Forum: Offtopic Windows for ARM - auf Mac Mx sehr erstaunlich!


von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Bisher hatte ich immer Macbooks mit Intel-Prozessor (i7, 32GB), da war 
das Aufsetzen einer Windows-Umgebung für Tests oder den Unterricht mit 
Virtualbox keine große Sache. Meine VMs booteten teilweise schneller als 
die vom Bildungsträger an die Kursteilnehmer übergebenen HP-Laptops ...

Irgenwann muss man aber mit der Zeit gehen, also beschaffte ich mir ein 
gebrauchtes M2 14 Zoll Macbook. Sehr schön, leicht, flach, sehr schnell 
und auf MacOS-Seite keinerlei nachteilige Effekte hinsichtlich 
Anwendungen und des OS.

Aber, o-weh, nicht bedacht, mit VirtualBox war es erstmal aus, die läuft 
nicht auf Apple-Silicon. Schnell fand ich jedoch die alternative 
Software "UTM". Allerdings war die Freude nur von kurzer Dauer, denn das 
zugrunde liegende QEMU kann in dieser Umgebung Intel-Prozessoren 
anscheinend nur sehr, sehr langsam emulieren. Ein installiertes Windows 
11 war praktisch unbrauchbar, auch bei sehr viel gutem Willen und 
Geduld.

Dann hab ich doch tatsächlich "Windows for ARM" entdeckt, es 
heruntergeladen und in die UTM installiert. Und was soll ich sagen? Es 
ist gefühlt genau so schnell wie auf einem echten Intel-PC. Auch optisch 
keinerlei Unterschied. Selbst die Software für Intel-Windows läuft ohne 
spürbaren (nicht gemessenen!) Geschwindigkeitsverlust. Anscheinend hat 
Microsoft den ARM-Intel-Emulator wirklich gut gemacht, man kann es 
tatsächlich benutzen!

Ich bin ja richtig hin und weg ... :-)

von Hmmm (hmmm)


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Frank E. schrieb:
> Dann hab ich doch tatsächlich "Windows for ARM" entdeckt, es
> heruntergeladen und in die UTM installiert. Und was soll ich sagen? Es
> ist gefühlt genau so schnell wie auf einem echten Intel-PC.

Das Windows selbst ist auch nativer ARM-Code, da wird nichts emuliert.

Frank E. schrieb:
> Selbst die Software für Intel-Windows läuft ohne
> spürbaren (nicht gemessenen!) Geschwindigkeitsverlust.

Für x86- und x64-Code steckt ein JIT-Compiler drin, der beim Start 
ARM-Code daraus macht. Der erste Start dürfte deshalb etwas länger 
dauern, danach liegt der Code im Cache.

von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Hmmm schrieb:

> Für x86- und x64-Code steckt ein JIT-Compiler drin, der beim Start
> ARM-Code daraus macht.

Damit dürfte alle Windows-Software mit HW-Kopierschutz schon mal aus dem 
Rennen sein, oder?

von Harald K. (kirnbichler)


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Ob S. schrieb:
> Software mit HW-Kopierschutz

Welche Wirkmechanismen meinst Du? USB-Dongles?

Warum sollten die nicht funktionieren?

von Hmmm (hmmm)


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Ob S. schrieb:
> Damit dürfte alle Windows-Software mit HW-Kopierschutz schon mal aus dem
> Rennen sein, oder?

Es wird bei allem schwierig, was spezielle Hardware braucht, denn die 
Emulation gibt es nur im Userland, Treiber müssen für ARM vorhanden 
sein.

von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Harald K. schrieb:

> Welche Wirkmechanismen meinst Du? USB-Dongles?

Ja.

> Warum sollten die nicht funktionieren?

Weil da Codeteile erst zur Laufzeit entschlüsselt werden, d.h., dass 
diese zur Laufzeit des JIT-Compilers noch garnicht in ausführbarer Form 
vorhanden sind und dementsprechend nicht von ihm "übersetzt" werden 
können.

von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Hmmm schrieb:

> Es wird bei allem schwierig, was spezielle Hardware braucht, denn die
> Emulation gibt es nur im Userland

OK, daran hatte ich bei meiner Frage noch nichtmal gedacht. Diese 
Dongles erfordern ja i.d.R. auch noch Kernel-Treiber. Da nutzt ein 
"Durchreichen" des USB-Gerätes á la VirtualBox alleine noch garnix.

von Harald K. (kirnbichler)


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Ob S. schrieb:
> Weil da Codeteile erst zur Laufzeit entschlüsselt werden, d.h., dass
> diese zur Laufzeit des JIT-Compilers noch garnicht in ausführbarer Form
> vorhanden sind und dementsprechend nicht von ihm "übersetzt" werden
> können.

OK, das ist ein Argument. Allerdings ist vorstellbar, daß derartiger 
Code dann halt ohne JIT ausgeführt wird, und dadurch halt langsamer 
läuft.


Man wird es ausprobieren müssen, aber wer setzt schon freiwillig 
verdongelte Software ein? Mir müsste man mit wirklich sehr 
überzeigenden Argumenten kommen, die ich in meinen mehreren Jahrzehnten 
Berufserfahrung noch kein einziges Mal gehört habe.

von Jürgen (temp1234)


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Ob S. schrieb:
> Damit dürfte alle Windows-Software mit HW-Kopierschutz schon mal aus dem
> Rennen sein, oder?

Reine Kopierschutzdongels werden in den allermeisten Fällen keine 
eigenen Hardwaretreiber brauchen da sie mit Standard CDC oder HMI 
Protokollen arbeiten. Wenn bestehen diese "Treiber" nur aus einer 
inf-Datei und der Rest ist schon im BS vorhanden.

von Nemopuk (nemopuk)


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Mit grausen erinnere ich mich an nicht funktionierende Drucker, die sich 
den Parallelport mit einem Dongle teilen mussten. Am zweiten und dritten 
Parallelport hingen oft weitere Dongles.

von Christian M. (christian_m280)


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Unglaublich, sehe ich das richtig, Apple hat schon wieder den Prozessor 
gewechselt!? Habe erst kürzlich mitbekommen dass die von Motorola 68k 
auf Intel gewechselt haben... Sind die noch normal?

Gruss Chregu

von Hmmm (hmmm)


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Christian M. schrieb:
> Unglaublich, sehe ich das richtig, Apple hat schon wieder den Prozessor
> gewechselt!?

Vor 5 Jahren.

Christian M. schrieb:
> Habe erst kürzlich mitbekommen dass die von Motorola 68k auf Intel
> gewechselt haben...

Diesen Wechsel gab es nie. Erst von 68k auf PPC, dann von PPC auf x86.

Christian M. schrieb:
> Sind die noch normal?

Im Vergleich zu Dir schon.

von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Jürgen schrieb:

> Reine Kopierschutzdongels werden in den allermeisten Fällen keine
> eigenen Hardwaretreiber brauchen da sie mit Standard CDC oder HMI
> Protokollen arbeiten.

Da kann ich sofort sagen, dass ich mindestens zwei Gegananzeigen kenne:

-Datev
-Altium

Beides in unseren betrieblichen Abläufen nicht ganz unwichtige 
Software...

von Harald K. (kirnbichler)


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Das schöne an Datev ist, daß man das getrost dem Steuerberater 
überlassen kann. Soll der sich damit herumärgern, ist sein Job.

Altium? Ja, das mag manch einer aus "Compliance"-Gründen noch benötigen. 
Das kann er dann halt nicht auf einem Macbook verwenden.

KiCad läuft nativ unter macOS.

von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Harald K. schrieb:

> Das schöne an Datev ist, daß man das getrost dem Steuerberater
> überlassen kann. Soll der sich damit herumärgern, ist sein Job.

Ab einer gewissen Betriebsgröße wirst du nicht umhinkommen, auch eigenes 
Personal mit Datev ausstatten zu müssen. Obwohl schon ein 
Steuerberaterbüro damit beschäftigt ist.

> Altium? Ja, das mag manch einer aus "Compliance"-Gründen noch benötigen.

Nicht nur aus "Compliance-Gründen"...

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Alle Software-Hersteller, die unter den Mac-Useren eine relevante 
Clientel erblicken, erstellen ihre Produkte inzwischen so, dass sie auch 
unter MacOS laufen (Java, C#, C++, Xojo oder als WebApp).

Beispiele: MSOffice, Adobe-Software für Grafiker und Layouter, Filemaker 
Pro Datenbanken, CorelDraw Suite u.v.a.

Und die Hersteller der Compiler und IDEs folgen dann zwangsläufig dem 
Trend zu den neuen Prozessoren.

Zu Beginn eines solchen Wechsels baute Apple bisher immer unter dem 
Codenamen "Rosetta"* jeweils einen JIT direkt ins System ein.

Für eine Übergangszeit gibt es Mac-Apps auch als "universal", d.h. da 
ist sowohl ARM- als auch Intel-Code enthalten. Dann wurde das nach und 
nach in jeweils eigene Versionen aufgesplittet und über kurz oder lang 
werden die Apps mit Intel-Code wohl ganz wegfallen ...

* benannt nach dem "rosetta stone", einem Felsen mit Inschriften in 
mehreren Sprachen, der für einen Durchburch bei der Entschlüsselung der 
ägyptischen Hieroglyphen sorgte.

: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Ob S. schrieb:
> Ab einer gewissen Betriebsgröße wirst du nicht umhinkommen, auch eigenes
> Personal mit Datev ausstatten zu müssen.

Aber auch dieses Personal wird es überleben können, den Datev-Kram auf 
einen nur dafür genutzten Windows-PC zu betreiben. Schon aus Gründen der 
Datenhygiene sollte das so sein; eine Notwendigkeit, ausgerechnet 
sowas auf einem Mac unter Windows for ARM laufen zu lassen, kann ich 
jetzt nicht erkennen.

Wenn es ästhetische Gründe bei der Raumausstattung gibt: Der 
Windows-Rechner kann auch in einem 19"-Rack im Serverraum stecken und 
via RDP vom Mac aus bedient werden.

von Ein T. (ein_typ)


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Ob S. schrieb:
> Harald K. schrieb:
>> USB-Dongles?
> [...]
>> Warum sollten die nicht funktionieren?
>
> Weil da Codeteile erst zur Laufzeit entschlüsselt werden, d.h., dass
> diese zur Laufzeit des JIT-Compilers noch garnicht in ausführbarer Form
> vorhanden sind und dementsprechend nicht von ihm "übersetzt" werden
> können.

Wann? "Zur Laufzeit des JIT-Compilers"? Wann ist die denn? :-)

von G. K. (zumsel)


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von Harald K. (kirnbichler)


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Ein T. schrieb:
> Wann? "Zur Laufzeit des JIT-Compilers"? Wann ist die denn?

Wenn das Programm erstmalig vom Programmlader des Betriebssystems in den 
Speicher geladen wird - und bevor der Code dann tatsächlich ausgeführt 
wird.

Wann denn sonst? Donnerstags, kurz bevor der Bus kommt?

von Rbx (rcx)


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Harald K. schrieb:
> Wann denn sonst? Donnerstags, kurz bevor der Bus kommt?

Ach, der will ja nur labern. Zum Ausprobieren, wie wohl 
https://github.com/dockur/windows-arm läuft, wäre der sich auch zu fein, 
ganz abgesehen von noch ganz anderen bewährten Möglichkeiten.

von Ein T. (ein_typ)


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Harald K. schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> Wann? "Zur Laufzeit des JIT-Compilers"? Wann ist die denn?
>
> Wenn das Programm erstmalig vom Programmlader des Betriebssystems in den
> Speicher geladen wird - und bevor der Code dann tatsächlich ausgeführt
> wird.

Das denken viele (auch erfahrene) Entwickler, aber... es ist leider 
flashc.

Ein JIT-Compiler kompiliert nur bestimmte Hotspots, meist häufig 
aufgerufene Funktionen und / oder häufig durchlaufene Schleifen. Um die 
Hotspots überhaupt zu identifizieren, wird nicht etwa der Code 
analysiert -- das würde ja ohnehin nichts nutzen und könnte auch einfach 
vom Interpreter (bzw. der VM) erledigt werden --, sondern es werden 
Statistiken zur Laufzeit gesammelt, und auf der Basis dieser Statistiken 
werden besonders häufig durchlaufende Teile des Code kompiliert und 
diese Teile durch die Kompilate ersetzt.

Das bedeutet: es ist richtig, daß ein JIT-Compiler beim Start des 
Programms mit der Sammlung der besagten Laufzeitstatistiken beginnt. Die 
namensgebende Funktionalität des Just in Time Compilers, die 
Kompilation, erfolgt jedoch erst zur Laufzeit des Programms, also "just 
in time", und zwar anhand der konkret aufgerufenen Codepfade zur 
Laufzeit. Insofern macht der JIT-Compiler zunächst nur ein Profiling, um 
die heißen Pfade zu finden, also die Stellen, an denen sich die 
Kompilation überhaupt lohnt.

Das bedeutet umgekehrt auch, daß Performancetests mit einem JIT-Compiler 
nur dann brauchbare Ergebnisse liefern, wenn die Aufrufpfade und Daten 
halbwegs denen entsprechen, die in der Realität erwartet werden. Ich 
zeige das einmal mit einem kleinen Beispiel mit dem Python-Interpreter 
Pypy3. Das Programm ist ein kleines Python-Programm mit dem 
(Micro-)Webframework Flask:
1
#!/usr/bin/env pypy3
2
from flask import Flask
3
4
app = Flask(__name__)
5
6
@app.route("/")
7
def index(): return "huhu"
8
9
if __name__ == '__main__':
10
    app.run(host='0.0.0.0', port=5000, debug=True)

Zunächst habe ich eine "Baseline" erzeugt, um die Ergebnisse zu 
beurteilen, und dazu den ab(1) "Apache Benchmark" des Apache httpd 
verwendet (unwichtige Teile habe ich hier einmal ausgelassen) und einen 
einzelnen Request gemessen:
1
Time taken for tests:   0.022 seconds
2
Requests per second:    45.11 [#/sec] (mean)
3
Time per request:       22.170 [ms] (mean)
4
Time per request:       22.170 [ms] (mean, across all concurrent requests)
5
Transfer rate:          7.75 [Kbytes/sec] received

Danach habe ich ab(1) 50.000 Requests mit einer Concurrency von 16 
aufgerufen und die Ergebnisse aus wie ich hoffe verständlichen Gründen 
verworfen, und danach noch einmal den ab(1) mit einem einzelnen Request 
ausgeführt:
1
Time taken for tests:   0.012 seconds
2
Requests per second:    85.61 [#/sec] (mean)
3
Time per request:       11.681 [ms] (mean)
4
Time per request:       11.681 [ms] (mean, across all concurrent requests)
5
Transfer rate:          14.71 [Kbytes/sec] received

Du siehst, sogar in diesem einfachen Fall kann der JIT-Compiler die 
Laufzeit halbieren, wenn er die "heißen Pfade" im Code gefunden hat. 
Wobei die kleine Funktion "index()" sicherlich nicht kompiliert wird, 
sondern die (wesentlich aufwändigeren) Funktionen des in Flask 
eingebauten Webservers "Werkzeug".

Was bedeutet das gerade Erläuterte nun für die Behauptung von "Ob S. 
(Firma: 1984now) (observer)" weiter oben:

Ob S. schrieb:
> Weil da Codeteile erst zur Laufzeit entschlüsselt werden, d.h., dass
> diese zur Laufzeit des JIT-Compilers noch garnicht in ausführbarer Form
> vorhanden sind und dementsprechend nicht von ihm "übersetzt" werden
> können.

Richtig: daß sie völliger Unsinn ist, weil der JIT-Compiler zur 
Laufzeit, eben "just in time" arbeitet, und deswegen auch seinen zur 
Laufzeit entschlüsselten Code (und vermutlich sogar die Entschlüsselung 
selbst) kompilieren kann, wenn dieser Code häufig genug durchlaufen 
wird. Und wenn nicht, dann spielt das eh keine Rolle -- nichtsdestotrotz 
wird ein JIT-Compiler die häufig durchlaufenen ("heißen") Pfade im Code 
finden und kompilieren.

> Wann denn sonst? Donnerstags, kurz bevor der Bus kommt?

Das kommt natürlich darauf an, ob Du Dein Programm am Donnerstag kurz 
vor Ankunft des Busses laufen läßt. Darauf habe ich allerdings keinen 
Einfluß.

von Ein T. (ein_typ)


Angehängte Dateien:

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Rbx schrieb:
> Ach, der will ja nur labern. Zum Ausprobieren, wie wohl
> https://github.com/dockur/windows-arm läuft, wäre der sich auch zu fein,
> ganz abgesehen von noch ganz anderen bewährten Möglichkeiten.

Ach, zu fein eher nicht, allerdings... ich habe kein Windows und möchte 
auch keines haben, zudem mangelt es mir an einer ARM-Maschine (mit der 
Ausnahme einiger Raspberry Pi 1 bis 5, von denen ich jedoch annehme, daß 
ein Windows auch dann nicht darauf laufen würde, wenn ich eines hätte).

Allerdings... update: der Docker Hub hat anscheinend ein X86-Image, das 
auch unter Linux zu laufen scheint... okay, zumindest lädt der Container 
ein Image von Microsoft Windows und ich bin gespannt, was danach 
passieren wird, siehe Anhang. Spannend, bisher war mein Kenntnisstand, 
daß Windows-Container nicht unter Linux lauffähig seien. Wenn das 
mittlerweile funktioniert, muß ich mir wohl ein Problem für diese Lösung 
suchen... hast Du eine Idee? :-)

Update: jetzt "Installing Windows 44% complete"... ui.

von Rbx (rcx)


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Ein T. schrieb:
> Wenn das
> mittlerweile funktioniert, muß ich mir wohl ein Problem für diese Lösung
> suchen... hast Du eine Idee? :-)
>
> Update: jetzt "Installing Windows 44% complete"... ui.

Also wenn das fertig ist, könntest du ja ein Downgrading versuchen, auf 
eine 32/16 Bit Version.

Oder einfach mal versuchen Python zu installieren, und vorzeigen, damit 
ich auch endlich mal weiß, wie man Python einigermaßen eindeutig auf 
Windows installiert.
(ach so, und dann noch schauen, wie wohl Eclipse läuft, und wie fluffig 
sich das dann mit Python handlen ließe.)

Fedora kommt jetzt dauernd mit Meldungen hinsichtlich der neuesten 
Version an. Viel besser als die Windowsgängelungen (auf Windows10 
updaten) ist das hinsichtlich des Nerv-Statusses auch nicht.
Was man noch versuchen könnte, wäre cygwin auf Windows 11 zu 
installieren.

Weitere Hilfen wären vielleicht noch
https://learn.microsoft.com/de-de/sysinternals/

von Ein T. (ein_typ)


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Ein T. schrieb:
> Update: jetzt "Installing Windows 44% complete"... ui.

Okay, nicht zu fassen, Windows 11 läuft in einem Docker-Container unter 
Linux. Es ist ziemlich langsam und daher schwierig zu bedienen, 
allerdings ist dieser Laptop hier mit einem Intel i7-7820HQ und 32 GB 
RAM jetzt auch nicht unbedingt das Erste, was einem zum Thema 
"Performancewunder" einfallen würde. Jedenfalls sind sogar 
Youtube-Videos halbwegs (halbwegs!) flüssig möglich, jedoch scheint die 
Audioausgabe (noch?) nicht zu funktionieren. Am Ende läuft dieses 
Windows allerdings auf QEMU+KVM, also in einer virtuellen Maschine...

Okay, mein Desktopsystem wird das schon aus Performancegründen nicht 
werden, aber trotzdem ist es spannend, daß es offensichtlich geht. Wenn 
ich also mal einen Anwendungsfall für Windows habe, der keiner hohen 
Performance bedarf, könnte das womöglich ein gangbarer Weg sein, auch 
wenn ich den Anwendungfall bislang noch nicht einmal am Horizont 
erblicken kann... egal, möglicherweise fällt mir ja künftig etwas ein 
oder jemand von Euch postet eine schöne Idee.

Wie dem auch sei, danke für den Tipp und den Link, Rbx.

von Ein T. (ein_typ)


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Rbx schrieb:
> Also wenn das fertig ist, könntest du ja ein Downgrading versuchen, auf
> eine 32/16 Bit Version.

Öhm... ich habe nicht die geringste Ahnung, was und wie ich da machen 
sollte, denn -- wie ja schon ein paarmal gesagt -- ich habe keine Ahnung 
von Windows. Und um ehrlich zu sein fällt mir auch kein plausibler Grund 
ein, warum ich so etwas ausgerechnet in einer Frankenstein-Umgebung 
(Windows unter Docker unter QEMU/KVM unter Linux) ausprobieren wollen 
würde, sorry. Zumal ich kaum glaube daß das funktionieren wird, 
einerseits weil es mir an Windows-Kompetenz sehr deutlich mangelt, 
andererseits auch, weil Windows selbst schon nicht den Ruf hat, 
sonderlich transparent zu sein, und die ganzen Zwischenlayer solch ein 
Ansinnen sicherlich noch wesentlich verkomplizieren.

> Oder einfach mal versuchen Python zu installieren, und vorzeigen, damit
> ich auch endlich mal weiß, wie man Python einigermaßen eindeutig auf
> Windows installiert.

Nach allem, was ich bisher gesehen und eben selbst durchgeführt habe, 
ist das nicht besonders schwierig, allerdings: man muß sich entscheiden. 
Es existiert eine Python-Distribution namens Anaconda, die sich 
insbesondere an KI-Leute wendet und deswegen schon eine Menge der dafür 
nötigen Pakete installiert. In Anaconda sollte man Python-Pakete 
ausdrücklich nur mit dem darin enthaltenen Paketmanager "conda" 
installieren, sonst kann es Probleme geben.

Ich persönlich empfehle allerdings ohnehin den ofiziellen 
Python-Installer von der offiziellen Python-Website [1], das darin 
enthaltene venv-Modul für die Erzeugung von Virtuellen Umgebungen, und 
den Python-Paketmanager "pip". Das Paket läßt sich einfach über einen 
normalen Windows-Installer installieren (ebendies habe ich eben gemacht 
und encodiere gerade ein Video davon), und vermutlich sollte man (wie 
ich) das Python-Executable in den Pfad (%PATH%) aufnehmen. Besonderheit 
aus meiner Erinnerung: die Dateinamenerweiterungen .pyw und .py werden 
bei der Installation mit Python verknüpft, und während .py-Dateien bei 
der Ausführung ein Kommandozeilenfenster mit der Ausgabe des 
Python-Programms öffnen, auch wenn es sich um grafische Programme mit 
Tkinter oder PyQt bzw. PySide handelt, wird das Kommandozeilenfenster 
bei Dateien mit der Dateinamenerweiterung .pyw nicht geöffnet, so daß 
das Programm sich mehr wie ein "richtiges GUI-Programm" anfühlt.

[1] https://python.org/

> (ach so, und dann noch schauen, wie wohl Eclipse läuft, und wie fluffig
> sich das dann mit Python handlen ließe.)

Nunja, Eclipse habe ich als ziemlich fette Veranstaltung kennengelernt, 
das dürfte die knappen Ressourcen meines kleinen Schleppi sicherlich 
vollkommen überfordern. Zudem bin ich ja, wie Du vielleicht weißt, 
ohnehin kein großer Freund von IDEs und mit meinem Emacs sehr zufrieden, 
wobei sich beim Emacs streiten läßt, ob er ein Editor, eine IDE oder ein 
Betriebssystem ist. :-)

> Fedora kommt jetzt dauernd mit Meldungen hinsichtlich der neuesten
> Version an. Viel besser als die Windowsgängelungen (auf Windows10
> updaten) ist das hinsichtlich des Nerv-Statusses auch nicht.

Die Meldungen lassen sich vermutlich irgendwo deaktivieren, aber ich bin 
auch in der Linux-Welt ziemlich wählerisch, und mache um Produkte von 
RedHat seit dem Desaster mit dem GCC-2.96 einen größtmöglichen Bogen. 
Ansonsten wäre meine Empfehlung, den Meldungen zu folgen und auf eine 
noch unterstützte Version von Fedora zu aktualisieren, möglicherweise 
könnte das ja auch Deine Probleme mit der Audioausgabe von 
Windows-Spielen unter Wine verbessern. Das Dumme ist ja, daß Entwickler 
irgendwann den Support für alte Versionen einstellen und dann meistens 
auch Supportanfragen für die alten Versionen mit einem gleichermaßen 
verständlichen wie lapidaren "aktualisiere doch erst einmal auf die 
aktuelle Version" beantworten. Vielleicht kannst Du ja ein paar Gigabyte 
von Deiner Festplatte freiräumen und darauf ein aktuelles Fedora oder 
gar eine *Ubuntu- oder Debian-Distribution ausprobieren?

> Was man noch versuchen könnte, wäre cygwin auf Windows 11 zu
> installieren.

Öhm, warum denn Cygwin? Windows hat doch jetzt dieses Windows Subsystem 
for Linux oder WSL2 (wenngleich mir der Name etwas irreführend 
erscheint, denn dabei handelt es sich ja eher um ein Linux Subsystem for 
Windows... aber ok, das ist ja nicht mein Produkt).

> Weitere Hilfen wären vielleicht noch
> https://learn.microsoft.com/de-de/sysinternals/

Puh... okay, ich komme ja aus der Betriebssystemecke, aber 
Systeminternals... ist das nicht vielleicht mit Kanonen auf Spatzen 
geschossen? Ich meine, ich habe ja ein System (Kubuntu Linux), mit dem 
ich für meine Anwendungsfälle wunderbar zurecht komme, und von dem ich 
auch nicht ablassen möchte (außer vielleicht in Richtung Free- oder 
NetBSD, wenn mir unter Linux irgendwann einmal etwas zu sehr auf den 
Keks gehen sollte). Insofern kann ich für mich aktuell noch keinen 
echten Mehrwert darin sehen, mich ohne konkreten Anlaß tiefer in Windows 
einzuarbeiten, sorry... vielleicht in Zukunft.

von Rbx (rcx)


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Ein T. schrieb:
> Öhm... ich habe nicht die geringste Ahnung, was und wie ich da machen
> sollte, denn -- wie ja schon ein paarmal gesagt -- ich habe keine Ahnung
> von Windows.

War auch nur als Scherz gemeint. Eventuell wäre FreeDOS in der VM etwas 
erhellender für den Anfang ;)

Ein T. schrieb:
> Nunja, Eclipse habe ich als ziemlich fette Veranstaltung kennengelernt,

Ja, ich auch - aber wenn Eclipse erstmal läuft (so nach einer halben 
Stunden vielleicht..) kann das durchaus interessant werden. 
Gelegentliches über den Tellerrand hinaussehen sollte nicht 
verschrecken, bei Windows läuft auch nicht alles Supi, und Programme 
ausprobieren gehört eigentlich zum Alltag - vor allem am Anfang.

Ein T. schrieb:
> Ansonsten wäre meine Empfehlung, den Meldungen zu folgen und auf eine
> noch unterstützte Version von Fedora zu aktualisieren, möglicherweise
> könnte das ja auch Deine Probleme mit der Audioausgabe von
> Windows-Spielen unter Wine verbessern.

Habe ich schon gemacht, bin gerade ganz zufrieden. Die nervigen 
Meldungen wollen aber F43 verklappen, und diesbezüglich habe ich vor 
allem mit Wine keine guten Erfahrungen gemacht. Im Moment habe ich in 
Skyrim z.B. Modabstürze, die typisch für das neue Fedora ist. 
Erfahrungsgemäß gehen diese CTDs zurück, wenn die Fedora-Version schon 
etwas älter ist. Also die allerneueste Version (hier F43) wäre 
allenfalls was zu Testzwecken, und wenn man Alternativen zum 
Ausprobieren hat.

Ein T. schrieb:
> ist das nicht vielleicht mit Kanonen auf Spatzen
> geschossen?

Je nachdem. Früher waren die Urprogramme recht praktisch um z.B 
Störenfriede zu finden, oder Eingriffsmöglichkeiten in Programme - aber 
damals gab es auch noch den Sourcecode dazu.
Schadprogramme hatten diese Programme, oder das Know How darin auch 
genutzt, um z.B. Fake-Desktops zu erstellen.

Ein T. schrieb:
> mich ohne konkreten Anlaß tiefer in Windows
> einzuarbeiten, sorry... vielleicht in Zukunft.

Und das auch noch, wo viele Leute Windows schon den Rücken zugekehrt 
haben.
Ein anderer Punkt sind noch die Vorinstallierungen oder eben auch 
VHS-Kurse - die wohl auch von MS gekauft wurden - oder weiß ich nicht.
Volkshochschulen brauchen auch von irgendwoher Geld..

: Bearbeitet durch User
von Hmmm (hmmm)


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Rbx schrieb:
> VHS-Kurse - die wohl auch von MS gekauft wurden - oder weiß ich nicht.

Überleg mal, was die meisten Arbeitgeber einsetzen und was ein VHS-Kunde 
deshalb am ehesten lernen will.

Volkshochschulen haben überwiegend Mainstream-Angebote, da geht niemand 
hin, der als Unix-Admin arbeiten will.

von Ein T. (ein_typ)


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Hmmm schrieb:
> Überleg mal, was die meisten Arbeitgeber einsetzen und was ein VHS-Kunde
> deshalb am ehesten lernen will.

Volkshochschulen bieten häufig auch Kurse für Freizeitaktivitäten an, 
ein Freund von mir gibt dort beispielsweise Theoriekurse für den 
Segelschein.

> Volkshochschulen haben überwiegend Mainstream-Angebote, da geht niemand
> hin, der als Unix-Admin arbeiten will.

Ich glaube, das ist eher der Punkt: die Leute kaufen einen Computer, da 
ist Windows drauf, deshalb wollen sie lernen, wie sie damit umgehen 
können. Und dennoch gibt es Volkshochschulen, die Linux-Schulungen 
anbieten, und einige Menschen nehmen offenbar sogar an solchen Kursen 
teil.

von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Ein T. schrieb:

> Ich glaube, das ist eher der Punkt: die Leute kaufen einen Computer, da
> ist Windows drauf, deshalb wollen sie lernen, wie sie damit umgehen
> können.

Ja. Es geht also überhaupt nicht darum, das OS zu verstehen oder gar zu 
beherrschen. Nur darum, es benutzen zu können. Sprich: Schluß ist i.d.R. 
da, wo irgendwas nicht so läuft, wie es laufen sollte.

> Und dennoch gibt es Volkshochschulen, die Linux-Schulungen
> anbieten, und einige Menschen nehmen offenbar sogar an solchen Kursen
> teil.

Kein Ahnung, was da dann vermittelt wird. Fakt ist jedenfalls, dass man 
bei Linux sehr viel häufiger auf Situationen stößt, die nicht mit ein 
paar Klicks irgendwo im GUI zu lösen sind. Und mehr kann man einem 
Standard-DAU einfach nicht abverlangen.

von Ein T. (ein_typ)


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Ob S. schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> Ich glaube, das ist eher der Punkt: die Leute kaufen einen Computer, da
>> ist Windows drauf, deshalb wollen sie lernen, wie sie damit umgehen
>> können.
>
> Ja. Es geht also überhaupt nicht darum, das OS zu verstehen oder gar zu
> beherrschen. Nur darum, es benutzen zu können. Sprich: Schluß ist i.d.R.
> da, wo irgendwas nicht so läuft, wie es laufen sollte.

Ja, natürlich geht es um einen Einstieg. "Normalen Benutzern" (was auch 
immer das sein mag, meinen Erfahrungen zufolge sind Benutzer sehr 
individuell) etwas über die Interna und Funktionsweise eines 
Betriebssystem beibringen zu wollen, das sie noch nicht einmal bedienen 
können, scheint mir ein eher hoffnungsloses Unterfangen zu sein.

Ich sehe auch nicht, daß jeder, der einen Computer (oder ein Windows, 
Linux, MacOS, *BSD... you name it) benutzt, dazu zwingend "das OS [...] 
verstehen" müsse. Wenngleich es vielleicht manchmal wünschenswert wäre, 
wenn die Leute ihren Computer und seine Funktionsweise besser 
verstünden, sind die internen Funktionen und Arbeitsweisen von 
Betriebssystemen nicht ganz trivial -- und dürften die meisten Anwender 
zumindest heraus-, wenn nicht gar überfordern.

Was ist also Dein Punkt?

>> Und dennoch gibt es Volkshochschulen, die Linux-Schulungen
>> anbieten, und einige Menschen nehmen offenbar sogar an solchen Kursen
>> teil.
>
> Kein Ahnung, was da dann vermittelt wird. Fakt ist jedenfalls, dass man
> bei Linux sehr viel häufiger auf Situationen stößt, die nicht mit ein
> paar Klicks irgendwo im GUI zu lösen sind. Und mehr kann man einem
> Standard-DAU einfach nicht abverlangen.

Das sehe ich allerdings anders. Auch wenn ich es mangels 
Windowskenntnissen und -Erfahrungen nur anhand der Threads in diesem 
Forum annehmen kann, glaube ich kaum, daß Linux-Anwender "sehr viel 
häufiger auf Situationen [stoßen], die nicht mit ein paar Klicks 
irgendwo im GUI zu lösen sind". Außerdem haben doe Kommandozeilen gerade 
bei der Fehleranalyse und -Behebung ein paar deutliche Vorteile, vor 
allem sind sie leichter zu übermitteln und oft auch eindeutiger.

Davon abgesehen habe ich allerdings den Eindruck, daß Du Dir gerade 
selbst widersprichst: während Du oben kritisierst, daß VHS-Kurse zu 
oberflächlich seien und Computer-Anfänger nicht direkt zu 
Administratoren qualifizieren, sagst Du nun, daß man dem "Standard-DAU" 
nicht zu viel abverlangen dürfe? Irgendwie erscheint mir das 
widersprüchlich, warum nur? :-)

von Jens G. (jensig)


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Ein T. schrieb:
> irgendwo im GUI zu lösen sind". Außerdem haben doe Kommandozeilen gerade
> bei der Fehleranalyse und -Behebung ein paar deutliche Vorteile, vor
> allem sind sie leichter zu übermitteln und oft auch eindeutiger.

Und Du erwartest nun, dass ein ganz normaler Computernutzer, der 
irgendeinen Befehl im Internet gefunden hat, den Output dieses Befehls 
zu verstehen weiß? Die meisten User werden schon mit simplen Befehlen 
wie cd, dir/ls, type/cat, ... vollkommen überfordert sein.

: Bearbeitet durch User
von Nemopuk (nemopuk)


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Nach den wiederholten Umgestaltungen der Windows Systemsteuerung sind 
viele Hilfsangebote auf die Kommandozeile gewechselt.

von Ein T. (ein_typ)


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Jens G. schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> irgendwo im GUI zu lösen sind". Außerdem haben doe Kommandozeilen gerade
>> bei der Fehleranalyse und -Behebung ein paar deutliche Vorteile, vor
>> allem sind sie leichter zu übermitteln und oft auch eindeutiger.
>
> Und Du erwartest nun, dass ein ganz normaler Computernutzer, der
> irgendeinen Befehl im Internet gefunden hat, den Output dieses Befehls
> zu verstehen weiß? Die meisten User werden schon mit simplen Befehlen
> wie cd, dir/ls, type/cat, ... vollkommen überfordert sein.

Und mit "Klick auf Start, dann Einstellungen, dann Systemsteuerung, dann 
System, dann..." ist er weniger überfordert?

Zudem geht es mir primär um interaktive Unterstützung in zum Beispiel 
Foren wie diesem hier. Textein- und -ausgaben von Befehlen sehe ich hier 
häufiger als Screenshots.

von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Nemopuk schrieb:
> Nach den wiederholten Umgestaltungen der Windows Systemsteuerung sind
> viele Hilfsangebote auf die Kommandozeile gewechselt.

Nicht wirklich. Vielmehr werden sehr häufig Tips veröffentlicht, wie man 
wieder an die alten, weitaus mächtigeren Dialoge herankommt. Denn die 
existieren ja fast durchgängig nach wie vor im System.

Übrigens halte ich es für eine große Sauerei, was MS da veranstaltet. 
Wenn die ihre Dialoge unbedingt "webifizieren" wollen: meinetwegen. Aber 
dann darf nicht 1/2..2/3 der Funktionalität verloren gehen. Aber genau 
das ist leider meist der Fall.

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Bei meiner Suche nach der benötigten Software für die Eingangs erwähnte 
Windows-Installation (Programmier-Unterricht) habe ich bemerkt, dass 
einige wichtige Softwares wie Visual Studio, VSC oder PyCharm sogar 
direkt für Windows-on-ARM angeboten wird ...

von Rbx (rcx)


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Frank E. schrieb:
> dass
> einige wichtige Softwares wie Visual Studio, VSC oder PyCharm sogar
> direkt für Windows-on-ARM angeboten wird ...

Was soll da eigentlich programmiert werden? Für Rust, Haskell oder 
andere Sachen empfiehlt sich eher Linux (Unix vielleicht auch noch) - 
wäre vielleicht gut, verschiedene Ansätze durchzugehen.
(https://github.com/open-watcom/open-watcom-v2/issues/176)

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Rbx schrieb:
> Frank E. schrieb:
>> dass
>> einige wichtige Softwares wie Visual Studio, VSC oder PyCharm sogar
>> direkt für Windows-on-ARM angeboten wird ...
>
> Was soll da eigentlich programmiert werden? Für Rust, Haskell oder
> andere Sachen empfiehlt sich eher Linux (Unix vielleicht auch noch) -
> wäre vielleicht gut, verschiedene Ansätze durchzugehen.
> (https://github.com/open-watcom/open-watcom-v2/issues/176)

Es ist ein Einsteiger-Kurs für FI Anwendungsentwickler, das Curiculum 
habe nicht ich mir ausgedacht! Erstmal nur das Übliche wie Variablen, 
Konstanten, Kontrollstrukturen und schließlich Klassen, jeweils in C# 
und Python mit Ausgabe in die Konsole.

Das Ganze als Remote-Unterricht mit Screen-Sharing. Obwohl es die 
genannen Werkzeuge auch für MacOS gibt, besteht der Veranstalter darauf, 
es in einer Windows-Umgenung zu machen. Da ich nur Macs besitze, eben 
dann über die VM ... geht aber nun problemlos.

Für mich selbst bzw. die Projekte der Firma werden völlig andere Tools 
bzw. IDEs verwendet, aber das ist eine andere Geschichte.

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