https://stadt-bremerhaven.de/grundig-gibt-den-markt-fuer-fernsehgeraete-auf/
Moin, Finde ich jetzt nicht sooo schlimm, solange es bei Pollin noch so viele andere lustige Produkte von "Grundig" gibt, wie USB-Kabel, Batterien, Sicherungen, Solarleuchten, Druckluftspray, Rauchmelder, Kameraattappen... Gruss WK
Und was neu ist muss schlecht sein, klar. Es wurde nur eine URL gepostet, die zeigt zu einer Seite voller Werbung aber mit einer vermutlich wahren Meldung. Was ist dein Problem? Gibt es ein Medikament dagegen?
Gustl B. schrieb: > Es wurde nur eine URL gepostet, die zeigt zu einer Seite voller Werbung > aber mit einer vermutlich wahren Meldung. In diesem Fall ist die ja ziemlich eindeutig. Manchmal wird aber auf eine gepostet, die nicht das tut, was man möchte, sondern das, was der TO will: Clickbait, phishing o. dergl.
Moin, Gustl B. schrieb: > Und was neu ist muss schlecht sein, klar. Muss nicht unbedingt. Aber die Erfahrung hier zeigt mir schon, dass insbesondere das erste (und oft auch einzige Post) sowie die letzten Posts eines Accountlebens nicht gerade qualitativ die hochwertigsten sind. OK, gibt auch welche, wo die Posts zwischendrinnen auch nicht besser sind ;-) scnr, WK
Beitrag #7982046 wurde von einem Moderator gelöscht.
Grundig RIP? Die alte Grundig hat schon seit Jahrzehnten fertig. Die jetzige Grundig sind nur noch Überreste. Ein Aufkleber der auf allen möglichen Krempel geklebt wird. Wer halt gerade genug für die Marke bezahlt. Man kann sich nur drüber streiten wie viele Jahrzehnte Grundig schon fertig hat. Laut Wikipedia ging die Geschäftsführung der eigentliche Grundig breits 1984 an Philips und Philips und Grundig fusionierten. Das kann man als das Ende oder den Anfang vom Ende von Grundig sehen. In den 1990ern wurden von Philips Milliarden, damals noch DM, verheizt, bis 1998 Anton Kathrein die Reste von der alten Grundig in die Finger bekam um sie weiter Richtung Abgrund zu führen. 2003 Insolvenz. Die Reste der alten Grundig wurden in alle Himmelrichtungen verramscht. Du darfst dir gerne aussuchen ob Grundig 41 Jahre oder nur 22 Jahre RIP ist. In Anlehnung an einen alten Sketch It's not pining [for the fjords]! It's passed on! This company is no more! It has ceased to be! It's expired and gone to meet its maker! It's a stiff! Bereft of life, it rests in peace! If you hadn't kept the brand it be pushing up the daisies! Its processes are history! It's off the twig! It has kicked the bucket, it shuffled off its mortal coil, run down the curtain and joined the bleeding choir invisible! This is an Ex-Company! Für eine hervorragende Aufführung https://www.youtube.com/watch?v=4vuW6tQ0218
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Arçelik lizensiert den Markennamen auch weiterhin. Gegen eine kleine Gebühr darfst Du GRUNDIG auf Kaffeepads, Socken oder Fahrradteile schreiben. Mit dem TV- Hersteller Beko fällt nur einer von vielen Nutzern der Marke weg.
Hannes J. schrieb: > Die alte Grundig hat schon seit Jahrzehnten fertig. Die jetzige Grundig > sind nur noch Überreste. Es geht um die Marke "Grundig". Der Markenname gehörte demnach wohl BEKO, die damit irgendwelche OEM-Geräte "gelabled" haben.
Der Bevölkerungsanteil, in dessen DNA noch die Information "Grundig == deutsche Qualitätsmarke" steckt, der ist halt stark rückläufig. Das ist mit Namen wie "Elac", "Dual" oder "Uher" auch nicht anders. Und für ein paar Altersheimbewohner eigens eine eigene Markenpräsenz aufrechtzuerhalten lohnt kaum.
Harald K. schrieb: > "Elac" Gibt es noch. Sowohl als Dudelfirma als auch für Echolote und Sonare. Die Dudelfirma ist wieder an die alte Wirkungsstätte gezogen, wo die andere bis vor kurzem war (nicht exakt, aber schon auf das alte ELAC-/Hagenuk-Gelände, das jetzt "Wissenschaftspark" genannt wird).
Soul E. schrieb: > Gegen eine kleine > Gebühr darfst Du GRUNDIG auf Kaffeepads, Socken oder Fahrradteile > schreiben. Nicht zu vergessen formschöne Grundig Toilettenlichter: https://www.alarmpro.de/beleuchtung/grundig-toiletten-led-nachtlicht-farbwechsel-bewegungssensor-lichtsensor-wc-lampe-13200/a-1364 Zeigt halt schön dass die Marke so was vom am Arsch ist. Buchstäblich. Rahul D. schrieb: > Es geht um die Marke "Grundig". Der Markenname gehörte demnach wohl > BEKO, die damit irgendwelche OEM-Geräte "gelabled" haben. Ja weiß ich. Du hast nur boshaft genau den Teil von mir nicht zitiert in dem ich das schrieb. Aber ich helfe dir gerne aus. Direkt nach dem was du zitiert hast steht: > Ein Aufkleber der auf allen möglichen Krempel > geklebt wird. Wer halt gerade genug für die Marke bezahlt. Ich versehe nicht warum man zwei bis vier Jahrzehnte nach dem sich Grundig erledigt hat diesen Thread aufmachen muss. Nur weil einer der Leichenfledderer sich entschieden hat dass sich eine spezielle Leichenfledderei nicht mehr lohnt? Was für eine Null-Meldung.
Hannes J. schrieb: > Ich versehe nicht warum man zwei bis vier Jahrzehnte nach dem sich > Grundig erledigt hat diesen Thread aufmachen muss. Ich auch nicht. Trotzdem schreibe ich diesen Kommentar. Einfach so. Irgendwas muss man schreiben.
Hannes J. schrieb: > Ja weiß ich. Du hast nur boshaft genau den Teil von mir nicht zitiert in > dem ich das schrieb. Aber ich helfe dir gerne aus. Direkt nach dem was > du zitiert hast steht: > >> Ein Aufkleber der auf allen möglichen Krempel >> geklebt wird. Wer halt gerade genug für die Marke bezahlt. Sorry, da schlug mal wieder ADHS zu.
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Grundig/Beko ist doch schon lange tot, schon vor vielen vielen Jahren in der Bedeutungslosigkeit verschwunden.
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René H. schrieb: > Grundig/Beko ist doch schon lange tot, schon vor vielen vielen Jahren in > der Bedeutungslosigkeit verschwunden. Ich habe zwei kleine Fernseher gleicher Größe mit Bildröhre, die beide aus einem europäischen Werk kamen und die Fernbedienungen austauschbar waren, Hitachi und Teletech. Müsste über 20 Jahre her sein. Gibt es seit dem Abschied von der Bildröhre überhaupt noch einen Fernseher, der in Europa gefertigt wird?
Eine Komplettfertigung in Europa ist wohl nicht möglich. Vielleicht Entwicklung und Endmontage. Den Rest hat Europa verschlafen. Viele europäische Firmen haben sich an außereuropäische Länder verkauft, oder besser gesagt "verramscht". Meist an die Konkurrenz, die die Marken dann künstlich kaputtgewirtschaftet haben.
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Harald K. schrieb: > Der Bevölkerungsanteil, in dessen DNA noch die Information "Grundig == > deutsche Qualitätsmarke" steckt, der ist halt stark rückläufig. Für die Generation davor galt für ihre defekten Grundig Fernseher noch: G grundsätzlich R rund U um N nachlöten D dann I ist G gut
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M.E. haben die/einige Chinesen gezeigt, dass sie sich qualitätsmäßig nicht hinter Europa verstecken müssen. Als Beispiel genannt seien Astell&Kern, Fiio, Cayin und Shanlin. Alles Hersteller hochwertiger Audioplayer, die auch in Ober- und Referenzklasse mitspielen, mit teilweise vierstelligen Preisen. M.E. können die qualitätsmäßig sogar den "großen Platzhirsch Sony" schlagen. Würden diese Hersteller in Europa produzieren, wären die Preise um ein vielfaches höher. Leider hat sich Technics an die Amerikaner verkauft (M.E. keine gute Idee, genau so schlecht wie "damals" der Zusammenschluß mit Panasonic).
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Bei mir im Schlafzimmer spielt ein Grundig Satelit 6002 und bereitet immer noch Freude. Meist auf UKW. Der Klang ist auch überzeugend. Ich schätze mich glücklich täglich ein Stück gediegenes ehemaliges "Made in W.Germany" Gerät in Betrieb zu haben. Eine Erinnerung an eine andere Zeit, wo manche Eurer Eltern ihr Brot verdienten und deren Kinder in vielen Fällen eine Möglichkeit eines akademischen Studium oder Beruf fanden. Vielleicht trügen mich meine Erinnerungen. Nach der Wende im Trubel der globalen Vermarktung der Welt sollen angeblich mit der Zeit folglich aus verschiedensten Gründen dann an die 50000 Deutschen Firmen eingegangen sein. Ein hoher Blutzoll eines Nachkriegs Wirtschaftswunder Deutschland. Ist das Leben der meisten in D jetzt besser wie früher? Ich kann das als Kind der Nachkriegszeit nicht beurteilen. Für mich war das ein gewaltiges Umdenken. Deutsche Wertarbeit ließ sich bezahlen. Wollte aber der Rest der Welt das auch? Vielleicht reichte weniger für viele Normal- oder Unterverdiener aus. Die Asiaten sahen ihre Chance. Auch sie mussten viel lernen. Qualität von dort war angeblich beschissen. Später aber, holten sie auf, und wie. Wer sich die Qualität einer VCR Kopftrommel ansieht oder hochwertige mechanische Messtechnik, versteht was ich meine. Die "Anderen" hatte uns Europäern oder Amerikanern etwas voraus: sie waren hungrig. Hungrig nach Erfolg, besseres Leben, Wissen und vielleicht am Wichtigsten, Selbstbestätigung eigener Fähigkeiten. Auch wenn am Anfang von uns vielgeklaut wurde, es blieb nicht immer so. Vom alten Herrn Grundig, ist es bekannt, daß er nicht gerade komplimente-Meinung über die "Sch.." Japaner hatte. Er begriff nicht, daß die Japaner ein Trompetenruf zum Aufruf nach Wiederfinden Deutscher Exzellenz und Umdenken durch Engagement darstellte. Stattdessen ruhte man sich vielfach auf ehrlich verdiente Lorbeeren aus. Man war so überheblich geworden, daß man das eigene Versagen nicht mehr rechtzeitig erkannte. Auch die Deutsche Autoindustrie wird es schwer zum Überleben haben. Die Chinesen habe die Notwendigkeit auf Elektrisch zu setzen rechtzeitig erkannt und sind imstande bezahlbare eMobilität zu bauen jnd vermarkten, wenn nan sie lässt. In den meisten anderen Teilen der Welt ist eMobilität immer noch sehr teuer bzw. erschwinglich für Viele. Hatder Schwanengesang der westlich Zivilisation schon begonnen? Einen Ausweg aus dieser Situation, in der sich der Westen befindet, bedarf gescheiterer Köpfe wie ich, aber leicht wird es nicht sein, die frühere wirtschaftliche Premierposition, die Deutschland einmal innehatte, wiederzufinden. Und vielleicht, ist es nur fair, dass andere Völker nun beweisen können, ob ihnen eine Marktdominanz gebührt. Vor dem Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt. Ist man sich dessen im Wohlfahrtswesten, mittlerweile dekadent gewordener Zivilisationen, noch bewusst? Oder reicht es sich jeden Tag vom Müll zu mächtiger Medienkonglomerate und Corporationen verdummen zu lassen? Von Ländern wie Indien und einigen anderen wird man noch viel hören. Für meine Generation bleiben nur Erinnerungen an eine andere Zeit wo man noch anders dachte. Es hat bestimmt einen Grund warum auf der Schillerstrasse in München keine Ekektronikgeschäfte mehr existieren und das Internet mit seiner eKommerz die neue Schillerstrasse geworden ist. Aber das persönliche Entdecken in Geschäften wie Radio-Rim in München und ähnlich gehört der Vergangenheit an - für uns Alten halt...
Gerhard O. schrieb: > Ist das Leben der meisten in D jetzt besser wie früher? Es ist vielleicht nicht besser, es ist anders. Einige Bürger der ehemaligen DDR konnten sich früher Reisen nicht leisten, und können es heute auch nicht (Das gilt aber für die Westdeutschen gleichermaßen). Wir sind zwar alle frei, aber zu welchem Preis?
Mal von allem gesagten abgesehen. Wir können froh sein, dass es uns relativ gesehen hier so gut geht. Wenn man mal in die Welt schaut, was anderenorts alles passiert....
Von den vielen guten Beiträgen von Gerhard ist dieser wieder ein Highlight. Die unbefangene Betrachtung und das Fazit aus der Perspektive eines seit Jahrzehnten in Kanada lebenden Deutschen: > Stattdessen ruhte man sich vielfach auf ehrlich verdiente Lorbeeren aus. > Man war so überheblich geworden, daß man das eigene Versagen nicht mehr > rechtzeitig erkannte. Auch die Deutsche Autoindustrie wird es schwer zum > Überleben haben. Die Chinesen habe die Notwendigkeit auf Elektrisch zu > setzen rechtzeitig erkannt und sind imstande bezahlbare eMobilität zu > bauen und vermarkten, wenn man sie lässt. Mein Reden. Aber was passiert? Auf Initiative von Bayern-Söder wird das für im Jahr 2035 beschlossene Verbrenner-Verbot in der EU gerade aufgeweicht. D.h. die deutsche Autoindustrie setzt auf eine veraltete, rückständige, überholte und vergangene Technologie und schaufelt sich damit ihr eigenes Grab wie vor wenigen Jahrzehnten die Unterhaltungsindustrie, welche von der fernöstlichen Konkurrenz locker links überholt wurde. Man muss es ehrlich so sehen: Sowohl deutsche Politik als auch deutsche Industrie sind unfähig, vergangenheitsbezogen, rückständig, satt und damit unausweichlich dem Untergang geweiht. Dabei stets laut schreiend nach Subventionen und Einfuhrbeschränkungen (Zölle) gegen asiatische Konkurrenz. Unterstützt durch lautstark grölende Ewiggestrige auch hier im Forum mit Sprüchen gegen "linksgrün Versiffte" und ähnlich. So wird das nix mehr. Gut, dass Gerhard das aus seiner Perspektive aus Kanada mal ausgesprochen hat. Volle Zustimmung.
Das Schiksal das auch Blaupunkt ereilte, da die Autoradioabteilung der Meinung war das billige Radios auch Scheisse klingen müssen, das Fernseher sehr teuer und nach dem Tod meines Vaters der die Dinger bis 1975 Entwickelt hatte immer schlechter wurden und die ganze Firma dem Besitzer ( Bosch ) keine Gewinne mehr brachte. Fernsehenteicklung und Fertigung iin Hildesheim wurde abgewickelt, Lehrwerkstatt geschlossen, Autoradiofertigung in Salzgitter ging an Bosch und das fand man dann bis vor einigen Jahren dann noch als Aufkleber an Autoradios von Renault und anderen. Vorher hatte man den 'Dummen" Asiaten so gern mit stolz gescheollener Brust das ganze Werk gezeigt, damit die in China nicht auch 30 Jahre brauchen um das nachzubauen... MfG Michael
Wolf17 schrieb: > Harald K. schrieb: >> Der Bevölkerungsanteil, in dessen DNA noch die Information "Grundig == >> deutsche Qualitätsmarke" steckt, der ist halt stark rückläufig. > > Für die Generation davor galt für ihre defekten Grundig Fernseher noch: > > G grundsätzlich > R rund > U um > N nachlöten > D dann > I ist > G gut Ich kenne es anders: Außen pfundig, innen Grundig.
Manfred P. schrieb: > Ich habe zwei kleine Fernseher gleicher Größe mit Bildröhre Ich heb' ja durchaus auch einigen alten Krempel auf, aber warum ausgerechnet Fernseher mit Bildröhre? Damits wehtut? Oder um sie GenZ vorzuführen, damit die sehen können, wie schlecht sowas war?
Harald K. schrieb: > Ich heb' ja durchaus auch einigen alten Krempel auf, aber warum > ausgerechnet Fernseher mit Bildröhre? Damits wehtut? Oder um sie GenZ > vorzuführen, damit die sehen können, wie schlecht sowas war? Es gibt Leute, die sammeln historische Spielkonsolen und Heimcomputer. Auch wenn die mit entsprechenden Konvertern an HDMI zum Laufen zu bringen sind, ein kleiner Portable-TV sieht daran authentischer aus. Beim Sinclair ZX81, das war so das primitivste Gerät der '80er, das man sich vorstellen kann, ist das Bild umso besser, je dümmer der Fernseher ist. Schon eine PLL an der Zeile versaut den Bildstand, weil die stetig gegen den Jitter des Computers ankämpft.
Soul E. schrieb: > Beim Sinclair ZX81, das war so das primitivste Gerät der '80er, das man > sich vorstellen kann, ist das Bild umso besser, je dümmer der Fernseher > ist. Ich bin ja so glücklich, daß dieser Kelch an mir vorübergegangen ist und ich stattdessen einen Jupiter Ace hatte - der nutzte nicht die CPU, um das Videosignal zu erzeugen, sondern machte das in Hardware. Obendrein hatte er eine immerhin etwas weniger schreckliche Tastatur mit Gumminknöpfen statt Folie ... Und den Ace konnte man, wenn man den HF-Modulator entfernte, auch an einem Monitor mit BAS-Eingang betreiben. Ich muss zugeben, ich hab' keine Idee davon, wie das mit einem Composite-zu-HDMI-Adapter an einem heutigen Monitor aussieht ... mein Bedarf, einen damals schon praktisch unbenutzbaren Computer heute noch zu verwenden, ist überschaubar. Als Monitor nutzte ich damals übrigens eine Zeit lang einen s/w-Fernseher von LG, die sich damals noch nicht ihres Namens schämten und "Lucky Goldstar" auf das Gerät draufgeschrieben hatten. Monitor, weil ich das Ding um wirklich alles erleichtert hatte, was mit Fernsehempfang zu tun hatte, Tuner, ZF etc. hatte ich alles ausgebaut, auf der Platine war nur noch eine kleine zweistellige Anzahl von Transistoren, sonst nix. Von recht grottiger Linearität abgesehen, war dafür das Bild aber knackscharf, denn die resultierende Bandbreite war ganz erheblich höher als die üblichen ~ 4 MHz, die ein Fernseher hinbekam. Mein nächster Computer nutzte ein Selbstbau-Graphikterminal mit 16 MHz Pixeltakt - das konnte man auf dem reduzierten Fernseher durchaus noch erkennen, aber das Ding flackerte doch arg (sehr kurze Nachleuchtdauer des Leuchtstoffs), und wie gesagt, linear und verzerrungsfreies Bild waren zwei Anforderungen, die das Ding nicht beherrschte.
Gerhard O. schrieb: > Aber das > persönliche Entdecken in Geschäften wie Radio-Rim in München und ähnlich > gehört der Vergangenheit an - für uns Alten halt... Gips in München-N den Flohmarkt Olympiahalle noch?
/Abteilung Lebensgeschichten, meine zwei Penny dazu: Gerhard O. schrieb: > Bei mir im Schlafzimmer spielt ein Grundig Satelit 6002 http://www.grundigradio.de/grundig-satellit-1000-transistor-6002-profi-look.html Ich hatte von Opa zu meinem 14-ten damals ein Budget von 1000 und damals die Wahl zwischen Mofa und dem Satellit 2000 - hab lange überlegt und mich dann im Bürklin Surplus-Laden für Armeezeug hierfür entschieden: http://www.shortwaveradio.ch/doku.php?id=en:r-392 https://www.radiomuseum.org/r/collins_r_392urr.html War este Wahl, funktioniert noch einwandfrei, ein Meisterwerk der Elektromechanik. Habe auf KW meine Fremdsprachkenntnisse verbessert und hatte seit damals stets einen kleinen japanischen Globetrotterempfänger auf meinen Reisen in fremden Ländern dabei. Mittlerweile ist KW-DW auch Geschichte. Michael O. schrieb: > Vorher hatte man den 'Dummen" Asiaten so gern mit stolz gescheollener > Brust das ganze Werk gezeigt, damit die in China nicht auch 30 Jahre > brauchen um das nachzubauen... nicht so gehässig, bitte. Nachbau ist kein Plagiat. Willst das Basteln verbieten? Geht nicht. Die Japaner haben mit Erfolg amerikanische Armee-Boatanchor verbessert, na und? https://www.qsl.net/g4bxd/japanese.htm
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René H. schrieb: > Silvester schrieb: >> Gips > > Gibt's in der Gipsfabrik. :D Vollständig: Gips gibt's inner Gipsfabrik. Gibt's da kein Gips, gibt's gar kein Gips. :)
René H. schrieb: > Wir sind zwar alle frei, aber zu welchem Preis? Zum Preis der Freiheit. Klar kann man sich einigeln und alle um einen rum als die Bösen darstellen. Schränkt einen aber dann halt enorm ein...
Rainer Z. schrieb: > Gips gibt's inner Gipsfabrik. > Gibt's da kein Gips, gibt's gar kein Gips. Netto hat noch welchen, allerdings als "Kartoffelbrei" beschriftet.
An Deutschlands grössten Bahnhof steht an prominenter Stelle immer noch "Grundig"-Werbung. Jedenfalls 2023, müsste man mal bei Gelegenheit "re-viewen". https://commons.wikimedia.org/wiki/File:M%C3%BCnchen_Hauptbahnhof_Grundig.jpg
Manfred P. schrieb: > Gibt es seit dem Abschied von der Bildröhre überhaupt noch einen > Fernseher, der in Europa gefertigt wird? Technisat fertigt noch in Deutschland. Noch. Volmur
Nemopuk schrieb: > Rainer Z. schrieb: >> Gips gibt's inner Gipsfabrik. >> Gibt's da kein Gips, gibt's gar kein Gips. > > Netto hat noch welchen, allerdings als "Kartoffelbrei" beschriftet. Guter Konter, +1
>> Gibt es seit dem Abschied von der Bildröhre überhaupt noch einen >> Fernseher, der in Europa gefertigt wird? Zählt die Türkei zu Europa ? Da wurde 2017 ein Werk für Grundig-Fernseher eröffnet: https://elektro.at/2019/03/27/neue-produktionsstaette-fuer-grundig-tv/ BTW: Çerkezköy liegt westlich von Istanbul.
Bradward B. schrieb: >>> Gibt es seit dem Abschied von der Bildröhre überhaupt noch einen >>> Fernseher, der in Europa gefertigt wird? > > Zählt die Türkei zu Europa ? > Da wurde 2017 ein Werk für Grundig-Fernseher eröffnet: > https://elektro.at/2019/03/27/neue-produktionsstaette-fuer-grundig-tv/ > > BTW: Çerkezköy liegt westlich von Istanbul. Reiner Marketingartikel. Auch vor 6 Jahren waren 100 mio Invest kein Massstab, mit dem man aus Eigenentwicklung und Fertigung jährlich über 3 mio TV in den Markt bringen kann, egal unter welcher Marke gelabelt.
Volker schrieb: > Technisat fertigt noch in Deutschland. Noch. Jou, NOCH: "Der Elektronikanbieter Technisat schließt seinen Produktionsstandort im Vogtland." ... "Man wolle stattdessen die Produktion im polnischen Oborniki nahe Wrocław (vormals Breslau) ausweiten." https://www.test.de/Technisat-Nicht-mehr-Made-in-Sachsen-6235796-0/ Bradward B. schrieb: > Zählt die Türkei zu Europa ? Teilweise. > Da wurde 2017 ein Werk für Grundig-Fernseher eröffnet: > https://elektro.at/2019/03/27/neue-produktionsstaette-fuer-grundig-tv/ Und, ist es heute noch aktiv? Es scheint das Werk zu sein, wo Beko Fernseher gebaut hat.
Naja, in etablierten Industrieländern läuft die Produktion von alter Technologie wie billig Fernsehgeräte für die Massen-Bespassung aus und die Produktion von moderner Technologie wie Halbleiter in Deep- und Extreme-Ultraviolett-Bereich wird weiter ausgebaut: Infineon, Global Foundries, ESMC, Apple, Zeiss SMT, ... * https://www.apple.com/de/newsroom/2021/03/apple-will-invest-over-1-billion-euros-in-germany-and-plans-european-silicon-design-center-in-munich/ * https://silicon-saxony.de/unsere-mitglieder/mitgliederliste/ Fortschritt lässt sich halt nicht von Unterhaltungstechnik des vergangenen Jahrhunderts aufhalten. (Max) Grundig ist (seit 1989) tot, es lebe die Veränderung !
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