Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Bahnhofsuhr als LCD-Anzeige


von René H. (mumpel)


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Hallo!

http://www.3quarks.com/de/Bahnhofsuhr/

Auf der Seite kann man die Bahnhofsuhr für Webseiten nachbauen. Hat das 
schon jemand als "LCD-Anzeige" nachgebaut, z.B. mit Arduino? Sollte doch 
möglich sein? Wenn das geht, wo bekomme ich die Teile dafür? Wäre ein 
schönes Projekt für mich. Danke!

(Bitte haltet mich nicht wieder für einen Troll. Ich möchte das wirklich 
mal machen. Solche "Anzeigen" gibt es auch in Zügen.)

Gruß, René

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Mit Grafik und Farbe ist das schon nicht mehr ganz ohne auf so einem 
kleinen Arduino mit ATMega, vor allem wenn es flüssig laufen soll. Ich 
würde vermutlich eher zu einem STM32 tendieren, z.B. ein Discovery 
Board, wo schon ein farbiges Display montiert ist, wie den STM32F429 
Discovery:
https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/discovery_kit_stm32f411_128kb_ram_512kb_flash-353434
Den gibts auch sicher irgendwo günstiger.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Rene.

René H. schrieb:

> Auf der Seite kann man die Bahnhofsuhr für Webseiten nachbauen. Hat das
> schon jemand als "LCD-Anzeige" nachgebaut, z.B. mit Arduino? Sollte doch
> möglich sein?

Der Knackpunkt ist die LCD-Anzeige. Die müsste entsprechend groß mit 
entsprechender Auflösung sein, sonst hast du nur eine Klötzchengrafik.
Ausserdem hat LCD nur zwei Farben und leider relativ wenig Kontrast.
Den besten Kontrast haben die "auflichtversionen"

> Wenn das geht, wo bekomme ich die Teile dafür?

Keine Ahnung wo Du große Displays mit feiner Auflösung bekommst.
Große displays hast Du z.b. bei der Anzeige von Hometrainern. Und einige 
davon sind wohl sogar Grafikfähig. Aber wer die herstellt und wo die 
verkauft werden weiss ich leider nicht. Alten Home Trainer 
Ausschlachten? Findet ja manchmal im sperrmüll. Aber ich bin da zwar 
nicht so tief drin, vielleicht können Dir andere da bessere Vorschläge 
machen.


> (Bitte haltet mich nicht wieder für einen Troll. Ich möchte das wirklich
> mal machen. Solche "Anzeigen" gibt es auch in Zügen.)

Ich bin auch ein Troll. Wir Trolle müssen zusammenhalten. Darum viel 
Erfolg!

Nachtrag: Was hälst Du von einem unten durchlaufenden Textband mit 
Verspätungsanzeigen? Nur damit es authentisch wirkt. ;O)

Mit freundlichem Gruß:
Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

: Bearbeitet durch User
von René H. (mumpel)


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Schon mal nicht schlecht. Das Display sollte etwas größer sein (etwa die 
Maße einer TN-Tisch-Nebenuhr). Und ein DCF-Modul oder Anbindung an einen 
Internet-Zeitserver.

> Den gibts auch sicher irgendwo günstiger.

So teuer ist das nicht. ;)

von René H. (mumpel)


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Bernd W. schrieb:
> Ausserdem hat LCD nur zwei Farben

Da gibt es bestimmt irgendwo bessere Farb-Displays.

von H. H. (hhinz)


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Statt Arduino einen Raspberry Pi nehmen.

von René H. (mumpel)


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Ich habe sogar einen da. P4 Modell 8 (2018)

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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René H. schrieb:
> Ich habe sogar einen da. P4 Modell 8 (2018)

Dann nimm den und schicke sein Video auf einen Monitor.

von René H. (mumpel)


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René H. schrieb:
> P4 Modell 8

Modell B, nicht 8

Matthias S. schrieb:
> Dann nimm den und schicke sein Video auf einen Monitor.

Es sollte schon ein Display sein.

Wo kann ich lernen, wie html auf den Raspberry kommt und läuft?

Den Raspberry hatte ich gekauft, um ein Smartphone als Nebenstelle in 
die Fritzbox einzubinden. Irgendwann hatte ich hier im Forum mal einen 
Link dazu gepostet (nicht leicht den wiederzufinden).

von H. H. (hhinz)


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René H. schrieb:
>> Dann nimm den und schicke sein Video auf einen Monitor.
>
> Es sollte schon ein Display sein.

Ein Monitor ist ein Display mit Gehäuse.

von René H. (mumpel)


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Meine Idee:

Aus einem alten TN-Tischnebenuhr-Gehäuse das nicht mehr funktionierende 
Uhrwerk ausbauen und ein Display einbauen.

: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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René H. schrieb:
> Aus einem alten TN-Tischnebenuhr-Gehäuse das nicht mehr funktionierende
> Uhrwerk ausbauen und ein Display einbauen.

Uhrwerk reparieren und mittels Arduino ansteuern.

von René H. (mumpel)


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H. H. schrieb:
> Uhrwerk reparieren und mittels Arduino ansteuern.

Lässt sich nicht reparieren. Es gibt keine Ersatzteile mehr. 
Rutschkupplung defekt. Ohne den Sekundenzeiger macht die keinen Spaß. ;) 
Zum Ansteuern habe ich schon Nebenuhrsteuerungen (Eine hängt am 
PC-Arbeitsplatz. Daran eine Wand-Nebenuhr beim Schreibtisch und eine in 
der Stube).

Ich möchte es trotzdem mal wie geplant wagen. Reine Liebhaberei. Und 
etwas Neues lernen möchte ich auch. Die VBA-Projekte und AutoIt-Projekte 
sind mir ausgegangen.

: Bearbeitet durch User
von René H. (mumpel)


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von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Falls unter dem Zifferblatt keine zusätzlichen Infos angezeigt werden 
sollen, wie z.B. Datum, Wochentag usw., wäre wohl ein quadratisches 
Display am besten - ist aber selten.

https://eckstein-shop.de/Adafruit-4inch-Square-RGB-TTL-TFT-Display-480x480-Capacitive-Touch

Übrigens gibt es auch runde Displays mit SPI-Steuerung, passt ganz gut 
zu einem ESP32. Die größeren (und auch deutlich teureren) haben einen 
HDMI-Anschluss für Raspi.

https://eckstein-shop.de/WaveShare-34inch-HDMI-Round-Touch-Display-800x800-IPS-10-Point-Touch

https://eckstein-shop.de/WaveShare-5inch-HDMI-Round-Touch-Display

von René H. (mumpel)


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Und dieses Display kann ich direkt anschließen (da wo "Display" steht)?

von René H. (mumpel)


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: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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René H. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Uhrwerk reparieren und mittels Arduino ansteuern.
>
> Lässt sich nicht reparieren. Es gibt keine Ersatzteile mehr.
> Rutschkupplung defekt.

Ersatzteile selbst anfertigen.

von Michael B. (laberkopp)


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René H. schrieb:
> Aus einem alten TN-Tischnebenuhr-Gehäuse das nicht mehr funktionierende
> Uhrwerk ausbauen und ein Display einbauen.

René H. schrieb:
> Wenn das geht, wo bekomme ich die Teile dafür?

Dein LCD soll also auch noch massgenau ins Gehäuse passen. Vergiss es.

Kauf dir einfach eine funktionierende mechanische Uhr im gewünschten 
Design.

Passive LCD sind zudem schlecht ablesbar, so gross muss es ja auch eine 
gemultiplexte Matrixanzeige sein.

Aktive TFT sind hinterleuchtet und brauchen ordentlich Strom. Nimm dir 
ein (ausrangiertes) Tablet und lass 'Uhr' drauf laufen, fertig.

von Bauform B. (bauformb)


Angehängte Dateien:

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Bernd W. schrieb:
> Der Knackpunkt ist die LCD-Anzeige. Die müsste entsprechend groß mit
> entsprechender Auflösung sein, sonst hast du nur eine Klötzchengrafik.

Die verlinkte html-Bahnhofsuhr sieht deshalb so gut aus, weil der 
Browser die ganze Arbeit macht, vor allem das Anti-Aliasing. In der 
Vergrößerung sieht man, dass der µC durchaus etwas zu rechnen hätte.

Es gibt (vielleicht?) ein quadratisches Display mit relativ kleinen 
Klötzchen, 254ppi auf 72x72mm, also 518400 RGB-Pixel (18 Bit). Das 
könnte ein STM32 schaffen.

https://www.lcd-module.de/fileadmin/html-seiten/eng/pdf/grafik/TFT040-77AI.pdf

von Harald K. (kirnbichler)


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Bernd W. schrieb:
> Ausserdem hat LCD nur zwei Farben

Nö. TFT-Displays sind auch LCDs, und die können ziemlich viele Farben 
darstellen.

LCD ist der Gattungsbegriff; praktisch jedes Flachdisplay ist ein LCD.

Aunahmen sind Plasmadisplays (die gabs früher mal bei den ersten 
Flachbildschirmfernsehern) und OLEDs.

Und ob TFT, CSTN, TN, IPS etc. -- alles LCD. Auch der sogenannte 
"LED-Fernseher" verwendet ein LCD, halt mit mittlerweile üblicher 
LED-Hintergrundbeleuchtung.

von Fritz G. (fritz65)


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Ich würde einen ESP32-S3 nehmen. Der hat genug RAM, um auch größere LCDs 
per Framebuffer bedienen zu können und über das integrierte WLAN kann 
man die Zeit einfach und genau per NTP holen. Als Grafiklibrary gibt es 
LVGL. Bis 4 inch gibt es die Displays noch quadratisch und mit SPI - 
Interface.

von Holger W. (holgerw)


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Ich habe eine Uhr mit ESP32-S2 und rundem Display GC9A01 gebaut, sind 
allerdings nur 1.28"
Hintergründe, Zeiger, Gangart usw. lassen sich austauschen bzw. 
einstellen.
Holger

: Bearbeitet durch User
von Thomas W. (goaty)


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Ich würde evtl ein dreifarbiges ePaper in Betracht ziehen, und nur 
einmal pro Minute refreshen.
Da gibts Displays mit rot als dritte Farbe. Könnte gut aussehen.

z.B. https://www.waveshare.com/product/7.5inch-e-paper-hat-b.htm
https://www.waveshare.com/13.3inch-e-paper-hat-b.htm

: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Thomas W. schrieb:
> Da gibts Displays mit rot als dritte Farbe.

Die braucht man aber gar nicht, wenn man keinen sich bewegenden 
Sekundenzeiger darstellt.

von Nemopuk (nemopuk)


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Harald K. schrieb:
> Die braucht man aber gar nicht, wenn man keinen sich bewegenden
> Sekundenzeiger darstellt.

Dann ist es kein "Bahnhofsuhr" Design mehr.

von Harald K. (kirnbichler)


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Nemopuk schrieb:
> Dann ist es kein "Bahnhofsuhr" Design mehr.

Das sieht die Webseite anders; die beiden österreichischen Bahnhofsuhren 
haben gar keinen Sekundenzeiger.

Man kann natürlich auch einen Sekundenzeiger ausschneiden und auf die 
minütlich aktualisierte monochrome Uhr draufkleben ...

von Jörg R. (solar77)


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Nemopuk schrieb:
> Harald K. schrieb:
>> Die braucht man aber gar nicht, wenn man keinen sich bewegenden
>> Sekundenzeiger darstellt.
>
> Dann ist es kein "Bahnhofsuhr" Design mehr.

Bei der Unpünktlichkeit der Bahn braucht man auch keinen Minutenzeiger.

von Harald K. (kirnbichler)


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Jörg R. schrieb:
> Bei der Unpünktlichkeit der Bahn braucht man auch keinen Minutenzeiger.

Da kann man auch komplett auf bewegte Zeiger verzichten und einen Zettel 
aufhängen, auf dem steht:

"Der nächste Zug kommt irgendwann. Vielleicht."

von Jörg R. (solar77)


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Harald K. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Bei der Unpünktlichkeit der Bahn braucht man auch keinen Minutenzeiger.
>
> Da kann man auch komplett auf bewegte Zeiger verzichten und einen Zettel
> aufhängen, auf dem steht:
>
> "Der nächste Zug kommt irgendwann. Vielleicht."

Die Betonung liegt auf „Vielleicht“.

von H. H. (hhinz)


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Harald K. schrieb:
> "Der nächste Zug kommt irgendwann. Vielleicht."

An der Straße: "Der nächste Stau kommt sicher. Bald."

von René H. (mumpel)


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Harald K. schrieb:
> Nemopuk schrieb:
>> Dann ist es kein "Bahnhofsuhr" Design mehr.
>
> Das sieht die Webseite anders; die beiden österreichischen Bahnhofsuhren
> haben gar keinen Sekundenzeiger.
>

Erstens sind wir nicht in Österreich. Zweitens haben viele Nebenuhren 
keinen Sekundenzeiger mehr (das war auch schon vor 30 Jahren so). Und 
drittens, dass ist das Wichtigste, fehlt dann der Charme der alten 
TN-Nebenuhren (wenn man davon absieht, dass die Geräusche fehlen).

Bauform B. schrieb:
> Die verlinkte html-Bahnhofsuhr sieht deshalb so gut aus, weil der
> Browser die ganze Arbeit macht

Inzwischen gibt es eine neue Version, die über SVG läuft. Die ist aber 
wohl noch nicht online, die habe ich vom Autor zugeschickt bekommen. Ob 
der Browser da mehr Arbeit hat als bei der Canvas-Version, kann ich 
natürlich nicht sagen.

Ich warte jetzt auf die Displays. Der RaspPi ist soweit vorbereitet (Nur 
mit dem Deaktivieren des "WLAN Energiesparmodus" habe ich Probleme. Alle 
Tipps aus dem Netz funktionieren nicht. Falls das überhaupt notwendig 
ist, wenn der Stromsparmodus des RasPi deaktiviert ist.). Dann werde ich 
sehen, ob sich der RasPi verschluckt. ;-) Notfalls einen Lüfter 
einplanen?

: Bearbeitet durch User
von Rahul D. (rahul)


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Harald K. schrieb:
> "Der nächste Zug kommt irgendwann. Vielleicht."

so wie Britische ÖPNV-Busse. Da gilt auch nur der Betriebsbeginn und das 
Ende. Zumindest war das meine Erfahrnung beim letzten Londonbesuch 1989.

von Armin K. (-donald-) Benutzerseite


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René H. schrieb:
> Hallo!
>
> http://www.3quarks.com/de/Bahnhofsuhr/

Die Seite ist gut. Was leider fehlt, ist dass der Sekundenzeiger nicht 
gleichmäßig schleicht, sondern von von einer zur nächsten Sekunde sanft 
beschleunigt und wieder abbremst. Also sinusförmig ungefähr, so wie es 
die echte Bahnhofsuhr macht.

: Bearbeitet durch User
von Rahul D. (rahul)


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Armin K. schrieb:
> sondern von von einer zur nächsten Sekunde sanft
> beschleunigt und wieder abbremst. Also sinusförmig ungefähr, so wie es
> die echte Bahnhofsuhr macht.

Der Sekundenzeiger von Bahnhofsuhren wartet bei 12Uhr auf den Beginn der 
nächsten Minute und läuft dann mit einer Winkelgeschwindigkeit von etwa 
360°/min wieder bis zu 12. Oder ich war lange nicht mehr am Bahnhof.

von René H. (mumpel)


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Armin K. schrieb:
> René H. schrieb:
>> Hallo!
>>
>> http://www.3quarks.com/de/Bahnhofsuhr/
>
> Die Seite ist gut. Was leider fehlt, ist dass der Sekundenzeiger nicht
> gleichmäßig schleicht, sondern von von einer zur nächsten Sekunde sanft
> beschleunigt und wieder abbremst. Also sinusförmig ungefähr, so wie es
> die echte Bahnhofsuhr macht.

Das ist eine sehr alte Version. In der neuesten Version ist es so wie 
beim Vorbild. Beispiel: https://www.rholtz-office.de/stationclock-11.svg
Man kann in beiden Versionen das "gleichmäßige Schleichen" aber 
auswählen, genauso wie das Springen.
https://www.rholtz-office.de/stationclock-12.svg
https://www.rholtz-office.de/stationclock-13.svg

: Bearbeitet durch User
von René H. (mumpel)


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Und hier noch mit Zahlen und "schönen Zeigern". Kann man alles im 
Quellcode konfigurieren, man muss sich nur reinarbeiten. 
https://www.rholtz-office.de/stationclock-14.svg

von Armin K. (-donald-) Benutzerseite


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von Harald K. (kirnbichler)


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René H. schrieb:
> Erstens sind wir nicht in Österreich.

Es geht um Bahnhofsuhren. Nicht zwangweise um deutsche Bahnhofsuhren.


Armin K. schrieb:
> Was leider fehlt, ist dass der Sekundenzeiger nicht
> gleichmäßig schleicht, sondern von von einer zur nächsten Sekunde sanft
> beschleunigt und wieder abbremst.

Doch:

"Verhalten des Sekundenzeigers"

{ ) springender und federnder Sekundenzeiger

von René H. (mumpel)


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Harald K. schrieb:

>
> Armin K. schrieb:
>> Was leider fehlt, ist dass der Sekundenzeiger nicht
>> gleichmäßig schleicht, sondern von von einer zur nächsten Sekunde sanft
>> beschleunigt und wieder abbremst.
>
> Doch:
>
> "Verhalten des Sekundenzeigers"
>
> { ) springender und federnder Sekundenzeiger

Das meint Armin nicht. Sondern die "stationclock-11"-Variante.

von Nemopuk (nemopuk)


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Harald K. schrieb:
> Es geht um Bahnhofsuhren. Nicht zwangweise um deutsche Bahnhofsuhren.

Mir wäre es lieber, wenn man den TO bestimmen lässt, worum es ihm geht.

von René H. (mumpel)


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Nemopuk schrieb:
> Harald K. schrieb:
>> Es geht um Bahnhofsuhren. Nicht zwangweise um deutsche Bahnhofsuhren.
>
> Mir wäre es lieber, wenn man den TO bestimmen lässt, worum es ihm geht.

Lass gut sein, nicht aufregen. Sowas bin ich hier gewohnt. Ich 
kommentiere solche Antworten einfach nicht. ;)

von Harald K. (kirnbichler)


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Nemopuk schrieb:
> Mir wäre es lieber, wenn man den TO bestimmen lässt, worum es ihm geht.

Hätte er schreiben können, meinst Du nicht auch? Und woher soll ich 
wissen, wo in DACH er lebt? Wir haben hier Leute aus doch recht vielen 
Ländern. Und die vom Threadstarter selbst verlinkte Seite zeigt die 
anderen Varianten.

Unabhängig davon -- letztlich ging es um den Vorschlag, ein dreifarbiges 
eInk-Display zu verwenden, das aber, wenn die Uhr nur im Minutentakt 
aktualisiert werden soll, wegen des dann nicht nötigen Sekundenzeigers 
nicht nötig ist. Denn was ist an der Uhr rot, wenn es keinen 
Sekundenzeiger gibt?

von Thomas W. (goaty)


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Die Refresh-Rate ist halt so gering bei eInk, daß man den Sekundenzeiger 
vielleicht alle 5-10 Sekunden neu malen könnte.

von Rainer W. (rawi)


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René H. schrieb:
> Inzwischen gibt es eine neue Version, die über SVG läuft. Die ist aber
> wohl noch nicht online, die habe ich vom Autor zugeschickt bekommen. Ob
> der Browser da mehr Arbeit hat als bei der Canvas-Version, kann ich
> natürlich nicht sagen.

Irgendwer muss die Arbeit machen. Wie stellst du dir sonst vor, dass aus 
den SVG-Daten geglättete Linien auf dem Pixeldisplay werden?

von René H. (mumpel)


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Harald K. schrieb:
> wenn die Uhr nur im Minutentakt aktualisiert werden soll, wegen des dann
> nicht nötigen Sekundenzeigers nicht nötig ist.

Das ist doch dann keine Bahnhofsuhr. ;)

Rainer W. schrieb:
> Irgendwer muss die Arbeit machen.

Ist das wirklich soviel Rechenkapazität, das der RasPi in die Knie geht? 
Der hat immerhin 1,5GHz. Sonst soll keine weitere Anwendung laufen.

von Rahul D. (rahul)


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René H. schrieb:
> Ist das wirklich soviel Rechenkapazität, das der RasPi in die Knie geht?
> Der hat immerhin 1,5GHz. Sonst soll keine weitere Anwendung laufen.

Der "böse" AZ-Delivery-Shop hat Doku zu dem Thema:
https://cdn.shopify.com/s/files/1/1509/1638/files/AZ389_D_18-07_DE_B0C5RNMWZ9_39628e91-dfd0-4bee-968a-6d3353a41cad.pdf

Ein kleines, rundes Display gibt es dort auch (oder bei anderen 
Händlern).

von Harald K. (kirnbichler)


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Rahul D. schrieb:
> Der "böse" AZ-Delivery-Shop

Die Anführungszeichen kannst Du ruhig weglassen; die SiLabs-Fälschungen, 
die die verkaufen, und deren "Wegerklären" reicht dafür aus.

von René H. (mumpel)


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Rahul D. schrieb:
> Ein kleines, rundes Display gibt es dort auch

Bleiben wir doch bitte beim Bahnhofsuhren-Design. Verderbt mir nicht die 
Freude an diesem Projekt. ;)

Jetzt will ich erstmal meinen alten RasPi mit 2GB RAM gegen die 
8GB-Variante austauschen. Den 2GB-RasPi kann ich ja liegenlassen 
(Vielleicht greife ich das Thema "RasPi als Nebenstell in Fritzbox 
einbinden" wieder auf. Dafür dürfte der 2GB-RasPi reichen. 850MB freier 
RAM könnte zu wenig werden wenn man mal mehr machen möchte).

von Rahul D. (rahul)


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René H. schrieb:
> Bleiben wir doch bitte beim Bahnhofsuhren-Design. Verderbt mir nicht die
> Freude an diesem Projekt. ;)
'tschuldigung. Irgendwer hatte hier im Thread runde Displays erwähnt.

> Jetzt will ich erstmal meinen alten RasPi mit 2GB RAM gegen die
> 8GB-Variante austauschen. Den 2GB-RasPi kann ich ja liegenlassen
> (Vielleicht greife ich das Thema "RasPi als Nebenstell in Fritzbox
> einbinden" wieder auf. Dafür dürfte der 2GB-RasPi reichen. 850MB freier
> RAM könnte zu wenig werden wenn man mal mehr machen möchte).

Zumindest könntest du dir mal die Doku angucken, ob dein Wunsch 
vielleicht doch mit einem Arduino geht.

von Rahul D. (rahul)


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Harald K. schrieb:
> Die Anführungszeichen kannst Du ruhig weglassen; die SiLabs-Fälschungen,
> die die verkaufen, und deren "Wegerklären" reicht dafür aus.

Pro: Ich habe bis jetzt noch keinen China-Händler mit so einem guten 
Service (Handbücher zur Inbetriebnahme und guterreichbaren 
Kundenservice) erlebt.

Contra: Dass bei denen gemauschlt wird (da war doch mal was mit 
irgendwelchen Patenten, Markenrechten oder so), habe ich auch schon 
mitbekommen und selbst erlebt (RTCs, die sich nicht wie die originalen 
Namensvetter verhalten, aber dann doch "funktionierten").

Es ging nur um die Doku (deswegen hatte ich erwähnt, dass man das 
Display auch bei anderen Händlern bekommt - auch, wenn es gar nicht 
relevant ist).

von René H. (mumpel)


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Rahul D. schrieb:
> Zumindest könntest du dir mal die Doku angucken, ob dein Wunsch
> vielleicht doch mit einem Arduino geht.

Wenn ich mir die Arduino-Bords so anschaue, ist das wohl doch eine zu 
große Baustelle für mich. Meine Kenntnisse in VBA und AutoIt reichen 
dafür nicht. ;)

> 'tschuldigung. Irgendwer hatte hier im Thread runde Displays erwähnt.

Andererseits. Wenn das Display die Größe einer Siemens-Nebenuhr (oder 
TN) hätte, könnte das was werden. Als Hintergrundbild ein Foto eines 
Ziffernblattes. Dann müsste man nur die Zeiger rendern lassen. Das 
Gehäuse bekommt man von alten defekten Uhren.

: Bearbeitet durch User
von Rahul D. (rahul)


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René H. schrieb:
> Wenn das Display die Größe einer Siemens-Nebenuhr (oder
> TN) hätte, könnte das was werden.

Dann ist also die Frage, wie große die Siemens-Nebenuhr (bzw. der zu 
ersetzendes Ziffernblatt) ist.
Das runde Display hat soweit ich weiß, einen Durchmesser von knapp 1,3", 
also irgendwas um die 3 cm...

von Rainer W. (rawi)


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René H. schrieb:
> Ist das wirklich soviel Rechenkapazität, das der RasPi in die Knie geht?

René H. schrieb:
> z.B. mit Arduino?

???

Du willst für eine dämliche Uhr nicht wirklich einen RaspPi verwenden, 
oder?
Dann kannst du fast jeden käuflichen Monitor verwenden und die Web-Seite 
auf der Kiste abspielen.

Die Diskussion über ein eInk Display mit seinen gräuslich 
Lösch-/Update-Aktionen würde sich damit auch erübrigen.

: Bearbeitet durch User
von J. T. (chaoskind)


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Harald K. schrieb:
> Hätte er schreiben können, meinst Du nicht auch?

Du brauchst also die explizite Erwähnung von jemandem, dass er sein 
Projekt so machen möchte, wie er es haben möchte, um zu denken "aahh 
einer von den seltenen Leuten, die ihre Projekte so machen wollen, wie 
sie es machen wollen!"? Ernsthaft?

Harald K. schrieb:
> Und woher soll ich wissen, wo in DACH er lebt?

Ach das weißt du gar nicht? Wie wärs dann mit "Kommentar verkneifen"?

von Harald K. (kirnbichler)


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J. T. schrieb:
> Du brauchst also die explizite Erwähnung von jemandem

Steiger' Dich ruhig noch mehr hinein.

Es ging um die Unnötigkeit dreifarbiger Displays, wenn man den 
Sekundenzeiger weglässt.

von J. T. (chaoskind)


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Hättest du auch schreiben können, meinst du nicht auch? :D

von René H. (mumpel)


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Harald K. schrieb:
> Es ging um die Unnötigkeit dreifarbiger Displays, wenn man den
> Sekundenzeiger weglässt.

Dann kann man sich auch gleich eine fertige Uhr kaufen, die das 
Zifferblatt einer Bahnhofsuhr hat. Die hat den selben Charme. ;)

Rainer W. schrieb:
> Du willst für eine dämliche Uhr nicht wirklich einen RaspPi verwenden,
> oder?

Ein RasPi kann man zu mehr verwenden. Es muss ja nicht bei der "Uhrdemo" 
bleiben.

: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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J. T. schrieb:
> Hättest du auch schreiben können, meinst du nicht auch?

Genau das habe ich.

Siehe
Beitrag "Re: Bahnhofsuhr als LCD-Anzeige"

Und jetzt sieh Dir mal den Satz unmittelbar oberhalb des von mir 
zitierten Satzes an:

> Ich würde evtl ein dreifarbiges ePaper in Betracht ziehen, und nur
> einmal pro Minute refreshen.

Wenn man nur einmal pro Minute das Bild aktualisiert, ist ein 
Sekundenzeiger irgendwie sinnlos, oder? Und da der Sekundenzeiger das 
einzige rote Element im Bild ist, braucht man folglich kein Display, das 
rot als dritte Farbe anzeigen kann.

Dann aber musste Stefan multinominatus reingrätschen, daß es dann ja 
keine Bahnhofsuhr mehr wäre.

Was soll man da noch machen?

von René H. (mumpel)


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Harald K. schrieb:
> Wenn man nur einmal pro Minute das Bild aktualisiert, ist ein Sekundenzeiger 
irgendwie sinnlos, oder?

Darum ging es ihnen doch. Viele hier verstehen- mal wieder - nicht, was 
ich damit möchte. Aber so ist das in unserer Zeit. Alle hetzen durch die 
Gegend, und übersehen die Feinheiten die uns umgeben. Und hier über den 
Sekundenzeiger zu sinnieren verkneife ich mir, damit eckt man hier nur 
an. ;)

: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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René H. schrieb:
> Darum ging es ihnen doch. Viele hier verstehen- mal wieder - nicht, was
> ich damit möchte.

Daß Du das nicht willst, ist klar; ich habe mich mich auf den Beitrag 
unmittelbar vor meinem bezogen, in dem ein dreifarbiges eInk-Display 
und minütliches Aktualisieren vorgeschlagen wurde.

Ich habe irgendwo ein rundes TFT-Display herumfliegen, vielleicht finde 
ich in den nächsten Tagen die Zeit und Ruhe, das mal im Sinne dieser 
Bahnhofsuhr zu verwenden. Mit Sekundenzeiger, nur halt als Tischmodell 
für nicht allzusehr weitsichtige.

von René H. (mumpel)


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Ein ganzes Display aktualisieren, anstatt nur die Zeiger wie bei einer 
Uhr? Sieht das nicht auch dämlich aus? Das wäre dann keine Uhr, sondern 
eine Diashow. :D
Mal davon abgesehen ist eInk dafür nicht gedacht, sondern für statische 
Inhalte, oder als eBook.

: Bearbeitet durch User
von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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René H. schrieb:

> Ist das wirklich soviel Rechenkapazität, das der RasPi in die Knie geht?
> Der hat immerhin 1,5GHz. Sonst soll keine weitere Anwendung laufen.

Nein, natürlich nicht. Das kann sogar ein moderner AVR8 mit ein paar 
Tricks schaffen.
Für einen ESP32 oder PiPico ist das schon überhaupt kein Problem mehr 
und ein ausgewachsener Raspi kann nebenbei auf einem zweiten Display 
noch Videos abspielen.

von René H. (mumpel)


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Danke! Endlich mal eine vernünftige/brauchbare Antwort. Was das Display 
daraus macht, wird sich zeigen. Aber wenn es so gut ist wie 
Smartphone-Displays, dann wird es gut. Zu Demo-Zwecken, oder auf einem 
externen Monitor, wird es auch etwas.

von Rainer W. (rawi)


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René H. schrieb:
> Aber wenn es so gut ist wie Smartphone-Displays, dann wird es gut.

Dann nimm doch ein Smartphone und lass irgendwo im WLAN einen Webserver 
mit einer Bahnhofsuhrseite laufen ;-)

von René H. (mumpel)


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Rainer W. schrieb:
> René H. schrieb:
>> Aber wenn es so gut ist wie Smartphone-Displays, dann wird es gut.
>
> Dann nimm doch ein Smartphone und lass irgendwo im WLAN einen Webserver
> mit einer Bahnhofsuhrseite laufen ;-)

Bleibt doch bitte beim Thema, und kommt nicht immer wieder mit anderen 
Systemen.

von J. T. (chaoskind)


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Harald K. schrieb:
> Und jetzt sieh Dir mal den Satz unmittelbar oberhalb des von mir
> zitierten Satzes an:

Da hab ich mich wohl vom Multinominatus auf die falsche Fährte locken 
lassen, was aber auch damit zu tun hat, dass ich dich des öfteren mal 
als einen von den Meckerern wahrnehme. Da war das dann halt ganz 
passend.

von Harald K. (kirnbichler)


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René H. schrieb:
> Ein ganzes Display aktualisieren, anstatt nur die Zeiger wie bei einer
> Uhr?

Das bedeutet nicht, daß man das sieht.

Es hängt vom Display ab, was sich anbietet. Wenn das Display gar keinen 
eigenen Speicher hat, sondern ständig vom µC angesteuert wird (wie bei 
einem normalen Monitor, aber auch bei einem DSI-Display an einem 
Raspberry Pi der Fall), kann man z.B. "double buffering" einsetzen. D.h. 
das geänderte Bild wird in einem anderen Speicherbereich zusammengebaut, 
und der Displayansteuerungshardware wird mitgeteilt, daß sie diesen 
statt des bisherigen zu verwenden hat. Wenn das mit dem Bildaufbau 
synchronisiert wird, ist das komplett unsichtbar.

Hat das Display eigenen Speicher, kann es trotzdem sinnvoll sein, das 
komplette Display neu zu zeichnen, statt einzelne Pixel zu ändern.
Per DMA ein paar kByte in einem Rutsch zu übertragen hat weniger 
Overhead als ein paar hundert Pixel anzusteuern, denn für die muss ja 
jeweils auch immer noch eine Adresse mitgeschickt werden.

Und es wird ja nicht nur der Zeiger gezeichnet, sondern vorher natürlich 
der alte Zeiger gelöscht ... Dabei kann es, je nach Algorithmus, sogar 
nötig werden, das Display auszulesen, was das ganze noch aufwendiger und 
langsamer macht.

von Rahul D. (rahul)


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J. T. schrieb:
> dass ich dich des öfteren mal
> als einen von den Meckerern wahrnehme.

Was aber auch überwiegend berechtigt ist.

von Christian B. (casandro)


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Also für den Raspberry PI oder andere "große Computer" gäbe es 
Info-Beamer. Das ist ein Softwarepaket welches speziell auf die 
Generierung solcher Displays ausgelegt ist. Das kann "Diashows" 
darstellen die dann auch einfach Lua-Code sind. Eines der Demos ist eine 
"Bahnhofsuhr" inklusive Warten vor der vollen Minute und "zykloider" 
Bewegung des Sekundenzeigers.

Ist aber vielleicht nicht das, was Du haben willst.

von René H. (mumpel)


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Christian B. schrieb:
> Info-Beamer

Und wie heiß das Paket genau?

von Rahul D. (rahul)


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Christian B. schrieb:
> Info-Beamer

https://info-beamer.com/ findet man zumindest mit Ecosia als 
Suchmaschine

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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von René H. (mumpel)


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Danke! Muss ich mir mal bei Gelegenheit anschauen.

von René H. (mumpel)


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Display ist heute gekommen. Alles läuft wie es soll. Nur einen Lüfter 
muss ich noch bestellen.

von Volker H. (volkerh) Benutzerseite


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5 Zoll 1080 x 1080 IPS runder Instrumentenbildschirm 60 Hz 
HDMI-Treiberplatine Digital Signage Display Raspberry Pi kreisförmiges 
LCD-Display - AliExpress https://share.google/9kzFlL3FoZk9tobSs

von René H. (mumpel)


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Nicht schlecht. Aber ich kaufe nicht bei Ali, denen traue ich nicht.

von Rahul D. (rahul)


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René H. schrieb:
> Aber ich kaufe nicht bei Ali, denen traue ich nicht.

Gute Einstellung.
So ein Display bekommt man auch in Deutschland:
https://www.berrybase.de/waveshare-5-ips-touchscreen-1080x1080-kapazitiv-10-punkt-touch-optisches-bonding-rund-usb-c

für entsprechendes Geld...

von René H. (mumpel)


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Rahul D. schrieb:
> René H. schrieb:
>> Aber ich kaufe nicht bei Ali, denen traue ich nicht.
>
> Gute Einstellung.
> So ein Display bekommt man auch in Deutschland:
> 
https://www.berrybase.de/waveshare-5-ips-touchscreen-1080x1080-kapazitiv-10-punkt-touch-optisches-bonding-rund-usb-c
>
> für entsprechendes Geld...

Ich weiß nicht, ob ich BerryBase noch trauen kann. Seit 18.12. hängt 
eine Sendung bei DHL mit "Vorbereitung für Weitertransport" fest, und 
BerryBase hat noch nicht geantwortet. Läuft wohl auf einen PayPal-Fall 
hinaus. Eine Bestellung vom 20.12. ist merkwürdiger Weise schon da.

Und ob USB-C wirklich so gut ist? Und das Display auf einem RasPi 
separat angesteuert werden kann? Man muss dem RasPi ja sagen, welches 
Programmfenster in dem USB-C-Display dargestellt werden soll, und 
welches auf dem normalen Monitor. Es soll ja nicht nur die Uhr laufen, 
sondern noch Internetseiten (RIS, Betrieb Live, und eventuell noch 
andere betriebliche Seiten).

Mal davon abgesehen habe ich noch keine Möglichkeit gefunden, die Uhr 
ohne ein Programmfenster drumrum darzustellen (im Browser hat man immer 
etwas drumrum, was dann auf einem Runden Display ziemlich schlecht 
wirkt/aussieht).

Zudem gibt es das Display noch gar nicht. Man kann sich informieren 
lassen, wann das Display lieferbar ist.

: Bearbeitet durch User
von Rahul D. (rahul)


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René H. schrieb:
> Ich weiß nicht, ob ich BerryBase noch trauen kann.

Das Ding gibt es bestimmt auch bei anderen Händlern.

René H. schrieb:
> Mal davon abgesehen habe ich noch keine Möglichkeit gefunden, die Uhr
> ohne ein Programmfenster drumrum darzustellen (im Browser hat man immer
> etwas drumrum, was dann auf einem Runden Display ziemlich schlecht
> wirkt/aussieht).

Mit welchen Programm stellst du die dar? Einem Browser? Um den Rahmen 
eines Brwosers auszublenden, gibt es den "Kioskmode".
Bei dem von mir verwendeten Firefox drückt man die Funktionstaste F11, 
um den Rahmen aus- und einzublenden. Wie das bei anderen funktioniert, 
lässt sich herausfinden...

von René H. (mumpel)


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Rahul D. schrieb:
> Kioskmode

Da hat man zwar keine Rahmen, aber der Rest links und rechts bleibt, was 
auch stört (bei runden Display). Und heißt "Kioskmode" nicht auch, dass 
keine anderen Programme laufen können?

: Bearbeitet durch User
von Nemopuk (nemopuk)


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René H. schrieb:
> Und heißt "Kioskmode" nicht auch, dass keine anderen Programme laufen
> können?

Das kann der Web-Browser nicht verhindern. Beim Web-Browser bedeutet der 
Kiosk Modus normalerweise: Vollbild ohne Adressleiste, meist auch ohne 
Menü.

von René H. (mumpel)


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Dann sollte das besser "Fullscreen" heißen, wie unter Windows, das wäre 
verständlicher. ;)

von Rahul D. (rahul)


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René H. schrieb:
> Dann sollte das besser "Fullscreen" heißen, wie unter Windows, das wäre
> verständlicher. ;)

Dann starte am besten eine Petition, damit dieser "Missstand" behoben 
wird!

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