Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik EL-Draht Inverter mit höhere Spannung betreiben


von Axel S. (civil)



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Hallo, ich habe einen Inverter für Elektrolumineszenz Drähte (EL-Wire) 
der mit 2 AA Batterien betrieben wird mal testweise mit höherer Spannung 
betrieben. So bei 4 bis 5V leuchten die Drähte in der gewünschten 
Intensität. Das die erhöhte Spannung die Lebensdauer der Drähte senkt 
dürfte klar sein.
Könnte dabei auch der Inverter Schaden nehmen, z.b. überhitzen o.ä. oder 
ist das kein Problem diesen länger mit höherer Spannung zu betreiben?

Mfg Axel

von Nevs (noname_user)


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Dann fühle doch mal die aktiven Bauteile auf der Platine dabei ob die 
warm oder heiß werden? Du kannst natürlich auch mal die Schaltung dazu 
hier einstellen ....

von Ralf X. (ralf0815)


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Axel S. schrieb:
> ich habe einen Inverter für Elektrolumineszenz Drähte (EL-Wire)
> der mit 2 AA Batterien betrieben wird mal testweise mit höherer Spannung
> betrieben. So bei 4 bis 5V leuchten die Drähte in der gewünschten
> Intensität. Das die erhöhte Spannung die Lebensdauer der Drähte senkt
> dürfte klar sein.

Wow, kluge Erkenntnis.
Wenn Du auf die Datenblätter renommierter Hersteller schaust, findest Du 
dort Datenblätter mit Angabe der mittleren LD bei Nennbetrieb, ggf. auch 
für den Betrieb ausserhalb/über der Nenn-Betriebsdaten.
IdR eine steil abfallende Kurve.
Chinesische Händler von Billigsartikeln stehen nicht im Ruf, solche 
Daten nach westlichen Regeln zu liefern oder im lebensverlängerten 
Bereich zu betreiben.

> Könnte dabei auch der Inverter Schaden nehmen, z.b. überhitzen o.ä. oder
> ist das kein Problem diesen länger mit höherer Spannung zu betreiben?

Die Interter Deiner Bilder werden abermillionenfach verkauft, ob 
wirklich identisch für 1 bis 10 Meter LE-Schnüre, ist mir nicht bekannt.
Wahrscheinlich lohnt sich da eher der Massenvertrieb identischer Teile.
Lastmässig dürfte so eine Schaltung dann an einem verkürzten LE-Ding 
dann ne Weile aushalten.
Aber sich da spannungsmässig abspielt, ist mehr als fraglich.

Früher hat man einfach mal Leuchtmittel gekauft, die die gewünschte 
Nenn-Leuchtkraft einfach so lieferten.
Wollte man mehr, einfach ein stärkeres Leuchtmittel oder mehr davon..

Und Ja, selbstverständlich könnte der Inverter bei Dir Schaden nehmen.

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Axel S. schrieb:
> ist das kein Problem diesen länger mit höherer Spannung zu betreiben?

Wenn man eine Versuchsreihe durchführen würde, bei der z.B. zehn 
Exemplare geopfert werden könnten, dann könnte man abschätzen, wiviel 
Reserve in den Aufbauten steckt. Es kann auch einfach der Trafo innen 
durchschlagen oder nur überhitzen und dann einen Isolationsfehler 
bekommen.

Leider geht es hier darum, das eine Exemplar weiter nutzen zu können.

mfg

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Axel S. schrieb:
> Hallo, ich habe einen Inverter für Elektrolumineszenz Drähte (EL-Wire)

Mit "Draht" hat das eher weniger zu tun. Gebräuchlicher ist IMHO die 
Bezeichnung "EL-Schnur".

> der mit 2 AA Batterien betrieben wird mal testweise mit höherer Spannung
> betrieben. So bei 4 bis 5V leuchten die Drähte in der gewünschten
> Intensität.

Also 3 statt nur 2 Batterien? Und der intendierte Zweck dürfte eine (der 
Jahreszeit angepaßte) Effektbeleuchtung sein? Deswegen ist die 
Lebensdauer der EL-Schnur auch egal?

> Könnte dabei auch der Inverter Schaden nehmen, z.b. überhitzen o.ä. oder
> ist das kein Problem diesen länger mit höherer Spannung zu betreiben?

Kann man nicht sagen ohne die Schaltung näher zu untersuchen. Der 
6-beinige Käfer ist wohl ein Steuer-IC (kann durchaus ein µC sein). Die 
Y2 sind wohl SS8550. Da es zwei identisch beschaltete sind, gehe ich 
davon aus, daß der Trafo im Gegentakt (Pull-Pull) angesteuert wird.

Wenn der 6-Beiner die 4.5V aushält, besteht noch die Gefahr daß der 
Trafo in Sättigung gerät. Einfach mal die Stromaufnahme mit 
angeschlossenem Verbraucher für verschiedene Spannungen messen. Die 
sollte ca. linear mit der Spannung ansteigen. Wenn der Trafo sättigt, 
steigt die Stromausnahme überproportional an.

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