Guten Abend, heute habe ich ein Totalausfall an einem Samson-Regler, er zeigt keine Reaktion nach dem Spannung anlegen. Das Foto zeigt den Teil an dem die Spannung unterbrochen ist. Es scheinen je eine Spule und ein Widerstand zu sein. Könnt ihr mir erklären um welche Bauteile es sich handelt? Beste Grüße
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Verschoben durch Moderator
Drosseln zur Funkentsörung, und parallel dazu 4,7kOhm Dämpfungswiderstände. Ursache wird ein durchlegierter LNK500 sein. Sicherung und Netzgleichrichter ebenfalls prüfen.
H. H. schrieb: > Ursache wird ein durchlegierter LNK500 sein. > > Sicherung und Netzgleichrichter ebenfalls prüfen. Der LNK und der Gleichrichter zeigen identische Messergebnisse. Die Sicherung hat Durchgang.
Es kann auch der LNK überlebt haben, und ursache war überspannung aus dem Netz. Die beiden Drosseln, die widerstände und sicherheitshalber den Varistor austauschen.
Jörg schrieb: > Der LNK und der Gleichrichter zeigen identische Messergebnisse. Dann sind beide kaputt, oder du hast Mist gemessen.
Flip B. schrieb: > und sicherheitshalber den > Varistor austauschen. Die blaue Scheibe ist kein Varistor, sondern ein Funkentstörkondensator.
Zuerst mal an + und - des Gleichrichters messen, ob dort ein Kurzschluss oder besorgniserregende Niederohmigkeit besteht. Wenn ja, wirds eine größere Reparatur.
Jörg schrieb: > Widerstand der defekten Bauteile = unendlich. Ist das eine Frage? Die Antwort ist: "Es kommt darauf an". defekte Sicherung -> R unendlich durchlegierter Transistor -> R klein und unabhängig von der Polung ...
H. H. schrieb: > Dann sind beide kaputt, oder du hast Mist gemessen. Hab ich das richtig gemessen und stimmt die Kontaktbelegung?
Die Messergebnisse sind bei beiden LNK identisch. Der zweite Regler funktioniert, jedenfalls auf der Steuerseite(ein Relais ist defekt).
Beim Gleichrichter habe ich auch beide Platinen miteinander verglichen - identische Werte: 1. Messung: Diode = 0,5V; " Messung: OL
Mess doch mal beide AC-Anschlüsse, ob die am Gleich-richt-er auch ankommen.
Thomas S. schrieb: > Mess doch mal beide AC-Anschlüsse, ob die am Gleich-richt-er auch > ankommen. Momentan kommt da nichts an weil die Widerstände und die Drosseln fehlen. Die Messungen ergaben = OL
Was würde passieren wenn ich einfach neue Bauteile einlöte? Mein Problem ist nur: Welche Induktivitäten haben die Spulen?
Miss mit Diodentest an den beiden AC-Anschlüssen des Gleichrichters. Und bzgl der Drossel gib mal die Baumaße (BxLxH) durch.
H. H. schrieb: > Miss mit Diodentest an den beiden AC-Anschlüssen des Gleichrichters. Beide Messungen sind hochohmig
Jörg schrieb: > Spulenmaße: > L: 3mm > B: 2,5mm > H: 2mm https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/smd-induktivitaet_1210_murata_chip_coil_220_-10558
Jörg schrieb: > H. H. schrieb: >> Miss mit Diodentest an den beiden AC-Anschlüssen des Gleichrichters. > > Beide Messungen sind hochohmig Merkwürdig.
Löte statt der Drosseln zwei Widerstände von 5-10 Ohm ein, und schau was passiert. Durch eine EMV-Prüfung kommst du damit nicht, aber die ist ja nicht mehr nötig.
Jörg schrieb: > H. H. schrieb: >> Merkwürdig. > > Das ist bei beiden Platinen so. Der blaue C ist aber auch geplatzt und muss getauscht werden!
Warum sollten die Drosseln abbrennen ohne dass der LNK defekt ist bzw Mist gebaut hat? Die Sicherung wird mit Sicherheit auch durch sein. Rechts neben dem Elko ist noch eine Drossel erkennbar. Ist diese auch durch?
Das sieht nach nem klassischem Überspannungsschaden aus!
Armin X. schrieb: > Warum sollten die Drosseln abbrennen ohne dass der LNK defekt ist > bzw > Mist gebaut hat? Besonders merkwürdig ist, dass eine der Drossel noch einen Widerstand von 8,6 Ohm haben soll, aber der parallele Widerstand sich verabschiedet hat. > Die Sicherung wird mit Sicherheit auch durch sein. Die ist träger als der dünne Draht der winzigen Drosseln. > Rechts neben dem Elko ist noch eine Drossel erkennbar. Ist diese auch > durch? Das ist der Trafo, aber stimmt, dessen Primärwickling kann es so wie die eine Drossel erwischt haben.
Christian S. schrieb: > Jörg schrieb: >> H. H. schrieb: >>> Merkwürdig. >> >> Das ist bei beiden Platinen so. > > Der blaue C ist aber auch geplatzt und muss getauscht werden! Kein Kondensator!
Sigi S. schrieb: > Christian S. schrieb: >> Jörg schrieb: >>> H. H. schrieb: >>>> Merkwürdig. >>> >>> Das ist bei beiden Platinen so. >> >> Der blaue C ist aber auch geplatzt und muss getauscht werden! > > Kein Kondensator! Ahnungsloser Spinner.
H. H. schrieb: > Sigi S. schrieb: >> Christian S. schrieb: >>> Jörg schrieb: >>>> H. H. schrieb: >>>>> Merkwürdig. >>>> >>>> Das ist bei beiden Platinen so. >>> >>> Der blaue C ist aber auch geplatzt und muss getauscht werden! >> >> Kein Kondensator! > > Ahnungsloser Spinner. Wer nun?
Jörg schrieb: > Seitenansicht Kannst Du bitte mal von dem schönen, blauen Teil ein Bild von vorn mit Aufdruck senden? Danke
Sigi S. schrieb: > Jörg schrieb: >> Seitenansicht > > Kannst Du bitte mal von dem schönen, blauen Teil ein Bild von vorn mit > Aufdruck senden? Wozu? Es handelt sich um einen Vishay WYO X1/Y2, einen Keramikkondensator zur Funkentstörung.
H. H. schrieb: > Wozu? Es handelt sich um einen Vishay WYO X1/Y2, einen > Keramikkondensator zur Funkentstörung. Und auf den Bildern sieht es so aus, als ob die blaue Umhüllung einen senkrechten Riss hätte.
Dieter W. schrieb: > Und auf den Bildern sieht es so aus, als ob die blaue Umhüllung einen > senkrechten Riss hätte. In der Tat, zumindest bei der "Seitenansicht".
Yo Tatsache, der ist im Arsch. Muss wohl mal wieder beste Qualität gewesen sein, was der Hersteller da reingelötet hat. Immerhin erklärt das den gründlichen Defekt des Netzfilters ohne Schaden am Schaltregler. Und was werden diese Filterdrosseln haben... die sind vom Wert her nicht besonders kritisch, 47µH oder so werden wahrscheinlich reichen. Stromtragfähigkeit beachten, auch bei den Widerständen, sonst überleben die den Einschaltstromstoß nicht.
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Bearbeitet durch User
Ben B. schrieb: > Und was werden diese Filterdrosseln haben... die sind vom Wert her nicht > besonders kritisch, 47µH oder so werden wahrscheinlich reichen. Die dienen auch zur Einschaltstrombegrenzung.
Dafür daß so eine Steuerung potentiell in einem Büro- oder Fabrikgebäude Fühler, Mischer und kilowattstarke Pumpen an zig Meter langen Kabeln entlang EMV-verseuchter Starkstrom-Kabeltrassen ansteuert, plus 100 m entfernter Außenfühler als "Gegenantenne", ist der Schutzaufwand für den Netzeingang wirklich "beeindruckend" überschaubar.
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