Ich möchte GY-BME280 an einem Arduino Uno (Funduino) anschließen und benutzen.
In erster Linie geht es erst einmal um die Kompatibilität der Spannungen 5V/3.3V.
Der GY soll doch eigentlich einen Spannungsadapter on Board haben? Ich sehe aber keinen.
Ist es kein "echter" GY-BME280?
Der Arduino stellt mit ja wahlweise +5V und +3.3V zur Verfügung.
Wann und wie muss ich auf dem Arduino den Pin VIN benutzen?
Brauche ich Pullup-Widerstände, oder gibt es beim Arduino interne, die ich nur freischalten muss?
Verträgt der echte GY... 5V, so dass ich ihn mit 5V am Aduino betreiben kann?
Ist es zulässig, den BME280 am Arduino an 33.V zu betrieben? Ich fürchte, die Signale sind dann nicht 5V-kompatibel?
Bislang wird der Sensor nicht gefunden.
In so einem Fall hilft erst mal, das Datenblatt des Sensors zu lesen! https://www.bosch-sensortec.com/media/boschsensortec/downloads/datasheets/bst-bme280-ds002.pdf
Da findet man, dass der nur für max. 3.6V gedacht ist. Pullups sind auf dem Board schon drauf, allerdings für 3.3V zu gross. Wenn es 10k sind, dann schalte noch 4k7 dazu parallel. Denke auch dran, dass der BME280 nicht die Umgebungstemperatur liefert, sondern die Chiptemperatur, die je nach Einbauort, doch bis zu 5°C zu hoch sein kann. Steht alles im Datasheet...
Verträgt der echte GY... 5V, so dass ich ihn mit 5V am Aduino betreiben
kann?
Das kommt drauf an, wie beim echten GY-BME280 die Schaltung aussieht (Schaltplan). Der BME280 verträgt als Versorgung jedenfalls maximal 3.6V, sowohl für VDD als auch für VDDIO.
Brauche ich Pullup-Widerstände, oder gibt es beim Arduino interne, die
ich nur freischalten muss?
Das kommt drauf an, ob du das SPI- oder das I2C-Interface des BME280 benutzen möchtest.
"Echt" impliziert, dass ein Hersteller ein Modul mit exakt dieser Bezeichnung (auf dem Foto sieht man eine andere) angeboten hat. Dann gibt es auch ein Hersteller-Datenblatt dazu.
Datenangaben bei eBay, Ali, Amazon, ... sind z. T. reine Phantasie.
Der GY soll doch eigentlich einen Spannungsadapter on Board haben? Ich
sehe aber keinen.
Ich auch nicht. Der "Spannungsadapter", was auch immer du damit genau meinst, ist bei einseitig bestückten Platinen eher auf der (geheimen) Bestückungsseite der Platine zu erwarten, nicht auf der Rückseite ;-)
GY-BME280-2.jpg
GY-BME280-1.jpg
Die GY-BME280 auf deinen Bildern - ich sehe keinen Unterschied zwischen den beiden - sind wohl beides 3.3V Versionen.
Die GY-BME280 für 5V sehen gewöhnlich wie die auf dem angehängten Photo (Vor- und Rückseite) aus.
Danke.
Ich vermute, auf Grund des Datenblattes hab ich erkannt, dass auf meinem Board ein rechteckiger Sensor sitzt und kein quadratischer.
Das bedeutet, dass es kein BME, sondern ein BMP ist?
Ich habe mal das BME-Projekt von www.arduino.de geladen.
Es läuft, aber alle 3 Daten für Druck, Temperatur und Feuchte sind 0.
Ich habe mal das BME-Projekt von www.arduino.de geladen.
Es läuft, aber alle 3 Daten für Druck, Temperatur und Feuchte sind 0.
Lebt dein Sensor denn noch oder hast du ihn mit den 5V gekillt. Beide
vertragen laut Absolute Maximum Ratings für beide Versorgungen maximal
4,25V.
Das bedeutet, dass es kein BME, sondern ein BMP ist?
So wird es sein. Der BME280 sollte Abmessungen von 2,5 x 2,5 mm
besitzen, der BMP280 2,0 x 2,5 mm.
Ich habe mal das BME-Projekt von www.arduino.de geladen.
Für einen BMP280 erscheint das wenig sinnvoll. Bist du sicher, dass der
BMP mit der BME Software laufen müsste?
Anhand des .ino-Codes vom Funduino-Projekt 23 habe ich die Anschlüsse mit 4 Leitungen, Gnd, +3.3V, SCL und SDA gemacht. Keine Pullup-Widerstände.
Nein, der Code ist nicht ganz der selbe:
BMP benutzt eine andere Library wie der BME.
Das ganze stellt lediglich ein Übungsprojekt dar. Nur für den Wettersensor würde ich ansonsten eher einen kleineren Arduino oder einen ESP 32 verwenden.
Noch immer bleibt mir ein wenig unklar, ob der geschilderte Anschluss zwischen Arduino und dem Sensor per I2C nun regelkonform ist oder ich nur Glück habe, dass es funktioniert für den Aduino mit +5V und den BMP mit +3.3V. Immerhin ja ein Vorschlag von Funduino.
Anhand des .ino-Codes vom Funduino-Projekt 23 habe ich die Anschlüsse
mit 4 Leitungen, Gnd, +3.3V, SCL und SDA gemacht. Keine
Pullup-Widerstände.
I2C funktioniert ohne Pull-Up Widerstände nicht. Die Widerstände sorgt für den (rezessiven) High-Pegel. Ob die Widerstände auf dem GY-BMP für deine Busverkabelung und deine Busgeschwindigkeit evtl. ausreichend sind, siehst du an der Signalform.
Noch immer bleibt mir ein wenig unklar, ob der geschilderte Anschluss
zwischen Arduino und dem Sensor per I2C nun regelkonform ist ...
Und es gibt ja Foren, wo Leute kostenlos die fehlende Doku erstellen.
Selbst ein Anfänger mit ein bisschen Ehrgeiz könnte es wohl schaffen, den Schaltplan zu dieser Platine mit gerade einmal sieben Bauteilen, von denen ein Großteil der Widerstände simple Pull-Ups sind, zu erstellen. Das wäre eine gute Übung. Nur so lernt man dazu.
Selbst ein Anfänger mit ein bisschen Ehrgeiz könnte es wohl schaffen
Das muss man dann halt auch wollen. Wer es nicht kann oder will, sollte wenigstens vor dem Kauf darauf achten, dass das Produkt für ihn verständlich dokumentiert ist.
Sonst hat man am Ende ein unbekanntes vermutlich gefaktes Bauteil mit unbekannten Bugs oder Abweichungen auf einer Platine mit unbekannter Schaltung womöglich falsch angewendet und womöglich mit der falschen Library verwendet, oder die Library falsch verwendet, inkompatibel kombiniert oder gar einen Fehler im eigenen Code. Und dann soll der Anfänger die wirkliche Problemstelle finden.
Sonst hat man am Ende ein unbekanntes vermutlich gefaktes Bauteil mit
unbekannten Bugs oder Abweichungen auf einer Platine mit unbekannter
Schaltung womöglich falsch angewendet
Viele Anbieter schreiben bei dieser Platine doch dabei, dass sie nur für 3.3V und nicht für 5V ist - lesen hilft. Die Augen muss man schon ein bisschen offen halten.
https://de.aliexpress.com/item/1005007524214715.html
Entweder man eignet sich selber das nötige Know-How an bzw. besitzt es und kann dann mit solchen besseren Breakout-Boards aus China umgehen oder man muss dafür bezahlen, d.h. entweder man bezahlt für Plug & Play oder man muss in seine eigene Kompetenz investieren (Know How, Messgeräte) und kann dann auf die billigen Module zurückgreifen. Fakes sind bei im Vergleich zum übrigen Markt unglaubwürdigen Preisen immer ein Restrisiko. So ist das Leben. Geschenkt gibt es nichts.