Als reiner Amateur habe ich bisher Inkjet-Folien von noobyOffice für die Leiterplattennegative benutzt. Nach Jahren sind die 10 Stück aufgebraucht und ich stehe vor dem Problem des Nachkaufes. Die Recherche nach einem Nachfolger hat mich total verwirrt. Direkt in der gewohnten Art finde ich nichts. Was könnt ihr mir empfehlen? Bitte keine dummen Sprüche sondern Rat. dolivo
Dieter S. schrieb: > Inkjet-Folien WELCHEN Inkjet-Drucker nutzt du denn ? Gerinnende Epson-Drucker oder verdunstende Canon/HP/Brother Drucker. Davon hängt ab, welche Folie. Am besten natürlich Original Druckerherstellerfolie (z.B. Canon CF101). Wobei Epson da Folie mit Abstandshalten hat, blöd wenn man die bedruckte Seite auf eine Glasplatte legt. Die meisten Folien sind einseitig mit Gelatine beschichtet. Druckt man zu grosse Flächen zu satt, gibt das Pfützen. Druckt man dort wie auf Photopapier, wird bei Druckern mit Textschwarz und Photoschwarz natürlich lasierendes Photoschwarz verwendet, das deckt nicht so gut wie pigmentiertes Textschwarz. Man sollte also Normalpapier einstellen, Canon erlaubt z.B. die Einstellung, nur mit schwarz zu drucken. Nimmst du technisch die richtige Folie, ist egal von welchem Hersteller.
De Zeit der fotomechanischen Kontaktkopie ist einfach vorbei, irgendwann muss man das (zähneknirschend) eingestehen. Wenn man schon nicht das Kupfer mit dem UV-Laser direkt wegsprengen will, könnte man wenigstens vorbeschichtetes Leiterplattenmaterial damit belichten ... Dazu genügt der billigste Laser-Gravierer für 120,-
Frank E. schrieb: > Dazu genügt der billigste Laser-Gravierer für 120,- [ ] Das hast du natürlich schon gemacht und weisst daher wie wunderbar das geht. Immer diese ahnungslosen Hirnies hier
Michael B. schrieb: > [ ] Das hast du natürlich schon gemacht und weisst daher wie wunderbar > das geht. Selbstverständlich. Ich äussere mich nie zu Dingen, von denen ich keine Ahnung habe. > Immer diese ahnungslosen Hirnies hier Ich habe auch Bildung und Erziehung genossen, im Gegensatz zu manch anderem Tölpel hier.
Frank E. schrieb: > Dazu genügt der billigste Laser-Gravierer für 120,- Dem TE haben zehn Folien zu A4 viele Jahre gereicht, die kosten weit weniger als 120€.
Ich benutze einen HP Officejet, habe aber auch mit anderen Druckern und Nichtoriginaltinte gute Ergebnisse erzielt. Die verbrauchten Folien waren auf der zu bedruckenden Seite leicht rau. Einen Fehlkauf habe ich schon getätigt. Einen stressfreien 3. Advent wünscht dolivo
Ich habe das schon länger nicht mehr gemacht, aber "damals" hatte ich mit Folien nie so gute Ergebnisse wie mit Ausdrucken auf (dünnem) Schreibmaschinenpapier, die ich dann anschließend noch mit diesem "Transparent 21"-Spray der "Kontakt-Chemie" eingesprüht habe. Das funktionierte sowohl mit Inkjet-Druckern (da hing es vom Papier ab, wie sehr die Ränder durchs aufsaugen der Tinte ausfransen) als auch mit Laserdruckern (da gab es teilweise Parameter im Druckertreiber, um möglichst große Tonerdichte auch in größeren Flächen zu erreichen).
Chris V. schrieb: > Ich habe das schon länger nicht mehr gemacht, aber "damals" hatte > ich > mit Folien nie so gute Ergebnisse wie mit Ausdrucken auf (dünnem) > Schreibmaschinenpapier, die ich dann anschließend noch mit diesem > "Transparent 21"-Spray der "Kontakt-Chemie" eingesprüht habe. Ich habe das früher, in der Zeit vor Tintendruckern, mit Zeichnen auf Transparentpapier, dann mit Drucken auf eben dieses Papier und später mit Overheadfolien aus dem Copyshop gemacht. Man muß halt einmal eine Belichtungsreihe für jede Methode durchführen. Overheadfolie macht der Copyshop hier am Ort auch heute noch.
Frank E. schrieb: > Ich habe auch Bildung und Erziehung genossen, im Gegensatz zu manch > anderem Tölpel hier. Dummes Geschwätz ist keine Bildung. Du hast es nicht gemacht, sonst wüsstest du, dass es so nicht geht.
Frank E. schrieb: > Wenn man schon nicht das Kupfer mit dem UV-Laser direkt wegsprengen > will, könnte man wenigstens vorbeschichtetes Leiterplattenmaterial damit > belichten ... > Dazu genügt der billigste Laser-Gravierer für 120,- wo gibt es denn so billige UV-Laser? Eine CNC3018 mit 5W-Laser 435nm habe ich schon.
Frank E. schrieb: > Wenn man schon nicht das Kupfer mit dem UV-Laser direkt wegsprengen > will, könnte man wenigstens vorbeschichtetes Leiterplattenmaterial damit > belichten ... > > Dazu genügt der billigste Laser-Gravierer für 120,- Hallo Frank, klingt interessant. Nenne mal einen konkreten Typ bzw. den Typ den Du benutzt . Vias kann man zwar immer noch keine selber gut machen, aber interessant fürs schnelle testen klingt es schon. Und das Laberkopp hier wieder mal rumpöbelt... Oh Mann - muss das sein? Heute ist Sonntag - Frieden sei mit Dir Laberkopp!
Chris V. schrieb: > Das funktionierte sowohl mit Inkjet-Druckern (da hing es vom Papier ab, > wie sehr die Ränder durchs aufsaugen der Tinte ausfransen) als auch mit > Laserdruckern (da gab es teilweise Parameter im Druckertreiber, um > möglichst große Tonerdichte auch in größeren Flächen zu erreichen). Hab das auch mit Transparentpapier* gemacht. Ohne Transparent-Spray oä. Belichtungszeiten ähnlich wie bei Folie... Ich konnte keinen Unterschied feststellen. Bei Laserdrucker und Flächen, hat sich hat sich eine enge Gitterstruktur bewährt. So eng wählen, das es der Drucker es nicht mehr auflösen kann. Das sollte auch Heute noch die Tonersparfuntion aushebeln. Ich hab dann die Leiterplatten selbst mit Negativ-Resist laminiert. Das umgeht dann das "Problem" mit größeren Flächen. *) Gekauft vor ~15J... KA welches aber "Seide" (<60g/m²) ist's nicht, eher 80g/m².
Lothar schrieb: > Hallo Frank, > klingt interessant. Nenne mal einen konkreten Typ bzw. den Typ den Du > benutzt . > Vias kann man zwar immer noch keine selber gut machen, aber interessant > fürs schnelle testen klingt es schon. Das Ding habe ich schon seit Jahren. Wenn ich Montag im Büro bin, suche ich nach der Typenbezeichung. Ich glaub, der war sogar noch deutlich billiger. Ist so eine offene Kontruktion aus Alu-Profilen und zwei Schrittmotoren, gesteuert mit Arduino Nano. Artbeitsfläche ca. DIN A5. Wird von Lightburn erkannt ...
:
Bearbeitet durch User
Hallo, ich habe noch eine Schachtel von Zweckform A4 Laserfolien Typ 3491. https://www.avery-zweckform.com/produkt/folien-fuer-die-druckformerstellung-3491 Ich weiß ist für Laser. Falls du es dennoch probieren möchtest, schicke ich dir 10 Folien gegen Porto. Eine Pappe zum Einlegen wird sich finden. Eine Knickfreie Sendung kann ich jedoch nicht garantieren.
Ich benutze seit Jahren die “Sigel-IF220“ Folie. Wird nur leider nicht mehr angeboten. Alternative wäre vielleicht die IF210. https://www.bitspaper.net/Sigel-IF220-InkJet-Folie-transparent-mit-abziehbarem-Sensorstreifen-Kopfseite-100-ar2417.aspx Drucker ist Canon-Pixma.
Teo D. schrieb: > Hab das auch mit Transparentpapier* gemacht. Ohne Transparent-Spray oä. > Belichtungszeiten ähnlich wie bei Folie... Ich konnte keinen Unterschied > feststellen. : > *) Gekauft vor ~15J... KA welches aber "Seide" (<60g/m²) ist's nicht, > eher 80g/m². Ich habe den Block mit dem transparenten Papier für technische Zeichnungen noch hier ganz unten im Schreibtisch unter dem Schreibmaschinenpapier und neben dem Endlospapier für den Matrixdrucker :-) Der ist beschriftet mit 80/85gr, Schleicher & Schüll Nr.644311. Der dürfte locker aus den 80er Jahren sein und hat schon einige Umzüge hinter sich. So, und jetzt kommt der für die Nachfahren wieder ganz unten in den Schreibtisch.
Transparentpapier hatte ich auch mal genommen, war vom Ergebnis aber nicht recht begeistert. Die Sigel-Folie scheint das Richtige zu sein.
Die anderen Konsorten, wie Zweckform usw. werden auch funktionieren. So große Unterschiede wird es nicht geben. Die kochen alle nur mit Wasser. Wie Michael B. oben schon schrieb. https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/overheadfolie_din_a4_fuer_inkjet-drucker_10_blatt_0_11_mm-7863 Wichtig ist die Druckeinstellung. Da muss man experimentieren. PS: Die alten Drucker funktionieren prinzipiell besser. Die können mehr Farbe (Schwarz) raushauen.
:
Bearbeitet durch User
Thomas B. schrieb: > Die können mehr Farbe (Schwarz) raushauen. Mit der Menge hat das fast gar nichts zu tun. Es kommt allein auf die richtige Verteilung an. Bei Lasern habe ich auf Folien schon regelrecht hellgrau gesprenkelte Ausdrucke gehabt, die trotzdem den gesamten Toner der Flächen enthielten (durch Verwendung von Tonerverdichter, oder beim Tonertransfer erkannt, plötzlich tiefschwarz). Folien begünstigen offenbar bei beiden Druckertypen die ungleichmäßige Verteilung der Farbe. Da muss man sich einfach etwas durchtesten, Tinte/Toner müssen zum Medium passen. Beim Laser hat man immerhin den Vorteil, daß ein Toner gleich für -zigtausend Seiten reicht, also ist ein Variable für lange Zeit bekannt.
Hallo, bei meinen alten HP Color Laserjet CP1515n konnte man in den Einstellungen, die über den Drucker eigenen Webserver verfügbar waren, an der Tonerdichte etc. rumfummeln. Was man im normalen Druckertreiber nicht konnte, außer den üblichen Dingen. Wenn der Papiereinzug keine Probleme macht bzw. gut einstellbar ist, kann man auch 2x drucken, also drüber drucken.
Ich bin als eingefleischter Selberätzer weggekommen vom selber machen. Ich habe immer nur einseitige Platinen gemacht um den Aufwand in Grenzen zu halten. Erfordert aber beim Zeichnen des Layers mehr Kopf. Seit einiger Zeit lasse ich in China fertigen und kann jetzt auch doppelseitig zeichnen. Lötstop und Durchkontaktierungen inklusive Verzinnung für relativ wenig Geld. Es müsste schon sehr pressieren wenn ich da einzelnes noch selber machen täte. Zum Thema, ich benutze einen Laserdrucker und so matte Zweckformfolien. Das war immer super, kaum verzogen und superscharf. MfG
Zum Thema Laser: Geht ganz gut mit einem Laser Tree K20, die CoreXY-Mechanik ist selbskonstruiert. ABER: Nicht zum Belichten des Resists. Ich nehme dazu unbeschichtet Platine und besrpühe die dicht mit schwarzem Acryllack. Funktioniert ganz anständig, wenn die Strukturen nicht zu klein werden.
Bei InkJet-Folien waren für mich das "Schwarz" immer zu UV-durchlässig, ein ewiges Experimentieren. Daher vor 15 Jahren der Schwenk zu Laserfolie und dann die Bestellungen in CN.. Veit D. schrieb: > ich habe noch eine Schachtel von Zweckform A4 Laserfolien Typ 3491 Hatte ich zunächst auch, dann SINOLIT Z SLZ, am Ende Transparentpapier von Penning Bestell-Nr. 2614, gedruckt mit einem alten Laserjet 5L (der steht nur für diesen Zweck noch immer im Regel) und Tonerverdichter LF-A. Damit gab es dann auch keine Probleme mehr mit nicht ganz korrekter Belichtung.
Dieter S. schrieb: > Was könnt ihr mir empfehlen? > Bitte keine dummen Sprüche sondern Rat. > dolivo Papier. Ich benutze aktuell ein einfaches, glänzendes Fotopapier. Drauf drucken, ein paar Tropfen Speiseöl auf die Rückseite und dann 6min Belichten. Geht problemlos bis auf 0,2mm. Mit etwas mehr Sorgfalt auch drunter. Ist ein einfacher Bürodrucker mit Tintentanks..
Andreas M. schrieb: > Ich benutze aktuell ein einfaches, glänzendes Fotopapier Kann man machen, ist halt wie Folie bei der man noch ein weisses Papier drüberlegt. Und das würde man halt nicht machen.
Michael B. schrieb: > Kann man machen, ist halt wie Folie bei der man noch ein weisses Papier > drüberlegt. Und das würde man halt nicht machen. ?
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.
