der abgebildeten Spule sind.

von H. H. (hhinz)


Lesenswert?

Michael H. schrieb:
> was sind das für abgebrannte SMD Bauteile

Keramikkondensatoren, C0G/NPO


Aber da ist mehr kaputt.

von Michael H. (micha_m3)


Lesenswert?

Hallo.
Ok, wenn das Kondensatoren waren, sind die also für den vorhendenen 
Fehler nicht verantwortlich?
Da könnte ja einer beim einlöten der N-Channels dicht daneben niedrohmig 
geworden sein?
Aber warum geht nun das laden nicht mehr und die angeschlossene Batterie 
wird nicht mehr erkannt.
Danke

von H. H. (hhinz)


Lesenswert?

Michael H. schrieb:
> Ok, wenn das Kondensatoren waren, sind die also für den vorhendenen
> Fehler nicht verantwortlich?

Die sind einer der vorhandenen Fehler.


> Da könnte ja einer beim einlöten der N-Channels dicht daneben niedrohmig
> geworden sein?

Eher durch Erdstrahlen.


> Aber warum geht nun das laden nicht mehr und die angeschlossene Batterie
> wird nicht mehr erkannt.

Da ist mehr kaputt.

Das ist eben kein altvorderes Ladegerät aus Trafo und Gleichrichter.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


Lesenswert?

Sieht auf den ersten Blick wie ein LLC-Wandler mit 
Synchrongleichrichtung aus, recht nahe an dem dran, was ich für meinen 
PV-Laderegler bauen müsste... aber keine Ahnung, wozu dann noch die 
Drossel unten links vorhanden ist (ist eigentlich der große Vorteil des 
LLC-Wandlers, daß er die nicht braucht). Daher würde ich gerne bitten, 
wenn es Dir irgendwann reichen sollte, schmeiß die Platine nicht weg, 
ich hätte da Interesse zwecks Forschung oder Teilegewinnung dran.

Diese Wandler sind leider recht komplex bzw. es gibt mehrere 
Möglichkeiten, den Lastkreis aufzubauen und unterschiedliche 
Betriebsmodi (zero-current oder zero-voltage switching). Ich vermute 
mal, der LC-Resonanzkreis liegt in Reihe mit dem Haupttrafo 
(SCR-Aufbau), dann bietet sich ZCS an, sonst hat der Wandler Probleme 
beim Betrieb mit geringer Last oder Leerlauf.

Schau Dir die Gate-Beschaltung der vier MOSFETS an, die Du bereits 
getauscht hast. Ist da alles intakt geblieben? Du hast das "Glück", daß 
die Ansteuerung über Gate-Treiber-Trafos erfolgt, dadurch hat die 
Treiberstufe höchstwahrscheinlich überlebt, aber die GDTs selbst könnten 
beschädigt sein (Wicklungsschäden).

Sind die FETs der Synchrongleichrichtung auf der Sekundärseite intakt?

Die geplatzten Kondensatoren sehen so aus, als wären die zur Entstörung 
der Dioden gedacht gewesen. Die Induktivität könnte ein 
Stromtransformator (zur Strommessung im Primärkreis) sein, angeschlossen 
am LC-Schwingkreis, der Mittelpunkt zwischen den Dioden könnte der 
Ausgang einer der beiden Halbbrücken sein (die zweite Halbbrücke müsste 
dann direkt am Haupttrafo angeschlossen sein).

Bitte nicht unbedingt mit voller Betriebsspannung dran herumprobieren. 
Jeder Knall vergrößert den Schaden. Es wäre besser, nur die 
Treiberschaltung und Steuerung mit Strom zu versorgen, nicht aber den 
Leistungskreis und dann erstmal zu messen was los ist.

von Michael H. (micha_m3)


Lesenswert?

Hallo.
Erstmal vielen Dank für due umfassende Antwort.
Leider bin ich kein Elektroniker, sondern KFZ Meister mit Hobby 
Elektronikkentnissen außer Elekrtrik und HV im KFZ Bereich.
Besitze also nur "gefährliches Halbwissen" wie oben geschrieben;(
Aber diese Antwort lässt auf ein wenig mehr Interesse und Mühe 
schließen, jemanden zu helfen, als "Kondensatoren werden eher durch 
Erdstrahlen zerstört" und da ist mehr kaputt, das ist mir wohl klar, 
sonst hätte ich nicht um Hilfestellung gebeten.
Ich sage zu meine Kunden, der fragt warum sein Motor klappert ja auch 
nicht "wird wohl nen Klapperstorch im Kurbelgehäuse wohnen"
Als "ungelernter" in diesem Bereich hat sich die weitere Fehlersuche 
damit wahrscheinlich erledigt, eigentlich Schade bei einem Ladegerät für 
knapp 800 Euro.
Vielen Dank für die fachkompetente Hilfe,
Michael

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


Lesenswert?

Der Preis für diese Geräte ist wirklich unverschämt hoch und ich 
verstehe auch nicht, wie sie auf diesen Preis gekommen sind. Meiner 
Meinung ist da nichts drin, was diesen Preis rechtfertigt... zumal diese 
Geräte dann auch noch gar nicht so selten sterben. Ist das Gleiche wie 
mit den blauen Geräten in der Solarbranche bzw. diesen ganzen 
Powerstation-Anbietern. Wenn man dafür ein Solarmodul kaufen möchte, 
soll man den 3..4fachen Preis pro Watt zahlen wie normalerweise für ein 
Solarmodul verlangt wird.

Naja, LLC-Wandler oder Schaltnetzteile allgemein sind leider schon ein 
recht schwieriges Thema und nicht besonders Elektro-Anfänger-freundlich. 
Selbst wirklich kompetente Leute schaffen es oft nicht, sie zu 
reparieren nachdem sie einmal auseinandergeflogen sind. Es ist ja schon 
mal gar nicht so schlecht, daß Du die defekten FETs gefunden hast und 
sie scheinbar auch austauschen konntest ohne die Platine dabei zu 
massakrieren oder eine gefeuert zu kriegen. Da habe ich leider auch 
schon anderes gesehen. Für weitere Diagnosen an dem Gerät braucht man 
wahrscheinlich einen geeigneten Messgerätepark (Oszi und Trenntrafo 
wären ein guter Anfang) und etwas Erfahrung mit Schaltnetzteilen.

Was das Forum angeht... es ist nicht gerade für seine Diplomatie 
bekannt. Du musst hier ein wenig aussieben und am besten zeigen, daß Du 
eigene Kompetenzen besitzt, dann findest Du hier auch Leute, die bereit 
sind, Dir zu helfen. Manchmal sind "spezielle Reaktionen" durchaus 
verständlich (such mal nach "Amper hochskillen") aber manche Kandidaten 
hier sind einfach nur Trolle, die sich überwiegend einen Spaß draus 
machen wollen, hier andere Leute dumm anzumachen und sie blöd aussehen 
zu lassen. Die erklären Dir als KFZ-Schrauber dann noch, wie Du die 
Kolbenrückholfeder zu justieren hast oder so, musst Du einfach 
ignorieren wenn Du den Blödsinn nicht mitspielen willst.

Falls Du es noch weiter versuchen willst, mich würde mal interessieren, 
ob die sekundärseitigen MOSFETs am Trafo (für die Sychrongleichrichtung) 
noch intakt sind. Oder weißt Du eigentlich, wie der Defekt entstanden 
ist?

von Michael H. (micha_m3)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Hallo,
meinst du die 4 rot gemarkerten auf der Beispielplatine?
Vor ein paar Jahren hatte ich schon einmal ein fast Baugleiches Gerät 
mit den gleichen Symptomen, FI fliegt raus bei einschalten.
Wurde damals zum Hersteller geschickt zur Reparatur, kam als 
"irreperabel" zurück.
Damals habe ich ne Weile gebraucht und einiges ausgelötet, bis ich den 
Fehler gefunden hatte, da waren auch die gleichen FET defekt.
Beim Chinamann neue bestellt, eingelötet und das Gerät läuft heute 
noch;)
Daher meine Übrraschung, das dieses auch wieder anging, aber dann die 
beiden Kondensatoren abgeraucht sind.
Wobei der eine von den beiden richtig abgeraucht ist und der andere 
daneben aussah, als ob er von dem anderen mitgerissen wurde.
Da ich ja gelernt habe, dass auch evtl. Erdstrahlen dafür verantwortlich 
sein können, würde mich mal interessieren, was die wahre Ursache sein 
könnte;)
Die Strahlen kann ich ausschließen, da ich Mobiltelefone und andere 
Geräte mit meinen bescheidenen Kenntnissen repariere und da ist durch 
Strahlenbelastung noch nix gestorben, außer durch Laienhafte Fehler 
meinerseits.
Laut meinem Azubi hat er das Gerät eingeschaltet, an die 
Fahrzeugbatterie angeschlossen und dann ging nix mehr.
Eigentlich sind die "Narrensicher", melden sich bei Verpolung, oder 
nicht angeschlossener Batterie.
Gruß,
Michael

: Bearbeitet durch User
von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


Lesenswert?

> meinst du die 4 rot gemarkerten auf der Beispielplatine?
Korrekt. Schau mal bitte nach, ob die einen Durchschuss haben oder ob 
die parasitäre Diode (S->D) noch messbar ist. Wenn die hin sind, 
schließt das den Wandlertrafo sekundärseitig kurz und das könnte zur 
Überlastung und Zerstörung der primärseitigen FETs führen wenn die 
Schutzschaltung das nicht mitkriegt.

Was Du Dir auch noch anschauen könntest, wären die beiden Relais (sind 
die geöffnet oder kleben die) und die Sicherung an der Batterie-Leitung. 
Wenn eines der Relais klebt, könnte man durch Falschpolung der Batterie 
die sekundärseitigen FETs zerstören wenn die Sicherung nicht schnell 
genug anspricht.

> Vor ein paar Jahren hatte ich schon einmal ein fast
> Baugleiches Gerät mit den gleichen Symptomen, FI fliegt
> raus bei einschalten. Wurde damals zum Hersteller
> geschickt zur Reparatur, kam als "irreperabel" zurück.
LOL. Aber daran siehst, was man sich da vornimmt, wenn nicht mal der 
Hersteller Lust darauf hat, sein 800 Euro Gerät zu reparieren.

> Da ich ja gelernt habe, dass auch evtl. Erdstrahlen dafür
> verantwortlich sein können, würde mich mal interessieren,
> was die wahre Ursache sein könnte;)
Manchmal sterben diese Kondensatoren aus purer Gemeinheit. Das würde ich 
aber in diesem Fall ausschließen, das wäre sofort beim Einschalten 
passiert und nicht erst nach kurzer Zeit. Sie waren meiner Meinung auch 
nicht der Auslöser des ersten Defekts, denn dann wären die FETs beim 
Einschalten erneut gestorben.

Bleibt Überspannung oder man könnte die Dinger auch mit zu viel Strom 
überlasten, etwa mit einer viel zu hohen Arbeitsfrequenz des Wandlers. 
Das wäre beim Resonanzwandler theoretisch möglich, auch wenn die 
hoffentlich nicht probiert haben, einen SCR-Wandler mit zero voltage 
switching zu bauen.

Der Schaden an der Platine (verdampfte Leiterbahn) deutet jedenfalls 
darauf hin, daß einer der beiden Kondensatoren zur Drahtbrücke mutierte 
oder bei seinem Abgang zumindest einen kräftigen Lichtbogen gezündet 
hat.

> Die Strahlen kann ich ausschließen, da ich Mobiltelefone
> und andere Geräte mit meinen bescheidenen Kenntnissen repariere
> und da ist durch Strahlenbelastung noch nix gestorben, außer
> durch Laienhafte Fehler meinerseits.
Das lag sicher nicht an laienhaften Fehlern, es sind immer Erdstrahlen. 
Ganz besonders wenn in Deiner Gegend noch Atomstrom aus Frankreich 
importiert wird.

> Laut meinem Azubi hat er das Gerät eingeschaltet, an die
> Fahrzeugbatterie angeschlossen und dann ging nix mehr.
Erdstrahlen. Oder war ein Fahrzeug aus Frankreich angeschlossen?

> Eigentlich sind die "Narrensicher", melden sich bei Verpolung,
> oder nicht angeschlossener Batterie.
So sollte man das bei einem 800 Euro Gerät eigentlich auch erwarten 
können.

von Michael H. (micha_m3)


Lesenswert?

Hallo.
Also die eingekreisten FET sind nicht durchgeknallt, soweit ich das 
nachgemessen habe.
Die Diode scheint auch noch OK, die Relais trennen, kleben nicht.
Ferner ist die Schmelzsicherung am Pluspoleingang auch noch OK.
Auf der Minuspolseite scheint ein Messwiderstand zu sein, der hat auch 
Durchgang, an den gehen noch zusätzlich 3 kleine Anschlüsse dran, daher 
vermute ich einen Messwiderstand.
Gruß,
der Michael

von Klaus F. (klaus27f)


Lesenswert?

Ben B. schrieb:
> Der Preis für diese Geräte ist wirklich unverschämt hoch und ich
> verstehe auch nicht, wie sie auf diesen Preis gekommen sind.

Äh, ein Werkstatt-Ladegerät für 100 A !

Vgl. https://www.autodoc.de/bosch/23440987


Leider dürfte das nur durch mit Schaltnetzteilen erfahrenen Leuten 
reparierbar sein, wenn überhaupt.

von Michael H. (micha_m3)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Hallo,
ein Update zum Ladegerät, habe mich heute mal wieder damit beschäftigt, 
da ich nicht arbeiten musste.
Es fuktioniert doch !!
An der einen Klemme, welche an die Battiere kommt war die 
Kabelverschraubung lose, daher hat es beim 1. Testlauf die Batterie 
nicht erkannt.
Bilder anbei.
Bleibt aber noch ein Problem mit den abgerauchten Kondensatoren.
Die waren ja nicht nur zur Zierde da drin.
Durch welche kann ich die ersetzen, da bräuchte ich noch Unterstützung!
Muss ich da als Info irgendwelche Messungen machen?
Dankeschön im Voraus,
Micha

von Thorsten S. (thosch)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Ben B. schrieb:
> Der Schaden an der Platine (verdampfte Leiterbahn) deutet jedenfalls
> darauf hin, daß einer der beiden Kondensatoren zur Drahtbrücke mutierte
> oder bei seinem Abgang zumindest einen kräftigen Lichtbogen gezündet
> hat.

Fetter Lichtbogen ist plausibel, habe im Foto mal einen Kupfertropfen 
markiert, der aus der verdampften Leiterbahn stammen dürfte.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


Lesenswert?

Na gugg. Schicke Rückmeldung.

Die beiden noch intakten Kondensatoren rechts sind vermutlich mit den 
beiden zerstörten identisch. Einen auslösten und messen, gleichen 
besorgen, mit möglichst hoher Spannungs- und Impulsfestigkeit. Beim 
Auslöten Vorsicht, Keramikkondensatoren mögen das nicht besonders 
(brechen leicht), wirst evtl. jemanden brauchen, der eine 
Heißluft-Reworkstation hat.

Und mach das alles richtig sauber, der ganze schwarze Schmodder ist 
leitfähig und muss weg.

: Bearbeitet durch User
von Frank O. (frank_o)


Lesenswert?

Ich kann das zwar nur aus dem Gabelstaplerbereich sagen, aber da ist oft 
Schmutz im Spiel,  wenn innen solche Sachen passieren.
Ansonsten gehen die Endstufen bei solchen HF-Geräten kaputt.
Diesen Hersteller kenne ich nicht und von Franzosen in diesem Bereich, 
habe ich nur Schlechtes gesehen.

von H. H. (hhinz)


Lesenswert?

Frank O. schrieb:
> Diesen Hersteller kenne ich nicht und von Franzosen in diesem Bereich,
> habe ich nur Schlechtes gesehen.

Was genau?

von Michael H. (micha_m3)


Lesenswert?

Hi.
Da steig ich glaube ich aus:(
Eine Hotair habe ich, aber um Keramikondensatoren zu messen brauch es 
wohl etwas anderes als mein normales Multimeter.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


Lesenswert?

> Eine Hotair habe ich, aber um Keramikondensatoren zu messen
> brauch es wohl etwas anderes als mein normales Multimeter.
Wieso, ist doch perfekt wenn Du sowas hast... Du hast es geschafft, 
diese FETs zu tauschen ohne die Platine zu töten, da wirst Du doch wohl 
mit diesen kleinen Kondensatoren klarkommen.

Multimeter haben eher Probleme damit, Elektrolytkondensatoren über 200µF 
zu messen. So viel haben diese Keramik-Cs aber bei weitem nicht, ich 
schätze(!!) mal so 220..470nF, aber da kann man sich deutlich irren. 
Geht nicht ohne Messen.

von H. H. (hhinz)


Lesenswert?

Ben B. schrieb:
> ich schätze(!!) mal so 220..470nF,

Viel weniger. Die hängen parallel zu 600V/3A Dioden.

von Frank O. (frank_o)


Lesenswert?

H. H. schrieb:
> Was genau?

Gabelstapler und die Technik dazu. Wir haben mal eine Firma gekauft. 
Ganz fürchterlich,  genauso wie französische Flugzeuge.

von H. H. (hhinz)


Lesenswert?

Frank O. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Was genau?
>
> Gabelstapler und die Technik dazu. Wir haben mal eine Firma gekauft.
> Ganz fürchterlich,  genauso wie französische Flugzeuge.

Frankophobie?

von Frank O. (frank_o)


Lesenswert?

H. H. schrieb:
> Frankophobie?

Nein, im Gegenteil. Leckeres Essen und wehrhafte Menschen. Nur Technik 
ist nicht so sehr deren Gebiet. Autos können sie mittlerweile, 
Flurförderzeuge halt nicht.
Zwei der originalen Fahrzeuge hatten die Hälfte meiner Jahresarbeit bei 
einem Kunden ausgemacht.
Sind also nur meine persönlichen Erfahrungen.

von Wollvieh W. (wollvieh)


Lesenswert?

Frank O. schrieb:

> Gabelstapler und die Technik dazu. Wir haben mal eine Firma gekauft.
> Ganz fürchterlich,  genauso wie französische Flugzeuge.

Mir ist neulich eine Krups Kaffeemaschine (aus Frankreich) explodiert.
Nach drei Wochen Urlaub eingeschaltet und nach dem automatischen 
Spüllauf die Dampfdüse aktiviert zwecks Durchspülen. Pumpe taktet, aber 
es kommt nix raus. Nach kurzer Zeit ein lauter Knall und ich stehe in 
einer turbulent bewegten Wolke aus Wasserdampf und Heißwasser. Das 
dünnwandige Glas, das ich untergestellt hatte war zum Glück nicht 
zerrissen. Die freigesetzte Energie hätte aber absolut dazu ausgereicht.

Konstruktionsfehler: Im Auslaß der Dampfdüse, der bei allen Maschinen 
die ich kenne nur das offene Ende eines Röhrchens ist, haben die 
Franzosen eine Art Druckregelventil(chen) mit Plastikstößel und Feder 
verbaut. Das war offenbar durch Milchreste verklebt und erst nach 
Zersplitterung der Plastikteile, die mir um die Ohren flogen, wieder 
durchgängig.

Noch schlimmer sind nur italienische Kaffeemaschineningenieure (wenn sie 
etwas anderes als gußeiserne Maschinen mit massiven Rohrleitungen bauen, 
also sprich moderne Kaffeevollautomaten, die allesamt klappriger Rotz 
sind.)

von Michael H. (micha_m3)


Lesenswert?

Moin,
habe jetzt mal einen vorsichtig ausgelötet und versucht mit meinem 
Multimeter durchzumessen.
Soweit das mit dem Ding überhaupt möglich ist)
Ich komme da auf 1,2nF??
LG,
Micha

von H. H. (hhinz)


Lesenswert?

Michael H. schrieb:
> Ich komme da auf 1,2nF??

Kommt schon hin. Und die Baugröße wird 1206 sein.

Sowas kommt in Frage:


https://www.tme.eu/de/details/1206n102j102ct/kondensatoren-mlcc-smd/walsin/

von Michael H. (micha_m3)


Lesenswert?

Hi.
Danke für die Info, ich habe jetzt welche bei Reichelt bestellt, da 
waren sie incl. Versand günstiger.
Ich melde mich, wenn sie drin sind, ob alles läuft;)
Schönen Sonntag noch

von H. H. (hhinz)


Lesenswert?

Michael H. schrieb:
> ich habe jetzt welche bei Reichelt bestellt,

Reichelt hat keine geeigneten.

: Bearbeitet durch User
von Michael H. (micha_m3)


Lesenswert?

Hallo.
Hab ich mich da vertan?

KEM 1206 1N
Vielschicht-Kerko, 1,0nF, 1kV, 125°C

Die Eckdaten sind doch gleich mit dem von TME, oder?
Gruß,
Micha

von H. H. (hhinz)


Lesenswert?

Michael H. schrieb:
> Hallo.
> Hab ich mich da vertan?
>
> KEM 1206 1N
> Vielschicht-Kerko, 1,0nF, 1kV, 125°C
>
> Die Eckdaten sind doch gleich mit dem von TME, oder?

Falsche Keramik!

von Michael H. (micha_m3)


Lesenswert?

Fu....

von Michael H. (micha_m3)


Lesenswert?

Ok, wer lesen kann, ist klar im Vorteil;)
Hab jetzt nen 10er Abreißpack bei TME bestellt.
Danke,
Micha

von H. H. (hhinz)


Lesenswert?

Die Dioden hast du geprüft? Insbesondere die "rechte"?

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


Lesenswert?

Kann durchaus sein, ich hab extra drangeschrieben, daß man sich da sehr 
leicht irrt wenn man eine Schätzung abgibt.

von Michael H. (micha_m3)


Lesenswert?

Hallo,
Ja, habe ich, ist OK.
Beim letzten Probelauf mit angeschlossener Batterie und Last habe ich 
extra noch eine Temperaturmessung mit einem IR Thermometer gemacht, um 
heißlaufende Bauteile auszuschließen.
Das wärmste waren die ersetzten FETs mit 52 Grad, die Dioden lagen beide 
bei knapp 30 Grad.
Gruß,
Micha

von H. H. (hhinz)


Lesenswert?

Dann wird das ja klappen. Tausch aber auf jeden Fall alle 4 Kerkos aus.

von Frank O. (frank_o)


Lesenswert?

Aber ansonsten feine Leistung. Ich habe nur 25A. Aber mittlerweile 
reicht mir das auch. Da sind die preislichen Sprünge einfach zu groß.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


Lesenswert?

Mehr ist auch wirklich nur für Werkstätten sinnvoll, etwa wenn der Wagen 
längere Zeit mit eingeschalteter Zündung stehen muss weil irgendwelche 
Tests das erfordern.

Aber den Preis verstehe ich nicht, sowas ist nicht großartig aufwendiger 
oder schwieriger zu bauen als ein PC-Netzteil mit 1200W. Die kosten weit 
weniger als 800+ Euro.

von H. H. (hhinz)


Lesenswert?

Ben B. schrieb:
> Aber den Preis verstehe ich nicht, sowas ist nicht großartig aufwendiger
> oder schwieriger zu bauen als ein PC-Netzteil mit 1200W. Die kosten weit
> weniger als 800+ Euro.

Dann wirst du ja schon bald ein derartes Ladegerät für weniger als 100€ 
auf den Markt bringen.

von Michael H. (micha_m3)


Lesenswert?

Hi.
Wir brauchen diese Geräte, wenn die Fahrzeuge "geflasht" werden, zb. bei 
Softwareupdates.
Da gehen schonmal beim programmieren 30-40A und mehr durch die Leitung.
Wir haben auch welche von Ctek, fürs normale laden der Batterien, da 
reichen 25A.
Und die sind noch "günstig" mit 780 Euro gegenüber den empfohlenen der 
Hersteller
Gruß,
Micha

: Bearbeitet durch User
von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


Lesenswert?

> Dann wirst du ja schon bald ein derartes Ladegerät
> für weniger als 100€ auf den Markt bringen.
Laber doch nicht schon wieder so eine Scheiße wenn Dir nicht mal klar 
ist, daß Du für 100 Euronen auch kein brauchbares 12V/1200W Netzteil 
einer namhaften Firma bekommst. Ey nee...

von Frank O. (frank_o)


Lesenswert?

H. H. schrieb:
> Dann wirst du ja schon bald ein derartes Ladegerät für weniger als 100€
> auf den Markt bringen.

😂
Manche mögen mit deiner Art vielleicht nicht zurecht kommen, aber sie 
treffen immer den Nagel auf den Kopf.
Ich mag dein Art von Humor,  den subtilen Spot und ohne verletzend zu 
sein, sehr gerne.

von H. H. (hhinz)


Lesenswert?

Ben B. schrieb:
>> Dann wirst du ja schon bald ein derartes Ladegerät
>> für weniger als 100€ auf den Markt bringen.
> Laber doch nicht schon wieder so eine Scheiße wenn Dir nicht mal klar
> ist, daß Du für 100 Euronen auch kein brauchbares 12V/1200W Netzteil
> einer namhaften Firma bekommst. Ey nee...

Hast von einem 1200W PC-NT gelabert...

: Bearbeitet durch User
von Frank O. (frank_o)


Lesenswert?

Michael H. schrieb:
> Wir haben auch welche von Ctek, fürs normale laden der Batterien, da
> reichen 25A.

Ich habe so eins von Ctek. Das lag so um die 400 Euro.  Ich hatte 
deutlich weniger bezahlt. Sonst hätte ich wohl länger gesucht.
100A ist überhaupt kein Problem, wenn du Fehler suchst und Updates 
machst.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


Lesenswert?

> Hast von einem 1200W PC-NT gelabert...
Habe ich. Zeige mir eines von einem namhaften Hersteller (so daß man 
auch erwarten kann, daß es die aufgedruckten 100A real macht ohne heiß 
zu laufen) für 100 Euro, danach diskutieren wir meinen Preis weiter.

von H. H. (hhinz)


Lesenswert?

Nimm einfach deine Medikamente.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


Lesenswert?

Der Spruch hat inzwischen einen längeren Bart als der Weihnachtsmann und 
zeigt nur wie oft Dir die fachlich-sachlichen Argumente ausgehen. Schade 
eigentlich. Irgendwann krepierst Du an Deiner eigenen Medizin, das kann 
ich Dir heute schon mal versprechen.

von H. H. (hhinz)


Lesenswert?

Du bist sehr krank.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


Lesenswert?

Dann müsstest Du bereits tot sein.

von Peter K. (chips)


Lesenswert?

Ben B. schrieb:
> Aber den Preis verstehe ich nicht, sowas ist nicht großartig aufwendiger
> oder schwieriger zu bauen als ein PC-Netzteil mit 1200W. Die kosten weit
> weniger als 800+ Euro

dein Vergleich ist schon sehr schräg
- wieso 800+ ? oben: "Es kostet zur Zeit neu 780 Euro"
- wenn das Gerät funktionssicher entwickelt und getestet wurde und 
robust und langlebig im Werkstattbetrieb läüft, ist der Preis mehr als 
gerechtfertigt
- bei den vermutlich kleinen Stückzahlen muss ja auch erhebliche 
Entwicklungs- und Werkzeugkosten umgelegt werden, dazu gehört auch 
SW-Entwicklungskosten
- das im Gegensatz zu einem PC-Netzteil mit viel höheren Stückzahlen
- bei den 780€ ist wahrscheinlich auch die Spanne des Einzelhändlers und 
des Großhändlers mit drin
da ist so ein bissiger Kommentar als Reaktion auf den schrägen Vergleich 
mMn schon passend...

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


Lesenswert?


von Ralf X. (ralf0815)


Lesenswert?

Matthias S. schrieb:
> Hier gibts ein einstellbares Ladegerät mit ganz gut Ampere (wohl bis
> 60A):
> https://www.noeifevo.de.....

Kaum mit einem professionellen Gerät zu vergleichen.

von Frank O. (frank_o)


Lesenswert?

Ralf X. schrieb:
> Kaum mit einem professionellen Gerät zu vergleichen.

Ack!

Wenn bei den Kunden solche Geräte waren, brachten sie eigentlich nie die 
Leistung und waren zudem schnell kaputt.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


Lesenswert?

Also ein Enermax 1200W Netzteil bekommt man für ca. 230..250 Euro. Viel 
mehr Aufwand ist so ein KFZ-Ladegerät auch nicht, evtl. sind die 
Stromkabel auf der 12V-Seite dicker und teurer. Daher ist für mich alles 
über 350 oder vielleicht noch 400 Euro einfach mal überteuert, erst 
recht wenn es dann auch noch einigermaßen zuverlässig den Arsch 
hochreißt. Ist ja leider nicht so, daß dieser Gysflash-Goldklumpen nie 
kaputt geht. Genau wie diese CDreck-Ladegeräte, da hält die 25A-Version 
zwar etwas länger als der Normalverbraucher-Billigschrott, aber 
besonders zuverlässig sind die auch nicht gerade. Jedenfalls nicht 
danach zu urteilen, wie viele ich davon schon auf dem Basteltisch hatte 
weil's da drin irgendwas zerrissen hat. Meistens sinds einfach nur die 
billigen China-Elkos, die der Aufgabe nicht gewachsen sind, der Euro 
mehr für eine bessere Serie musste unbedingt eingespart werden.

von H. H. (hhinz)


Lesenswert?

So krank.

von Frank O. (frank_o)


Lesenswert?

Ben B. schrieb:
> Also ein Enermax 1200W Netzteil bekommt man für ca. 230..250 Euro. Viel
> mehr Aufwand ist so ein KFZ-Ladegerät auch nicht,

Ich kann ja nur für Flurföderzeuge im Wesentlichen sprechen.
Ein Ladegerät wollte ich für mich reparieren. Allerdings war es eins, 
mit dem man Formatieren konnte. Das eine Bauteil kostete über 800 Euro.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


Lesenswert?

Ich weiß zwar nicht was bei Flurförderfahrzeugen oder ihren Batterien 
formatiert werden muss (eine normale Blei-Autobatterie ist jedenfalls 
tot wenn man sie einmal richtig tiefentlädt, da hilft dann auch kein 
"formatieren" oder "de-sulfatieren" mehr) aber zeig mal her das 
Ladegerät ... falls Du es noch hast. Was ist da für ein Bauteil drin, 
was 800 Euronen kosten soll?

von H. H. (hhinz)


Lesenswert?

Ben B. schrieb:
> Was ist da für ein Bauteil drin,
> was 800 Euronen kosten soll?

Ein dir völlig unbekanntes: Hirn.

von Frank O. (frank_o)


Lesenswert?

Ben B. schrieb:
> Ich weiß zwar nicht

Nein, leider weißt du nichts darüber.
Du hast dich gerade selbst disqualifiziert.
37 Jahre habe ich Flurförderzeuge gemacht. Die ganzen tiefentladenen 
Batterien,  die ich wieder aufgepäppelt habe und da meine ich nicht 
einmal eine normale Tiefentladung, sondern eine, wenn Batterien Jahre 
ohne Ladung gestanden haben, alle zusammen kannst du dir bildlich nicht 
einmal vorstellen.
Das Bauteil war ein IGBT-Modul. Hatte ich leider zerlegt, weil ich es 
bis dahin selbst nicht kannte. Online war es schon schwer zu finden und 
es war auch für meinen Geschmack sehr teuer. Nur habe ich es nur bei 
diesem einen Anbieter gefunden.
Und jetzt brauchst du auch nicht nach der Bezeichnung fragen, denn das 
ist mindestens 2 Jahre her.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


Lesenswert?

Wie gesagt, über irgendwelche exotischen Batterien, die es zumindest 
scheinbar überleben wenn sie 10 Jahre ungeladen in der Ecke stehen, weiß 
ich nichts. Aber mit Leistungselektronik kenne ich mich aus, im 
Vergleich zu anderen Leuten, die sich hier für den großen Chefarzt 
halten, obwohl sie nicht mal eine Niere von einem Schnitzel 
unterscheiden können, ist das schon mal was.

von Peter K. (chips)


Lesenswert?

Ben B. schrieb:
> obwohl sie nicht mal eine Niere von einem Schnitzel
> unterscheiden können

du kannst ja nicht ein PC-Netzteil von einem Ladegerät mit intelligenten 
Funktionen unterscheiden...
und von Produktkosten hast du auch keine Ahnung

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


Lesenswert?

> du kannst ja nicht ein PC-Netzteil von einem Ladegerät mit
> intelligenten Funktionen unterscheiden...
Rede doch bitte nicht so einen Scheiß. Das nicht triviale bei sowas ist 
die Leistungselektronik, die 14V mit 100A und hohem Wirkungsgrad 
schaffen muss. Der Rest ist eine einfache Mikroprozessorsteuerung mit 
Sollwertvorgabe für Ausgangstrom und ggf. Ausgangsspannung und minimaler 
Messtechnik. Die ist kein Problem wenn man weiß, was man mit der 
Batterie machen muss.

> und von Produktkosten hast du auch keine Ahnung
Die brauche ich auch nicht wenn Enermax eine vergleichbare Schaltung für 
ein Drittel des Preises auf die Beine gestellt kriegt.

Meine Fresse, das ist ein Batterieladegerät und kein Atomkraftwerk.

von Frank O. (frank_o)


Lesenswert?

Ben B. schrieb:
> irgendwelche exotischen Batterien,

Ganz normale Traktionsbatterien.

von H. H. (hhinz)


Lesenswert?

Ben B. schrieb:
> Aber mit Leistungselektronik kenne ich mich aus, im
> Vergleich zu anderen Leuten, die sich hier für den großen Chefarzt
> halten, obwohl sie nicht mal eine Niere von einem Schnitzel
> unterscheiden können, ist das schon mal was.

Megalomanie.

von Michael H. (micha_m3)


Lesenswert?

Hallo.
Update, SMD Kondensatoren alle 4 ersetzt, Leiterbahn geflickt, alles 
nochmal durchgemessen, Ladegerät läuft;)
Morgen gehts in die Werkstatt zum Härtetest.
Vielen Dank für eure tolle Unterstützung,
Michael

Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.