die Antwort auf die folgende Frage mag entscheiden, ob ich hier im richtigen Forum bin, oder ob diese Frage doch ins Analoge verschoben werden muss.
Bei der Suche nach einem Netzteil für einen HP-Notebook, der mit einem 4,5x3mm Hohlstecker und 20V versorgt wird, bin ich auf den folgenden Adapter gestossen:
Der passt in die Buchse für den Hohlstecker und soll auf der anderen Seite ein USB-C Kabel von einem USB-PD fähigen Netzteil aufnehmen.
Wie funktioniert das: Wird im Originalnetzteil da auch das PD-Protokoll gesprochen? Da würde sich jedoch die Frage stellen, warum Hohlstecker und nicht gleich USB-C Buchse.
Oder aber ist in diesem Adapter ein (Miniatur)-Chip enthalten, der das Netzteil auffordert, doch bitte 20V bereitzustellen?
Da es hier mehr leistungsstarke USB-PD Netzteile gibt, wäre so ein Adapter natürlich weit besser, als ein weiteres Netzteil mit Hohlstecker anzuschaffen, das dann aber in der Kiste mit zahlreichen 19/20V Notebook-Netzteilen landen wird, deren Stecker alle heutzutage kein Gegenstück mehr finden.
Bei der Suche nach einem Netzteil für einen HP-Notebook, der mit einem
4,5x3mm Hohlstecker und 20V versorgt wird, bin ich auf den folgenden
Adapter gestossen: [...]
Guck mal kritisch die USB-C-Ports Deines Notebooks an, ob da nicht bereits einer mit "Blitz"-Symbol dabei ist.
Alle HPs, die mir mit diesem kleinen Hohlstecker begegnet sind, waren bereits aus der Ära der USB-C/Thunderbold-Docks und konnten genauso gut per USB-C versorgt werden. Dann könntest Du Dir den Adapter sparen (außer, Du bist knapp an USB-Ports).
Das ist eigentlich die Kennzeichnung eines Thunderbolt-Ports; mit
Ladefähigkeit hat das nicht zu tun.
Wenn sich da nichts geändert hat, dann ist Power Delivery Teil von Thunderbold. Also die Wahrscheinlichkeit ist schon groß, dass man mit einem USB-C Lader mit PD und ausreichend Leistung den Laptop über den Thunderbold-Port laden kann.
Genau soetwas ist das. Sowas nennt sich "PD Decoy".
Oder Trigger etc. Wobei das alles Bezeichnungen aus dem Maker-Kinderzimmer sind.
Das sind keine Köder (Decoy). Es sind auch keine Auslöser (Trigger). Denn das USB-C Netzgerät wird weder angelockt noch ausgelößt. Die ICs sind bestimmungsgemäß verwendete PD Sink Controller die nach USB-Standards die gewünschte Spannungsversorgung aushandeln. Keine geheimnisvollen "verbotenen" Hacks.
Nur klingt das nicht so cool wie Decoy oder Trigger.
Dann könntest Du Dir den Adapter sparen
(außer, Du bist knapp an USB-Ports).
Oder man mag diese fummeligen USB Ports als Stromversorgung nicht. Ich habe schon einige davon reparieren müssen, aber noch nie Hohlsteckerbuchen oder rechteckige Lenovo Buchsen
Mein Problem ist, dass dieser Notebook das Aufladen über USB-C verweigert, weil der Port wohl ziemlich ausgeleiert ist.
Ich habe mir nun diesen Adapter nach den ersten Rückmeldungen bestellt, die meine Vermutung bestätigt haben, dass da wohl ein Chip drinsteckt, der die höhere Spannung aushandelt.
War auch mal wieder blitzschnell da, vorhin klingelte der Bote. Ausprobiert und zunächst enttäuscht, da der Notebook nur mit 5V aber 3,8A lud.
nach einer Weile des Probierens stellte sich heraus, dass der Adapter zunächst in den Notebook eingesteckt werden muss und dann das USB-Kabel in den Adapter kommt. Damit wurden es 20V und auch knapp 3A.
Ich habe den Notebook nun mal geöffnet, weil nun das Laden wieder geht, vorher war das Teil einfach nur tot, weil der USB-C-Port wohl nichts mehr macht.
Egal was ich dort einstecke, "udevadm monitor" bleibt still. Es wird nichts erkannt. Daher auch kein USB-PD mehr auf dem Port.
Ich wollte feststellen, ob es ggf. eine Chance gibt, die Buchse zu wechseln. Diese sieht aber so gänzlich anders aus, als alles was ich bislang gesehen habe.
Kann mir hierzu noch jemand Hinweise geben?
Danke schon mal für alle bisherigen Rückmeldungen, villeicht kann ich ja auch hier noch weiterkommen.
Danke schon mal dafür. Scheint dann einer der ersten vier Varianten zu sein. Ich nehme dann an, dass unter dem Blechkäfig die Kontakte sitzen.
Ich will möglichst vermeiden das Motherboard aus dem Gerät zu holen, bevor ich klar sehe, ob ich mir eine Reparatur zutraue.
In der Artikelbeschreibung steht jeweils SMT, was recht häßlich klingt, insbesondere wenn ich mir vorstelle, dass man dazu den Blechkasten aufheizen muss. Leider zeigen die kein Bild von der Gegenseite, wie denn die Pins aussehen. Ich habe jetzt nach etlicher Recherche auch kein Bild gefunden, dass die Unterseite der Buchsen zeigt.
Guck mal kritisch die USB-C-Ports Deines Notebooks an, ob da nicht
bereits einer mit "Blitz"-Symbol dabei ist.
Alle HPs, die mir mit diesem kleinen Hohlstecker begegnet sind, waren
bereits aus der Ära der USB-C/Thunderbold-Docks und konnten genauso gut
per USB-C versorgt werden. Dann könntest Du Dir den Adapter sparen
(außer, Du bist knapp an USB-Ports).
Leider hat das Teil nur einen einzigen USB-C Port. Und ja, dieser zeigt den Blitz, genauso wie ein danebenliegender USB-A Port. Dieser verwirrt mich, hat er doch ein schwarzes Kunsstoffteil und kein Blaues, ist jedoch auch mit SS beschriftet.
Mein Problem ist, wie vorher geschildert, dass der C-Port nicht mehr auf das Ladekabel und weitere Geräte reagiert.
Dass ich allerdings über einen Typ A Port laden kann, habe ich bislang nicht erlebt, fand dazu aber bislang auch nichts.
Diesem Artikel nach - https://heise.de/-2792355 - steht der Blitz eher für Power-Delivery, also dass der Port auch einen höheren Strom ausgeben kann, um externe Geräte aufzuladen. Das passt auch zu den BIOS-Einstellungen: Wenn ich hier USB-Power Delivery einschalte, hat der Port auch im ausgeschalteten Zustand Spannung. Ist es im Bios aus, dann gibt es auch keine Spannung, wenn der Notebook aus ist.
Dass ich allerdings über einen Typ A Port laden kann, habe ich bislang
nicht erlebt, fand dazu aber bislang auch nichts.
nee, höchstwahrscheinlich nicht, also kenne ich jedenfalls nicht. Aber wegen der Typ-A-Blitzsymbole kam auch meine "Blitz-Verwirrung" von weiter oben: Bei damit gekennzeichneten USB-3-Ports sollte es normalerweise bedeuten, dass sie Strom liefern können, auch dann, wenn das Notebook ausgeschaltet/im Standby ist.
Außerdem: Envy - mein Fehler, ich verdränge immer, dass es nicht nur Elitebooks/Probooks gibt :) (bei denen konnte man halt immer darüber laden, seit dort auch Dockingstationen angeschlossen werden.)
Dieser verwirrt mich, hat er doch ein schwarzes Kunsstoffteil
und kein Blaues, ist jedoch auch mit SS beschriftet.
Farben sind Schall und Rauch, aber man kann sehen, ob die Buchse nur vier Kontaktfedern oder an der Vorderkante noch fünf zusätzliche Kontaktbleche hat. Auf die kommt es an, nicht auf die Farbe.