Forum: PC Hard- und Software Win32 Disk Imager lässt sich nicht starten, Win11, alternative?


von Andre K. (andre1980)


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Hallo.

Ich nutze Win32 Disk Imager so ca. aller 1 Jahr, um ein Backup-Image 
einer SD-Karte zu erstellen. Die SD-Karte ist aus einem RaspberryPi, wo 
openhabian drauf läuft.

Das Problem ist, das Win32 Disk Imager sich auf meinem Win11 System 
nicht mehr starten lässt. Ein Doppelklick auf die Desktopverknüpfung, 
und darauf folgender Adminstrator Ausführung Bestätigung, lässt zwar ein 
kleines rotierendes Symbol am Mauszeiger erscheinen, aber das Programm 
erscheint nicht.

Ziel ist es, falls es mal nötig ist, aus diesem Image über Balena Etcher 
wieder eine funktionstüchtige SD-Karte, aus dem letzten Backup zu 
erstellen.

Welche alternativen gibt es? Oder hat jemand eine Idee, wie man Win32 
Disk Imager wieder zum laufen bekommt? Haben andere auch das Problem?

Ich habe schon folgendes Versucht.
* Neustart vom Laptop
* Win32 Disk Manager neu installiert.
* Versucht das im folgenden Video umzusetzen: 
https://youtu.be/T7hK6-N7Rks (Versucht, da ich dem Englisch nicht so 
bewandert bin, aber ich denke ich habe verstanden, was der Autor wollte)

Danke

von Markus T. (toybaer) Benutzerseite


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Moin.

Das mag sich jetzt etwas krude anhöhren, aber da sich das Phänomen an 
einigen Ecken findet... Hast du google_drive laufen? Wenn ja, beende das 
vor dem Start des Imagers mal.

Grüße,
Markus

von Frank D. (Firma: LAPD) (frank_s634)


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Andre K. schrieb:

"balea etcher"
Um Gottes willen was ist das denn????
Der Entwickler dieses Tools stand wohl unter Drogen als er die Idee 
hatte das auf Electron + Nodegeraffel-Basis zu bauen. Das ist wie wenn 
ich nen Nagel reinhauen will, dafür ne 100t Presse verwende.

von Andre K. (andre1980)


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Markus T. schrieb:
> Hast du google_drive laufen? Wenn ja, beende das
> vor dem Start des Imagers mal.

DANKE.

Genau das ist. Beendet und läuft. Diese Information hatten mir die 
Suchmaschinen nicht ausgespuckt. Herzlichen Dank.

von Harald K. (kirnbichler)


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Warum sollte man "google drive" verwenden wollen? Wobei hilft das?

von Andre K. (andre1980)


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Harald K. schrieb:
> Warum sollte man "google drive" verwenden wollen? Wobei hilft das?
Ist doch so eine Art Cloud, wenn ich mich nicht irre. Meine Frau nutzt 
es, um dort Daten zu halten, die sie auch von woanders bearbeiten kann.

von Harald K. (kirnbichler)


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Ja. Und das gibt nicht zu denken?

von Andre K. (andre1980)


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Bevor es viele Posts werden, schreib doch einfach auf was du hinaus 
willst.

von Harald K. (kirnbichler)


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Ein "digital native", der das zweite "t" verloren hat. Anders kann man 
diese völlig unreflektierte Nutzung von "Cloud"-Anbietern nicht 
erklären.

von Bauform B. (bauformb)


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Andre K. schrieb:
> Welche alternativen gibt es?

sowas ähnliches direkt am RPi, evt. auch zwei davon

https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/card_reader_extern_usb_2_0_microsd-247297

von Guido L. (guidol1970)


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man könnte das USB Image Tool (USB-IT) testen:
https://www.alexpage.de/usb-image-tool/

Ich hatte Probleme mit Etcher und RPi Images, aber mit dem USB-IT klappt 
es klaglos unter Win10.

von Nemopuk (nemopuk)


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Harald K. schrieb:
> Anders kann man diese völlig unreflektierte Nutzung von
> "Cloud"-Anbietern nicht erklären.

Woher glaubst du zu wissen, dass dur Nutzung völlig unreflektiert 
stattfindet?

> Warum sollte man "google drive"
> verwenden wollen? Wobei hilft das?

Es gibt viele Menschen auf der Welt, die darun mehr Nutzen erkennen, als 
du. Lass' sie dich! Wenn du das so schrecklich schlimm findest, bist du 
vielleicht der Geisterfahrer.

: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Nemopuk schrieb:
> Woher glaubst du zu wissen, dass dur Nutzung völlig unreflektiert
> stattfindet?

Wäre sie reflektiert, fände sie nicht statt.

Das magst Du mit Deinem "Geisterfahrer"-Spruch Dir zwar schönsaufen 
wollen, aber es gibt wirklich sehr, sehr viele Gründe, warum man seine 
Daten nicht irgendwelchen Unternehmen überlassen will, und erst recht 
nicht, wenn es einem auf die Daten ankommt. Cloudanbieter, die 
"lebenslange" Archivierung angeboten haben, haben das Leben schon 
mehrfach vorzeitig beendet.

Nemopuk schrieb:
> Es gibt viele Menschen auf der Welt, die darun mehr Nutzen erkennen, als
> du.

Es gibt auch Menschen, die Geld für Drogen ausgeben, Trump wählen, oder 
sich tiktok-Videos reinballern.

Ich darf eine Meinung dazu haben, und ich darf sie auch kundtun.

von Stefan A. (ripper121)


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Ich habe eine mit Windows 11 kompatible Version erstellt – mit den 
neuesten verfügbaren Bibliotheken.

Zusätzlich habe ich eine CLI-Version (Command Line Interface) erstellt, 
falls man damit Prozesse automatisieren möchte.
1
Win32DiskImager-cli.exe list
2
Win32DiskImager-cli.exe write  --device E: --image C:\path\image.img
3
Win32DiskImager-cli.exe read   --device E: --image C:\path\backup.img [--bytes N] [--allocated-only]
4
Win32DiskImager-cli.exe verify --device E: --image C:\path\image.img

Download:
https://github.com/ripper121/Win32DiskImager/releases/tag/v2.0

von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Stefan A. schrieb:
> Ich habe eine mit Windows 11 kompatible Version erstellt – mit den
> neuesten verfügbaren Bibliotheken.

Die ganz normale Version ist mit Windows11 bis einschließlich 25H2 
kompatibel. Das weiß ich genau, weil ich sie schließlich andauernd 
selber benutze.
Schlimmstenfalls wird sie mal durch diese unsäglich hilflosen 
"Sicherheitsfeatures" von Windows geblockt. Solche Blocks darf man aber 
(zumindest noch) manuell aufheben. Zumindest als Admin. Da aber auch die 
Software selber naturgemäß Admin-Rechte erfordert, sollte das kein 
Problem sein.

> Zusätzlich habe ich eine CLI-Version (Command Line Interface) erstellt,
> falls man damit Prozesse automatisieren möchte.

Das mag ggf. tatsächlich mal hilfreich sein. Ich werde die Existenz 
dieser Sache mal in meinem Gedächtnis abspeichern.

von Rbx (rcx)


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Übrigens, WinImage ist ein tolles Programm und war auch schon früher für 
dies und das gut:
https://www.winimage.com/download.htm

Mit FreeDOS könnte man auch noch andere Sachen nutzen.

von Rolf (rolf22)


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Harald K. schrieb:
> es gibt wirklich sehr, sehr viele Gründe, warum man seine
> Daten nicht irgendwelchen Unternehmen überlassen will

Vor allem dann nicht, wenn diese Unternehmen in einem Land sitzen, das 
nicht erst seit Trump's Auferstehung Gesetze geschaffen hat, die den 
Datenschutz für Ausländer aufweichen.

Dass Trump inzwischen ihm unliebsame Mitglieder der 
Datenschutz-Kontrollbehörde PCLOB in gesetzesbrecherischer Weise 
gefeuert hat, ist da nur ein Mosaikstein.
https://www.hunton.com/privacy-and-cybersecurity-law-blog/d-c-federal-court-rules-termination-of-democrat-pclob-members-is-unlawful

von Rolf (rolf22)


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Nemopuk schrieb:
> Es gibt viele Menschen auf der Welt, die darun mehr Nutzen erkennen, als
> du. Lass' sie dich!

Außer dem bekannten Argument mit den Fliegen und den Exkrementen von 
Kühen gibt es noch ein anderes: Es geht nicht um Nutzen, sondern um 
möglichen Schaden.

Und der Schaden kann auch dich und mich betreffen, dein "Lass sie doch" 
passt also nicht. Daten über uns können ja durchaus in Datensammlungen 
enthalten sein, die irgendein blauäugiger Kurzdenker als allein die 
seinen betrachtet.

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