Hallo liebe Forenmitglieder. Ich bin neu hier und habe ein Problem, bei dem ihr mir eventuell helfen könnt. Ich repariere als Hobby so einiges zb Handys, Lötstion, Hotair, Multimeter vorhanden, besitze aber nur gefährliche Grundkenntnisse;) Nun zu meinem Problem: Ich habe aus meiner Werkstatt ein Gys Batterieladegerät welches defekt ist Es kostet zur Zeit neu 780 Euro, also lohnt sich die Fehlersuche/Reparatur. Ursprünglich ging das Gerät nicht mehr an, beim einschalten flog der FI in der Werkstatt raus. Nachdem ich es zerlegt hatte, konnte ich 2 defekte N-Channel Mosfets lokalisieren (bei den Kühlkörbern, blau markiert), welche ich ersetzt habe. Vorsichtshalber habe ich alle 4 ersetzt, danach ging das Gerät an, alles prima, kein FI löste mehr aus. Nun kommts, es wäre zu schön gewesen. Als ich dann eine Batterie angeklemmt habe zum laden hat es 5 sekunden mit Ladespannung und Stromanzeige funktioniert, dann hörte ich ein leises "Puff" aus dem Gerät, es bleib auch an, aber meldete"Batterie nicht erkannt". Nach öffnen des Gerätes konnte ich 2 kleine weiße SMD Bauteile an einer Diode und Spule erkennen, die komplett mit der Leiterbahn abgebrannt sind (roter Leitungsverlauf vom N-Channel über die beiden abgebrannten SMD zur Spule(Trafo?). Rechts davon ist eine Baugleiche Diode mit den Baugleichen weißen SMD beide sind nicht beschädigt. Die Diode an den abgerauchten SMD ist durchgemessen auch OK, hat aber meiner Meinung nach keine Ursache. Nun brauche ich eure Hilfe, was sind das für abgebrannte SMD Bauteile (evtl. Induktoren?), da nicht gekennzeichnet und hat jemand eine Idee, warum die weggebrannt sind (evtl. einer der neuen N-Channel Mosfets)? Vielen Dank für eure Hilfe im Voraus, Michael
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Frage: welches Ladegerät genau ? Gibt es einen Schaltplan ? Batterie verpolt angeschlossen, eine evt. Crowbar defekt ?
Hallo. Schaltpläne gibt es leider nicht, Batterie war nicht verpolt angeklemmt, das Gerät würde dann auch "Batteriefehler" melden, macht es zumindestens im heilen Zustand im Werkstattbereich Es hat ja auch kurz mit den entsprechenden weerten wie Spannung und Ladestrom gearbeitet. Deshalb versteh ich nicht, warum die beiden verreckt sind, wobei diese zwischen 2 der 4 getauschten N-Channel und der abgebildeten Spule sind.
Michael H. schrieb: > was sind das für abgebrannte SMD Bauteile Keramikkondensatoren, C0G/NPO Aber da ist mehr kaputt.
Hallo. Ok, wenn das Kondensatoren waren, sind die also für den vorhendenen Fehler nicht verantwortlich? Da könnte ja einer beim einlöten der N-Channels dicht daneben niedrohmig geworden sein? Aber warum geht nun das laden nicht mehr und die angeschlossene Batterie wird nicht mehr erkannt. Danke
Michael H. schrieb: > Ok, wenn das Kondensatoren waren, sind die also für den vorhendenen > Fehler nicht verantwortlich? Die sind einer der vorhandenen Fehler. > Da könnte ja einer beim einlöten der N-Channels dicht daneben niedrohmig > geworden sein? Eher durch Erdstrahlen. > Aber warum geht nun das laden nicht mehr und die angeschlossene Batterie > wird nicht mehr erkannt. Da ist mehr kaputt. Das ist eben kein altvorderes Ladegerät aus Trafo und Gleichrichter.
Sieht auf den ersten Blick wie ein LLC-Wandler mit Synchrongleichrichtung aus, recht nahe an dem dran, was ich für meinen PV-Laderegler bauen müsste... aber keine Ahnung, wozu dann noch die Drossel unten links vorhanden ist (ist eigentlich der große Vorteil des LLC-Wandlers, daß er die nicht braucht). Daher würde ich gerne bitten, wenn es Dir irgendwann reichen sollte, schmeiß die Platine nicht weg, ich hätte da Interesse zwecks Forschung oder Teilegewinnung dran. Diese Wandler sind leider recht komplex bzw. es gibt mehrere Möglichkeiten, den Lastkreis aufzubauen und unterschiedliche Betriebsmodi (zero-current oder zero-voltage switching). Ich vermute mal, der LC-Resonanzkreis liegt in Reihe mit dem Haupttrafo (SCR-Aufbau), dann bietet sich ZCS an, sonst hat der Wandler Probleme beim Betrieb mit geringer Last oder Leerlauf. Schau Dir die Gate-Beschaltung der vier MOSFETS an, die Du bereits getauscht hast. Ist da alles intakt geblieben? Du hast das "Glück", daß die Ansteuerung über Gate-Treiber-Trafos erfolgt, dadurch hat die Treiberstufe höchstwahrscheinlich überlebt, aber die GDTs selbst könnten beschädigt sein (Wicklungsschäden). Sind die FETs der Synchrongleichrichtung auf der Sekundärseite intakt? Die geplatzten Kondensatoren sehen so aus, als wären die zur Entstörung der Dioden gedacht gewesen. Die Induktivität könnte ein Stromtransformator (zur Strommessung im Primärkreis) sein, angeschlossen am LC-Schwingkreis, der Mittelpunkt zwischen den Dioden könnte der Ausgang einer der beiden Halbbrücken sein (die zweite Halbbrücke müsste dann direkt am Haupttrafo angeschlossen sein). Bitte nicht unbedingt mit voller Betriebsspannung dran herumprobieren. Jeder Knall vergrößert den Schaden. Es wäre besser, nur die Treiberschaltung und Steuerung mit Strom zu versorgen, nicht aber den Leistungskreis und dann erstmal zu messen was los ist.
Hallo. Erstmal vielen Dank für due umfassende Antwort. Leider bin ich kein Elektroniker, sondern KFZ Meister mit Hobby Elektronikkentnissen außer Elekrtrik und HV im KFZ Bereich. Besitze also nur "gefährliches Halbwissen" wie oben geschrieben;( Aber diese Antwort lässt auf ein wenig mehr Interesse und Mühe schließen, jemanden zu helfen, als "Kondensatoren werden eher durch Erdstrahlen zerstört" und da ist mehr kaputt, das ist mir wohl klar, sonst hätte ich nicht um Hilfestellung gebeten. Ich sage zu meine Kunden, der fragt warum sein Motor klappert ja auch nicht "wird wohl nen Klapperstorch im Kurbelgehäuse wohnen" Als "ungelernter" in diesem Bereich hat sich die weitere Fehlersuche damit wahrscheinlich erledigt, eigentlich Schade bei einem Ladegerät für knapp 800 Euro. Vielen Dank für die fachkompetente Hilfe, Michael
Der Preis für diese Geräte ist wirklich unverschämt hoch und ich verstehe auch nicht, wie sie auf diesen Preis gekommen sind. Meiner Meinung ist da nichts drin, was diesen Preis rechtfertigt... zumal diese Geräte dann auch noch gar nicht so selten sterben. Ist das Gleiche wie mit den blauen Geräten in der Solarbranche bzw. diesen ganzen Powerstation-Anbietern. Wenn man dafür ein Solarmodul kaufen möchte, soll man den 3..4fachen Preis pro Watt zahlen wie normalerweise für ein Solarmodul verlangt wird. Naja, LLC-Wandler oder Schaltnetzteile allgemein sind leider schon ein recht schwieriges Thema und nicht besonders Elektro-Anfänger-freundlich. Selbst wirklich kompetente Leute schaffen es oft nicht, sie zu reparieren nachdem sie einmal auseinandergeflogen sind. Es ist ja schon mal gar nicht so schlecht, daß Du die defekten FETs gefunden hast und sie scheinbar auch austauschen konntest ohne die Platine dabei zu massakrieren oder eine gefeuert zu kriegen. Da habe ich leider auch schon anderes gesehen. Für weitere Diagnosen an dem Gerät braucht man wahrscheinlich einen geeigneten Messgerätepark (Oszi und Trenntrafo wären ein guter Anfang) und etwas Erfahrung mit Schaltnetzteilen. Was das Forum angeht... es ist nicht gerade für seine Diplomatie bekannt. Du musst hier ein wenig aussieben und am besten zeigen, daß Du eigene Kompetenzen besitzt, dann findest Du hier auch Leute, die bereit sind, Dir zu helfen. Manchmal sind "spezielle Reaktionen" durchaus verständlich (such mal nach "Amper hochskillen") aber manche Kandidaten hier sind einfach nur Trolle, die sich überwiegend einen Spaß draus machen wollen, hier andere Leute dumm anzumachen und sie blöd aussehen zu lassen. Die erklären Dir als KFZ-Schrauber dann noch, wie Du die Kolbenrückholfeder zu justieren hast oder so, musst Du einfach ignorieren wenn Du den Blödsinn nicht mitspielen willst. Falls Du es noch weiter versuchen willst, mich würde mal interessieren, ob die sekundärseitigen MOSFETs am Trafo (für die Sychrongleichrichtung) noch intakt sind. Oder weißt Du eigentlich, wie der Defekt entstanden ist?
Hallo, meinst du die 4 rot gemarkerten auf der Beispielplatine? Vor ein paar Jahren hatte ich schon einmal ein fast Baugleiches Gerät mit den gleichen Symptomen, FI fliegt raus bei einschalten. Wurde damals zum Hersteller geschickt zur Reparatur, kam als "irreperabel" zurück. Damals habe ich ne Weile gebraucht und einiges ausgelötet, bis ich den Fehler gefunden hatte, da waren auch die gleichen FET defekt. Beim Chinamann neue bestellt, eingelötet und das Gerät läuft heute noch;) Daher meine Übrraschung, das dieses auch wieder anging, aber dann die beiden Kondensatoren abgeraucht sind. Wobei der eine von den beiden richtig abgeraucht ist und der andere daneben aussah, als ob er von dem anderen mitgerissen wurde. Da ich ja gelernt habe, dass auch evtl. Erdstrahlen dafür verantwortlich sein können, würde mich mal interessieren, was die wahre Ursache sein könnte;) Die Strahlen kann ich ausschließen, da ich Mobiltelefone und andere Geräte mit meinen bescheidenen Kenntnissen repariere und da ist durch Strahlenbelastung noch nix gestorben, außer durch Laienhafte Fehler meinerseits. Laut meinem Azubi hat er das Gerät eingeschaltet, an die Fahrzeugbatterie angeschlossen und dann ging nix mehr. Eigentlich sind die "Narrensicher", melden sich bei Verpolung, oder nicht angeschlossener Batterie. Gruß, Michael
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> meinst du die 4 rot gemarkerten auf der Beispielplatine? Korrekt. Schau mal bitte nach, ob die einen Durchschuss haben oder ob die parasitäre Diode (S->D) noch messbar ist. Wenn die hin sind, schließt das den Wandlertrafo sekundärseitig kurz und das könnte zur Überlastung und Zerstörung der primärseitigen FETs führen wenn die Schutzschaltung das nicht mitkriegt. Was Du Dir auch noch anschauen könntest, wären die beiden Relais (sind die geöffnet oder kleben die) und die Sicherung an der Batterie-Leitung. Wenn eines der Relais klebt, könnte man durch Falschpolung der Batterie die sekundärseitigen FETs zerstören wenn die Sicherung nicht schnell genug anspricht. > Vor ein paar Jahren hatte ich schon einmal ein fast > Baugleiches Gerät mit den gleichen Symptomen, FI fliegt > raus bei einschalten. Wurde damals zum Hersteller > geschickt zur Reparatur, kam als "irreperabel" zurück. LOL. Aber daran siehst, was man sich da vornimmt, wenn nicht mal der Hersteller Lust darauf hat, sein 800 Euro Gerät zu reparieren. > Da ich ja gelernt habe, dass auch evtl. Erdstrahlen dafür > verantwortlich sein können, würde mich mal interessieren, > was die wahre Ursache sein könnte;) Manchmal sterben diese Kondensatoren aus purer Gemeinheit. Das würde ich aber in diesem Fall ausschließen, das wäre sofort beim Einschalten passiert und nicht erst nach kurzer Zeit. Sie waren meiner Meinung auch nicht der Auslöser des ersten Defekts, denn dann wären die FETs beim Einschalten erneut gestorben. Bleibt Überspannung oder man könnte die Dinger auch mit zu viel Strom überlasten, etwa mit einer viel zu hohen Arbeitsfrequenz des Wandlers. Das wäre beim Resonanzwandler theoretisch möglich, auch wenn die hoffentlich nicht probiert haben, einen SCR-Wandler mit zero voltage switching zu bauen. Der Schaden an der Platine (verdampfte Leiterbahn) deutet jedenfalls darauf hin, daß einer der beiden Kondensatoren zur Drahtbrücke mutierte oder bei seinem Abgang zumindest einen kräftigen Lichtbogen gezündet hat. > Die Strahlen kann ich ausschließen, da ich Mobiltelefone > und andere Geräte mit meinen bescheidenen Kenntnissen repariere > und da ist durch Strahlenbelastung noch nix gestorben, außer > durch Laienhafte Fehler meinerseits. Das lag sicher nicht an laienhaften Fehlern, es sind immer Erdstrahlen. Ganz besonders wenn in Deiner Gegend noch Atomstrom aus Frankreich importiert wird. > Laut meinem Azubi hat er das Gerät eingeschaltet, an die > Fahrzeugbatterie angeschlossen und dann ging nix mehr. Erdstrahlen. Oder war ein Fahrzeug aus Frankreich angeschlossen? > Eigentlich sind die "Narrensicher", melden sich bei Verpolung, > oder nicht angeschlossener Batterie. So sollte man das bei einem 800 Euro Gerät eigentlich auch erwarten können.
Hallo. Also die eingekreisten FET sind nicht durchgeknallt, soweit ich das nachgemessen habe. Die Diode scheint auch noch OK, die Relais trennen, kleben nicht. Ferner ist die Schmelzsicherung am Pluspoleingang auch noch OK. Auf der Minuspolseite scheint ein Messwiderstand zu sein, der hat auch Durchgang, an den gehen noch zusätzlich 3 kleine Anschlüsse dran, daher vermute ich einen Messwiderstand. Gruß, der Michael
Ben B. schrieb: > Der Preis für diese Geräte ist wirklich unverschämt hoch und ich > verstehe auch nicht, wie sie auf diesen Preis gekommen sind. Äh, ein Werkstatt-Ladegerät für 100 A ! Vgl. https://www.autodoc.de/bosch/23440987 Leider dürfte das nur durch mit Schaltnetzteilen erfahrenen Leuten reparierbar sein, wenn überhaupt.
Hallo, ein Update zum Ladegerät, habe mich heute mal wieder damit beschäftigt, da ich nicht arbeiten musste. Es fuktioniert doch !! An der einen Klemme, welche an die Battiere kommt war die Kabelverschraubung lose, daher hat es beim 1. Testlauf die Batterie nicht erkannt. Bilder anbei. Bleibt aber noch ein Problem mit den abgerauchten Kondensatoren. Die waren ja nicht nur zur Zierde da drin. Durch welche kann ich die ersetzen, da bräuchte ich noch Unterstützung! Muss ich da als Info irgendwelche Messungen machen? Dankeschön im Voraus, Micha
Ben B. schrieb: > Der Schaden an der Platine (verdampfte Leiterbahn) deutet jedenfalls > darauf hin, daß einer der beiden Kondensatoren zur Drahtbrücke mutierte > oder bei seinem Abgang zumindest einen kräftigen Lichtbogen gezündet > hat. Fetter Lichtbogen ist plausibel, habe im Foto mal einen Kupfertropfen markiert, der aus der verdampften Leiterbahn stammen dürfte.
Na gugg. Schicke Rückmeldung. Die beiden noch intakten Kondensatoren rechts sind vermutlich mit den beiden zerstörten identisch. Einen auslösten und messen, gleichen besorgen, mit möglichst hoher Spannungs- und Impulsfestigkeit. Beim Auslöten Vorsicht, Keramikkondensatoren mögen das nicht besonders (brechen leicht), wirst evtl. jemanden brauchen, der eine Heißluft-Reworkstation hat. Und mach das alles richtig sauber, der ganze schwarze Schmodder ist leitfähig und muss weg.
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Ich kann das zwar nur aus dem Gabelstaplerbereich sagen, aber da ist oft Schmutz im Spiel, wenn innen solche Sachen passieren. Ansonsten gehen die Endstufen bei solchen HF-Geräten kaputt. Diesen Hersteller kenne ich nicht und von Franzosen in diesem Bereich, habe ich nur Schlechtes gesehen.
Frank O. schrieb: > Diesen Hersteller kenne ich nicht und von Franzosen in diesem Bereich, > habe ich nur Schlechtes gesehen. Was genau?
Hi. Da steig ich glaube ich aus:( Eine Hotair habe ich, aber um Keramikondensatoren zu messen brauch es wohl etwas anderes als mein normales Multimeter.
> Eine Hotair habe ich, aber um Keramikondensatoren zu messen > brauch es wohl etwas anderes als mein normales Multimeter. Wieso, ist doch perfekt wenn Du sowas hast... Du hast es geschafft, diese FETs zu tauschen ohne die Platine zu töten, da wirst Du doch wohl mit diesen kleinen Kondensatoren klarkommen. Multimeter haben eher Probleme damit, Elektrolytkondensatoren über 200µF zu messen. So viel haben diese Keramik-Cs aber bei weitem nicht, ich schätze(!!) mal so 220..470nF, aber da kann man sich deutlich irren. Geht nicht ohne Messen.
Ben B. schrieb: > ich schätze(!!) mal so 220..470nF, Viel weniger. Die hängen parallel zu 600V/3A Dioden.
H. H. schrieb: > Was genau? Gabelstapler und die Technik dazu. Wir haben mal eine Firma gekauft. Ganz fürchterlich, genauso wie französische Flugzeuge.
Frank O. schrieb: > H. H. schrieb: >> Was genau? > > Gabelstapler und die Technik dazu. Wir haben mal eine Firma gekauft. > Ganz fürchterlich, genauso wie französische Flugzeuge. Frankophobie?
H. H. schrieb: > Frankophobie? Nein, im Gegenteil. Leckeres Essen und wehrhafte Menschen. Nur Technik ist nicht so sehr deren Gebiet. Autos können sie mittlerweile, Flurförderzeuge halt nicht. Zwei der originalen Fahrzeuge hatten die Hälfte meiner Jahresarbeit bei einem Kunden ausgemacht. Sind also nur meine persönlichen Erfahrungen.
Frank O. schrieb: > Gabelstapler und die Technik dazu. Wir haben mal eine Firma gekauft. > Ganz fürchterlich, genauso wie französische Flugzeuge. Mir ist neulich eine Krups Kaffeemaschine (aus Frankreich) explodiert. Nach drei Wochen Urlaub eingeschaltet und nach dem automatischen Spüllauf die Dampfdüse aktiviert zwecks Durchspülen. Pumpe taktet, aber es kommt nix raus. Nach kurzer Zeit ein lauter Knall und ich stehe in einer turbulent bewegten Wolke aus Wasserdampf und Heißwasser. Das dünnwandige Glas, das ich untergestellt hatte war zum Glück nicht zerrissen. Die freigesetzte Energie hätte aber absolut dazu ausgereicht. Konstruktionsfehler: Im Auslaß der Dampfdüse, der bei allen Maschinen die ich kenne nur das offene Ende eines Röhrchens ist, haben die Franzosen eine Art Druckregelventil(chen) mit Plastikstößel und Feder verbaut. Das war offenbar durch Milchreste verklebt und erst nach Zersplitterung der Plastikteile, die mir um die Ohren flogen, wieder durchgängig. Noch schlimmer sind nur italienische Kaffeemaschineningenieure (wenn sie etwas anderes als gußeiserne Maschinen mit massiven Rohrleitungen bauen, also sprich moderne Kaffeevollautomaten, die allesamt klappriger Rotz sind.)
Moin, habe jetzt mal einen vorsichtig ausgelötet und versucht mit meinem Multimeter durchzumessen. Soweit das mit dem Ding überhaupt möglich ist) Ich komme da auf 1,2nF?? LG, Micha
Michael H. schrieb: > Ich komme da auf 1,2nF?? Kommt schon hin. Und die Baugröße wird 1206 sein. Sowas kommt in Frage: https://www.tme.eu/de/details/1206n102j102ct/kondensatoren-mlcc-smd/walsin/
Hi. Danke für die Info, ich habe jetzt welche bei Reichelt bestellt, da waren sie incl. Versand günstiger. Ich melde mich, wenn sie drin sind, ob alles läuft;) Schönen Sonntag noch
Michael H. schrieb: > ich habe jetzt welche bei Reichelt bestellt, Reichelt hat keine geeigneten.
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Hallo. Hab ich mich da vertan? KEM 1206 1N Vielschicht-Kerko, 1,0nF, 1kV, 125°C Die Eckdaten sind doch gleich mit dem von TME, oder? Gruß, Micha
Michael H. schrieb: > Hallo. > Hab ich mich da vertan? > > KEM 1206 1N > Vielschicht-Kerko, 1,0nF, 1kV, 125°C > > Die Eckdaten sind doch gleich mit dem von TME, oder? Falsche Keramik!
Ok, wer lesen kann, ist klar im Vorteil;) Hab jetzt nen 10er Abreißpack bei TME bestellt. Danke, Micha
Die Dioden hast du geprüft? Insbesondere die "rechte"?
Kann durchaus sein, ich hab extra drangeschrieben, daß man sich da sehr leicht irrt wenn man eine Schätzung abgibt.
Hallo, Ja, habe ich, ist OK. Beim letzten Probelauf mit angeschlossener Batterie und Last habe ich extra noch eine Temperaturmessung mit einem IR Thermometer gemacht, um heißlaufende Bauteile auszuschließen. Das wärmste waren die ersetzten FETs mit 52 Grad, die Dioden lagen beide bei knapp 30 Grad. Gruß, Micha
Dann wird das ja klappen. Tausch aber auf jeden Fall alle 4 Kerkos aus.
Aber ansonsten feine Leistung. Ich habe nur 25A. Aber mittlerweile reicht mir das auch. Da sind die preislichen Sprünge einfach zu groß.
Mehr ist auch wirklich nur für Werkstätten sinnvoll, etwa wenn der Wagen längere Zeit mit eingeschalteter Zündung stehen muss weil irgendwelche Tests das erfordern. Aber den Preis verstehe ich nicht, sowas ist nicht großartig aufwendiger oder schwieriger zu bauen als ein PC-Netzteil mit 1200W. Die kosten weit weniger als 800+ Euro.
Ben B. schrieb: > Aber den Preis verstehe ich nicht, sowas ist nicht großartig aufwendiger > oder schwieriger zu bauen als ein PC-Netzteil mit 1200W. Die kosten weit > weniger als 800+ Euro. Dann wirst du ja schon bald ein derartes Ladegerät für weniger als 100€ auf den Markt bringen.
Hi. Wir brauchen diese Geräte, wenn die Fahrzeuge "geflasht" werden, zb. bei Softwareupdates. Da gehen schonmal beim programmieren 30-40A und mehr durch die Leitung. Wir haben auch welche von Ctek, fürs normale laden der Batterien, da reichen 25A. Und die sind noch "günstig" mit 780 Euro gegenüber den empfohlenen der Hersteller Gruß, Micha
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> Dann wirst du ja schon bald ein derartes Ladegerät > für weniger als 100€ auf den Markt bringen. Laber doch nicht schon wieder so eine Scheiße wenn Dir nicht mal klar ist, daß Du für 100 Euronen auch kein brauchbares 12V/1200W Netzteil einer namhaften Firma bekommst. Ey nee...
H. H. schrieb: > Dann wirst du ja schon bald ein derartes Ladegerät für weniger als 100€ > auf den Markt bringen. 😂 Manche mögen mit deiner Art vielleicht nicht zurecht kommen, aber sie treffen immer den Nagel auf den Kopf. Ich mag dein Art von Humor, den subtilen Spot und ohne verletzend zu sein, sehr gerne.
Ben B. schrieb: >> Dann wirst du ja schon bald ein derartes Ladegerät >> für weniger als 100€ auf den Markt bringen. > Laber doch nicht schon wieder so eine Scheiße wenn Dir nicht mal klar > ist, daß Du für 100 Euronen auch kein brauchbares 12V/1200W Netzteil > einer namhaften Firma bekommst. Ey nee... Hast von einem 1200W PC-NT gelabert...
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Michael H. schrieb: > Wir haben auch welche von Ctek, fürs normale laden der Batterien, da > reichen 25A. Ich habe so eins von Ctek. Das lag so um die 400 Euro. Ich hatte deutlich weniger bezahlt. Sonst hätte ich wohl länger gesucht. 100A ist überhaupt kein Problem, wenn du Fehler suchst und Updates machst.
> Hast von einem 1200W PC-NT gelabert...
Habe ich. Zeige mir eines von einem namhaften Hersteller (so daß man
auch erwarten kann, daß es die aufgedruckten 100A real macht ohne heiß
zu laufen) für 100 Euro, danach diskutieren wir meinen Preis weiter.
Nimm einfach deine Medikamente.
Der Spruch hat inzwischen einen längeren Bart als der Weihnachtsmann und zeigt nur wie oft Dir die fachlich-sachlichen Argumente ausgehen. Schade eigentlich. Irgendwann krepierst Du an Deiner eigenen Medizin, das kann ich Dir heute schon mal versprechen.
Du bist sehr krank.
Dann müsstest Du bereits tot sein.
Ben B. schrieb: > Aber den Preis verstehe ich nicht, sowas ist nicht großartig aufwendiger > oder schwieriger zu bauen als ein PC-Netzteil mit 1200W. Die kosten weit > weniger als 800+ Euro dein Vergleich ist schon sehr schräg - wieso 800+ ? oben: "Es kostet zur Zeit neu 780 Euro" - wenn das Gerät funktionssicher entwickelt und getestet wurde und robust und langlebig im Werkstattbetrieb läüft, ist der Preis mehr als gerechtfertigt - bei den vermutlich kleinen Stückzahlen muss ja auch erhebliche Entwicklungs- und Werkzeugkosten umgelegt werden, dazu gehört auch SW-Entwicklungskosten - das im Gegensatz zu einem PC-Netzteil mit viel höheren Stückzahlen - bei den 780€ ist wahrscheinlich auch die Spanne des Einzelhändlers und des Großhändlers mit drin da ist so ein bissiger Kommentar als Reaktion auf den schrägen Vergleich mMn schon passend...
Hier gibts ein einstellbares Ladegerät mit ganz gut Ampere (wohl bis 60A): https://www.noeifevo.de/products/noeifevo-3-7v-6v-12v-lithium-lifepo4-blei-saure-universal-batterieladegerat-einstellbarer-spannungs-und-strombereich-0-15-v-1-100-a-4-2-v-12-6-v-14-6-v-auto-boot-und-wohnmobil-batterieladegerat
Matthias S. schrieb: > Hier gibts ein einstellbares Ladegerät mit ganz gut Ampere (wohl bis > 60A): > https://www.noeifevo.de..... Kaum mit einem professionellen Gerät zu vergleichen.
Ralf X. schrieb: > Kaum mit einem professionellen Gerät zu vergleichen. Ack! Wenn bei den Kunden solche Geräte waren, brachten sie eigentlich nie die Leistung und waren zudem schnell kaputt.
Also ein Enermax 1200W Netzteil bekommt man für ca. 230..250 Euro. Viel mehr Aufwand ist so ein KFZ-Ladegerät auch nicht, evtl. sind die Stromkabel auf der 12V-Seite dicker und teurer. Daher ist für mich alles über 350 oder vielleicht noch 400 Euro einfach mal überteuert, erst recht wenn es dann auch noch einigermaßen zuverlässig den Arsch hochreißt. Ist ja leider nicht so, daß dieser Gysflash-Goldklumpen nie kaputt geht. Genau wie diese CDreck-Ladegeräte, da hält die 25A-Version zwar etwas länger als der Normalverbraucher-Billigschrott, aber besonders zuverlässig sind die auch nicht gerade. Jedenfalls nicht danach zu urteilen, wie viele ich davon schon auf dem Basteltisch hatte weil's da drin irgendwas zerrissen hat. Meistens sinds einfach nur die billigen China-Elkos, die der Aufgabe nicht gewachsen sind, der Euro mehr für eine bessere Serie musste unbedingt eingespart werden.
Ben B. schrieb: > Also ein Enermax 1200W Netzteil bekommt man für ca. 230..250 Euro. Viel > mehr Aufwand ist so ein KFZ-Ladegerät auch nicht, Ich kann ja nur für Flurföderzeuge im Wesentlichen sprechen. Ein Ladegerät wollte ich für mich reparieren. Allerdings war es eins, mit dem man Formatieren konnte. Das eine Bauteil kostete über 800 Euro.
Ich weiß zwar nicht was bei Flurförderfahrzeugen oder ihren Batterien formatiert werden muss (eine normale Blei-Autobatterie ist jedenfalls tot wenn man sie einmal richtig tiefentlädt, da hilft dann auch kein "formatieren" oder "de-sulfatieren" mehr) aber zeig mal her das Ladegerät ... falls Du es noch hast. Was ist da für ein Bauteil drin, was 800 Euronen kosten soll?
Ben B. schrieb: > Was ist da für ein Bauteil drin, > was 800 Euronen kosten soll? Ein dir völlig unbekanntes: Hirn.
Ben B. schrieb: > Ich weiß zwar nicht Nein, leider weißt du nichts darüber. Du hast dich gerade selbst disqualifiziert. 37 Jahre habe ich Flurförderzeuge gemacht. Die ganzen tiefentladenen Batterien, die ich wieder aufgepäppelt habe und da meine ich nicht einmal eine normale Tiefentladung, sondern eine, wenn Batterien Jahre ohne Ladung gestanden haben, alle zusammen kannst du dir bildlich nicht einmal vorstellen. Das Bauteil war ein IGBT-Modul. Hatte ich leider zerlegt, weil ich es bis dahin selbst nicht kannte. Online war es schon schwer zu finden und es war auch für meinen Geschmack sehr teuer. Nur habe ich es nur bei diesem einen Anbieter gefunden. Und jetzt brauchst du auch nicht nach der Bezeichnung fragen, denn das ist mindestens 2 Jahre her.
Wie gesagt, über irgendwelche exotischen Batterien, die es zumindest scheinbar überleben wenn sie 10 Jahre ungeladen in der Ecke stehen, weiß ich nichts. Aber mit Leistungselektronik kenne ich mich aus, im Vergleich zu anderen Leuten, die sich hier für den großen Chefarzt halten, obwohl sie nicht mal eine Niere von einem Schnitzel unterscheiden können, ist das schon mal was.
Ben B. schrieb: > obwohl sie nicht mal eine Niere von einem Schnitzel > unterscheiden können du kannst ja nicht ein PC-Netzteil von einem Ladegerät mit intelligenten Funktionen unterscheiden... und von Produktkosten hast du auch keine Ahnung
> du kannst ja nicht ein PC-Netzteil von einem Ladegerät mit > intelligenten Funktionen unterscheiden... Rede doch bitte nicht so einen Scheiß. Das nicht triviale bei sowas ist die Leistungselektronik, die 14V mit 100A und hohem Wirkungsgrad schaffen muss. Der Rest ist eine einfache Mikroprozessorsteuerung mit Sollwertvorgabe für Ausgangstrom und ggf. Ausgangsspannung und minimaler Messtechnik. Die ist kein Problem wenn man weiß, was man mit der Batterie machen muss. > und von Produktkosten hast du auch keine Ahnung Die brauche ich auch nicht wenn Enermax eine vergleichbare Schaltung für ein Drittel des Preises auf die Beine gestellt kriegt. Meine Fresse, das ist ein Batterieladegerät und kein Atomkraftwerk.
Ben B. schrieb: > Aber mit Leistungselektronik kenne ich mich aus, im > Vergleich zu anderen Leuten, die sich hier für den großen Chefarzt > halten, obwohl sie nicht mal eine Niere von einem Schnitzel > unterscheiden können, ist das schon mal was. Megalomanie.
Hallo. Update, SMD Kondensatoren alle 4 ersetzt, Leiterbahn geflickt, alles nochmal durchgemessen, Ladegerät läuft;) Morgen gehts in die Werkstatt zum Härtetest. Vielen Dank für eure tolle Unterstützung, Michael
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