Wie viel mA braucht das 24V Relais? Liefert der 3,3V Ausgang mindestens 1mA?
Das Relais mit Freilaufdiode zwischen +24V und C, E vom 2N2222 an Gnd. Den 3,3V Ausgang über 2k7 an B. Das sollte für ein 50mA Relais reichen.
Die Ansteuerung funktioniert auch mit dem 2N2222 wenn man ihn richtig beschaltet (BILD)! Dafür muss man nicht unbedingt den ULN2803 einsetzen.
Aber wenn man getrennte Massen haben möchte, dann geht es nur mit einem Optokoppler! Da dein Relais nur 7 mA benötigt, kann der Optokoplertransistor dein Relais direkt treiben.
Darf ich den Chip direkt an die CPU hängen oder muss da noch ein 10k Widerstand dazwischen?
Im Datenblatt steht, für welche Eingangsspannung er direkt geeignet ist. Mit zusätzlichen Widerständen datwiscgen bewirkst du in der Regel nichts gutes.
Naja bei nur 7 mA Spulenstrom dürfte der CTR fast egal sein. Den Optokoppler könnte man übrigens sogar sowohl als Highside- als auch als Lowside Switch einsetzen.
Bei dem von Herrn Hinz vorgeschlagenen LTV-845 würde aber in jedem der beiden Fälle 0,7 Volt Dropspannung am Optokoppler abfallen (wegen Darlingtonausgang), was aber bei einer Versorgungsspannung von üppigen 24 Volt egal ist.
Naja bei nur 7 mA Spulenstrom dürfte der CTR fast egal sein.
Kommt halt auch noch drauf an wieviel Strom der µC kann.
Bei dem von Herrn Hinz vorgeschlagenen LTV-845 würde aber in jedem der
beiden Fälle 0,7 Volt Dropspannung am Optokoppler abfallen (wegen
Darlingtonausgang), was aber bei einer Versorgungsspannung von üppigen
24 Volt egal ist.
Ich habe gerade in meiner Wühlkiste einen ULN2803APG entdeckt. Ich
probiere den mal und melde mich dann wieder...
Einen ganzen ULN2803 wegen eines Relais?
Ein 2N2222 tuts doch völlig. Wenn du allerdings deinen Schaltplan nicht zeigst - dann eben nicht. Ich habe jedenfalls keine Lust, mir den aus irgendwelchen mehr oder weniger unvollständigen Photos des Aufbaus zusammen zu reimen.
Was ist das für ein Relais (Datenblatt)?
Derjenige, der Relais mit Optokopplern ansteuern will!
Beim TE ist es aber ein Sonderfall. Er hat ja nur 3,3 Volt zum Ansteuern zur Verfügung, seine Relaisspule benötigt aber 24 Volt. Um das Relais also vernünftig über einen Transistor ansteuern zu können, muss er zwangsläufig die beiden GNDs miteinander verbinden!
Wenn man das aus Gründen nicht will, dann bleibt einem nichts anderes übrig als mit einem Optokoppler zu arbeiten!
Dieses Superhirn hat bis jetzt noch auf keine einzige Frage reagiert.
Warum antwortet ihr ihm eigentlich noch?
Frage ich mich auch. Der TO ist offensichtlich entweder ein Troll oder aber nicht gewillt, mitzuarbeiten und zumindest notwendige Informationen nachzuliefern => hoffnungsloser Fall. Läuft in allen Fällen auf's selbe hinaus: /dev/null. Dieser Thread sollte daher von einem Moderator geschlossen werden, zumal es sich um ein Anfänger-Standardthema handelt, das bereits 1001-mal zur Genüge durchgekaut wurde. Die dabei zwangsläufig irgendwann aufkommende Debatte um Optokoppler ist ebenfalls ein /deja vu/.
Du vergreifst dich, wieder einmal, im Ton. Was stimmt in der letzten
Zeit bei dir nicht?🤔
Und nein, natürlich verbietest du hier niemanden den Mund. Vielleicht solltest du über dich mal nachdenken ob du dich nicht etwas zurückhalten solltest.
Ja, mache ich gleich. Erst brauche ich etwas was funktioniert, sonst
zeichne ich da unnötig rum...
Warum probierst du es dann nicht vorher in LTSpice o.ä. aus. Das geht wesentlich schneller, als mit dem Steckbrett rumzufummeln und eventuell auch noch fragwürdigen Kontakten nachzujagen.
Einen Schaltplan kommst du dabei gratis dazu.
Ja, mache ich gleich. Erst brauche ich etwas was funktioniert, sonst
zeichne ich da unnötig rum...
Warum probierst du es dann nicht vorher in LTSpice o.ä. aus. Das geht
wesentlich schneller, als mit dem Steckbrett rumzufummeln und eventuell
auch noch fragwürdigen Kontakten nachzujagen.
Die wenigen Bauteile stecke ich auf dem Breadboard schneller zusammen als die Schaltung in LTSpice zu erstellen. LTSpice muss man zudem auch kennen und bedienen können.
Einen Schaltplan kommst du dabei gratis dazu.
Ebenfalls schneller als Handskizze erstellt, jedenfalls für diese Minimalschaltung.
Zuerst zeichnet man normalerweise einen Schaltplan,
dann erst baut man seine Idee auf...
Aber wer ist hier schon normal?
Spaß beiseite. Natürlich ist das richtig und sicher besser, aber leider mache ich das, wenn überhaupt, auch meistens nachher.
Ich habe die Sachen im Kopf. Nur nach Jahren ...
Wie lange dauert die Diskussion über die Schaltung hier jetzt schon?
Noch nicht einmal 24 Stunden! Jetzt muss der TE noch zwei Stück von den LTV845 bestellen und auf seinem Steckbrett ausprobieren. Danach kann er einen Schaltplan aufmalen und hier präsentieren und auch mal berichten, ob alles gut geklappt hat! Es kann also noch einige Tage dauern bis alles fertig ist.
Da alle 8 Kanäle vermutlich gleich aufgebaut werden sollen, genügt es wenn er nur einen Kanal mahlt.
Jetzt muss der TE noch zwei Stück von den LTV845 bestellen und auf
seinem Steckbrett ausprobieren.
Was war eigentlich der Grund, die Schaltung nicht mit vorhandenen Bauelementen aufzubauen?
Zielloses Rumprobieren auf dem Steckbrett führt leicht auch zu defekten Bauelementen. Einen (Schalt-)plan zu haben, muss da nicht unbedingt ein schlechter Plan sein.
Zuerst zeichnet man normalerweise einen Schaltplan,
dann erst baut man seine Idee auf...
Natürlich ist das richtig und sicher besser, aber leider
mache ich das, wenn überhaupt, auch meistens nachher.
Ich habe die Sachen im Kopf. Nur nach Jahren ...
Es macht schon einen Unterschied, ob man absoluter Beginner ist
oder einige Jahrzehnte Erfahrung hat, da weis man, was man
zusammenbaut und kann auch nachträglich den Schaltplan zeichnen...
Ich male immer noch, nach 40 Jahren Bastelei, mir einen Schaltplan. Als Schmierskizze Freihand auf ein Stück Papier.
Erst danach wird gebaut. Wenn es danach nicht wie geplant funktioniert, geht es wieder zurück zum Schaltplan. Der ist übersichtlicher, als der "Drahtigel".
Am Schaltplan lege ich mir dann auch meine Fehlersuchstrategie zurecht. Welche Potentiale erwarte ich an Knotenpunkten und Spannungsteilern? Sind die in der Realität vorhanden? Wenn nein, warum nicht? Wie kann ich dem weiter auf den Grund gehen?
Oft kommt dann schon der Aha Effekt... Knotenpunkt wird durch die reinfefrickelte Test-LED zu stark belastet, Nächste Stufe wird geflutet, oder bekommt nicht mehr genug... dann wird auf dem Papier modifiziert und dann in der realen Schaltung.
dann wird auf dem Papier modifiziert
und dann in der realen Schaltung.
Wenn man nach 40 Jahren immer noch auf Papier 'malt' macht man was falsch.
Es gibt zig Möglichkeiten einen Plan auf der 'Kiste' zu fabrizieren. Ist gleich übersichtlicher, und ich kann jede Veränderung gleich zurechtschieben. Am Papier ist das nur kritzikratzi. Und nach der 3, 4. Änderung muss ich komplett neu zeichnen, auf dem Papier.
Als 'Einsteiger' ist es voll okay auf Papier zu werkeln. Aber bitte nicht doch als passionierter Entwickler.
Der TO wusste nicht dass die GND miteinander verbunden werden mussten.
So etwas kommt auch bei gestandenen Elektronikentwicklern vor. Ich war mal durch die halbe Republik gereist, weil meine Firmware angeblich nicht stabil funktionierte. Dort angekommen, sah ich sofort, dass der Mitarbeiter des Kunden die verschiedenen Steuergeräte über separate Kanäle seines Labornetzgeräts versorgte und nur die CAN-Datenleitungen verbunden hatte. GND blieb getrennt.
Interessant war dabei bloß, dass die Kommunikation meistens funktionierte und es nur gelegentlich Aussetzer gab. Die kapazitive Kopplung über die separaten Trafowicklungen und ggf. Entstörkondensatoren reichte hierfür offenbar aus.
Interessant war dabei bloß, dass die Kommunikation meistens
funktionierte und es nur gelegentlich Aussetzer gab.
CAN arbeitet differentiell. Solange die Potentiale zwischen den Komponenten nicht zu groß sind, d.h. die Signale bezogen auf Gnd im erlaubten Bereich bleiben, kann der jeweilige Empfänger CAN_H und CAN_L ganz normal auswerten. Das ist der Sinn einer differentiellen Übertragung.
Solange die Potentiale zwischen den Komponenten nicht zu groß sind, d.h.
die Signale bezogen auf Gnd im erlaubten Bereich bleiben
Der CAN-Bus kann über die Datenleitungen und die integrierten Schutzdioden der Transceiver die Potentiale der angeschlossenen Geräte in einen funktionierenden Bereich "ziehen". Weil dann der Bus dank dieser "Klemmdioden" natürlich immer direkt an der "absolut maximalen" Gleichtaktgrenze der Transceiver betrieben wird, reicht eine kleine Störung für Aussetzer aus.
Der TO wusste nicht dass die GND miteinander verbunden werden mussten.
So etwas kommt auch bei gestandenen Elektronikentwicklern vor.
Dann fehlen dem gestandenen Elektronikentwickler aber Grundlagen. Denn in jedem IC-Datenblatt werden die meisten Potentiale von Ein- und Ausgängen auf den GND des ICs bezogen. Wenn ich also 2 ICs miteinander verbinde, muss ich logischerweise auch diese Bezugspunkte miteinander verbinden.
Interessant war dabei bloß, dass die Kommunikation meistens
funktionierte und es nur gelegentlich Aussetzer gab.
CAN arbeitet differentiell.
Differentielle Übertragung ist nicht zwingend identisch mit massefreier, differentieller Übertragung, wie sie z.B. bei Ethernet oder PCI Express erfolgt. Auch klassisches USB ist differentiell, aber nicht massefrei, und nutzt zusätzlich noch SE0 (singled ended null) zur Signalisierung. Und auch die unzähligen Diskussionen zum Thema EIA-485 fallen genau in diese Kategorie.
CAN arbeitet differentiell. Solange die Potentiale zwischen den
Komponenten nicht zu groß sind, d.h. die Signale bezogen auf Gnd im
erlaubten Bereich bleiben, kann der jeweilige Empfänger CAN_H und CAN_L
ganz normal auswerten. Das ist der Sinn einer differentiellen
Übertragung.
Ja, das meinen manche.
Aber inzwischen gibt es ja die KI, und da kann man ganz einfach GOOGLE fragen:
"funktioniert der CAN Bus auch ohne Masse"
Und die Antwort lautet
"
Nein, ein CAN-Bus funktioniert nicht ohne Masse, da alle Geräte die gleiche Massebasis benötigen, um Daten korrekt zu empfangen und zu senden.
Ohne eine gemeinsame Massebasis können die Spannungspegel nicht ordnungsgemäß interpretiert werden und es kommt zu Kommunikationsfehlern.
Auch wenn bei der Datenübertragung primär die Spannungsdifferenz zwischen den Leitungen (CAN High und CAN Low) genutzt wird, dient die Masse als Referenzpunkt für die Spannungen.
"
Es gibt zig Möglichkeiten einen Plan auf der 'Kiste' zu fabrizieren. Ist
gleich übersichtlicher, und ich kann jede Veränderung gleich
zurechtschieben. Am Papier ist das nur kritzikratzi. Und nach der 3, 4.
Änderung muss ich komplett neu zeichnen, auf dem Papier.
Deswegen macht man es gleich richtig, dann muss man nichts mehr korrigieren. Papier ist also perfekt ...
sah ich sofort, dass der
Mitarbeiter des Kunden die verschiedenen Steuergeräte über separate
Kanäle seines Labornetzgeräts versorgte und nur die CAN-Datenleitungen
verbunden hatte. GND blieb getrennt.
Da war der lokale Inbetriebnehmer nicht sachgerecht eingewiesen oder die Gesamtkonzeption nicht idiotensicher genug.
So etwas kommt auch bei gestandenen Elektronikentwicklern vor.
Dann fehlen dem gestandenen Elektronikentwickler aber Grundlagen.
Der Elektronik entwickler kann nichts dafür, dass
... die Elektronik aus seinem Unternehmen stammte, nicht von mir/uns?
Da war der lokale Inbetriebnehmer nicht sachgerecht eingewiesen oder die
Gesamtkonzeption nicht idiotensicher genug.
Das ganze war ein Aufbau auf dem Bestelltisch direkt neben dem Schreibtisch des Entwicklers und keine Industrieinstallation. Der zuständige Entwickler hatte den Aufbau auch selbst verantwortet, denn es war ja sein Projekt. Und ihm war die Sache auch hochgradig peinlich, dass er solch einen banalen Fehler begangen hatte. Nur die Firmware für einige der an dem Aufbau beteiligten Baugruppen stammte von mir. Und da der Aufbau ja meistens auch funktionierte, tippte er eben auf ein typisches Firmwareproblem.
Ich hatte früher(tm) auch mal einen äußerst interessanten physikalischen Effekt gemessen und sah mich schon fast auf dem Weg nach Stockholm. Dann bemerkte ich, dass ich zwar alles richtig verdrahtet, aber den den Messverstärker nicht eingeschaltet hatte. Um das herauszufinden, musste aber niemand erst einmal 780 km durch die Gegend fahren. Mich kostete es nur ca. eine Stunde Lebenszeit.