Bewohne seit Neuestem ein ehemaliges Steuerbüro, wo das Bad mit höherliegendem Waschbecken + WaMa-Anschluß nachgerüstet wurde.
Vorher Wasser und Heizung abgestellt, altes Waschbecken weg und den Monteur bestellt, der war auch schnell da, Wasser soweit OK, A-Bär:
Der Monteur überprüfte den Wasserdruck, betätigte den Zünder, diagnostizierte fehlenden Zündfunken und verwies an den zuständigen Kollegen, der die Gasetagenheizung jährlich im Januar überprüft.
Es gelang mir, die Halteflamme per langem Streichholz wiederanzuzünden, die Heizung lief nach anfänglichen Pumpengeräuschen (Lagerschaden?) wieder an, Warmwasser ist da und die Wohnung ist seit 12 Stunden warm.
Was erzähle ich im Januar dem Inspektor, was sind die richtigen Fachbegriffe?
Schildere Deinem Heizungsservice das Symptom, dass die Zündflamme sich nicht wie üblich zünden lässt und gib den genauen Typ Deiner Heizung an. Ob bis Januar warten eine gute Idee ist? Feiertagszuschlag und tagelang kalte Füße?
Es gelang mir, die Halteflamme per langem Streichholz wiederanzuzünden,
die Heizung lief [...]
Heizungsbau Fachbetriebe werden gerade jetzt eine hohe Auslastung haben, weil alle ihre Kessel nach der Sommerpause wieder anschüren. Dennoch lohnt sich so früh wie möglich ins Auftragsbuch zu kommen.
Das ist doch noch gar nichts! Ich habe sogar vier unabhängige Heizungen: Sonnenwärme durchs Fenster, Wärme von den Nachbarn durch die Wände durch, Backofen und die normalen Heizkörper!
Das ist doch noch gar nichts! Ich habe sogar vier unabhängige Heizungen:
Sonnenwärme durchs Fenster, Wärme von den Nachbarn durch die Wände
durch, Backofen und die normalen Heizkörper!
Das nicht unbedingt, aber ich hätte zur Not auch noch einen Ölradiator, den man ganz normal an eine 230V~ Steckdose anschließen kann, falls tatsächlich mal die Gasheizung ausfallen sollte!
heiße Luft, heiße Luft und noch viel mehr richtig heiße Luft.
Selbst an einer Gasheizung herumbauen, die nicht richtig zündet oder so, sollte man vielleicht lassen wenn man davon keine Ahnung bzw. keine Erlaubnis hat. Sonst versetzt es am Ende das ganze Gebäude an eine andere Adresse und wenn man das überlebt, hat man viele dumme Fragen zu beantworten...
Der Monteur überprüfte den Wasserdruck, betätigte den Zünder,
diagnostizierte fehlenden Zündfunken und verwies an den zuständigen
Kollegen, der die Gasetagenheizung jährlich im Januar überprüft.
Ohne zu nahe treten zu wollen, waren denn alle Bedingungen zum zünden erfüllt, so wie es in der Betriebsanleitung steht?
Manche müssen auch erst wieder etwas abgekühlt sein. Die funktionieren manchmal nur scheinbar alle gleich.
Selbst an einer Gasheizung herumbauen, die nicht richtig zündet oder so,
sollte man vielleicht lassen wenn man davon keine Ahnung bzw. keine
Erlaubnis hat.
sehr gefährlich, die Pilotflamme mit einem Streichholz statt dem eingebauten Piezo-Zünder zu zünden...
Aber gibt es so altertümliche Technik mit Pilotflamme heute echt noch?
heiße Luft, heiße Luft und noch viel mehr richtig heiße Luft.
Aber das ist doch der Raum zwischen deinen Ohren.
Selbst an einer Gasheizung herumbauen, die nicht richtig zündet oder so,
sollte man vielleicht lassen wenn man davon keine Ahnung bzw. keine
Erlaubnis hat. Sonst versetzt es am Ende das ganze Gebäude an eine
andere Adresse und wenn man das überlebt, hat man viele dumme Fragen zu
beantworten...
Wieviele solche Vorfälle gab es denn in den letzten Jahrzehnten?
Es gelang mir, die Halteflamme per langem Streichholz wiederanzuzünden,
die Heizung lief nach anfänglichen Pumpengeräuschen (Lagerschaden?)
wieder an, Warmwasser ist da und die Wohnung ist seit 12 Stunden warm.
Grablicht als Dauerbrenner danebenstellen.
Neue/andere Platine für kleines Geld bei kleinanzeigen kaufen.
Elektrische Zündung ist schon ziemlich lange Standard.
Ich bin ziemlich sicher, dass die Heizung unten auch noch eine Flamme hat und die ist erst ein paar Jahre alt. Ob das noch eine übliche Pilotflamme ist, das denke ich auch nicht. Dennoch wird sie sicherlich noch von den meisten Fachleuten sicher so benannt. Aber wenn ich nochmal unten bin, schaue ich nochmal.
Aber tatsächlich meinte ich nur die Flamme, die dort überwacht wird. Die Zündung ist sicher elektronisch.
ich hätte zur Not auch noch einen Ölradiator,
den man ganz normal an eine 230V~ Steckdose anschließen kann, falls
tatsächlich mal die Gasheizung ausfallen sollte!
Und falls auch noch der Strom ausfallen sollte, kann man in den Radiator ein Loch reinhauen und das Öl per Docht verbrennen.
Immerhin, bei Dir gibts da nur ein Vakuum bzw. intergalaktischen Raum. Jedenfalls solange bis die erzieherische Maßnahme dazu führt, daß Dein rechtes Ohr direkten Kontakt mit dem linken bekommt.
Ohne den Typ der Heizung zu kennen, ist das hier doch alles Stochern im Nebel. Es gibt durchaus so alte Heizungen, daß die noch mit einer Pilotflamme arbeiten - obwohl ich mich wundere, daß da noch kein Schornsteinfeger den Gashahn zugedreht und verplombt hat.
Was erzähle ich im Januar dem Inspektor,
was sind die richtigen Fachbegriffe?
"Wärmepumpe".
Aber Achtung, da wird man im Moment böhse von den Firmen abgezockt. Die Angebote sind alle so kalkuliert, daß man die volle Förderung abdrücken und dann selbst auch noch ein richtig großes Sümmchen hinblättern soll.
Es gibt durchaus so alte Heizungen, daß die noch mit einer
Pilotflamme arbeiten - obwohl ich mich wundere, daß da noch kein
Schornsteinfeger den Gashahn zugedreht und verplombt hat.
Aber Achtung, da wird man im Moment böhse von den Firmen abgezockt. Die
Angebote sind alle so kalkuliert, daß man die volle Förderung abdrücken
und dann selbst auch noch ein richtig großes Sümmchen hinblättern soll.
Habe ich bei einer Freundin so erlebt. Kann ich also bestätigen.
Aber Achtung, da wird man im Moment böhse von den Firmen abgezockt. Die
Angebote sind alle so kalkuliert, daß man die volle Förderung abdrücken
und dann selbst auch noch ein richtig großes Sümmchen hinblättern soll.
Habe ich bei einer Freundin so erlebt. Kann ich also bestätigen.
Firma aus Frankreich oder Polen holen. Die sind nicht so dreist.
Auch wenn er eine billige Firma von Sonstwo holt, wird die Vorlauftemperatur ein entscheidender Faktor sein. Niedriger Vorlauf erfordert meist größere Heizkörper bei WP solange nicht durch mehr Isolation ein Wunder vollbracht wird.
Die neueren modernen Wärmepumpen mit R290 (Propan) als Kältemittel haben damit evtl. weniger Probleme, aber sonst muss man den Austausch der Heizkörper mit einrechnen. Auch da wissen wir im Moment nicht wie der Bestand aussieht und welche Vorlauftemperatur wirklich erforderlich ist. Sicher ist nur eines, Heizen mit einer Gasheizung wird in ein paar Jahren so richtig teuer werden, weil mit dem Umstieg auf Wärmepumpen immer weniger Gas-Kunden die bestehenden Gasnetze der Großkonzerne bezahlen sollen, die damit ihre fetten Aktionäre noch fetter füttern wollen.
Bei ihr war es dann so, dass sie letztlich doch auf mich gehört hat und die relativ neue Gasheizung nicht gegen Wärmepumpe getauscht hat.
Dafür hat sie jetzt einen Whirlpool im Garten.
Wer aktuell eine halbwegs moderne Gasheizung hat, kann die ruhig noch ein paar Jahre weiterbetreiben, aber dann sollte man das Thema Wärmepumpe schon mal im Hinterkopf haben. Eine alte Gasheizung würde ich heute aber nicht mehr mit einer neuen Gasheizung ersetzen (außer man bekommt das sehr preisgünstig zustande). Ich glaube nicht, daß man damit noch auf die üblichen 20 Jahre Nutzungsdauer kommt, bevor das Gas zu teuer wird.
Die Abzocke mit den Wärmepumpen kann ich bestätigen. Mit einer Kernbohrung, 3m isolierter Wasserleitung und einem kleinen Fundament ist man bei uns fertig mit der Geschichte. Heizkörper sind ausreichend, Pufferspeicher entbehrlich. Dennoch landeten alle Angebote zwischen 28.000 und 37.000€.
Auslegung bis -8° reicht mir im Rheinland völlig -> 9kW Monoblock. Zur Not hätte ich den Kamin.
So eine Kiste kostet etwa 3000€....
Wird wahrscheinlich mein Projekt für nächsten Sommer.
Die Abzocke mit den Wärmepumpen kann ich bestätigen. Mit einer
Kernbohrung,
1m bohren waren früher ca. 100€. Damit hast Du ca. 10k€ schon versenkt für einen besseren Wirkungsgrad. Hinzu kommt noch, dass man nicht überall bohren darf (siehe Fall Staufen https://de.wikipedia.org/wiki/Hebungsrisse_in_Staufen_im_Breisgau ) Für das Geld könnte man noch ein paar Tage heizen.
Wird wahrscheinlich mein Projekt für nächsten Sommer.
Absolut korrekt. Kauf Dir ein Gerät wo zur Installation keine Arbeiten am Kältemittelkreislauf erforderlich sind bzw. bei R290 dürfte man das sogar machen, da Propan nicht unter die F-Gase-Verordnung fällt, ist aber sehr aufwendig und man riskiert schnell einen größeren Schaden an der Anlage wenn man nicht genau weiß, was man tut. Bei R290-Anlagen müssen noch bestimmte Anforderungen an den Aufstellort erfüllt werden (brennbares Gas, was schwerer ist als Luft, also nicht neben Kellerfenster oder Abflüsse installieren, wo sich das Gas sammeln könnte falls es mal austreten sollte), aber das kriegt man alles hin wenn man keine zwei linken Hände hat.
E290 hat bei einem Monoblock wenig Vorteile gegenüber R32 - aber viele Einschränkungen wie z.B. keine automatischen Entlüfter bzw deren Abgang dann ins Freie
Die Abzocke mit den Wärmepumpen kann ich bestätigen. Mit einer
Kernbohrung, 3m isolierter Wasserleitung und einem kleinen Fundament ist
man bei uns fertig mit der Geschichte. Heizkörper sind ausreichend,
Pufferspeicher entbehrlich. Dennoch landeten alle Angebote zwischen
28.000 und 37.000€.
Auslegung bis -8° reicht mir im Rheinland völlig -> 9kW Monoblock. Zur
Not hätte ich den Kamin.
So eine Kiste kostet etwa 3000€....
Wird wahrscheinlich mein Projekt für nächsten Sommer.
In Schweden mit 140 m Erdsondenbohrung plus Installation der Wärmepumpe an die vorhandene Zentralheizung kommen da nur 14000-20000€ zusammen. OK, dazu noch ein paar Euros für die Genehmigung der Bohrung, und das mit 25 % MwSt.
Geologische Probleme gibt es da jedoch nicht, wie sie im Breisgau vorkommen. Schweden hebt sich seit der letzten Eiszeit von alleine. Der See Mälaren war eine Bucht an der Ostsee, die Landmasse, auf der Stockholm liegt, war unter Wasser.
Im Ruhrgebiet brauchst doch nur einen Spatenstich, schon bist in der alten Kohlegrube drin und Dein Vorgarten füllt sich mit giftigem Grubenwasser... ;)
Persönliche Meinung: Bei den Wintern der letzten Jahre reicht in Deutschland eine gut dimensionierte Luft/Wasser-WP, da braucht man nicht unbedingt Erdsonden oder tiefe Bohrungen. Außer man braucht mehr Leistung als für ein Einfamilienhaus.