Wer von Euch kennt die zweilöchrigen Schraubenköpfe wie sie oft in Kameras und hochwertigen mechanischen Feinmechanikgeräten als Zierschraubenbefestigungen eingesetzt werden (wurden)?
(Siehe erstes Bild die Befestigung des Verschlusszeits Einsteller)
bitte beachten, daß ich absichtlich keine sogenannten "Sicherheitsschrauben" meine.
Hintergrund:
Ich machte kürzlich meine alte Konica T3 Autoreflex Camera oben auf, um die Camera von Quecksilber Zellen (1.35V, PX675) auf Silberoxyd Typen (1.55V, LR44) umzustellen. Dazu schleife ich zwei kleine Schottky Dioden in Serie mit den Zellen ein. Das lässt sich bequem über dem Pentaprisma wo sich eine kleine LP befindet, durchführen. Falls es interessiert, diese Änderung funktioniert vorzüglich und Calibrierung wurde von dieser Änderung nicht beeinflusst. Ich wollte ein für allemal das leidige Stromversorgungsproblem älterer Kameras mit Hg Zellen beheben. Auf einen Micropower LDO zuzugreifen ist wegen der positiven Gehäuse "Erdung" umständlich. Der Schottky Dioden Junktions Abfall ist konstant genug. Der Hersteller gibt ohnehin im Service Manual eine gewisse Spannungstoleranz an.
Zurück zur Frage.
Um das Oberteil der Kamera zu entfernen, müssen zwei solcher Schrauben gelockert werden. Ich machte das behelfsmässig mit einer Messingpinzette, um nichts zu zerkratzen. Das ging, aber es widerstrebt mir, so arbeiten zu müssen. Bevor ich mir solche Schraubendreher selber bastle, will ich gerne herausfinden, ob jene im Handel einigermassen erschwinglich erhältlich sind.
Überschlägig mit Schiebelehre erfasst, scheint der Abstand der Löcher 3.5mm und die Löcher Dm. um 1mm zu sein. Falls ich mir das selber baue, würde ich mir zwei passende HSS Bohrer besorgen und sie entsprechend im richtigen Abstsnd zu befestigen. Das würde einigermassen machbar sein. Aber kaufen wäre mir lieber.
Lasst mich bitte wissen, wenn ihr solche Werkzeuge kennt und wo man sie vielleicht beziehen kann.
Danke. Die habe ich auch schon bemerkt. Nur dachte ich, sie sind nur für (stärkere) Sicherheitsschraubenköpfe vorgesehen. Die Schraubenköpfe auf den Kameras sehen eher zierlicher und filigran aus. Aber vielleicht besteht da kein Unterschied solange Stiftabstand und Stift DM. passt.
Werde mir es noch einmal ansehen. Hoffentlich gibt es mechanische Maße zum Vergleich. Bilder sind diesbezüglich nicht genug aussagekräftig;-)
PB Swiss Tools Spanner Größe 4?
Ansonsten ein verstellbarer Stirnlochschlüssel mit entsprechend dünnen Zapfen.
Oder die blöden Schrauben entfernen und durch irgendwas Vernünftiges mit Torx ersetzen.
Das Teil, in das die beiden Stifte eingeklebt werden, lässt sich aber auch per 3D-Druck herstellen. Die Löcher kann man dank 3D-Druck problemlos sehr tief gestalten und ich kann mir kaum vorstellen, dass da wahnsinnige Kräfte übertragen werden müssen.
Hintergrund:
Ich machte kürzlich meine alte Konica T3 Autoreflex Camera oben auf, um
die Camera von Quecksilber Zellen (1.35V, PX675) auf Silberoxyd Typen
(1.55V, LR44) umzustellen. Dazu schleife ich zwei kleine Schottky Dioden
in Serie mit den Zellen ein. Das lässt sich bequem über dem Pentaprisma
wo sich eine kleine LP befindet, durchführen.
Du koenntest auch Wein-Zellen (Wein-Cell 625) verwenden: Sie geben ca. 1.4V Spannung ab (nicht so schoen konstant wie Hg-Zelle), sind fast im Supermarkt verfuegbar (Hoergeraete-Batterie). Die Wein-Cell (Zink/Luft) kannst Du in der Schublade lagern und nach Aktivierung hat die Zelle eine "Lebensdauer" von drei - vier Monate. Gibt es auch in der Bauform der PX625.
Das Teil, in das die beiden Stifte eingeklebt werden, lässt sich aber
auch per 3D-Druck herstellen. Die Löcher kann man dank 3D-Druck
problemlos sehr tief gestalten und ich kann mir kaum vorstellen, dass da
wahnsinnige Kräfte übertragen werden müssen.
Ich wollte gerade noch ergänzen, dass der Draht sehr hart sein sollte, Du könntest z.B. Federstahldraht nehmen oder 1mm-Stahlnägel, die Du dann mit einem Dremel nd Trennscheibe o.ä. kürzt.
Ich hätte Dir auch gern ein paar cm Federstahldraht per Brief zugeschickt, aber das scheitert wohl an der doch recht grossen Distanz.
Ich bin fast geneigt mir nur für die Kamera ein passendes Werkzeug, wie
von Dir vorgeschlagen, selber anzufertigen.
Kann man auch aus FR4 machen lassen: mehrere Daumenradscheiben mit zwei Bohrungen, zwei Bohrer einkleben, fertig. Und die Platinchen lässt man sich natürlich fertig liefern...
Vielen Dank für alle Eure hilfreichen Vorschläge und Gedanken und Stephans Vorschlag mit den Drähten. Stahldraht in geeigneten Durchmessern habe ich auf Vorrat.
Nach einigen Überlegen werde ich mir auf alle Fälle ein Werkzeug fertigen. Ich mag das Verhunzen von hochwertigen Sachen nicht. Den Vorschlag mit FR4 Scheiben finde ich auch nicht schlecht, weil man dann gleich etwas Hebelwirkung hat. Einen Schraubenzieher passend feilen behagt mir da weniger, weil es schwierig ist die Zinken rund genug und im korrekten Abstand zu platzieren. 3D Anfertigung wäre auch eine Möglichkeit, weil wir das in der Firma tun könnten.
Ich würde mal einen Rundgang durch den Baumarkt machen!
1 - 2 dünne Bohrer im Lochdurchmesser.
1 Rohr (Alu, Messing oder so) Innendurchmesser etwa Außendurchmesser
der Schraube. Relativ unkritisch. Kunststoff könnte problematisch
sein.
1 Tube 2-Komponentenkleber. Nichts flüssiges, nur zähflüssig.
Die Bohrer (der Schaft wird gebraucht - nicht die Schneide) verkürzen.
Die Teile in die Schraube stellen. Sollte nach oben zeigen.
Das Röhrchen kürzen und auf etwas Abstand flachdrücken (Schraubstock/
Hammer/Zange). Letzteres, damit man es besser packen kann. Wer eine mehr oder weniger gut sortierte Werkstatt hat kann das Röhrchen auch mit einem Loch versehen und später einen Stift oder Nagel als Griff verwenden. Hierbei kann auch der oft überschüssige Kleber verwendet werden.
Eventuell etwas Tesafilm auf die Schraube, damit der Kleber nicht das Ganze auf der Schraube fixiert.
Kleber anrühren und in das Röhrchen pressen.
Das gefüllte Röhrchen baldigst auf die zwei "Spitzen" stellen.
Warten bis das Teil ordentlich ausgehärtet ist.
Oder auch nicht.
Ich würde mal einen Rundgang durch den Baumarkt machen!
1 - 2 dünne Bohrer im Lochdurchmesser.
1 Rohr (Alu, Messing oder so) Innendurchmesser etwa Außendurchmesser
der Schraube. Relativ unkritisch. Kunststoff könnte problematisch
sein.
1 Tube 2-Komponentenkleber. Nichts flüssiges, nur zähflüssig.
Die Bohrer (der Schaft wird gebraucht - nicht die Schneide) verkürzen.
Die Teile in die Schraube stellen. Sollte nach oben zeigen.
Das Röhrchen kürzen und auf etwas Abstand flachdrücken (Schraubstock/
Hammer/Zange). Letzteres, damit man es besser packen kann. Wer eine mehr
oder weniger gut sortierte Werkstatt hat kann das Röhrchen auch mit
einem Loch versehen und später einen Stift oder Nagel als Griff
verwenden. Hierbei kann auch der oft überschüssige Kleber verwendet
werden.
Eventuell etwas Tesafilm auf die Schraube, damit der Kleber nicht das
Ganze auf der Schraube fixiert.
Kleber anrühren und in das Röhrchen pressen.
Das gefüllte Röhrchen baldigst auf die zwei "Spitzen" stellen.
Warten bis das Teil ordentlich ausgehärtet ist.
Oder auch nicht.
Da hast Du mich auf einem Gedanken gebracht:
Konstruktion ähnlich wie von Dir vorgeschlagen mit 6.35mm Röhrchen und 1/4" Drehknopf. Im oberen Teil ein passendes Stück Rundstab einpassen, sodaß die Feststellschraube des Drehknopfs nicht das Rohr beschädigt. Das lässt sich dann angenehm anfassen und mit Gefühl losdrehen oder wieder festschrauben. Ich hätte für diese Art der Konstruktion alles anhand. Nur die Stifte müsste ich erst messen oder testen, damit sie einigermassen an den DM der Schraublöcher angepasst sind. Auch sollte man die scharfen Ecken der Stiftenden etwas wegnehmen, damit sie leichter in die Löcher finden.
Konstruktion ähnlich wie von Dir vorgeschlagen mit 6.35mm Röhrchen und
1/4" Drehknopf. Im oberen Teil ein passendes Stück Rundstab einpassen,
sodaß die Feststellschraube des Drehknopfs nicht das Rohr beschädigt.
Was für ein Aufriss. Ich habe dafür ein Kunststoffstäbchen, in das passende Löcher in passendem Abstand gebohrt sind. In meinem Fall 1mm oder 0,9mmm, weiß ich nicht mehr so genau, ich habe das Teil schon länger nicht mehr gebraucht.
Die Bohrer werden dann rückwärts durch den Stab und in die Löcher gesteckt. Dann wird leicht gedreht, und zwar leicht. Man kann "leicht" gar nicht oft genug schreiben. Das Material der Schrauben ist vermutlich Messing oder Aluminium und das Gewinde, zumindest bei meinen Schrauben, kleiner/gleich 2mm. Wer da mehr als leicht dreht, hat den Schraubenkopf ohne Gewinde in der Hand.
Man kann zur Not auch einen "Griff", also irgendein Stückchen Material mit Superkleber auf die Schraube kleben, losdrehen und den "Griff" mit Kleber mittels Wärme wieder entfernen. So mancher Superkleber löst sich ja in heißem Wasser.
Ich hab' für die paar Male, die ich derartige Schrauben lösen musste, eine Rundspitzzange verwendet ... das ging ohne sichtbare Schäden zu hinterlassen. Wenn die Schrauben sehr festsitzen und aus eher weichem Material gefertigt sind, mag das anders aussehen.
Wichtig übrigens ist die Auswahl des passenden Werkzeugs an ganz anderer Stelle: Kreuzschlitzschrauben an derartigen Kameras sind in der Regel keine Phillips-Schrauben (PH), sondern JIS (japanischer Standard). Es lohnt, dafür einen Satz JIS-Schraubenzieher zu haben, denn Phillips in JIS versaut recht schnell die Schraubenköpfe.
Ich hab' für die paar Male, die ich derartige Schrauben lösen musste,
eine Rundspitzzange verwendet ... das ging ohne sichtbare Schäden zu
hinterlassen.
Du hast schon einmal eine Kleinbildkamera der gehobenen Preisklasse gesehen?
Irgendwann hab ich für sowas mal meine Sprengringzangen missbraucht. Da hab ich hier mehrere mit verschiedenen Dorndurchmessern. Sollte natürlichbsonstabil sein, dass man auch etwas Druck ausüben kann damit man nicht abrutscht. Ist aber auch ein fauler Kompromiss. Grundsätzlich lieber ein passendes Werkzeug anfertigen. Ich hab hier noch eine Zylinderkopfleiche mit Riss, wo der Vorbesitzer zu faul war ein passendes Werkzeug mit 4 Stiften zum Ausdrehen eines Froststopfens anzufertigen und wohl mit einem kleinen Meißel versucht hatte eine ähnliche Schraube mit 2cm Durchmesser zu lösen. Das Ende war ein gerissener 80 Jahre alter Zylinderkopf, der als Nachfertigung fünfstelliges Geld kostet. Also: auch immer drüber nachdenken, was falsch eingeleitete Kräfte an Schäden anrichten können, die über die Schraube hinausgehen.
Du hast schon einmal eine Kleinbildkamera der gehobenen Preisklasse
gesehen?
Auf jeden Fall keine Konica. Die waren in meiner Kindheit billige Kameras.
Erster Blick bei eBay sagt, zwischen 30 und 70 Euro.
Zum Vergleich habe ich mal Leica geguckt. Eine Freundin von mir hat davon noch die edelsten Stücke. Die weiß gar nicht, dass sie womöglich eine halbe Million oder mehr da liegen hat. Ihr Vater war mal Chef von dem Laden.
Jedenfalls ist das die "gehobene Preisklasse".
Zum Vergleich habe ich mal Leica geguckt. Eine Freundin von mir hat
davon noch die edelsten Stücke. Die weiß gar nicht, dass sie womöglich
eine halbe Million oder mehr da liegen hat. Ihr Vater war mal Chef von
dem Laden.
Jedenfalls ist das die "gehobene Preisklasse".
Ja klar! Aber es ging vor allem darum, dass hier eine wirkliche Billigkamera, die auch in meinen frühen Kindheitsjahren billig war, hier auf einmal zu einem wertvollen Kleinod stilisiert wird.
Ja klar! Aber es ging vor allem darum, dass hier eine wirkliche
Billigkamera, die auch in meinen frühen Kindheitsjahren billig war, hier
auf einmal zu einem wertvollen Kleinod stilisiert wird.
Die kann durchaus wertvoll sein, wenn Erinnerungen dran hängen.
Ja natürlich!
Nur wenn von "obere Preisklasse" geschrieben wird, dann stimmt das einfach nicht.
Und gerade Manfred, der doch so besonderen Wert auf Genauigkeit legt.
Ist aber auch egal.
Ja klar! Aber es ging vor allem darum, dass hier eine wirkliche
Billigkamera, die auch in meinen frühen Kindheitsjahren billig war, hier
auf einmal zu einem wertvollen Kleinod stilisiert wird.
Die Konica T3 kostete 1973 mit 50mm Normalobjektiv knapp $300. Eine Nikon F2 lag bei $500. Konica war nicht der teuerste Hersteller, billig waren die SLR damals aber alle nicht.
Für einen VW Käfer als Basismodell musste man 1973 $1780 ausgeben.
Für eine einmalige Anwendung genügt es doch schon, wenn man sich ein kleines Stück 1mm Federstahldraht von der Rolle abflext und in einem Bogen biegt. Das kann man dann in eine Kombizange einklemmen und damit die Stirnlochschraube drehen!
Ich meine absichtlich, eine Büroklammer tuts. Ohne Roman.
Hallo Gerhard,
bei meinen Canon-Spiegelreflex waren diese Schrauben immer "bombenfest".
Ich habe mir dann so ein verstellbares Teil besorgt - kann man wohl auch selbst bauen.
Gruß
Hans
Du brauchst den bestimmt für Deine Kamera. Schau Dir mal den Amazonlink an. Der ist zwar in groß aber die gibt (gab) es auch in klein. Du hast doch ne Drehbank - notfalls nach dem Muster selber bauen. Als Stift Zylinderstifte nehmen. Google da mal nach Zylinderstift DIN7. Du braucht da wahrscheinlich 1mm oder sogar 0,8mm, natürlich gehärtet. Gibt es alles, die 0,8'er werden, zumindest das was ich gefunden habe, mit Gold aufgewogen.
Ich müßte sogar noch was passendes in meinen Werzeugbeständen haben - so was wurde bei uns viel eingesetzt. Ich schau nachher noch mal nach. Wenn ich einen passenden doppelt haben sollte kannst Du den gern haben.
Für die Kamera würde ich die aber nur nehmen, wenn die Not sehr groß ist. Da gibt es passende Schlüssel mit runden Stiften die da genau rein passen. Mit den Bits versaust Du Dir die Schrauben. Die die das seinerzeit zusammengesetzt haben hatten passendes Werkzeug und haben die Schrauben oftmals mit ordentlich Drehmoment angezogen.
Gerhard habe meinen Schlüssel gefunden. Hab mal 2 Bilder angehangen. Das Ding hat 4 verschiedene Stifte. Die kleinsten sind 1mm bei minimalen Abstand von 4mm. Die Stifte sind auswechselbar, dazu gibt es an Seite 4 Madenschrauben zum Klemmen. Vielleicht helfen Dir die Bildle auch als Anregung zum selber bauen.
Wenn alle Stricke reißen würde ich Dir das Teil leihweise überlassen, auch wenn Du am anderen Ende der Welt wohnst.
Ja klar! Aber es ging vor allem darum, dass hier eine wirkliche
Billigkamera, die auch in meinen frühen Kindheitsjahren billig war, hier
auf einmal zu einem wertvollen Kleinod stilisiert wird.
Egal ob die Kamera billig war oder nicht, man kann sie trotzdem mit Sorgfalt behandeln und muß sie nich mit Gewalt beschädigen, zumal es das passende Werkzeug gibt bzw. man es sich selbst recht einfach anfertigen kann.
Gehörst Du etwa zu der Kategorie Leute die für Schlitzschrauben von M3 bis M12 eine Schraubenziehergröße benutzen?
Der gewuenschte Spannungsbereich fuer die Messschaltung ist 2.55V - 2.74V, der Sollwert ist 2.67V (Seite 20)
Die Messschaltung ist im Anhang gezeigt, leider ist das Messgeraet in Reihe mit der Spannungsquelle (d.h. 2 Knopfzellen a 1.55V waeren keine gute Idee). Daher ist Gerhards Idee mit einer Schottky-Dioden gar nicht so schlecht (z.B. eine 1n5711 bringt Dir 0.41V, eine 1n5817 sind 0.32V). Vielleicht kann man zwei kleine Zellen und eine Diode in das Batteriefach einbauen und gut ist?
Es ist schon genial, wie damals (wir reden von 1975!) eine Blendenautomatik gemacht haben. Das war zwar eine Konsumer-Kamera, aber schon gut gebaut. Und: nach 50Jahren funktioniert das Ding immer noch.
bei meinen Canon-Spiegelreflex waren diese Schrauben immer "bombenfest".
Ich habe mir dann so ein verstellbares Teil besorgt - kann man wohl auch
selbst bauen.
Ja die Schrauben sind meistens sehr fest, weil, ich schrieb das ja schon, die bei der Montage das passende Werkzeug haben.
Dein Schlüssel ist ja so einer wie auch von mir im letzten Post gezeigt. Wo hast Du das Ding her? Vielleicht hast Du ja einen Link für Gehard. Ich hatte zwar auch die Bildersuche bemüht, bin aber nicht fündig geworden. Könnte sein das diese Bauart firmenintern vom Werkzeugbau gefertigt wird und deshalb nicht allgemein erhältlich ist.
Na heute ist ja wieder mal das Negativpunktearschloch zugange. Jeder bewertete Beitrag hat Minimun 1 Minuspunkt. Da fragt man sich schon was manche so in der Birne haben - vermute mal da wird das Röntgenbild einen Hohlraum zwischen den Ohren zeigen.
Na heute ist ja wieder mal das Negativpunktearschloch zugange. Jeder
bewertete Beitrag hat Minimun 1 Minuspunkt. Da fragt man sich schon was
manche so in der Birne haben - vermute mal da wird das Röntgenbild einen
Hohlraum zwischen den Ohren zeigen.
In seinem früheren Leben durfte der als Schaffner Löcher in Fahrkahrten stanzen. Das prägt für ein Leben.
Dein Schlüssel ist ja so einer wie auch von mir im letzten Post gezeigt.
Wo hast Du das Ding her? Vielleicht hast Du ja einen Link für Gehard.
Ich hatte zwar auch die Bildersuche bemüht, bin aber nicht fündig
geworden. Könnte sein das diese Bauart firmenintern vom Werkzeugbau
gefertigt wird und deshalb nicht allgemein erhältlich ist.
Hallo Hans, hallo Gerhard,
Das Ding ist mir vor ca. 35 Jahren von einem Mitarbeiter der Firma Zeiss (Oberkochen) geschenkt worden. Da gab es vermutlich eine BW-Versorgungsnummer -nur für den Dienstgebrauch !
Die kleinen Schrauben der Kamera haben ja nur einen Bohrungsabstand von 3,5 mm - dafür ist der Abstand von dem Ding im zusammengeklappten Zustand 4,5 mm / Stifte 1,5 mm nicht passend.
Ich würde das dann einfach in klein nachbauen.
Grüße Hans-J.
Kleber anrühren und in das Röhrchen pressen.
Das gefüllte Röhrchen baldigst auf die zwei "Spitzen" stellen.
Warten bis das Teil ordentlich ausgehärtet ist.
Ich würde feinen Sand ins Röhrchen füllen, dann die Bohrer reinstecken und justieren und dann den Sand mit EPOX tränken und aushärten lassen.
Wieder vielen Dank für Eure tolle Mitarbeit. Jetzt sehe ich Einiges klarer. Ihr habt die Möglichkeiten sehr verschiedenartig beleuchtet
Naja, der Umbau ist getan. Nur will ich mir für die Zukunft richtiges Werkzeug bauen oder kaufen, damit man ohne Beschädigung daran arbeiten kann.
Was mir allerdings bei den gezeigten "Spannern" aufgefallen ist, daß dadurch sehr große Drehmomente möglich sind, die so kleine Stirnloch Schrauben abdrehen könnten wenn man nicht mit der notwendigen Vorsicht und Gefühl umgeht. Da is ein 6mm Schaft mit Fingern gehalten, diesbezüglich etwas angepasster. (Die Stirnlochschraube war übrigens nur nach dem Gefühl fest - also nicht wirklich sehr fest - ist schwer zu beschreiben)
Auch ist es (mir) wichtig die Stifte auf der Unterseite zu polieren und zu entgraten, damit empfindliche Teile darunter nicht so leicht zerkratzt werden können. (In meinem Fall die unterliegende Skalenscheibe)
Ich liebe die T3N. Sie ist mein ständiger Begleiter seit 1976 gewesen. Damals war man stolz so eine tolle Kamera ein Eigen zu nennen. Die Objekte sind von hervorragender Qualität und werden auch heute noch gerne an DSLRs angeflanscht. Der Metallverschluss funktioniert auch bei sehr niedriger Temperatur. Alle diese Mechanikwunder der damaligen Zeit sind schon was Feines. Man konnte früher mittels Mechanik schon viele Probleme lösen. Die Leica Kameras waren legendär.
Jedenfalls werde ich hier berichten sobald mir ein passendes Werkzeug gelungen ist.
Der gewuenschte Spannungsbereich fuer die Messschaltung ist 2.55V -
2.74V, der Sollwert ist 2.67V (Seite 20)
Die Messschaltung ist im Anhang gezeigt, leider ist das Messgeraet in
Reihe mit der Spannungsquelle (d.h. 2 Knopfzellen a 1.55V waeren keine
gute Idee). Daher ist Gerhards Idee mit einer Schottky-Dioden gar nicht
so schlecht (z.B. eine 1n5711 bringt Dir 0.41V, eine 1n5817 sind 0.32V).
Vielleicht kann man zwei kleine Zellen und eine Diode in das
Batteriefach einbauen und gut ist?
Es ist schon genial, wie damals (wir reden von 1975!) eine
Blendenautomatik gemacht haben. Das war zwar eine Konsumer-Kamera, aber
schon gut gebaut. Und: nach 50Jahren funktioniert das Ding immer noch.
Hallo Thomas,
Mit zwei Dioden BAT43 zeigt der Batterietest gerade noch gültig am oberen Ende der Toleranzbereichmarke an.
Übrigens, dieser Umbau ist nicht auf meinem eigenen Mist gewachsen. Dieser Artikel von Frans de Gruijter war die Inspiration und Referenz dazu:
Ich habe mir übrigens die von Dir erwähnten Ctein Sachen angesehen und das PDF Buch heruntergeladen. Da kann ich nicht mitmachen. Jener operiert auf einem gänzlich anderem Niveau. Besonders Polycontrast RCs können sehr problematisch sein.
Kleber anrühren und in das Röhrchen pressen.
Das gefüllte Röhrchen baldigst auf die zwei "Spitzen" stellen.
Warten bis das Teil ordentlich ausgehärtet ist.
Ich würde feinen Sand ins Röhrchen füllen, dann die Bohrer reinstecken
und justieren und dann den Sand mit EPOX tränken und aushärten lassen.
man hat Halt
man braucht nicht soviel Epox
es ist stabiler
Deinen Vorschlag finde ich auch gut. Danke. Den feinen Sand hätte ich ohnehin.
Die Stirnlochschraube war übrigens nur
nach dem Gefühl fest - also nicht wirklich sehr fest - ist schwer zu
beschreiben)
Na ja ... Eine M6 hat so ca. 10Nm. Da glaube ich, dass so eine Schraube mit einem Newtonmeter sogar zu stark angezogen wäre. Deshalb bin ich der Meinung, dass man mit den Bits nichts kaputt macht und die kann man in einen passenden Drehmomentschlüssel stecken und macht es gleich richtig.
Vielleicht kann man zwei kleine Zellen und eine Diode in das
Batteriefach einbauen und gut ist?
Mit LR43 (4.2mm) würde das möglich sein. Dann hätte man für die Dioden einen 2.4mm Zwischenraum.
Ich entschied mich trotzdem den Einbau im Oberteil zu vorzunehmen, weil da ausreichend Platz vorhanden ist und mir eigentlich die LR44 Zellen wegen ihrer größeren Kapazität lieber sind.
Die Stirnlochschraube war übrigens nur
nach dem Gefühl fest - also nicht wirklich sehr fest - ist schwer zu
beschreiben)
Na ja ... Eine M6 hat so ca. 10Nm. Da glaube ich, dass so eine Schraube
mit einem Newtonmeter sogar zu stark angezogen wäre. Deshalb bin ich der
Meinung, dass man mit den Bits nichts kaputt macht und die kann man in
einen passenden Drehmomentschlüssel stecken und macht es gleich richtig.
Die besagten SL-Schrauben haben ein M1 und M1.5 Gewinde - schon sehr delikat. Da muß man mit Gefühl operieren. Das Festschrauben und auch losdrehen fühlt sich gleitend fester, ohne plötzlichen Drehmoment Anstieg an. Da merkt man gleich, welcher Drehmoment größenordungsmässig angebracht ist.
Na ja ... Eine M6 hat so ca. 10Nm. Da glaube ich, dass so eine Schraube
mit einem Newtonmeter sogar zu stark angezogen wäre. Deshalb bin ich der
Meinung, dass man mit den Bits nichts kaputt macht und die kann man in
einen passenden Drehmomentschlüssel stecken und macht es gleich richtig.
Du schreibst in diesem Thread nur Müll. Die Bits passen nicht. Es wird kein M6 Gewinde sein, sondern viel kleiner und einen passenden Drehmomentschlüssel wird er nicht haben, was aber egal ist, da die Bits eh nicht passen.
Mit zwei Dioden BAT43 zeigt der Batterietest gerade noch gültig am
oberen Ende der Toleranzbereichmarke an.
Dann passt das doch: Ich hatte ja die Schaltung hier veroeffentlicht, die Spannungsquelle wird ein wenig belastet und dann ist die Spannung passig. Ich glaube nicht, dass man das Messwerk beschaedigen kann. Und im Service-Manual beschrieben wie man das Ding kalibriert. Und bei Schwarz-weiss macht eine Blende nicht so viel aus.
Übrigens, dieser Umbau ist nicht auf meinem eigenen Mist gewachsen.
Dieser Artikel von Frans de Gruijter war die Inspiration und Referenz
dazu:
Den Artikel hatte ich auch gesehen als mir mal eine Asahi Pentax Stopmatic zugelaufen war: In der Pentax war aber eine Wheatstonesche Messbruecke eingebaut so dass die Spannung der Zelle keine Rolle spielt (die Messung ist eine Nullmessung). Japanisches Overengineering halt.
Ich habe mir übrigens die von Dir erwähnten Ctein Sachen angesehen und
das PDF Buch heruntergeladen. Da kann ich nicht mitmachen. Jener
operiert auf einem gänzlich anderem Niveau. Besonders Polycontrast RCs
können sehr problematisch sein.
Das ist wirklich Fine-Printing, weit ueber meine Faehigkeiten oder Moeglichkeiten.
Es wird
kein M6 Gewinde sein, sondern viel kleiner und einen passenden
Leider hast du kein Textverständnis.
Und ganz sicher gibt es dafür passende Bits. Natürlich wird er nicht den passenden Drehmomentschlüssel haben, denn die kosten meistens in diesen Drehmomenten so un die 300 Euro.
Klar! DIE WAR ALS VERGLEICH GEDACHT!!!
Das ist schon nicht viel Drehmoment und auch schon das höchste Drehmoment für eine M6 in 8.8.
Die Schraube an der Kamera wird eher mit 3Nm angezogen werden.
Ich habe gerade nachgeschaut. M1.6 hat für dieses Material (wird nur noch in Newtonzentimeter angegeben) ~0.5Nm. Was soll durch das Bit dabei beschädigt werden?
Du bist zwar nicht der, der das behauptet, aber du hast eine normale Einstellung zu den Dingen und deshalb würde ich gerne deine Meinung dazu hören.
Also viel weniger Drehmoment als bei M6. Und ziemlich sicher kein
Stahl 8.8.
Das war doch nur eine Angabe, um das in Relation zu stellen.
Damit hier solche unsinnigen Behauptungen mal klar gestellt werden, dass das Bit (vorausgesetzt das richtige Drehmoment wurde eingehalten) die Schraube nicht beschädigen kann.
Aber es ging vor allem darum, dass hier eine wirkliche
Billigkamera, die auch in meinen frühen Kindheitsjahren billig war, hier
auf einmal zu einem wertvollen Kleinod stilisiert wird.
Du hast keine Ahnung, diese Kamera kam ca. 1975 auf den Markt und hat deutlich dreistellige DM gekostet. Zu der Zeit bekam ein Industrie-Facharbeiter um 6,50 DM Stundenlohn.
Nur wenn von "obere Preisklasse" geschrieben wird, dann stimmt das
einfach nicht.
Und gerade Manfred, der doch so besonderen Wert auf Genauigkeit legt.
Ist aber auch egal.
Die Konica T3 kostete 1973 mit 50mm Normalobjektiv knapp $300. Eine
Nikon F2 lag bei $500. Konica war nicht der teuerste Hersteller, billig
waren die SLR damals aber alle nicht.
Könnte passen, für eine Canon-EF mit 1,4/50 habe ich zu der Zeit 1200 DM ausgegeben.
Und ganz sicher gibt es dafür passende Bits. Natürlich wird er nicht den
passenden Drehmomentschlüssel haben, denn die kosten meistens in diesen
Drehmomenten so un die 300 Euro.
Gerhard kannst du die Lochgröße und den Mittenabstand einmal
mitteilen?
Ich würde gerne eben ein passendes Bit raussuchen.
Das muß ich genau erst machen. Mit der Schiebelehre war der Abstand überschlägig 3.5mm. In die Löcher passt ein 1mm Bohrer. Der Durchmesser des Schraubenkopfs ist geschätzt 5mm.
Ich werde es später genauer messen.
Hier gibt einige Hintergrundinformationen über meine T3:
Danke Gerhard!
Das reicht ja schon.
Damit lässt sich sicher etwas finden.
Ob nun unser Forenhausmeister meint, dass ich keine Ahnung habe oder sich sonst an mir hochzieht, das ist völlig egal.
Man mag mir unterstellen, dass ich von Elektronik wenig Ahnung, ja sogar gar keine habe, aber ich habe zwei Berufe in Mechanik und als Fluggerätemechaniker hat man Materialkunde bis zum erbrechen.
Gerhard, wie du selbst schon schriebst, ein herkömmlicher Stirnlochschlüssel ist völlig ungeeignet für Drehmomente unter 1Nm.
Quick& dirty: Nimm nen kleinen Elko mit RM3.5 mit passend gekürzten
Drähten
Das ist weder Quick noch Dirty. Im besten Falle zerrt es die Drähtchen nur raus und wenn's dumm läuft schert es sie und man die Reste dan raus fummeln.
Ich hatte gut 40 Jahre mit solchen Schrauben zu tun und die sitzen schon fest. Zudem haben solche Schrauben oftmals Feingewinde, das eine höhere Selbsthemmung hat. Gerade wenn das über Jahre nicht bewegt wurde sitz das richtig fest. Bei der Schraube um die es da geht könnte es sogar noch sein, daß diese zusätzlich gesichert ist, damit sie sich nicht einfach löst. Bei uns war da Schellack ein probates Mittel. Das bekommt man nur mit dem passenden Werkzeug zerstörungsfrei auf.
Könnte passen, für eine Canon-EF mit 1,4/50 habe ich zu der Zeit 1200 DM
ausgegeben.
Die Canon AE-1 war (ca. 1980) bei ca. 800DEM (deutlich unter 1TDM) fuer Gehaeuse + 1.8/50mm (einen 100'er drauf fuer 1.4/50mm, in meinen Augen das beste Stueck Glas von Canon das es gab. Das FD 1.2/55 war finanziell weit weg [aber nicht so gut, ich habe es mal angeboten bekommen]).
Wie die Zeit vergeht. Wir sollten den Betreiber fragen, ob es einen Forumposten "Geriatric electronics" einfuehren kann? Es waere an der Zeit: Roehren, Germanium-Transitoren, Z80, 6502 et al. Mit einem Unterpunkt "Geriatic-Market" fuer, well, abgelagerte Elektronik. Wie fuer meine uVAX. Oder Junior-Computers.
Hallo Gerhard, leider finde ich diesen Bit-Kasten nicht.
Hoffentlich habe ich den nicht im KDW gelassen, denn er ist weg.
Sobald ich den wiedergefunden habe (ist mir peinlich, aber ich habe
wirklich sehr viel Werkzeug) schaue ich, ob ich ein passendes Bit
finde.
Natürlich wollte ich deine Kamera nicht schlecht reden. An den Preisen
bei eBay sieht man aber, dass sie nicht teuer sind und in meiner
Kindheit/Jugend wollten die Leute auch lieber Nikon un Canons haben und
da waren diese Kameras nur noch für Leute, die sich eben keine der
genannten Kameras leisten konnten.
Die Seite, die du verlinkt hast, ist wirklich beeindruckend.
Früher habe ich auch fotografiert und hatte mir sogar noch vor ein paar
Jahren eine digitale Nikon gekauft. Habe aber vielleicht 50 Fotos
gemacht. Reparieren würde ich die schon gar nicht wollen. Deshalb
Respekt vor deinen Leistungen!
Im "Späti", oder dem kläglichen Rest, den das Management mittlerweile aus der Lebensmittelabteilung gemacht hat? Oder in einem der beschissenen Shop-in-Shop-Stores?
Im "Späti", oder dem kläglichen Rest, den das Management mittlerweile
aus der Lebensmittelabteilung gemacht hat? Oder in einem der
beschissenen Shop-in-Shop-Stores?
Wer von Euch kennt die zweilöchrigen Schraubenköpfe wie sie oft in
Kameras und hochwertigen mechanischen Feinmechanikgeräten als
Zierschraubenbefestigungen eingesetzt werden (wurden)?
für die ganz kleinen Abdeckschrauben musst du das Flacheisen etwas "ums Eck" biegen, es reicht oft auch ein Zirkel mit 2 Spitzen wenn die Abdeckschraube nicht festgegammelt ist.
Bei der Schraube um die es da geht könnte es sogar
noch sein, daß diese zusätzlich gesichert ist
Für die Freunde der älteren Analogkameras -noch ein "Erfahrungsbericht" :
Ich hatte zu Zeiten als man noch mit der guten alten Boeing 707 Fernflüge machte, einmal ein Problem mit gelösten Schrauben. Einmal Afrika Hinflug -
und schon hatten sich bei meiner Canon AE1 einige Schrauben im Inneren gelöst ! ! Der Tuchschlitzverschluss war verhakt und ebenso waren 2 oder 3 Schrauben am guten 50 mm /1,4-Objektiv gelöst. Der Canon-Service hat dann alle Schrauben mit "Loctite-halbfest" gesichert mit dem Hinweis, dass in der 707 offensichtlich Infraschallschwingungen durch die 4 nicht genau feingewuchteten Triebwerke zum Lösen der Schrauben geführt hatte.
Gruß Hans-J.
Eine einfache Möglichkeit: zwei 1,0mm-Bohrer oder Stifte ablängen, in den Schraubenkopf stecken und 2K-Metallkitt (UHU repair all, Knetfix, Kaltschweißmasse, Loctite EA3463 o.ä.) zusammenpappen (fixieren).
Evtl. eine 6-8mm-Nuss drüberstecken.
Anbei ein openScad-1/4"-Bit mit jeweils zwei Löchern im Abstand 3,50, 3,75 und 4,00 mm.
1
//mikrocontroller.net/topic/581888
2
$fn=6;
3
difference(){
4
cylinder(15,3.6,3.6);//Hauptkörper wie ein 6,35mm-Bit
Bei der Schraube um die es da geht könnte es sogar
noch sein, daß diese zusätzlich gesichert ist
Für die Freunde der älteren Analogkameras -noch ein "Erfahrungsbericht"
:
Ich hatte zu Zeiten als man noch mit der guten alten Boeing 707
Fernflüge machte, einmal ein Problem mit gelösten Schrauben. Einmal
Afrika Hinflug -
und schon hatten sich bei meiner Canon AE1 einige Schrauben im Inneren
gelöst ! ! Der Tuchschlitzverschluss war verhakt und ebenso waren 2 oder
3 Schrauben am guten 50 mm /1,4-Objektiv gelöst. Der Canon-Service hat
dann alle Schrauben mit "Loctite-halbfest" gesichert mit dem Hinweis,
dass in der 707 offensichtlich Infraschallschwingungen durch die 4 nicht
genau feingewuchteten Triebwerke zum Lösen der Schrauben geführt hatte.
Gruß Hans-J.
Eine einfache Möglichkeit: zwei 1,0mm-Bohrer oder Stifte ablängen,
in
den Schraubenkopf stecken und 2K-Metallkitt (UHU repair all, Knetfix,
Kaltschweißmasse, Loctite EA3463 o.ä.) zusammenpappen (fixieren).
Evtl. eine 6-8mm-Nuss drüberstecken.
Anbei ein openScad-1/4"-Bit mit jeweils zwei Löchern im Abstand 3,50,
3,75 und 4,00 mm.//mikrocontroller.net/topic/581888
$fn=6;
difference(){
cylinder(15,3.6,3.6);//Hauptkörper wie ein 6,35mm-Bit
d=3.50/2;//Lochabstand 3.50mm
translate([dcos( 0),dsin( 0),-0.1])cylinder(22,0.5,0.5);
translate([dcos(180),dsin(180),-0.1])cylinder(22,0.5,0.5);
e=3.75/2;//Lochabstand 3.75mm eine Variable kann in einem Programm nur
einen Wert annehmen.
translate([ecos( 60),esin( 60),-0.1])cylinder(22,0.5,0.5);
translate([ecos(240),esin(240),-0.1])cylinder(22,0.5,0.5);
f=4.00/2;//Lochabstand 4.00mm
translate([fcos(120),fsin(120),-0.1])cylinder(22,0.5,0.5);
translate([fcos(300),fsin(300),-0.1])cylinder(22,0.5,0.5);
difference(){ //untere Fase
translate([0,0,-0.3])cylinder(1,6,6);
translate([0,0,-1.2])cylinder(2,0,5);
};
difference(){ //obere Fase
translate([0,0,14.5])cylinder(1,6,6);
translate([0,0,14.2])cylinder(2,5,0);
};
};
Danke. Ich denke momentan mir einen Einsatz auf dieser Basis für einen Uhrmacher Schraubendreher (Einsätze) anzufertigen. Da hat man mehr Gefühl mit sanftem Drehmoment. Das Hexagon Ms Halbzeug habe ich; Stahldraht mit geeigneten DM auch. Vielleicht kommt es diese Woche noch ins ins Leben.
Die ersten 60er oder 70er-Jahre Türsprechanlagen von Siedle hatten solche Doppellochschrauben. 50 Jahre später ist mir mal der dazugehörige Schraubenzieher in die Hände gefallen: Ein typischer rot durchsichtiger Schraubenziehergriff der 70er, und am unteren Ende einfach zwei Metallstifte eingegossen. Vermutlich mußte erst der dazugehörige Elektromeister ableben, damit sein jahrzehntelang geehrter Schraubenzieher im Müll landen konnte. Weil im Laden habe ich sowas nie gesehen.
Gab es denn nie eine Norm und/oder Schraubenziehersätze für sowas? Die Bundespost hatte solche Schrauben an den Hörern der Telefonzellen. War das auch nur eine Größe, für die es dann halt "den" Hörerschraubendreher gab?
Die modernen Bits dafür kranken daran, daß sie eckig sind und ins Runde müssen. Gedacht sind sie für die ebenso modernen Sicherheitsschrauben, die ja statt zwei Löchern einen unterbrochenen Schlitz haben.
Warum gibt es außer dem erwähnten Marinezirkel keine verstellbaren Werkzeuge, die axial angesetzt werden statt gewinkelt wie die Stirnlochschlüssel?
Es gibt ja auch noch die geschlitzten "Ringmuttern" an Objektiven, für die das Monstrum von Amazonwerkzeug (das Ding was wie ein Abzieher aussieht) gedacht ist. Auch da müßte es doch Werkzeuge ähnlich einem Zirkel geben, weil man zwar hohe Kräfte zum Lösen ausüben kann, beim Drehen aber durch das ständig nötige Umgreifen wahnsinnig wird.
Man dreht Spax ja auch nicht mit der Rätsche rein. :)
Mir fällt noch was aus der Schulzeit ein: Es gab aufwendige Zirkel, die eine Gewindestange zum Verstellen der Öffnung hatten sowie abwinkelbare Füße. Bei einigen Modellen konnte man beide unteren Enden frei bestücken, mit Bleimine, Tuschefeder oder eben Nadel.
So ein Gerät mit zwei Stiften als Nadel könnte zum Universalwerkzeug taugen.
dass in der 707 offensichtlich Infraschallschwingungen durch die 4 nicht
genau feingewuchteten Triebwerke zum Lösen der Schrauben geführt hatte.
Gruß Hans-J.
Ist fast unglaublich - Sachen gibt's;-)
Funktioniert die AE1 noch heute bei Dir?
Ja, ich habe immer noch zwei AE1 Gehäuse und einige Objektive von 28 mm bis zum 500er Spiegeltele. Dabei fällt mir ein: Ich habe noch 2 Agfa-Diafilme bei minus 18 Grad C im Tiefgefrierschrank - ca. 10 Jahre gut abgelagert - vielleicht sollte ich ´mal wieder 72 Dia-Fotos machen ! ?
Die Digitalkameras und Smartphones machen es einem ja so leicht: Du machst bei einer 14-tägigen Reise 3000 Fotos, dann löscht du wieder die Hälfte. Bei der guten alten Analogfotografie musstest du immer schön rechnen: Reicht der Filmvorrat noch ?
Das Problem mit dem Schraubenlösen im Flieger hat übrigens einem Tauchpartner von mir einmal eine "abgesoffene" Taucheruhr beschert. Der hintere Deckel war gelöst, der O-Ring war undicht - 1500 DM Schaden !
Gruß Hans-J.
der Abstand der Löcher ist 4mm. der Durchmesser der Löcher ist 1.1mm.
der DM des Kopfes ist 6mm.
Damit sollte sogar mein Schlüssel funktionieren. Klar muß man bei dem mit (viel) Gefühl ran gehen, denn für solche Schrauben ist der Hebel schon gewaltig. Man bekommt das aber durchaus hin. Habe mit dem Schlüssel ja auch gut 30 Jahre gearbeit und dabei nie eine Schraube ins Jenseits befördert.
Die betreffende Schraube wird man damit nicht lösen können, da der
Abstand der Stifte kleiner sein wird, als mit diesem Werkzeug
einstellbar.
Doch, ich habe das Flacheisen auf einer Seite am Ende gebogen, dann sind die Spitzen fast zusammen. Und es geht, ich arbeite gerade an der Restauration von Opas Canon Kamerasammlung (9 Stück A1, AE-1, AV-1....u.a.) fast alle fotofieren wieder....
Im Anhang könnt Ihr meinen neuen selbst angefertigten 4mm x 1mm Stirnlochschraubendreher bewundern:
Als Grundgerüst des Stirnlochdrehers dient ein passenderer ausgedienter alter Schraubendreher. Aus einem Gewinde-Abstandsstück fabrizierte ich den unteren Teil mit den Stiften. Ich bohrte zwei 4mm tiefe 1mm Löcher mit 4mm Abstand zueinander.
Die Stifte sind von einer alten Feder mit perfekten Durchmesser. Mit dem Dremel schnitt ich zwei passende Stücke aus dem geraden Teil der Feder ab und polierte die Enden und brach den Grat, sodass die Stifte willig in die Löcher gleiten. Die Stifte klebte ich dann mit Sekundenkleber ein. Das Stangenende des präparierten Schraubendreher presste ich abschliessend in die Muffe mit den Stiften.
Die Stifte gleiten in die Löcher der Stirnlochschraube ohne lange probieren zu müssen. Auf Grund des kleinen Durchmessers des Griffs kann man gefühlvoll damit umgehen, um zu verhindern, daß man die Stirnlochschraube aus Unachtsamkeit abdreht. Bin eigentlich mit dem Resultat sehr zufrieden. Schnell ging es auch. Vielleicht zwei Stunden Betätigung. Hoffe es gefällt Euch auch.
Gerhard
Anhang: das dritte Bild zeigt noch einen über 40 Jahre alten Q&D Stiftschraubenschlüssel um drei andere Feststell-Schrauben lösen zu können.
Hallo Gerhard!
Toll gemacht! Q&D gibt es ɓei dir nicht.
Wenn ich dir noch einen kleinen Tipp geben darf, Sekundenkleber eignet sich nur bedingt zum Einkleben. Besser du verwendest Loctite 270 dafür.
Im Anhang könnt Ihr meinen neuen selbst angefertigten 4mm x 1mm
Stirnlochschraubendreher bewundern
Spannend!
Wenn man mehr Bedarf an sowas hat, drängt sich ja fast ein auswechselbarer Einsatz für den Schraubenziehergriff an. Das leicht zu bearbeitende Weicheisen chinesischer Bits beispielsweise. :)
Setzen eigentlich die Stifte oder der Kopf auf der Schraube auf? Von der Optik her verhindern ausreichend lange Stifte das Zerkratzen des Schraubenkopfs. Wenn sie aber zuviel Überstand haben, vergrößert das den Hebelarm unnötig.
Aber spätestens mit einer hartgelöteten Einfassung dürfte das gelöst sein. Ich habe Sekundenkleber bisher immer als zu spröde und nicht besonders haltbar erlebt, wenn es zu Bewegungen bzw. Kraftwechseln kommt.
Drehmomentschlüssel gibt es mittlerweile auch schon ab 50 Euro.
So ein Teil kann man dann auch in eine Nuss einsetzen und kann so mit dem Drehmomentschlüssel arbeiten.
Die Stifte gleiten in die Löcher der Stirnlochschraube ohne lange
probieren zu müssen. Auf Grund des kleinen Durchmessers des Griffs kann
man gefühlvoll damit umgehen, um zu verhindern, daß man die
Stirnlochschraube aus Unachtsamkeit abdreht. Bin eigentlich mit dem
Resultat sehr zufrieden. Schnell ging es auch. Vielleicht zwei Stunden
Betätigung. Hoffe es gefällt Euch auch.
Ich hab schon was für das nächste Adventskalendertürchen. Brennenstuhl hat eine neue Sorte Drycunt-Schrauben im Repertoire. Mir ist diese Sorte jedenfalls noch nicht in freier Wildbahn begegnet.
Mir ist diese Sorte
jedenfalls noch nicht in freier Wildbahn begegnet.
Wenn du alles Werkzeug zusammen hast, kommen sie mit neuen Befestigungssystemen. So arbeiten sie Hand in Hand und am Ende hättest du doch besser einfach nur win neues Teil gekauft und in Summe nicht mehr bezahlt.
Hallo Gerhard!
Toll gemacht! Q&D gibt es ɓei dir nicht.
Wenn ich dir noch einen kleinen Tipp geben darf, Sekundenkleber eignet
sich nur bedingt zum Einkleben. Besser du verwendest Loctite 270 dafür.
Hallo Frank,
Hast recht gehabt - Der Sekundenkleber hat nicht lange gehalten. Momentan habe ich nicht Deinen angegebenen Loctite 270. Ich verwendete nun einen Zweikomponenten Kleber. Mal sehen wie lange das hält.
Ich hab schon was für das nächste Adventskalendertürchen.
Brennenstuhl
hat eine neue Sorte Drycunt-Schrauben im Repertoire. Mir ist diese Sorte
jedenfalls noch nicht in freier Wildbahn begegnet.
Die schämen sich wirklich uns hineingucken zu lassen. Das ist tatsächlich eine Art "Arms Race". Und es wird ueberall scheinheilig vom Umweltschutz gepredigt.
Reparieren, Wiederverwendung, Upcycling steht über recycling.
Für die Anwendung wird der reichen.
Wir haben mit Loctite 270 Lager in der Rotorblattverstellung eingeklebt. Da wirken alle möglichen Kräfte. Außerdem hatte ich zum Test einmal zwei Müttern zusammen geschweißt und eine M16 darin mit 270 eingeklebt und nächsten Tag versucht los zu schrauben. Die Schraube riss ab. Die Schraube war nicht mal besonders fest gezogen, eher handfest.
Sekundenkleber eignet
sich nur bedingt zum Einkleben. Besser du verwendest Loctite 270 dafür.
Hast recht gehabt - Der Sekundenkleber hat nicht lange gehalten.
Momentan habe ich nicht Deinen angegebenen Loctite 270.
Kommst Du am Sa-Nachmittag mal kurz vorbei, spendiere ich Dir zwei Tropfen.
270 ist eine hochfeste Schraubensicherung, die funktionieren könnte. Für Deinen Fall wäre der Suchbegriff "Fügemasse", womit ich schon Kugellager eingeklebt habe. Die passende Hausnummer habe ich leider nicht zur Hand.
Ich verwendete nun einen Zweikomponenten Kleber.
Mal sehen wie lange das hält.
Wieviele Dutzend Schrauben musst Du drehen? Mechanisch ideal wäre, knapp zu bohren und die Stifte per Wärme einzuschrumpfen.
Wir haben mit Loctite 270 Lager in der Rotorblattverstellung eingeklebt.
Mag gehen, aber ist wohl vom Hersteller für diese Anwendung nicht spezifiziert.
Außerdem hatte ich zum Test einmal zwei
Müttern zusammen geschweißt und eine M16 darin mit 270 eingeklebt und
nächsten Tag versucht los zu schrauben. Die Schraube riss ab. Die
Schraube war nicht mal besonders fest gezogen, eher handfest.
So ist das mit dem grünen Teufelszeug, "Verbindungen, die normalerweise niemals wieder gelöst werden sollen" steht in der Beschreibung. Für Schraubverbindungen reicht eigentlich immer 242 "Mittelfest" oder sogar das rosa 222.
Definitiv. Aber mit Hitze lässt sich jedes lösen. 243 ist vollflächig Definitiv zu stark. Ein kleiner Tropfen reicht für die meisten Schraubenverbindungen.
Übrigens, 270 ist für Schrauben bis M85.
Definitiv. Aber mit Hitze lässt sich jedes lösen. 243 ist vollflächig
Definitiv zu stark. Ein kleiner Tropfen reicht für die meisten
Schraubenverbindungen.
Übrigens, 270 ist für Schrauben bis M85.
Und selbstverständlich ist das vom Hersteller und vom Luftfahrtbundesamt so frei gegeben worden.
Bei Luftfahrtzeugen gibt es keine Experimente.
Als Werkstoff fallen mir noch die flachen Federborsten von Kehrmaschinen ein.
Die sind beliebt beim schloßpopelnden Rechtsanwalt :) bzw. in dessen Community. Solche ausgefallenen Zähne finden sich in jeder größeren Stadt in der Fußgängerzone.
Damit sollten sich rechteckige Stifte darstellen lassen. Vielleicht kann man sie ja bündeln mit metallischer Fassung und so zwei, drei, vierpolige Enden realisieren.
Als Teenager hatte ich einen Freund der damals eine Minox B hatte. Ich fand sie echt faszinierend und die hochwertige Konstruktion beeindruckte mich noch mehr. Oft machten wir um den Chiemsee herum Rad Ausflüge und Bilder mit ihr. Daheim, später entwickelten wir sie und machten Abzüge. War echt toll diesen Prozess erstmalig zu erleben.
Hoffe die Webseite gefällt auch auch - Der Author machte sich sehr viel Mühe. Brachte für mich manche Erinnerungen an meine damalige schöne Zeit in Bayern.
Diese mechanischen und optischen Wunderwerke des vorherigen Jahrhunderts der Deutschen Feinmechanik und Optik Industrie wird die Menschheit niemals in dieser Form mehr erleben. Es ist schön, daß wir zumindest noch Vieles im Internet bewundern und teils auch erstehen können.
Vermutlich ist die Film-Qualitaet heute deutlich besser als 1975 (die Delta-Filme sind schon scharfzeichnend), aber (wie bei den Cell-Phone-Kamera): You cannot change the laws of physics.
Diese mechanischen und optischen Wunderwerke des vorherigen Jahrhunderts
der Deutschen Feinmechanik und Optik Industrie wird die Menschheit
niemals in dieser Form mehr erleben. Es ist schön, daß wir zumindest
noch Vieles im Internet bewundern und teils auch erstehen können.
Ich finde es beeindruckend, dass z.B. FotoImpex sich halten kann. Und ich habe zwischen den Jahren viele Touris gesehen (ca. 25 Jahre - 50 Jahre alt) die eine analoge Kamera hatten (und auch benutzt haben).