Moin!
ich hätte da mal eine Frage an die Experten:
Ich habe ein defektes Neff T54T86N2/21 Induktionskochfeld bei dem die linken 3 Platten defekt waren.
Beim Zuschalten eine Platte, egal welche, hat der Sicherungsautomat ausgelöst.
Durch einen Austausch aller 4 IHBT‘s vom Typ RJH60T4 durch H40RF60 und der Treiber TPL350 funktionieren nun die beiden Platten (oben und unten) ohne Probleme.
Leider macht die große Platte für 24 cm Töpfe noch Probleme:
Stelle ich einen kleinen Topf von ca. 20 cm Durchmesser auf die Platte und schalte ein, wird der Topf nicht erkannt und die Zahl zur gewünschten Stufe fängt an zu blicken.
Stelle ich einen passenden Topf von 24 cm auf die Platte, erscheint die Fehlermeldung mit einer 9 (gespiegelt).
Wenn die Bilder zum Gerät
passen,dann ist es von 2015.
Also ca. 10 bis 11 Jahre alt.
Ich würde auf schwache Elkos
im Schaltnetzteil tippen.
Die Temperaturbelastung und die damit beschleunigte Alterung ist nicht zu unterschätzen.
Wenn keine erkennbaren
(Schmor) Schäden vorhanden sind, würde ich diese als Erstes tauschen.
Habe heute noch einmal testet. Die große Platte hat heute sporadisch funktioniert.
Allerdings nur, wenn ich die Leistungsänderungen nur sehr behutsam vorgenommen habe. Bis Stufe 8 gab es keine Probleme. Habe ich auf 9 geschaltet, gab es wieder die E9 Meldung.
Ich werde morgen einmal anfangen und die Kondensatoren im Leistungsteil auslöten und überprüfen.
Kondensatoren im Leistungsteil
auslöten und überprüfen.
Erstmal von der Unterseite schauen wie die Lötstellen aussehen. Ja, ich hatte auch schon defekte Kondensatoren, oft waren es aber auch die Lötstellen.
Und nicht nur Kapazität prüfen, auch den ESR-
Beim Zuschalten eine Platte, egal welche, hat der Sicherungsautomat
ausgelöst.
Und deshalb solltest du auch den Gleichrichter tauschen. Erstaunlich, dass er überhaupt noch funktioniert. Einen Knacks hat er mit Sicherheit, kostet nicht viel, spart dir aber die nächste Reparatur und Frust.
Kondensatoren im Leistungsteil
auslöten und überprüfen.
Erstmal von der Unterseite schauen wie die Lötstellen aussehen. Ja, ich
hatte auch schon defekte Kondensatoren, oft waren es aber auch die
Lötstellen.
Und nicht nur Kapazität prüfen, auch den ESR-
Die ersten 8 Kondensatoren habe ich raus und überprüft. Alle hatten Werte um die 180 nF und einen ESR um 3,8 Ohm.
Habe heute noch einmal testet. Die große Platte hat heute sporadisch
funktioniert.
Allerdings nur, wenn ich die Leistungsänderungen nur sehr behutsam
vorgenommen habe. Bis Stufe 8 gab es keine Probleme. Habe ich auf 9
geschaltet, gab es wieder die E9 Meldung.
Gut möglich, dass es an einem Elko liegt für die Spannungsversorgung,
je nach Stufe mehr oder weniger Strom, dadurch könnte die
Spannung nicht mehr gut gesiebt sein - Ripple entsteht...
Dadurch kommt dann meist die Elektronik ins Schleudern, ein
häufiger Fehler bei Steuerungen...
Wenn es das Schaltnetzteil ist, müsste es doch auch Probleme mit der
rechten Flexzone geben, oder?
Die Belastung je nach Leistungsstufe ist unterschiedlich, d.h.
die Spannung kann einbrechen oder "unsauber" werden.
Ich habe das SNT grob gekennzeichnet - an der rechten Stiftleiste kannst
Du eventuel die 5V und die 24V für eine Überprüfung abgreifen.
Eventuell gibt es noch andere Messpunkte auf der Platine selbst.
Mit einen Oszi wäre es noch besser , aber vorsicht die Kleinspannung
muss nicht vollständig galvanisch zur Netzseite getrennt sein.
Beim Zuschalten eine Platte, egal welche, hat der Sicherungsautomat
ausgelöst.
Und deshalb solltest du auch den Gleichrichter tauschen. Erstaunlich,
dass er überhaupt noch funktioniert. Einen Knacks hat er mit Sicherheit,
kostet nicht viel, spart dir aber die nächste Reparatur und Frust.
Gleichrichter ist jetzt getauscht, leider keine Änderung und das selbe Verhalten besteht weiterhin.
Wenn es das Schaltnetzteil ist, müsste es doch auch Probleme mit der
rechten Flexzone geben, oder?
Die Belastung je nach Leistungsstufe ist unterschiedlich, d.h.
die Spannung kann einbrechen oder "unsauber" werden.
Ich habe das SNT grob gekennzeichnet - an der rechten Stiftleiste kannst
Du eventuel die 5V und die 24V für eine Überprüfung abgreifen.
Eventuell gibt es noch andere Messpunkte auf der Platine selbst.
Mit einen Oszi wäre es noch besser , aber vorsicht die Kleinspannung
muss nicht vollständig galvanisch zur Netzseite getrennt sein.
Die beiden dicken Elko‘s mit 33uF sind getauscht, aber daran lag es nicht. Die anderen Elko‘s schaue ich mir heute Abend an.
So, jetzt habe ich eine Situation die ich gar nicht gut finde:
Ich habe das Gerät heute Nachmittag noch einmal eingeschaltet und siehe da, das Problem ist weg.
Ich kann alle 3 Felder zuschalten, abschalten, unterschiedliche Töpfe auf die Felder stellen.
Der Fehler E9 ist nicht wieder aufgetaucht.
Daraufhin habe ich den alten Gleichrichter und die beiden Elko‘s zurückgebaut und das Ding läuft einwandfrei.
Ich bin ratlos und würde gerne die Ursache kennen. Zumal ich denke, dass das Problem irgendwann wieder auftreten wird.
Gleichrichter ist jetzt getauscht, leider keine Änderung und das selbe
Verhalten besteht weiterhin.
Das war auch nicht dafür gedacht den Fehler zu beheben, sondern vorbeugend gegen einen späteren weiteren Ausfall.
Ich kann es mir immer noch nicht vorstellen dass der überlebt hat.
Die ersten 8 Kondensatoren habe ich raus und überprüft. Alle hatten
Werte um die 180 nF und einen ESR um 3,8 Ohm.
Nur wurden die speziellen Folienkondensatoren für Induktionskocher vermutlich nicht auf höherer Spannung auf Isolation überprüft. Die Dinger sind hoch belastet durch das ständige Wechselfeld und erwärmen sich dabei erheblich.
Vielleicht noch ein Hinweis:
Der Fehler trat direkt nach dem Einschalten auf (Kaltstart)
Topf aufs große Feld (24 cm) gestellt, die Leistungsstufe auf 9 gedreht und der Fehler E9 war da.
Ich denke der Ansatz von Stefan und Holger bzgl. SNT klingen für mich am plausibelsten.
Im Video
„Induktionskochfeld defekt Siemens Neff Fehlercode Reparaturanleitung keine Funktion“ von Mr. Selfmaker an der Stelle 6:30 geht er genau auf die Problematik mit dem SNT ein.
Werde alle Elko’s vom SNT noch einmal auslöten und überprüfen.