Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik STM32F4 zieht zu viel Strom


von Ritsch R. (ritsch_r)


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Hallo zusammen,

ich hoffe, ihr könnt mir einen Hinweis geben. Ich experimentiere gerade 
mit einem STM32F4 und habe vermutlich einen grundlegenden Fehler im 
Aufbau: Bei 3,3 V Versorgung wird der Controller sehr heiß und das 
Netzteil geht Richtung >1 A Stromaufnahme (bzw. würde das gerne ziehen).

Könnte bitte jemand einen Blick auf mein Schaltbild werfen und mir 
sagen, wo der Fehler liegen könnte? Ich kann natürlich weitere Infos 
nachreichen – sagt mir einfach, was dafür hilfreich ist (z. B. 
Board/STM32-Variante, Beschaltung, Messwerte, Fotos vom Aufbau, wie 
genau die Versorgung angeschlossen ist, etc.). Ich bin noch neu im 
Bereich STM32 und weiß nicht genau, welche Details ihr typischerweise 
braucht.

Mir ist klar, dass das wahrscheinlich ein Anfängerfehler ist – aber 
jeder hat mal angefangen. 🙂

Vielen Dank für eure Unterstützung!

Liebe Grüße

von Kristian T. (Firma: Horizontal & Vertikal Lift) (fehlerteufel)


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von Richie (mikro123)


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von Rainer W. (rawi)


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Ritsch R. schrieb:
> Ich kann natürlich weitere Infos nachreichen ...

Wo sind deine Abblockkondensatoren? Die gehören direkt an die 
Versorgungspins.

Welchen Wert besitzt R10 und was ist der Sinn der Beschaltung am Pin 9?

Was stellt S1 für ein Bauteil dar, Wert von C2?

: Bearbeitet durch User
von Wastl (hartundweichware)


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Ritsch R. schrieb:
> habe vermutlich einen grundlegenden Fehler im Aufbau

Der grösste Fehler liegt darin dass du erst mal eine Schaltung
fertig machst und dann hier ins Forum kommst für die Einschätzung,
Beratung und Fehlersuche.

Der wesentlich effektivere Weg wäre umgekehrt: erst hier die
Schaltung (und das Layout!) "besprechen" und dann in die
Fertigung gehen ....

von Wastl (hartundweichware)


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Ritsch R. schrieb:
> ich hoffe, ihr könnt mir einen Hinweis geben.

Habbich. Wenn du schon den populären F407 verwendest dann suche
dir doch eine fertige Schaltung zum abkupfern des Schaltplans.
Dazu gäbe es von STM das Discovery Board, und von den Chinesen
die schwarzen "Evaluation" Boards die alle prächtig funktionieren.

Hier die drei populärsten (zu denen es auch Schaltpläne gibt):

https://www.ebay.de/itm/277358577337
https://www.ebay.de/itm/389304783423
https://www.ebay.de/itm/385440603731

von Wastl (hartundweichware)


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Ritsch R. schrieb:
> Bei 3,3 V Versorgung wird der Controller sehr heiß und das
> Netzteil geht Richtung >1 A Stromaufnahme

Ich bin gespannt ob der Controller das überlebt hat.

Die Tendenz geht zu "magischer Rauch" (dessen Erscheinungsform
ja schwerlich umkehrbar ist), auch wenn keiner zu sehen war/ist.

von Ritsch R. (ritsch_r)



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Vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Vorweg eine kurze Anmerkung 
an die „hätte/müsste“-Fraktion: Ich verstehe, was ihr meint – wirklich 
hilfreich wird’s für mich aber erst, wenn wir konkret am Fehlerbild 
bleiben und gemeinsam die Ursache eingrenzen. 🙂

https://youtu.be/WmVmgzAxFuk?si=e9K2CINZYcBKuR_G



Jetzt zu den fachlichen Rückfragen:

Rainer W. schrieb:
> Ritsch R. schrieb:
>> Ich kann natürlich weitere Infos nachreichen ...
>
> Wo sind deine Abblockkondensatoren? Die gehören direkt an die
> Versorgungspins.
>
> Welchen Wert besitzt R10 und was ist der Sinn der Beschaltung am Pin 9?
>
> Was stellt S1 für ein Bauteil dar, Wert von C2?


Abblockkondensatoren:
Daran hatte ich gedacht – ich habe sie im Schaltplan nur separat 
eingezeichnet. (Wenn nötig, kann ich auch ein Bild/Detail zeigen, wie 
sie physisch platziert sind.)

R10:
R10 hat 10 kΩ.

Pin 9 / Beschaltung:
Pin 9 führt ein Signal vom verbundenen ESP32, der später MQTT 
bereitstellen soll. Aktuell ist allerdings noch kein IC programmiert, 
weil ich erst sicherstellen wollte, dass die Hardware grundsätzlich 
korrekt ist und ich mir nicht schon vorher etwas zerschiesse.

S1 / C2:
S1 ist ein Reset-Taster.
C2 hat 0,1 µF.

Ich hoffe, die zusätzlichen Bilder und Angaben helfen weiter. Ich bin 
auch gespannt, ob der STM32 das „Heisswerden“ überlebt hat – ich habe 
aber noch Ersatz hier.

Freundliche Grüsse
Daniel

von Wastl (hartundweichware)


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Ritsch R. schrieb:
> Freundliche Grüsse
> Daniel

Was lesen wir immer bei

"Antwort schreiben"
"Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!"  ??

Ich beantworte die Frage selbst. Wir lesen dort:

"Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder GIF-Format hochladen."

Liest du das auch? Oder steht bei dir was Anderes?

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Hinweis am Rande: Die STM32 können recht viel Strom verbrauchen wenn sie 
unprogrammiert sind, und während sie im Reset sind. Erst wenn die 
Software explizit den Sleep-Mode betritt stellt sich ein "angemessener" 
Verbrauch ein. Außerdem können die einen hohen Inrush-Current haben, und 
wenn die Quelle nicht genug Strom liefert um den zu bedienen, versucht 
der Controller immer wieder zu starten und stürzt sofort wieder ab bevor 
die Software startet, mit ziemlich hoher Frequenz - das bewirkt einen 
dauerhaft hohen Durchschnittsverbrauch, der tatsächlich aus kurzen hohen 
Peaks besteht. Zudem verbrauchen die alten Controllerfamilien wie F4 
allgemein recht viel.

Allerdings erklärt das alles keine 1A Verbrauch und heiß werden, da ist 
sicher noch was anderes falsch.

Ritsch R. schrieb:
> Ich bin auch gespannt, ob der STM32 das „Heisswerden“ überlebt hat

Die Teile sind teilweise erstaunlich robust.

von Wastl (hartundweichware)


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Niklas G. schrieb:
> Zudem verbrauchen die alten Controllerfamilien wie F4
> allgemein recht viel.

Is nich wahhh! 50 mA ist das höchste der Gefühle.

Niklas G. schrieb:
> Allerdings erklärt das alles keine 1A Verbrauch und heiß werden

Wenn ein I/O Port durchlegiert ist dann schon ....

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Wastl schrieb:
> Is nich wahhh! 50 mA ist das höchste der Gefühle.

Na, die moderneren Exemplare kommen auf unter 1mA im "Run" Modus bei 
niedriger Frequenz, und < 1μA im Standby...

Die modernen STM32WL können aber auch >100mA ziehen bei voller 
Sendeleistung 😉

von Rahul D. (rahul)


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Niklas G. schrieb:
> Die modernen STM32WL können aber auch >100mA ziehen bei voller
> Sendeleistung 😉

Äpfel und (funkende) Birnen?
Der eine spricht von unprogrammierten F4-Controllern, der andere von WL.

von Ritsch R. (ritsch_r)


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Wastl schrieb:
> Ritsch R. schrieb:
>> Freundliche Grüsse
>> Daniel
>
> Was lesen wir immer bei
>
> "Antwort schreiben"
> "Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!"  ??
>
> Ich beantworte die Frage selbst. Wir lesen dort:
>
> "Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
> Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder GIF-Format hochladen."
>
> Liest du das auch? Oder steht bei dir was Anderes?

vielen Dank für den Hinweis,  das habe ich ehrlich gesagt nicht 
gelesen/überlesen. Ich werde in Zukunft darauf achten.

Danke

von Andreas M. (amesser)


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Ich würde vorschlagen VDDA auch mal mit den 3.3V zu verbinden. Das mag 
der STM nämlich gar nicht wenn die Analogteile nicht versorgt werden. 
(Wie fast alle Mikrocontroller)

Ansonsten habe ich keine Lust u´aus den zig Teil Plänen mir die 
Schaltung weiter zusammenzureimen. So komplex ist Deine Schaltung nicht, 
ich hätte wenigstens die Spannungsversorgung mit aufs gleiche Blatt wie 
den STM gelegt. Man muss nicht für jeden Kikikram nen Label nehmen und 
alles auseinandereißen.

von Wastl (hartundweichware)


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Ritsch R. schrieb:
> vielen Dank für den Hinweis,  das habe ich ehrlich gesagt nicht
> gelesen/überlesen. Ich werde in Zukunft darauf achten.

Kannst du auch einen Sinn darin erkennen?

von Nemopuk (nemopuk)


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Wastl schrieb:
> Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder GIF-Format hochladen.

Da sollte eigentlich noch SVG und PDF ergänzt werden, denn diese beiden 
Formate haben sich für die Publikation von technischen Zeichnungen 
bewährt.

: Bearbeitet durch User
von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Btw: Die Pull-Ups auf den SDIO-Leitungen sind sinnlos und 
kontraproduktiv und müssen weg. Und die Status-LEDs sind verpolt.

von Rainer W. (rawi)


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Die Übersichtlichkeit der Schaltung würde schon erheblich steigen, wenn 
du in 2025-12-14_01_53_54-Greenshot.jpg ein Symbol mit einer 
Pin-Anordnung wählen würdest, die aus Sicht der Lesbarkeit der Schaltung 
nicht wild zusammengewürfelt ist.

von Ritsch R. (ritsch_r)


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Niklas G. schrieb:
> Btw: Die Pull-Ups auf den SDIO-Leitungen sind sinnlos und
> kontraproduktiv und müssen weg. Und die Status-LEDs sind verpolt.

Danke fürs feedback das habe ich auch beim löten bemerkt und geändert, 
nur in der Schaltung noch nicht. Das mit den Pull-Ups werde ich noch 
umsetzten. Ich denke aber nicht das dies das Problem ist oder?

Rainer W. schrieb:
> Die Übersichtlichkeit der Schaltung würde schon erheblich steigen,
> wenn du in 2025-12-14_01_53_54-Greenshot.jpg ein Symbol mit einer
> Pin-Anordnung wählen würdest, die aus Sicht der Lesbarkeit der Schaltung
> nicht wild zusammengewürfelt ist.

Ich habe das leider nicht richtig gelernt sondern mir mehr oder weniger 
selber bei gebracht. Es ist auch erst meine 2. Platine. Früher mit 
ESP32. Da hatte ich diese Probleme nicht. Ich hab einfach die 
Darstellung genommen die ich gefunden habe. Hast du vielleicht noch 
Lektüre mit der ich mich bilden kann in diesem Thema?

Andreas M. schrieb:
> Ich würde vorschlagen VDDA auch mal mit den 3.3V zu verbinden. Das
> mag der STM nämlich gar nicht wenn die Analogteile nicht versorgt
> werden. (Wie fast alle Mikrocontroller)
> Ansonsten habe ich keine Lust u´aus den zig Teil Plänen mir die
> Schaltung weiter zusammenzureimen. So komplex ist Deine Schaltung nicht,
> ich hätte wenigstens die Spannungsversorgung mit aufs gleiche Blatt wie
> den STM gelegt. Man muss nicht für jeden Kikikram nen Label nehmen und
> alles auseinandereißen.

Alle 3.3VDC Spannungen sind zusammen geschlossen und laufen alle auf 
eine Plane. Genau wie GND auf einen separaten Layer.


Die Versorgungsspannung der Platine ist im Moment noch das Labor 
Netzteil. Da ich noch kein DC/DC konverter ausgelegt habe.

Wastl schrieb:
> Ritsch R. schrieb:
>> vielen Dank für den Hinweis,  das habe ich ehrlich gesagt nicht
>> gelesen/überlesen. Ich werde in Zukunft darauf achten.
>
> Kannst du auch einen Sinn darin erkennen?

Ich nehme an aufgrund der Grösse und Qualität. Ist aber nur eine 
Vermutung.


Immer locker durch die Hose atmen 😉

Freundliche Grüsse.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Ritsch R. schrieb:
> Das mit den Pull-Ups werde ich noch
> umsetzten. Ich denke aber nicht das dies das Problem ist oder?

Nein aber es kann später Probleme erzeugen. Du solltest in Software die 
internen Pull-Ups aktivieren solange keine Kommunikation läuft, aber für 
die Kommunikation abschalten.

von Andreas M. (amesser)


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Ritsch R. schrieb:
> Alle 3.3VDC Spannungen sind zusammen geschlossen und laufen alle auf
> eine Plane. Genau wie GND auf einen separaten Layer.

Davon kann ich im "Schaltplan" nix erkennen. Und wenn es so ist, dann 
ist es falsch. Denn VCAP_1 und VCAP_2 dürfen auf gar keinen Fall mit 
einer 3.3V Spannung verbunden werden. Das stand bereits in der ersten 
Antwort. VCAP_1 VCAP_2 sind die Ausgänge der im STM integrierten 1.2V 
Linearregler, wenn Du da natürlich 3.3V eingespeist hast...

Vermutlich sind der CPU Core und die internen RAMs bereits schön 
durchgebraten,

von Markus M. (adrock)


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Ich kenne das mit heiß werden von defekten STM32 Controllern. Mitunter 
funktionieren sie sogar noch (teilweise).

Die Defekte sind immer passiert wenn an den Eingängen unzulässig hohe 
Spannungen lagen (in Bezug auf die Versorgung des Controllers), z.B. 
beim Testen mit externen Geräten auf dem Steckbrett zuerst den Signalpin 
und dann GND verbunden (genau andersrum ist richtig) kann schon 
ausreichen (wenn es keinen anderen niederohmigen GND Pfad zwischen den 
beiden Enden gibt, z.B. Schutzerde).

Oder aber auch wenn das Eingangssignal einfach zu hoch war weil es keine 
Schutzschaltung davor gab.

Gesehen bei mehreren STM32F0xx und auch STM32F4xx (war nicht alles meine 
Schuld :-)

: Bearbeitet durch User
von Rainer W. (rawi)


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Ritsch R. schrieb:
> Hast du vielleicht noch
> Lektüre mit der ich mich bilden kann in diesem Thema?

Das Block Diagramm im Datenblatt. Dort ist z.B. ersichtlich, welche 
Ports es gibt. Die Namen der Pins stehen doch schon an den Pins in 
deinem Symbol.
Die Portpins können dann im Schaltplansymbol jeweils eine optische 
Gruppe bilden, Versorgungsspannungen nach oben, Gnds nach unten, u.s.w.

von Gregor J. (Firma: Jasinski) (gregor_jasinski)


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Wenn ich mir das alles so durchlese, wie man den „Schaltplan” 
zerstückelt gemalt hat und die Informationen hier scheibchenweise 
rausgerückt werden, würde es mich überhaupt nicht wundern, wenn der 
STM32 um 90° verdreht eingelötet wäre – in einem bestimmen Fall wären an 
einer Stelle VDD und VSS trotzdem zufällig angebunden, VCAP1 wäre dann 
aber mit VSS verbunden, also quasi der Ausgang des internen 
Spannungsreglers (1,2V) mit Masse kurzgeschlossen. Es ist ebenfalls 
durchaus möglich, dass der µC durch das Labornetzteil mit langer 
Zuleitung oder falsche Bedienung einfach gekillt wurde und die 
Siliziumstruktur auf der Schiene jetzt einen niederohmigen Kurzschluss 
bildet. Solche Dinge kann man auch schnell selbst überprüfen und messen 
– es wird aber schwierig, wenn es bei einem Adepten schon am Erstellen 
eines einigermaßen vernünftigen Schaltplans scheitert – zerhackte 
Bildchenteile, wo man quasi alles suchen muss, sind wohl in der Mode.

: Bearbeitet durch User
von Ritsch R. (ritsch_r)


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Hallo zusammen, Ich konnte den Fehler auf der Platine beheben und 
nachdem ich die 3,3VDC von den VCAP1/2 Pins genommen habe, sind die 
Probleme weg. Die Schaltung ESP32+ STM32 zieht jetzt 39mA. Also nächstes 
geht es an die Kommunikation....

Vielen Dank für eure Unterstützung.

Freundliche Grüsse

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Ritsch R. schrieb:
> Wastl schrieb:
>> Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder GIF-Format hochladen."
> vielen Dank für den Hinweis,  das habe ich ehrlich gesagt nicht
> gelesen/überlesen.
Man sollte seine "Werkzeuge" kennen.

Das JPEG-Format ist super für Fotos aus der realen Welt (und für 
Screenshots von Fotos der realen Welt), denn es komprimiert "unwichtige" 
Sachen einfach weg. Es kommt aber nicht mit scharfkantigen 
Farbübergängen klar, da werden Kompressionsartefakte in Form von 
"Pixelwolken" erzeugt.

Die PNG und GIF Formate sind dagegen super für comuptergenerierte CAD 
und sonstoge Zeichnungen, wo es klare Kontraste und wenige Farben gibt. 
Weil diese Formate nicht komprimieren, gibt es auch keine 
Kompressionsartefakte.

> Ich werde in Zukunft darauf achten.
Gut so.

Nemopuk schrieb:
> Da sollte eigentlich noch SVG und PDF ergänzt werden, denn diese beiden
> Formate haben sich für die Publikation von technischen Zeichnungen
> bewährt.
Auch den Nutzen dieser Werkzeuge sollte man kennen.

Ritsch R. schrieb:
> sind die Probleme weg.
Weil du den Core des µC dank der fehlerhaften 3V3-statt-1V2 Versorgung 
aber deutlich über die Maximalwerte hinaus gestresst hast, kann es gut 
sein, dass der irgendwo irgendwie einen Schaden abbekommen hat. Ich 
würde den zeitnah tauschen.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Lothar M. schrieb:
> Die PNG und GIF Formate sind dagegen super für comuptergenerierte CAD
> und sonstoge Zeichnungen, wo es klare Kontraste und wenige Farben gibt.
> Weil diese Formate nicht komprimieren, gibt es auch keine
> Kompressionsartefakte.

Sowohl GIF als auch PNG gibt es mit verlustfreier Komprimierung. Die 
Kompressionsartefakte treten nur bei verlustbehafteter Komprimierung 
auf, wie es z.B. bei JPG erfolgt. Es gibt zwar auch einen verlustfreien 
JPG-Modus (JPEG-LS), aber der wird von kaum einer Software unterstützt 
oder standardmäßig verwendet.

von Norbert (der_norbert)


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Hinzufügen möchte ich noch:
Es kommt wie immer darauf an, ob man mit seinen Werkzeugen korrekt 
umgeht…
PNG ist nicht automagisch gut, JPEG nicht immer schlecht.

von Wastl (hartundweichware)


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Norbert schrieb:
> Hinzufügen möchte ich noch:

Ich hab auch noch Senf dazuzugeben, aber ich behalte ihn.

von Norbert (der_norbert)


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Wastl schrieb:
> Ich hab auch noch Senf dazuzugeben, aber ich behalte ihn.

Finde den Widerspruch…

von Kristian T. (Firma: Horizontal & Vertikal Lift) (fehlerteufel)


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Ritsch R. schrieb:
> Ich konnte den Fehler auf der Platine beheben und
> nachdem ich die 3,3VDC von den VCAP1/2 Pins genommen habe, sind die
> Probleme weg.

Danke für das Feedback!

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